Gedichte

22. März 2013: Gedichte

Vor einer Weile hatte ich das Gedicht mit den Heinzelmännchen vorgestellt (zur Erinnerung: hier). Für viele rief das Erinnerungen wach. Heute habt Ihr die Chance, in den Kommentar ein Gedicht einzustellen, das euer Leben geprägt oder euch viele Jahre begleitet hat. ACHTUNG: Veröffentlicht werden dürfen nur Dinge, die nicht mehr dem Copyright unterliegen, d.h. der Autor bzw. Übersetzer muss schon 70 Jahre tot sein. Sonst bitte nur einen Link setzen. Oder verzichten. Ich habe keine große Lust auf eine Copyrights-Klage eines Autors oder seiner Nachkommen 😦

Ich bin ansonsten sehr gespannt 🙂

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27 Gedanken zu “Gedichte

    • OneBBO 22. März 2013 / 18:20

      Den Refrain „denn Geschlechter kommen, Geschlechter vergehen, hirschlederne Reithosen bleiben bestehen“ kannte ich, ging irgendwie als Scherz durch unsere Familie, das Gedicht selbst ist mir neu. Herrlich!

    • OneBBO 22. März 2013 / 18:20

      Nun weiß ich, warum ich keine Nägel in der Wand mag, es liegt gar nicht an meinem handwerklichen Ungeschick 😉

    • OneBBO 22. März 2013 / 20:49

      Das gefällt mir auch! Ist auch so… atmosphärisch.

  1. Charlie 22. März 2013 / 20:10

    Eines der Besten, vieleicht DAS beindruckenste Gedicht, das ich seit Jahrzehnten immer wieder lesen MUSS:

    z.B. hier: http://www.lyrikwelt.de/gedichte/hesseg1.htm

    „…
    Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
    Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben. …“

    Einfach SCHÖÖÖÖN!

    • OneBBO 22. März 2013 / 20:51

      Ich kenne Hesse eher als Autor seiner Bücher. Das ist aber wirklich auch für meinen Geschmack ein seehr schönes Gedicht! Ich merke gerade, dass ich auf diese Weise selbst endlich mal wieder mehr Gedichte lese. Und es sich lohnt!

    • mialieh 22. März 2013 / 21:20

      Ja! Das mag ich auch!!!!

    • OneBBO 22. März 2013 / 22:24

      Zwei schöne klassische Gedichte, die Fontane-Ballade mag ich auch besonders!
      Ich bitte alle Kommentatoren ansonsten, sich auf ein Gedicht zu beschränken – ab zwei Links muss ich die Kommentare nämlich per Hand freischalten 🙂

      Eine Ballade, die mich immer sehr beeindruckt hat, ähnlich wie der Fontane ist
      http://www.kombu.de/fuesse.htm

      • Daniela 22. März 2013 / 22:27

        Ups, sorry, hab ich gar nicht gewusst…

        • OneBBO 22. März 2013 / 22:30

          Weiß wahrscheinlich kaum jemand außer mir 🙂 Ich kann das generell einstellen. Ich habe mit der Zeit festgestellt, dass mir ein Link pro Kommentar reicht (ich muss die ja auch immer anschauen). Meine Faulheit ist ja wohl bekannt 😉

    • OneBBO 23. März 2013 / 17:59

      Das machte es natürlich etwas Besonderes, wenn der Autor auch noch liest! Schönes Englisch 🙂 Trotzdem ist mir das zum Mitdenken zu schnell, werde mal den Text suchen.

      • Charlie 24. März 2013 / 06:43

        http://myweb.dal.ca/waue/Trans/Frost-Road.html
        sogar mit deutscher Übersetzung und weiteren UTube- Einlagen.

        Zum Hesse- Gedicht weiter oben: wenn du die Prosa von Hesse kennst, kennst du auch einige seiner schönsten Gedichte. Die hat er nämlich oft in seine anderen Werke integriert oder sogar thematisch vorangestellt (z.B. im Steppenwolf, Peter Camenzind oder Unterm Rad – ‚Stufen‘ stammt glaub ich aus dem Glasperlenspiel). Du siehst- ein Hesse-Fan (der m.M. größte deutsche Dichter, trotz Goethe, Schiller und Mike Krüger )

        • OneBBO 24. März 2013 / 09:52

          Es ist lange her, dass ich Hesse gelesen habe, deshalb war mir das mit den Gedichten nicht mehr gegenwärtig. Danke für die Erinnerung!

          Und das Frost-Gedicht ist auch wunderbar!

          • OneBBO 24. März 2013 / 12:04

            Das empfinde ich als sehr optimistisch, fein 🙂

  2. sternenfrau 24. März 2013 / 17:48

    Ich kann ein Zitat beisteuern von Henry David Thoreau aus „Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat“:
    Zu hoch geboren bin ich, um jemands Eigentum
    der Zweite nur zu sein am Steuer,
    nützliches Werkzeug und Dienstmann
    für irgendeine Macht auf dieser Erde.

    Ansonsten noch „Die Wälder schweigen“ von Erich Kästner:
    http://www.sternenfall.de/Kaestner–Die_W0344lder_schweigen.html

    • OneBBO 24. März 2013 / 19:05

      Ah, schön, dass du in Erinnerung rufst, dass Erich Kaestner mehr war als ein Kinderbuchautor. Ich kannte das Gedicht noch nicht.

      • sternenfrau 24. März 2013 / 21:52

        Dieses Gedicht ist mir vor vielen Jahren mal in einem Büchlein im Warteraum einer Arztpraxis begegnet. Als ich es las, dachte ich, jawohl! und sah eigentlich auch keinen Grund mehr, die Ärztin (auf den Termin hatte ich wochenlang gewartet) überhaupt noch zu sprechen. Aber ich wollte nicht unhöflich sein. 😉 Manchmal ist die Natur die allerbeste aller Heilerinnen!

        • OneBBO 25. März 2013 / 07:55

          Faszinierend, an welchen Orten wir manchmal wichtige Dinge entdecken 😛

  3. Tausend 24. März 2013 / 21:25

    Das von Kästner kannte ich auch nicht. Das ist schön!
    Von Thoreau fällt mir das ein:

    „Only those who go to soirees and legislative halls must have new coats, coats to change as often as the man changes in them.“

    Das ist natürlich kein Gedicht, aber ich finde ein sehr gutes Zitat aus „Walden“. Das hing früher an meinem Kleiderschrank.

    • OneBBO 25. März 2013 / 07:56

      Das sollte an jedem Kleiderschrank hängen. In meiner Studentenzeit hatte ich jahrelang ein anderes Zitat an der Wand:
      „Meckern ist wichtig, nett sein kann jeder“.

  4. Margerite 25. März 2013 / 09:03

    Mein absoluter Liebling ist, warum auch immer, das Herbstgedicht von Rainer Maria Rilke (hier) . Das einzige Gedicht, das ich auswendig kann, und mir irgendwie immer wieder einfällt, wenn ich z.B. an einem stürmischen goldenen Herbsttag spazieren gehe. Und das, obwohl der Herbst nicht mal meine Lieblingsjahreszeit ist :-).

    • OneBBO 25. März 2013 / 09:18

      Danke für den Link Margerite 😉 Auch sehr schön, ach ja, ich sollte viel mehr Gedichte lesen…..

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