So sieht man sich wieder

22. April 2012: Die Welt ist klein

Erinnert sich noch jemand an die Zeitschrift „Mahlzeit“? Es war die einzige Zeitschrift mit vollwertig-akzeptabler Aussage, nachdem Schrot und Korn den Weg des Kommerzes gegangen ist. Damals war die federführende Redakteurin Marita Offermanns, die auf diesem Blog auch zwei sehr interessante Gastbeiträge zu Fasten und essbaren Blüten veröffentlicht hat. Ist schon etwas länger her, ich weiß… einfach suchen mit der Suchfunktion. Frau Offermanns hatte ich durch ein Telefoninterview für die Mahlzeit anlässlich des Erscheinens meiner ersten Bücher kennen gelernt. In diesem Telefonat entdeckten wir doch einige Gemeinsamkeiten 🙂 Nach Ende der Mahlzeit haben wir uns etwas aus den Augen verloren, aber ganz ist der Kontakt nie abgerissen.

Eine Freundin von mir arbeitet in einer Apotheke. Sie versorgt mich immer mit den wichtigen Zeitschriften „Apotheken-Umschau“ usw. Seit zwei Monaten erhalte ich von ihr ein weiteres Magazin: „Naturheilkunde Gesundheit„. Oha, so was gibt’s? Mich interessieren ja immer die Rezepte, und in der Märzausgabe fiel mir dann die Serie „Was hat jetzt Saison?“ auf. Dazu ein kleines Rezept „Möhrensalat mit Mungbohnensprossen“, ohne Zucker, ohne Merkwürdigkeiten aus der Fertigindustrie. Dazu Infos über den Wert von Sprossen. Gezeichnet ist der Artikel mit „M.O.“. Ja, bei euch klickt’s jetzt sicher schon, ich habe erst im Impressum nachsehen müssen: Niemand anderes als Marita Offermanns steht hinter diesem Kürzel. Da fiel mir dann auch wieder ein, dass sie mir erzählt hatte, dass sie einen Job in einer Apotheken-Zeitschrift, aber nicht der Umschau gefunden hatte. Den Namen des Magazins hatte ich mir nicht so genau gemerkt.

Ich bin begeistert, aus mehreren Gründen: Auch heute noch ist es möglich, dass eine solche naturheilkundliche Zeitschrift in den Apotheken kostenlos an die Kunden herausgegeben wird, denn auch dieses Magazin bezahlt die Apotheke. Auch heute noch ist es möglich, in einem solchen „Organ“ gesunde Rezepte zu veröffentlichen. Und drittens freut es mich, dass auch heute noch einen Arbeitsplatz finden kann, wer seinem Weg stetig folgt, ohne seine Überzeugung aufgeben zu müssen.

Mich macht das froh!

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4 Gedanken zu “So sieht man sich wieder

  1. culinaria 22. April 2012 / 17:56

    Eine erfreuliche Nachricht!

    Die Zts. steht nicht im Netz, wie z. B. Schrot Korn. Aber die Dame hat eine homepage; dort gibt es für jeden Monat einige einfache gute Rezepte.

    Ich habe meine Apotheke auf die Zt aufmerksam gemacht; mal sehen, wie sie reagiert.

    • OneBBO 22. April 2012 / 18:03

      Das ist deine gute Tat für den Sonntag 🙂 Gute Idee!

  2. culinaria 22. April 2012 / 18:03

    … Allerdings, nachdem ich ein kleines bisschen genauer hingeschaut habe: Sie bewegt sich noch mehr in der Nähe der konventionellen Küche, mit konventioneller Soßenherstellung, Eiern und Sahne usw. Was ja auch gut ist für alle, die anfangen mit der Vollwertkost und einen Übergang für sich und ihre Familie hinkriegen wollen.

    • OneBBO 22. April 2012 / 19:15

      Ich weiß das natürlich mit den Rezepten auf der Homepage, habe aber meinen Mund geschlossen gehalten 🙂

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