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Der Perfekte Gesundheit-Shop im Interview

19. Juli 2012

19. Juli Juli 2012: Simon Bodzioch im Interview

Simon Bodzioch, uns allen bekannt als Ansprechpartner im Shop Perfekte Gesundheit für Vitamix, Entsafter, Mühlen, usw. hat nicht nur den Vitamix für das letzte Preisausschreiben gestiftet (allgemeines begeistertes Trommeln….), er hat sich auch zu einem Interview bereit erklärt. Drei Tage lang hatte er Zeit, meine kniffligen Fragen zu überdenken :-) Aber lest selbst:

Wie lange besteht der Perfekte Gesundheit-Shop jetzt?
Seit Februar 2003.

Was war der Anlass, den Shop zu eröffnen?
Bedingt durch einen Krebsfall in meiner Familie im Jahr 1995 begann ich mich mit alternativen Krebstherapien zu beschäftigen, wie bspw. der Therapie nach Dr. Max Gerson, deren Basis stündlich frisch gepresste Gemüsesäfte und ein Verzicht auf tierische Lebensmittel bildet. Wer mehr darüber erfahren möchte: www.gerson.org. Es folgten Bücher zum Thema Rohkost, das erste Buch war „Die schleimfreie Heilkost“ von Prof. Arnold Ehret, aus dem dann 1998 die Seite www.heilkost.de entstanden ist, eine der ersten deutschsprachigen Informations-Seiten zum Thema Rohkost. Durch die Umstellung der Ernährung auf Rohkost konnte ich, obwohl keinerlei Krankheiten vorlagen, eine deutliche Energiesteigerung und ein Wohlbefinden feststellen, wie ich es nicht für möglich gehalten hätte. Auch heute bin überzeugt, dass ein hoher Rohkost-Anteil und eine überwiegend pflanzliche Ernährung die beste Vorbeugung für die meisten chronischen und degenerativen Erkrankungen darstellt. In den nächsten Monaten folgte dann die Literatur zahlreicher weiterer Gesundheitsbücher zum Thema. Eine vollständige Liste der Rohkost- und Gesundheitsliteratur findet man auf heilkost.de unter dem Punkt „Bücher“.
Die für die Zubereitung roher und lebendiger Nahrung benötigten Geräte, wie Entsafter, Dörrgeräte und auch Destilliergeräte zur Herstellung von reinstem Wasser waren die ersten Produkte im Perfekte Gesundheit Shop. Das Sortiment ist stetig gewachsen, heute sind es fast 500 Produkte aus den Bereichen Entsafter, Mixer, Wasserreinigung, Nahrungsergänzung, Rohkost, Keimgläser, Getreidemühlen und Dörrgeräte.

Was hast du vorher beruflich gemacht?
Nach dem Abitur habe ich in Frankfurt „Pflege“ studiert, einen in Deutschland damals sehr neuen Studiengang, da die Pflege in Deutschland im Gegensatz zu den USA oder auch einigen skandinavischen Ländern ein reiner Ausbildungsberuf ist. Ich war der zweite Jahrgang, der diesen neuen und innovativen Studiengang belegen konnte. Trotz des Bedarfs an akademischen Kräften im Pflegebereich, sei es für die Forschung, Ausbildung und auch das Management, erwarteten mich und viele meiner Studienkollegen leider keine guten Berufsaussichten, denn es wurde versäumt diesen Studiengang auch in der Praxis entsprechend bekannt zu machen und außerdem stand das Gesundheitswesen damals genau wie heute unter einem enormen Kostendruck. Viele Entscheidungsträger waren der Meinung, dass akademische Pflegekräfte ein unnötiger Luxus seien. Die Verwaltungen der Krankenhäuser und Pflege-Einrichtungen sind historisch bedingt dominiert von Ärzten, die eventuell keine gleichberechtigten Ansprechpartner haben wollten. Daher entschloss ich mich im Anschluss an das Studium in Frankfurt zum Aufbaustudiengang „Master of Public Health“ an der Universität in Bielefeld. Da mein Schwerpunkt im Studium Prävention war, passte der Studiengang zu meinen Präferenzen. Wie das Leben es so will, bekam ich ein attraktives Angebot für eine Weiterbildung im IT-Bereich, in dem damals händeringend Fachkräfte gesucht wurden. Nach einigen Jahren als angestellter Systemadministrator siegte dann aber mein Interesse für die Gesundheit und ich machte mich im Jahr 2002 selbständig.

