Smoothies und Vollwert

Kommentar vom 24. Januar 2011: Smoothies und Vollwert

Vor einigen Tagen bezeichnete ich im Zusammenhang mit einem Gerätetest Smoothies als für die Vollwert grenzwertig. Eine Leserin stellte dazu die Frage:

„Warum sind Smoothies (eigentlich ja „Fruchtsuppen“) für Vollwertler nur grenzwertig interessant? Ich mische da ganze Früchte und sogar Getreide mit rein und verlängere das Ganze mit Wasser.“

Hier möchte ich gleich auf das vierte „Nein“ der Brukerschen Vollwertgrundsätze verweisen: „Kein Obstsaft“, das gilt besonders für Empfindliche. Das wiederum heißt: es gilt für alle, nur die Empfindlichen, Magen- und Gallenkranke (zu letzteren zähle ich) müssen dieses „Gebot“ besonders beachten, wenn sie sich wohlfühlen wollen. (Wer einmal in Lahnstein war, weiß, dass Dr. Birmanns zum Beispiel keinen Saft trinkt.)

Warum dieses Nein beim Obstsaft, der ja heute als Gesundmacher Nr. 1 gilt, zumindest als frisch gepresster Saft? Da ich mich ungerne wiederhole, hier ein Link zu dem Film, in dem ich das ausführlich erkläre:

http://www.youtube.com/watch?v=r23S-m4-f-g

Meiner Meinung nach stehen Smoothies fast auf derselben Stufe. Zwar sind sie kein Teilprodukt, denn die Leserin wies schon darauf hin, dass sie die ganzen Früchte hinein tut. Und „sogar“ Getreide, und dann noch mit Wasser verlängert. Dennoch überschüttet der Smoothie genau wie der Saft unseren Körper mit einem Schwall von Nährstoffen, die dieser so schnell nicht verarbeiten kann. Auch ist das „verlängern“ nicht weiter ausgeführt. Ein Apfel auf 1000 ml Wasser ist sicher etwas anderes als ein Apfel mit einer Kohlrabi und 250 ml Wasser. Die Nährstoffe überspringen ein ganz wichtiges Verdauungsorgan, nämlich den Mund, und gelangen so, vor allem wenn das ganze fettlos zubereitet wurde, direkt ins Blut (das ist jetzt etwas vereinfacht dargestellt). Wenn  ein paar Nüsse oder ein bisschen Öl eingearbeitet wird, kann die Verarbeitung wenigstens etwas langsamer erfolgen. Wer z.B. meine Eisrezepte sieht, wird feststellen, dass ich immer Nussmus oder Nüsse mit verarbeite.

Einen Smoothie trinkt man schneller, als man das entsprechende Gemüse und Obst so isst. Deshalb tendiere ich eher noch zum Eis, denn daran esse ich zumindest länger als an frischem Obst 🙂 Was nicht heißt, dass ich mein Eis für die vollkommene Ernährung halte. Ich finde es nur wegen der Geschwindigkeit z.B. besser als einen Smoothie – und mein Körper bestätigt mir das. Nach einem Smoothie, selbst wenn ich ihn schluckweise trinke, meldet sich die Galle, die sonst unter Vollwert mehr oder weniger stumm ist. Nach einem (Vollwert-)Eis tut sie das nicht. Womit ich nicht sagen will, dass meine Körperreaktionen das Maß aller Dinge sind. Aber in der Beurteilung von Säften und Konzentraten kann ich ihn für mich als Kompass nehmen.

Dann kommt das Argument: „ich darf ihn halt nicht zu schnell trinken“. Ehrlich, wer löffelt denn seinen Smoothie mit dem Teelöffel und lässt ihn dann noch eine Weile durch den Mundraum schwirren? Die ersten paar Schlucke gehen vielleicht wirklich langsam, aber wie ist das mit dem letzten Viertel im Glas?

Smoothies stehen nicht ganz bei den Säften, aber doch kurz dahinter. Ihre Berechtigung haben sie dann, wenn ich mich zum Beispiel den Wildkräutern nähern möchte. Das ist am Anfang ungewohnt, da hilft es dann, sich ein Smoothie aus Wildkräutern, Trockenkfrüchten und anderem Obst und Gemüse zu mischen, um sich allmählich (wieder) an die Bitterstoffe zu gewöhnen. Wer aber „benutzt“ Smoothies für diesen Zweck? Smoothies knallen den Magen zu, machen so schnell und lange satt, das habe ich auch schon gehört. Das ist nicht unbedingt ein Vorteil. Ich kenne dieses Völlegefühl auch, was einfach daher kommt, weil Dinge unverdaut dorthin kommen, wo sie schon teilverdaut sein sollten.

