Ein kleiner Gastbeitrag zu Diäten

20. September 2012: Eine Krankheitsgeschichte

Vor einigen Wochen erhielt ich wieder einen erschütternden Bericht in einer Email. Ich freue mich immer über das Vertrauen, dass mir die Verfasser solcher Schreiben entgegenbringen. Es ist zwar nichts Neues, aber von diesen Erlebnissen können wir gar nicht genug hören, finde ich, um uns immer wieder klarzumachen, was mit uns gemacht wird und was wir mit uns selbst machen lassen, bis wir es nicht mehr machen lassen. Mit Erlaubnis des Verfassers darf ich die Email hier veröffentlichen.

Auf Ihre Seiten gekommen bin ich über das Brotbacken mit Sauerteig, das mach ich eigentlich schon einige Zeit, mehr oder weniger regelmäßig. Weiter habe ich mich mit Vollwert-, Natur- oder Rohkost bisher nicht beschäftigt. Da ich übergewichtig bin, hat man mir im Fitnessstudio die Ernährung nach der LOGI-Methode empfohlen. Die habe ich dann auch angewendet. Irgendwann konnte ich mich nicht mehr so richtig bewegen und hatte starke Schmerzen in der Hüfte. Habe ich mir keine Gedanken drüber gemacht, denn das liegt bei uns in der Familie. Der Arzt sagt: Sie sind noch zu jung für eine neue Hüfte, da müssen sie noch ein paar Jahre mit rumlaufen, Schmerztabletten und irgendwann OP. So hab ich dann längere Zeit ständig Schmerztabletten genommen, bis ich im Internet etwas über die ganzheitliche Arthrose Therapie gefunden und mir entsprechende Literatur über Eiweißspeicherkrankheiten und Übersäuerung besorgt habe. Da hätte ich wohl besser mit dem Verzehr von tierischem Eiweiß anstelle mit dem Sport aufhören sollen. Gerade bin ich dabei, die Ernährung entsprechend umzustellen. Als Tierfreund fällt es mir nicht schwer auf Fleisch zu verzichten, schwieriger ist es da schon, dass ich morgens nur Obst zu mir nehmen darf. Aber endlich kann ich wieder Brot essen, was bei LOGI total verboten war.

In der Vollwerternährung wäre natürlich morgens ein Frischkorngericht möglich und so hoffe ich, dass der Verfasser dieser Mail eines Tages ganz zur Vollwerternährung findet, am besten in diesem Falle wirklich tiereiweißfrei, und sieht, wie reich das Leben bei wiederhergestellter Gesundheit sein kann!

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4 Gedanken zu “Ein kleiner Gastbeitrag zu Diäten

  1. Daniela 21. September 2012 / 10:53

    Sehr interessanter Bericht! Mich würde interessieren, ob die Verfasserin denn schon eine Besserung bemerkt, nachdem sie die Ernährung nun umgestellt hat?
    Das dauert natürlich seine Zeit, ich weiß, aber vielleicht spürt sie ja bereits nach kurzer Zeit schon leichte Veränderungen?

    • OneBBO 21. September 2012 / 11:02

      Ich weiß es nicht, es ist schon einige Wochen her. Ich mag die Menschen auch nicht mit Nachfragen nerven, ich denke, wenn sie mir etwas schreiben oder sagen möchte, wird sie das tun.

  2. Daniela 21. September 2012 / 11:51

    Natürlich, das verstehe ich gut, Ute!
    Ich dachte nur, vielleicht liest ja die Verfasserin hier selbst und mag dazu etwas sagen.

    • OneBBO 21. September 2012 / 11:52

      Da würde ich mich sehr drüber freuen!

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