Was hat sich heute im Vergleich zu den Anfängen im Kundenumgang geändert?
Eigentlich hat sich in den zehn Jahren im Umgang mit den Kunden nicht viel geändert. Was sich stark verändert hat und auch in einem ständigen Veränderungsprozess ist, das sind die Rahmenbedingungen und die Situation mit den Mitbewerbern. Das Internet ist ein Wachstumsmarkt, allerdings wird dieses Wachstum dadurch begrenzt, dass immer mehr Mitbewerber auf den Markt drängen, weil viele es für eine einfache und risikolose Möglichkeit halten, sich eine Existenz aufzubauen, allerdings ist der Betrieb eines Onlineshops sehr viel komplexer und aufwändiger als die meisten sich das zu Beginn vielleicht vorstellen können. Unnötige, aber dennoch teure Abmahnungen von Abmahnvereinen oder Mitbewerbern haben stark zugenommen und können leicht die Existenz einer jungen Firma zerstören.

Was hat sich heute im Vergleich zu den Anfängen im Umgang mit Herstellern und deinen Lieferanten geändert?
Die meisten Hersteller und Lieferanten sind sehr zuverlässig, professionell und bieten einen hervorragenden Service für ihre Händler und deren Endkunden an, gelegentlich gibt es Interessenkonflikte, wenn Hersteller und Importeure mit eigenen Onlineshops vertreten sind und wegen des bekannten Markennamens natürlich einen gewissen Vertrauensvorteil genießen. Dann können Hersteller zum direkten Wettbewerber ihrer eigenen Händler werden.

Was bedeutet es für dich, wenn Kunden Geräte zurückgeben? Kannst du den Verlust an deine Lieferanten weitergeben?
Nein, der Einzelhändler hat gegenüber dem Hersteller oder Großhändler keinerlei Rückgaberecht. Das bedeutet, dass gebrauchte Ware nach der Reinigung dann mit einem gewissen Abschlag als Gebrauchtgerät verkauft werden muss, was sich vor allem bei hochpreisigen Artikeln als Problem darstellt. Wir verkaufen qualitativ sehr hochwertige Produkte, die wir durch ausreichend Produktbilder, realistische und ausführliche Beschreibungen, Videos und unsere  zahlreichen Kundenbewertungen so darstellen, dass das Risiko eines Fehlkaufs zwar minimiert, aber natürlich nie ganz ausgeschlossen werden kann. Retourware stellt für Internethändler vermutlich die grösste Herausforderung dar.

Hat sich deine Produktpalette im Laufe der Jahre verändert und wenn ja, wie?
Ja, die Auswahl an Produkten ist stark gewachsen, bewegt sich aber nun auf einem stabilen Niveau. Bei der Aufnahme neuer Produkte schauen wir sehr genau hin, ob der Artikel einen Mehrwert für unsere Kunden darstellt und ins Gesamtkonzept passt.

Wie hat sich der technische Aufwand zum Führen eines Shops geändert?
Durch sich ständig verändernde rechtliche Rahmenbedingungen (deutsches Recht, EU-Recht) ist ein Shop nie „fertig“. Es gibt jeden Monat Anpassungen und Verbesserungen in der Funktionalität. Aus diesem Grund sind im Umfeld sehr viele Dienstleister entstanden, die sehr gut von den Shopbetreibern leben.