Smoothies sind heute modern. Nur weil alle Welt schreit, und da rufen ja die Rohköstler mit, „Oh wie gesund, wie toll“ sollten wir die Augen nicht vor dem Eigentlichen verschließen. Jeden Tag ein Stück Kuchen zu essen, und sei er noch so vollwertig, entspricht nicht dem Gedanken der Vollwert, sondern sollte nur eine Ausnahme oder eine Übergangsphase sein. Und so sehe ich das auch für die Smoothies. Wer jetzt sagt: Ah, dann darf ich auch keine Suppe mehr essen!, hat nicht ganz Unrecht. Allerdings esse ich eine Suppe, vor allem wenn sie heiß ist, deutlich langsamer. Und wer isst schon jeden Tag eine Cremesuppe? Ein Smoothie gehört für viele schon als regelmäßige Mahlzeit zum Tagesablauf. Das kann ich nicht als vollwertig sehen.

Zu unterscheiden von den Smoothies sind Getreidegetränke. Wenn ich 2 Esslöffel Getreide ganz fein gemahlen auf 1 Liter Wasser nehme und das langsam trinke, habe ich eher eine Emulsion (wie Milch) als eine Nährstoffbombe.

Wer aus irgendwelchen Gründen nun eben doch so fein zerkleinerte Obst- und Gemüsegemische verzehren möchte, dem kann ich nur empfehlen, sie wie eine Suppe mit dem Löffel zu essen. Denn so viel Disziplin, bis zum Ende in kleinsten Schlucken zu trinken, haben sicher die Wenigsten.

16 Gedanken zu “Smoothies und Vollwert

  1. Marienkäfer 24. Januar 2011 / 18:12

    Ein sehr aufschlussreicher Bericht für mich. Vielen Dank dafür!

    Ich habe beispielsweise festgestellt, dass ich die im Magic Maxx hergestellten Salatsoßen (mit Nüssen, Öl und Obst) überhaupt nicht vertrage und konnte mir das bislang überhaupt nicht erklären. Auch mit der „Salatcreme“ habe ich meine Probleme. Wenn ich an diese Soße denke, fühle ich mich schon satt. Nun ist die Menge einer Salatsoße zwar geringer als die eines Smoothies, dennoch ich vertrage es nicht.

    Mittlerweile genieße ich meine Rohkost wieder ausschließlich mit wenig Essig oder Zitronensaft und Öl – und das höchstens geschüttelt und nicht gerührt 😉

    • OneBBO 24. Januar 2011 / 18:15

      Mit den Salatsoßen ist ja hochinteressant – und passt natürlich auch. Und bedenkenswert, wenn’s an Rohkost geht! Werde ich mir dann auch hinter die Ohren schreiben.

  2. michi 24. Januar 2011 / 18:32

    Hallo Ute,

    Ich persönlich habe nach dem Verzehr von grünen Smoothies mit meiner Galle überhaupt keine Probleme, durch Käse aber ganz sicherlich. Auch empfinde ich grüne Smoothies als tolle Bereicherung in meinem Speiseplan, denn sie schmecken mir so lecker, das ich jeden Schluck genieße und wie eine besondere Mahlzeit betrachte.

    Das Obstmus für das Frischkorngericht ist im Prinzip auch ein Smoothie, ebenfalls eine fein purierte Rohkostsuppe mit Kürbis, Möhre, Apfel usw.

    Die Verzehrgeschwindigkeit unterscheidetet sich, allerdings wäre es durchaus interessant zu prüfen, ob meßbare körperliche Reaktionen einen Hinweiß darauf geben würden, das ein Smoothie langfristig schädliche Wirkungen hätte.

    Auch habe ich festgestellt, da das Verlangen nach süßem durch Smoothies bei mir komplett verschwindet.

    Da ich Marathonläufer bin, konnte ich zudem beobachten, das sich ein besseres Ausdauergefühl eingestellt hat und ich deutlich längere Strecken laufen kann, ohne „nachtanken“ zu müssen. Ich habe selten eine so angenehme, „zelluläre“ Sättigung gefühlt, wie bei grünen Smoothies.

