Kommentieren auf dem Blog

Kommentar vom 16. Februar 2011: Warum erscheint mein Kommentar nicht direkt?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, in Blogs mit Kommentaren umzugehen. Je nach Provider gibt es da auch kleine Unterschiede. Für mich, die ich in WordPress blogge, gibt es vier Möglichkeiten:

  1. Ich sperre alle Kommentare
  2. Ich lasse Kommentare nur nach Freischaltung zu
  3. Ein erster Kommentar eines neuen Kommentators wird von mir freigeschaltet, danach kann er seine Einträge immer sofort einstellen.
  4. Alle Kommentare erscheinen unkontrolliert.

Nummer 1 finde ich völlig dem Sinn von Blogs entgegengesetzt. Ein Blog lebt doch davon, dass viele der Leser und Leserinnen auch mitmachen. Einfach nur etwas in die Welt hineinposaunen und Kommentare verbieten? Dafür sind mir meine Leser auch viel zu wichtig.

Ich bin auf anderen Blogs ja auch zu Gast und habe festgestellt, dass mich das nervt, wenn mein Kommentar nicht direkt sichtbar ist. Dann habe ich das Gefühl, da wird nie ein richtiges Gespräch daraus. Denn der Blogersteller sitzt ja nicht den ganzen Tag am PC und wartet nur auf meine Kommentare. Da vergehen Stunden, manchmal Tage bis zur Freischaltung. Abgesehen davon, dass mir das auch zu lästig wäre. Und: Meine Kommentatoren verhalten sich in der Regel so, dass es nichts zu beanstanden gibt. Die ganz wenigen Ausnahmen halte ich auf andere Weise in Schach 🙂

Die dritte Möglichkeiten ist die auf meinem Blog geltende. Das heißt, wenn jemand sich zum ersten Mal auf meinem Blog zu Wort meldet, muss derjenige warten, bis ich es durchgelesen und genehmigt habe. Dadurch kann ich Blogspam, Werbe-Kommentare usw. aufhalten.

Nummer 4 ist mir dann doch zu „gefährlich“. Ich habe keine Lust, dass stundenlang irgendetwas auf meinem Blog zu lesen ist, was reine Werbung ist oder Parolen verbreitet, die mit Recht und Gesetz nicht viel gemeinsam haben.

Nun gibt es einige Kommentatoren, die schon bemerkt haben werden, dass ihre Kommentare trotz Erstfreischaltung eine Weile in der Warteschlange hängen. Woran liegt das?

Es gibt noch andere Möglichkeiten, Kommentare auf die Wartehalde zu schicken. Zum Beispiel kann ich festlegen, wie viele Links ein Kommentar enthalten darf, bevor er auf „Warten“ gesetzt wird. Anfangs hatte ich das bei drei Links, ich habe das aber mittlerweile auf noch niedriger gesetzt. Auch dies, weil mir teilweise die Werbung dann – auch wenn sie nicht immer als solche gemeint ist – zu stark wird.

Eine weitere wichtige Methode ist es, einen Kommentar dann aufzuhalten, wenn gewisse Stichwörter auftauchen. Das gibt mir einmal die Möglichkeit, unangenehme Charaktere (das heißt solche, die sich nicht an meine Blogregeln zu Höflichkeit und Respekt orientieren) fernzuhalten, und außerdem auch, zum Beispiel politisch radikale und verfassungswidrige Beiträge herauszufiltern. Andere Blogs haben damit schon reichlich Erfahrung gemacht, aus denen ich gelernt habe.

2 Gedanken zu “Kommentieren auf dem Blog

  1. Daniela 16. Februar 2011 / 21:26

    Ich kann ja meine Kommentare immer gleich sehen, wie vermutlich alle, die schon öfter hier geschrieben haben – das find ich gut!
    Überhaupt empfinde ich die Art, wie hier mit Kommentaren umgegangen wird, als sehr positiv!
    Ich fühle mich hier sehr gut aufgehoben und man hat das Gefühl, Kommentare sind hier wirklich erwünscht und Ute sagt sogar oft ein paar nette Worte dazu und begrüßt Erstschreiber – die Art des Umgangs hier gefällt mir sehr!
    Das alles steht und fällt natürlich mit den Reaktionen des Bloginhabers, der hier eben gerade eine sehr angenehme Atmosphäre schafft!
    Besonders gefällt mir die Tatsache, dass hier wirklich ein Austausch zum Thema stattfindet und es auch kleine Gespräche gibt – ich glaube, das ist auch der Grund, dass dieser Blog so belebt ist!
    Ich kann mir aber auch denken, dass man gewisse Sicherheitsschranken für Kommentare einbauen muss, das ist vermutlich notwendig.

    • OneBBO 17. Februar 2011 / 03:07

      Das freut mich sehr, danke! Ich lerne auch immer noch dazu und kann heute mit einigen Dingen auch besser umgehen als in den ersten Wochen und Monaten.

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