Wo siehst du den Perfekte-Gesundheit-Shop in zehn Jahren?
Die Zukunft hängt davon ab, ob man trotz des Wettbewerbs in Zukunft weiterhin eine bestimmte Nische besetzen kann. Es wird auch davon abhängen, ob die grossen Player im Onlinehandel den „Kleinen“ die Nische lassen. Vermutlich wird es auch im Internet, wie im stationären Handel schon geschehen, einen Verdrängungswettbewerb geben. Die kleinen „Tante Emma“ Läden sind von der Bildfläche verschwunden und ersetzt worden durch die überall präsenten Discounter, die solange neue Märkte eröffnen, bis auch sie sich gegenseitig das Wasser abgegraben haben.

Was Kunden sich von Shops bzw. Online-Shops wünschen, ist mehr oder weniger bekannt. Interessant, auch hier einmal die andere Seite zu hören, finde ich. Daher meine Frage: Was wünschst du dir von den Kunden?
Die Frage ist natürlich nicht einfach zu beantworten. Aber zum Glück ist der Großteil unserer Kunden sehr nett und umgänglich und wir erhalten auch viel positive Rückmeldungen, Lob oder Dankesbriefe, dass sich durch unsere Beratung und unsere Geräte der gesundheitliche Zustand verbessert hat. Natürlich kann bei einer Lieferung auch Mal etwas schief laufen, wir greifen auch auf Dienstleister und Partner zurück und überall arbeiten nur Menschen, die auch Fehler machen können. Wenn so etwas passiert setzen wir alles daran, den Fehler schnellstmöglich auszubügeln. Was ich mir wünsche in solchen Fällen ist etwas Geduld und Verständnis.

Die Geheimnisse der Rohkost-Qualität

21. Mai 2012

21. Mai 2012: Rohkostqualität

Simon Bodzioch vom PGS hat als überzeugter Rohhköstler auch einen Blog. Für diesen Blog habe ich mal einen Gastbeitrag geschrieben :-) Thema ist die “Rohkostqualität” und wie wir sie erkennen.

Der Beitrag steht: hier

Jetzt will ich’s wissen!

10. Mai 2012

10. Mai 2012: Der Revoblend und ich

Die meisten Videos in YouTube, in denen Geräte getestet werden, finde ich stumpf und peinlich. Entweder sind sie völlig wahllos von Fans gedreht oder nicht weniger kritiklos von den Herstellern. Viel Emotionen schwingen mit, und selbst die Hersteller oder Hauptvertreiber schaffen es meist nicht, einen halbwegs professionellen Film hochzuladen.

Gestern nun sah ich das Brosius-Video zu seinem Revoblend. Endlich ein Film mit vernünftiger Kameraführung – also ruhige Kamera – und mit Infos, die ich wissen will. Wenn auch mein großer Kritikpunkt an dem Video ist, dass nur die Herstellung eines Smoothies gezeigt wird. Wobei nicht der Grund ist, dass ich Smoothies ablehne, das hat damit nichts zu tun. Aber ein Smoothie ist so ungefähr das Einfachste, was ich einem Mixer anbieten kann. Vor allem wenn ich vorher die Zutaten nett klein schneide.

Aber das Video greift geschickt genau die wenigen Punkte auf, die viele Vitamix-Besitzer bei aller Begeisterung nicht optimal gelöst sehen: das Reinigen bzw. Herauskratzen nicht völlig flüssiger Bestandteile, den Deckelverschluss, die Luftbildung über dem Messer.

Warum und wieso Ralf Brosius so aktiv in der Rohkost ist, könnt Ihr in einer Darstellung auf Simons Blog lesen: hier

Daher hatte ich mich entschlossen, mir einen Revoblend zu kaufen. Bzw. ich HABE ihn gekauft :-) Heute traf er ein, ich habe ihn ausgepackt. Sieht ein bisschen heftig aus (der Motorblock) im Vergleich zum Vitamix und er ist auch sehr leicht.