    Der letztendlich entscheidene Punkt, wird lediglich die Verzehrgeschwindigkeit sein. Als Hauptnahrungsmittel würde ich dies bei mir jedoch auch nicht sehen wollen.

    • OneBBO 24. Januar 2011 / 18:57

      Natürlich verträgt nicht jeder einen Smoothie schlecht. Du sagst, du hast mit deiner Galle da keine Probleme. Bist du denn gallenkrank? Verträgst du Säfte auch?

      Es ist meines Erachtens so gut wie unmöglich, Smoothies langfristig zu untersuchen. Wer soll da jeden Tag neben stehen und gucken, mit welcher Geschwindigkeit du ihn verschluckst? Schade. Es wäre eine Untersuchung wert.

      Ich habe Zähne. Und Smoothies haben für mich (ich spreche hier nur für mich!) auch so was von Astronautennahrung 😉

      Viel ist auch Geschmackssache. Ich mag allenfalls einmal alle zwei Wochen so ein püriertes FKG.

      Weiterhin guten Appetit dabei 🙂

      • michi 24. Januar 2011 / 21:05

        Hm, ob meine Galle erkrankt ist, kann ich nicht sagen. Bisherige Untersuchungen haben keine Auffälligkeiten gezeigt. Ich habe jedoch Probleme gehabt, bei bestimmten Produkten. Zum Beispiel wenn ich Pommes gegessen habe (ist schon seeehr lange her die letzte Portion . und hier schmeckte die Erinnerung auch besser als die Realität). Ich nenne es einfach Oberbauchprobleme.

        Ich mag Smoothies nicht, die zu breiig sind. Da passt Astronautennahrung ganz gut.

        Allerdings muss ich ja zugeben, das ich grüne Smoothies auch erst durch den Vitamix kennengelernt habe. Ich habe mir ein Rezeptbuch gekauft und finde die Ergebnisse sehr schmackhaft. Vielleicht mag ich dies aber auch in ein paar Wochen nicht mehr ganz so häufig konsumieren, eine interessante Erfahrung ist es derzeit allemahl.

        Heute gab es zum Abendessen jedoch eine schöne, rohköstige Kürbissuppe. Dein Rezept, jedoch leicht abgeändert. Sehr lecker, ich hätte glatt noch einen Teller mehr verspeisen können. Hier mag ich es auch gerne, meine Zähne zu benutzen und den Rotkohl zur Kürbissupe zu kauen.

        Das FKG als „Powerdrink“ für Marathon-Läufer habe ich mal in einer Ausgabe des Gesundheitsberaters gesehen. Seinerzeit hat mein alter Mixer die Bestandteile aber nicht fein genug bekommen, so war das fürs Laufen für mich nicht praktikabel. Dies sollte ich nochmal mit dem Vitamix ausprobieren.

        • OneBBO 25. Januar 2011 / 06:43

          Wenn du vor der VW nicht gallekrank warst, wirst du es jetzt kaum noch werden, schätze ich mal. Und wenn du mal eine Gallenkolik gehabt hast, weißt du spätestens, was Sache ist. Also freu dich 🙂

          Der FKG als Powerdrink in Ausnahmesituationen wie einem Marathonlauf ist sicher legitim.

      • Ines 24. Januar 2011 / 21:43

        >>Ich habe Zähne. Und Smoothies haben für mich (ich spreche hier nur für mich!) auch so was von Astronautennahrung <<

        Da sagst Du was ganz entscheidendes!
        Denn es gibt ja auch (klinische + Pflege-) Situationen, in denen Haferschleimsüppchen u.ä. Dinge im Trinkbecher serviert werden oder diese -sorry- sauteure Chemiebrühe über die Magensonde reingepumpt wird.
        Und da soll sich der Gesundheitszustand bessern?

        Brrr – schüttel!!!

        Da wären selbstgemachte Smoothies und FK-Milch/ -Brei sicher besser geeignet und hätten tatsächlich ihre Berechtigung.

        Von der Kostenenlastung für die kranken Kassen mal ganz abgesehen!

        • OneBBO 25. Januar 2011 / 06:43

          Ein sehr wichtiger Punkt – Smoothies etc. in Pflege- und ähnlichen Situationen! Danke für die Ergänzung.