Erste Enttäuschung: Es ist zwar im Film erwähnt, dass die Matten optionales Zubehör sind, aber das war bei mir so durchgerauscht. Sie sind nicht dabei, müsste ich extra kaufen. Na mal schauen, wie laut das Teil ist und wie rutschig… Dann habe ich die 4-seitige Gebrauchsanleitung gelesen. Aber seht euch erst mal den Film an, wenn Ihr wollt. Komisch finde ich auch die Anordnung der Messer: Die drei Paare sind nicht alle gegeneinander versetzt, die unteren zwei Paare sind parallel, nur das obere Paar ist versetzt.

http://www.youtube.com/watch?v=B5j7b6iLpQw

Dann habe ich die Bedienungsanleitung gelesen:

“Das Gerät darf nur für den Zweck eingesetzt werden, wozu es konstruiert wurde, und zwar für die Zubereitung von Saucen, Mayonnaise, Dips, Cremes, Pestos, Smoothies, Shakes…. Missbräuchlicher Einsatz … führt zum Verlust der Garantie”.

Das klingt nicht so, als könnte ich darin Nussmus machen. Denn irgendwo später steht, dass man immer eine ausreichende Menge Wasser/Flüssigkeit hinzugeben muss. Es ist aber NICHT definiert, was eine ausreichende Menge ist. Da kann jedem Kunden ein Strick draus gedreht werden. Und im Vitamix kann ich Nussmus ohne jede Flüssigkeit herstellen, es wird nur entsprechend warm.

Dann zeigt Brosius in seinem Film, dass er Gemüse etc. “lieber vorher zerkleinert”, damit es schneller geht. In der Anleitung steht deutlich, dass die Stücke höchstens 2×2 cm groß sein dürfen. Hat er das beim Videodrehen vergessen ? Zwischen KANN und MUSS ist in meinem Sprachgebrauch ein großer Unterschied. Und 2 cm sind ziemlich wenig.

Und dann darf ich keine GROSSEN EISWÜRFEL verarbeiten. Wie groß ist groß? 1×1 cm, 2×2 cm?

“Obst, Gemüse, Nüsse, Getreide…. müssen vorher klein geschnitten bzw. eingeweicht werden.” Da es schon klar ist, dass ich Nüsse und Getreide nicht zerkleinern kann, muss ich sie vorher einweichen.”

Sehr eigenartig.

Im PGS wird das Gerät auch angeboten: hier (da habe ich es natürlich auch gekauft)

 

Banner hier, Banner da

2. Februar 2012

2. Februar 2012: Wo ist das Banner?

Vor gut einem Jahr hatte ich ein Banner vom Perfekten Gesundheit Shop, kurz: PGS, auf meine Homepage gesetzt und dazu erklärt, dass ich von jedem über dieses  Banner gekaufte Teil einen kleinen Obulus abgekomme. Anfangs lief das auch ganz gut, ich habe wohl insgesamt zwei- oder dreimal 50 Euro bekommen. Seit Monaten aber tut sich dort nichts mehr, oder kaum etwas. Da ich sowieso nicht gerne werbe und lieber empfehle, habe ich mich entschlossen das Banner wegzunehmen.
Stattdessen habe ich den PGS auf meine Einkaufsliste gesetzt – mit gutem Gewissen. Erstens weil ich nichts mehr davon habe, wenn dort jetzt jemand kauft, also reinen Gewissens empfehlen kann, und zweitens weil ich wirklich sehr angetan bin vom PGS. Ich habe selbst mehrere Ding über den PGS gekauft und war immer wieder erstaunt, wie unglaublich fix das geht. Auch Nachfragen beim Geschäftsführer, Simon Bodzioch, werden immer kompetent und freundlich beantwortet, und zwar nicht nur bei mir. Ich habe dies auch von anderen Käufern gehört.

Gastbeitrag: Neues bei Getreidemühlen & Co.

28. Juni 2011

Kommentar vom 28. Juni 2011: Gastbeitrag Simon Bodzioch vom PGS

Seit Ende letzten Jahres habe ich den Banner vom PGS (hier) auf meiner Website und etwas genau solange ist es her, dass ich Simon – der ja hier auch gelegentlich kommentiert – gefragt habe, ob er nicht mal einen Gastbeitrag schreiben möchte. Jetzt hat er einen vorgelegt, und der ist echt hochinteressant :-) Viel Spaß beim Lesen!

Was gibt es Neues in der Getreidemühlen-Branche?

Die Hersteller von Getreidemühlen bedienen eine kleine Marktnische, denn man findet in einem durchschnittlichen deutschen Haushalt wohl eher ein Waffeleisen, einen Toaster oder einen Eierkocher als eine Getreidemühle.

Die Firma Bosch hat sich als einziger Hersteller vor mehr als 2 Jahrzehnten auf diesem Markt versucht, aber recht schnell gemerkt, dass es kein Massengeschäft mehr ist und vermutlich auch nicht mehr werden wird.

Daher gibt es vermutlich auch (noch) keine Getreidemühlen-Plagiate aus Asien, denn der Markt ist einfach für die Fälscher zu klein und uninteressant.

Und so teilen sich eine Handvoll deutsche und österreichische Hersteller den Markt zum Wohle der Vollwertköstler, die auf frische Getreideprodukte für ihren Frischkornbrei oder das selbst gebackene Brot angewiesen sind.

Die bekanntesten deutschen Getreidemühlenhersteller sind sicherlich: hawos, Komo, Jupiter und Messerschmidt, wobei die Firmen Jupiter und Messerschmidt nur Vorsätze für Motorblöcke oder Küchenmaschinen anbieten mit denen Getreide gemahlen werden kann.

Da es sich bei einer Getreidemühle technisch gesehen nicht unbedingt um ein kompliziertes Hightech-Produkt handelt sind Neuerungen um so schwieriger auszumachen. Denn letztendlich ist eine Getreidemühle ein Paar von Steinen, die entweder per Handkurbel oder durch einen elektrischen Motor angetrieben werden und je nach Abstand der Steine zueinander feines oder grobes Mehl produzieren. Aber ganz so einfach ist es natürlich nicht, denn es steckt schon viel Know-How in einer modernen Getreidemühle. Vom strapazierfähigen Industriemotor, über die genaue Abstimmung des Steinpaares, die Aufhängung, die Konstruktion des Gehäuses, damit der Mahlvorgang nicht unnötig laut verläuft usw.

Drei Neuerungen bzw. Besonderheiten stelle ich hier vor:

1. Die Fa. KoMo hat auf der Biofach 2011 in Nürnberg eine Kombimühle präsentiert, die in einem Gehäuse mit einer elektrischen Getreidemühle und einem Handflocker ausgestattet ist. Viele Kunden kaufen eine elektrische Getreidemühle, denn es ist zeitaufwendig und kraftzehrend die Menge für ein Brot selber zu mahlen und meist wird dann für die Herstellung frischer Flocken auch noch eine Quetsche gekauft. Die Flockenquetsche ist meist handbetrieben, denn die kleinen Mengen, die hier benötigt werden, sind schnell auch ohne Motorkraft hergestellt.
Der Komo Fidifloc vereint jetzt diese beiden Funktionen in einem Gerät. Elektrisch Getreide mahlen und von Hand flocken. Der Handflocker kommt durch die Integration in das Gehäuse und das recht hohe Gewicht ohne die störende Tischzwinge aus und kann mit wenigen Handgriffen aus dem Gehäuse entnommen werden, wenn man bspw. nur die Flockenquetsche mit auf Reisen nehmen möchte.