  3. Erwin 25. Januar 2011 / 08:34

    Liebe Ute , das gekaufte Smoothies keine Vollwertkost ist versteht sich schon darin , daß es wegen der Haltbarkeit sicher über 42 Grad erhitzt wurde .Gesichert ist ,das der Inhalt ( Fruchtzucker) sich nicht positiv auf ein Ausdauertraining auswirkt da dieses Training fast ausschließlich über die Fettverbrennung läuft. Würde es nicht so sein ,dann würde die Muskulatur nach kurzer Zeit übersäuern . Gruß Erwin

    • OneBBO 25. Januar 2011 / 08:37

      Gekaufte Smoothies stehen gar nicht erst zur Diskussion 😉 da hast du völlig Recht.

      Viele vertreten die Ansicht, dass selbstgemachte Smoothies aus Hochleistungsmixern oder bestimmten Entsaftern vollwertig sind. Dagegen setze ich mich ab.

  4. Simon Bodzioch 25. Januar 2011 / 14:31

    Hallo,
    also gegenüber Säften haben Smoothies den Vorteil, dass im Smoothie kein Auszug aus etwas enthalten ist, sondern die Spinat-Blätter, die Banane, die Birne etc. im Ganzen zusammen mit Wasser gemixt werden. Es wird behauptet, dass die Smoothies die Verdauung belasten/überfordern können, wenn sie nicht langsam genug getrunken werden, aber ich kann das für mich absolut nicht bestätigen. Das Wertvolle an den grünen Smoothies ist der absolut hohe Gehalt an Mineralien und die hohe Bio-Verfügbarkeit, denn der Mixer bricht die Zellulose-Wände auf, was wir mit dem normalen Kauen nicht in dieser Form schaffen 😉
    Natürlich greift hier der Mensch wieder ein in Form eines Küchengerätes, aber wenn man so konsequent sein will, darf man auch kein Wasser kochen und kein Brot backen oder Gemüse einlegen, denn das macht kein wild lebendes Tier! Für mich sind die „grünen Smoothies“ eine vollwertige Mahlzeit und keine Vor- oder Nachspeise, man fühlt sich dannach wirklich mehrere Stunden lang gesättigt und zufrieden und um es mit den Worten von Christian Opitz zu sagen: „zellulär gesättigt“. Ich trinke an einem halben Liter Smoothie sicher 15 Minuten, weil ich jeden Schluck länger im Mund behalte und einspeichele. Ich möchte die grünen Smoothies nicht mehr missen! Aber jeder wie er mag…

    • OneBBO 25. Januar 2011 / 14:56

      Mir ist so, als hätte ich diesen Text fast wörtlich so im Mainzer Forum gelesen, kann das sein? Natürlich gibt es kein Verbot, Texte an zwei verschiedenen Stellen zu posten, es spart Schreibarbeit 🙂

      Dass ein Mixer die Zellulose-Wände aufbricht, finde ich übrigens etwas, was mich am Vitamix immer noch zurückschrecken lässt. Die Evolution hat „uns“ so gebaut, dass wir in der Lage sind, diese Dinge zu verdauen – oder eben nicht. Zum Beispiel ist das Schlimme an der H-Milch, dass die Milchpartikel so klein sind, dass sie die Darmwand durchdringen (grob zusammengefasste Info aus dem Grundlagenkurs in Lahnstein), was nicht natürlich, sondern schädlich ist. Dieses Aufreißen der Zellwände vor Erreichen schon nur des Mundes finde ich eher bedenklich als erfreulich.

      Es ist nicht die Tatsache, dass man ein Küchengerät verwendet, sondern dass Smoothies nicht dem natürlichen Verdauungsvorgang folgen. Davon ab: Ich glaube nicht, dass alle Smoothie-Trinker wirklich 15 Minuten mit dem Verzehr zubringen. Vollwertigkeit wird auch nicht daran gemessen, ob ein Nahrungsmittel uns lange oder kurzfristig satt macht.

      Kollath sagt, und das ist eine der wichtigsten Definitionen des Vollwertbegriffs „So natürlich wie möglich“. Ein Smoothie, bei dem alles verflüssigt ist zu einem Brei mit Mageninhaltkonsistenz und die Zellwände aufgerissen sind, gehört zwar nicht in Spalte 6 – aber unter „so natürlich wie möglich“ verstehe ich etwas anderes.

      „Ich möchte die Smoothies nicht mehr missen“ ist ein schöner Schlusssatz. Das sagen die Fleischesser übers Fleisch und die Süßigkeitenliebhaber zu ihrem Zuckerzeug. Sie möchten es alle nicht missen – jeder wie er mag, genau 😉

  5. Indeego 25. Januar 2011 / 14:56

    Ich behaupte mal, dass der Spinat ein und dieselben Mineralien enthält, auch wenn ich ihn nur kaue und nicht püriere.