2. Die zweite Neuerung stammt aus dem Hause Hawos, es geht um die hawos Rotare Handmühle, die von ihrer Größe auch dazu geeignet ist die Menge für ein Brot wirklich selber zu mahlen aber auf Wunsch auch mit einem optional erhältlichen Elektro-Antrieb auszustatten. Als besonderen Clou gibt es auf Anfrage auch die Rotare mit Fahrrad-Antrieb, so kann man etwas für die Fitness tun und gleichzeitig frisches Mehl für sein nächstes Brot herstellen und das Radeln auf dem Heimtrainer erscheint einem dann gleich weniger sinnlos ;-)

3. Die dritte Neuerung ist eigentlich keine Neuerung, sondern mehr ein Trend, den wir als Anbieter von Getreidemühlen verzeichnen. Getreidemühlen mit Naturstein sind wieder stark im Kommen. Gerade der Vollwertköstler legt bei den Materialien höchsten Wert auf Natürlichkeit und der Naturstein kommt diesem Wunsch natürlich entgegen. Kenner der Materie loben die besseren Backeigenschaften eines Mehls, dass mit einer Naturstein-Mühle gemahlen wurde. Eine Erklärung dafür ist nicht zu finden, aber die Salzburger Getreidemühlen aus Hallein setzen wieder verstärkt auf den Naturstein. Naturstein-Mühlen sind teurer als vergleichbare Mühlen mit einem Edelkorund-Stein, denn das Steinpaar muss aufwendig und in Handarbeit genau aufeinander abgestimmt werden. Die Salzburger Getreidemühlen sind auch einer der wenigen Anbieter, die noch eine Mahlkammer aus Vollholz verwenden. Denn der Standard ist mittlerweile Kunststoff. Die Befürworter von Kunststoff argumentieren mit der Hygiene und der glatteren Oberfläche des Kunststoffs. Die Befürworter von Holz argumentieren mit der Natürlichkeit. Bei einem evtl. Abrieb dürfte Holz vermutlich vorteilhafter sein.

Auf die Bedeutung von frisch gemahlenem Getreide muss ich wohl in Utes Blog nicht näher eingehen, dazu bin ich auch nicht Experte genug. Ich möchte aber allen Vollwertköstlern dieses sehr schöne Interview “Geheimnisse der Gesundheit” mit Dr. Schnitzer ans Herz legen:

http://www.alpenparlament.tv/playlist/161-geheimnisse-der-gesundheit

Erstes Preisausschreiben 2011!

2. Februar 2011

Kommentar vom 2. Februar 2011: Das neue Preisausschreiben

Endlich ist es wieder soweit, lange habt Ihr warten müssen. Jetzt habe ich ein schönes Rätsel und ich habe jemanden gefunden, der einen Preis stiftet – nämlich der Perfekte Gesundheitsshop (Ihr erinnert euch sicher noch an die Werbediskussion und -umfrage hier). Danke an Simon, der sich die Zeit genommen hat, in einer längeren Mail-Diskussion einen Preis mit mir abzusprechen.

Der Gewinner bekommt einen Biosnacky Sprossengarten Hydro 12 plus drei Packungen Vliespapier (für feine Samen). Sprossen und Keime sind vor allem für vegane und tiereiweißfreie Vollwertler – aber natürlich nicht nur für diese – als B12-Spender und Vitaminbomben ein ganz wertvoller Teil der Ernährung.

Ein Brot mit Butter und Linsenkeimen, ein Salat bestreut mit Dinkelsprossen, der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Hülsenfrüchte ein oder zwei Tage angekeimt werden wesentlich schneller gar.  Ich selbst habe eine Weile gebraucht, bis ich so richtig Gefallen daran gefunden habe, aber mittlerweile sprossen meist drei Getreide, Samen oder ähnliches gleichzeitig.

Und wie kommt Ihr an das tolle Teil? Ganz einfach… den Film unten angucken, das Lösungswort raushören

und schreiben an:

vollwertpreis@aol.com

Bitte auch euren Namen und eure Post-Adresse in die Mail schreiben, das erspart mir Arbeit. ACHTUNG: Wer sich nicht an diese Vorgaben hält, kommt auch bei korrekter Lösung nicht in die Auslosung.

Wer nicht so genau weiß, was das Lösungswort ist, dem empfehle ich meinen Blogbeitrag vom 28. Januar: http://vollwert.wordpress.com/2011/01/28/eine-neue-sprache/. Jetzt alles klar? :mrgreen:

Übrigens: Wenn ich bei Einsendungen den Eindruck habe, dass es sich um Zusendungen über Glücksspielseiten handelt, fliegen diese Einsendungen raus. Ich empfehle daher allen, die ich nicht über den Blog, die Telefonstunde oder vorherige Preisausschreiben kenne, einen persönlichen Zusatz bei der Mail! Und zwar:

Die Umschrift des eigenen Namens in der vorgestellten Sprache ist ab sofort Teil des Preisausschreibens für Einsender, die ich noch nicht kenne

Einsendeschluss ist, wie im Film gezeigt, der 23. Februar 2011, 24 Uhr. Sollten mehrere richtige Lösungen eingehen, wird Eric, der Glücksfeerich wieder seines Amtes walten und den glücklichen Gewinner bzw. die glückliche Gewinnerin ziehen. Bei meinen Rätseln darf jeder teilnehmen, ob mit mir befreundet, verwandt oder verfeindet. Der Rechtsweg ist, wie sollte es auch anders sein – ausgeschlossen :-)

Aus Gründen des Datenschutzes nenne ich Gewinner auf der Homepage nur mit Vornamen und erstem Buchstaben des Nachnamens. Nach Ablauf eines Preisausschreibens lösche ich sämtliche Unterlagen dazu: Ausdrucke und auch Emails. Das heißt, ich speichere weder Namen noch Adresse irgendwo.

Sollte der Gewinner ein Teilnehmer aus dem Ausland ohne deutsche Postanschrift sein, überlege ich mir einen anderen Preis, weil ich so viel Porto dem PGS nicht zumuten möchte. Das Keimgerät wird dann erneut verlost

Wie verdiene ich an der Werbung?

10. Januar 2011

Kommentar vom 10. Januar 2011: Erinnerung an den Werbesinn

Es sei noch einmal kurz daran erinnert: Ich habe Werbung auf meiner Homepage, genau genommen drei Banner: einen ganz oben für den Buchversand Libri, etwas weiter unten für den “Perfekte Gesundheitsshop” und ganz unten noch einen Buchversand, bol.de.

Die beiden Buch-Shops bieten denselben Service wie Amazon. Libri ist übrigens bei meinen Neuerscheinungen schneller als der Verlagsladen von BOD selbst, habe ich festgestellt.

Warum habe ich diese Werbebanner eingefügt? Nun, nicht weil ich den Shops etwas Gutes tun möchte, sondern mir :-) Ich möchte jetzt keine Jammerparade bringen (habe ich auf anderen Blogs schon gesehen, ist teils sehr peinlich), was ich alles umsonst mache und und und. Dazu zwingt mich ja niemand.

Dennoch freue ich mich, wenn Ihr über diese Banner eingekauft, denn ich bekomme dann kleine Prozentsätze vom Umsatz. Nur Klicken auf die Banner bringt mir im Gegensatz zu den google-Anzeigen, die wir häufig sehen, übrigens gar nichts. Damit ich meine Prozente bekomme, müsst Ihr auf das Banner klicken, dann einkaufen. Nicht heute über das Banner sich den Shop ansehen und morgen dann über den direkten Link zum Shop einkaufen. Devise: Für jeden Kauf über das Banner gehen.

Ich schreibe das hier einfach nochmal hin, damit Ihr vielleicht beim nächsten Einkauf mal wieder dran denkt ;-)

Das Ganze ist übrigens völlig anonym. Bei den Buchshops sehe ich meine Marge, bei PGS den Umsatz und auch die Marge und noch ein paar Infos, wie z.B. wie viele Besucher bereits über den Link auf den Shop gekommen sind. Und wie viele davon etwas gekauft haben. Ansonsten aber natürlich auch keine Angaben oder Daten.


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