    Was die Bio-Verfügbarkeit angeht, hat die Natur sicher nix falsch gemacht, als sie uns Zähne gab, denn sonst hätten wir sicher bisher nicht ohne Mixer überlebt.
    Daß gutes Kauen wichtig für die Vorverdauung, Einspeichelung etc. ist, ist ja keine neue Erkenntnis, kommt aber heute auch of zu kurz, weil man Burgerbrötchen und totgekochtes Zeug halt einfach nicht mehr kauen MUSS 😦

    Wer Smoothies verträgt und mag, dem bleibt es ja unbelassen, sie weiter zu trinken.
    Meiner persönlichen Meinung nach ist es einfach zum Trend geworden, mit so einer schicken Flasche Obst/Gemüsebrei durch die Stadt zu rennen, genau wie mit einem Pappbecher vom angesagten Kaffeeladen.

    Hier meine ich allerdings die, die sich ihre Drinks nicht selbst aus vollwertigen Zutaten herstellen.
    @Simon: no offense 😉

  6. Simon Bodzioch 25. Januar 2011 / 15:15

    Sagen wir Mal so, ich finde die grünen Smoothies einen guten Kompromiss, aber ich trinke auch Säfte, allerdings seit ich Smoothies mache schon seltener.
    @Ute
    Ja, der Text ist aus dem Forum Mainz (wenn ich schon einen Mixer benutze anstatt selber zu kauen werde ich auch Texte 2 x verwenden dürfen 😉

    H-Milch mit einem Smoothie zu vergleichen finde ich übertrieben, aber ich verstehe den Gedanken dahinter, wobei ich auch kauend Zellulose-Fasern aufbrechen kann, aber vielleicht nur 10% anstatt 100%
    Etwas aufzubrechen, was unsere natürliche Nahrung ist, wie Grünzeug, finde ich unbedenklicher als die „Weiter“-Verarbeitung tierischer Produkte.
    Jeder hat Dinge, die er nicht missen möchte, der Fleischesser sein Fleisch, der Vollwertköstler sein Getreide usw.
    Jeder kann es ja Mal für eine oder zwei Wochen ausprobieren und dann entscheiden wie es ihm bekommt, ganz ohne Nachdenken und ohne zu lesen was welcher Experte dazu meint, einfach Mal auf den Körper hören. Einen Schaden wird sich damit niemand zufügen, davon bin ich überzeugt.

    • OneBBO 25. Januar 2011 / 15:26

      2 Wochen Smoothies – da bin ich schon eine Woche im Krankenhaus. Nur so als Beispiel für „2 Wochen würden nicht schaden“ 🙂

      Säfte sind laut Bruker ein „Don’t“ – und ich bewege mich im Rahmen der Brukerschen Vollwert. Leider ist das kein geschützter Begriff.

      Das heißt nicht, dass man keinen Saft trinken DARF. Man muss sich dann nur dessen bewusst sein, dass es nicht 100% vollwertig ist.

      Da Bruker die Smoothie-Welle nicht mehr erlebt hat, habe ich meinen eigenen Kopf benutzt, um einen Versuch der Einordnung zu starten.

      Ich bleibe dabei: Smoothies sind grenzwertig im Rahmen der Brukerschen Vollwert.

      Prost 🙂

  7. sternenfrau 30. März 2011 / 21:19

    Spannend – die Kommentare habe ich erst jetzt gefunden. Seit Dezember trinke ich selbstgemachte grüne Smoothies, da ich meinen Frischkostanteil erhöhen wollte und Salat mir einfach im Winter nicht so sehr zugesagt hat. Für mich ist ein grüner Smoothie nichts weiter als eine selbstgemachte, rohköstliche, ganze Mahlzeit. Wichtig in Bezug auf Bekömmlichkeit: nicht nebenbei trinken, sondern als einzelne Mahlzeit. Mir bekommen die grünen Smoothies sehr gut, ich bin fitter und besser gelaunt (wohl das Ergebnis des höheren Frischkostanteils in meiner Gesamternährung). Natürlich kann ich den Smoothie auch schnell „runterkippen“, aber dafür ist er einfach zu lecker und ich brauche schon so 20 Minuten morgens im Büro, bis ich ihn getrunken habe.
    Für mich ist ein Smoothie kein Saft, sondern, wie gesagt, eine vollständige Mahlzeit.

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