Zähne und Fluor (Fortsetzung)

8. Juni 2013: Zahnarztbesuch Teil 2/2 – Thema: Fluor


Vorspann:
Ich habe extra beim ersten Teil dieses Artikels gestern darum gebeten, keinen Kommentar abzugeben. (Ein Kommentar wie „Bin gespannt auf morgen“ ist da etwas anderes.) Warum dann trotzdem Ratschläge kommen, um die ich nicht gebeten habe, kann ich nicht nachvollziehen. Es empfiehlt sich immer, meine Artikel erst zu Ende zu lesen, bevor man einen Kommentar abgibt 🙂
Um es ganz deutlich zu sagen: In diesem Artikel geht es mir nicht darum zu sammeln, was Ihr alle für eure Zähne tut. Es geht mir darum, euch an einem Beispiel zu zeigen, wie ich mit der Schulmedizin umgehe und mit feststehenden Vollwertweisheiten. Ich habe diesen Artikel nicht geschrieben, weil ich laienhafte Ratschläge einsammeln wollte.
Ihr dürft davon ausgehen, dass mein Zahnarzt gut darüber informiert ist, was es auf dem Markt gibt.


Fortsetzung vom 7. Juli 2013:

Auf der Rückfahrt habe ich darüber nachgedacht. Ich könnte das natürlich à la Verschwörungstheorie damit abtun, dass auch dieser Zahnarzt nur ein Sprachrohr der Fluorindustrie ist oder zu dämlich, das Geld hinter dem ganzen Fluorgedönse zu erkennen. Andererseits: Sollte ich mir die Chance nehmen, etwas für meine Zahngesundheit zu tun, nur weil ich viel Schlechtes über Fluor gehört habe? Ich muss es wirklich nicht verdauen, ich muss es vielleicht nur eine Weile gezielt anwenden, denn den Verzehr von all dem Sauren, das wir mir ganz klar, würde ich sowieso deutlich zurückschrauben.

Ich habe mit verschiedenen Menschen „meines Vertrauens“ darüber gesprochen. Ein Argument war: Wenn Fluor so gesund für die Zähne ist, warum haben heute die meisten Menschen, ja die Kinder schon, so gruselig schlechte Zähne? Die Antwort darauf finde ich nicht so schwer: Weil sie Schrott essen. Ohne eine gute Ernährung nützt auch die beste Pflege nicht wirklich etwas. Ein Kind, das schon vollwertig aufwächst, wird vermutlich gar keinen Fluorzusatz in einer Spüllösung benötigen. Interessant in diesem Zusammenhang (Zitat Zahnarzt): Säure ist direkt viel schädlicher für die Zähne als Zucker. Zähne können drei Monate lang in einer Zuckerlösung liegen, nichts passiert. In sauerem Medium lösen sie sich auf. Am Zucker ist nicht der Zucker an sich gefährlich, sondern die Tatsache, dass er das Wachstum schlechter Bakterien begünstigt.

Ich bin, wie gesagt, grundsätzlich homöopathisch eingestellt. Ich bin gegen Rundumschläge wie Zwangsjodierung (durch alleinige Verwendung von Jodsalz) und noch mehr gegen Zwangsfluordierung des Trinkswassers, das ist Wahnsinn. Das erinnert mich an die Überlegungen in den USA, jungen Mädchen die Brüste zu amputieren, weil sie dann gefeit gegen Brustkrebs sind…. (Anmerkung: Als ich diesen Artikel niederschrieb, war die Gruselstory von „Angelina Jolie – die Heldin“ noch nicht Allgemeinwissen.) Vernünftig eingesetzt, hat für mich die Schulmedizin durchaus einen Platz. Ich habe mich daher für den gezielten Einsatz der Spüllösung und des Gels (neben der Verwendung der Biorepair-Zahnpasta, die mir mein Zahnarzt schon vor Jahren empfahl) entschieden. Ich sehe nicht ein, dass ich mir aus eventueller Antifluor-Doktrinierung meine Zähne ruiniere. Es ist ein Unterschied, ob ich Kinder ab dem 3. Jahr mit Fluorzahnpasta traktiere oder ob ich in einem Alter, wo viele Leute schon mehr oder weniger reichlich Zahnersatz im Munde tragen, ich selbst aber noch alle meine eigenen Zähne habe, punktuell etwas einsetze, was mir meine Lebensqualität und Gesundheit erhalten kann.

Meine Zähne sind mir äußerst wichtig. Als mich vor Jahren mal jemand fragte: „Was würdest du dir wünschen, wenn eine Fee dir drei Wünsche anbieten würde?“, war meine Antwort für den ersten Wunsch: „Dass ich immer meine eigenen Zähne behalte!“. Ich habe die Dramen von Parodontose und Zahnersatz bei meinen Eltern miterlebt. Das würde ich mir gerne ersparen.

Ich riskiere das Fluor bewusst. Ich habe mit den Spülungen angefangen und schon nach zwei Wochen Einsatz waren meine Zähne auch tagsüber deutlich glatter, ohne dass ich bisher deutlich weniger Saures gegessen habe (die Grapefruit-Vorräte wollen ja verzehrt werden). Auch meine Beschwerden sind deutlich geringer bis verschwunden. Das Argument „Sie sollen das Fluor nicht essen“ ist nicht so ganz stimmig, und da werde ich den Zahnarzt beim nächsten Besuch auch nochmals drauf ansprechen: Das Gel wird ausgespült, aber nach Anwendung der Lösung soll man nicht spülen. Ich spucke dann lange aus… (sorry, wenn das unappetitlich klingt).

Ich veröffentliche dies hier aus zwei Gründen. Einmal, um zu zeigen, dass es immer wichtig ist, offen zu bleiben. Also für mich ist das wichtig. Auch Dinge, die zu den festen Glaubenssätzen meines Lebens gehören, darf ich in Frage stellen, wenn jemand dafür gute Argumente hat. Dann darf die Praxis mir zeigen, wer für meine Person recht hat.

Zweitens möchte ich ähnlich denkenden Lesern, die vielleicht vergleichbare Probleme haben, anregen, den Einsatz solcher Maßnahmen wenigstens zu erwägen, oder zumindest ihren Verzehr von sauren Dingen zu überdenken. Ich habe auch diesen Artikel nicht geschrieben, damit die Fluorgegner sich hier nun breitmachen, um mir zu erklären, warum mein Zahnarzt dumm und unwissend ist und dass schon Bruker wusste…. Bruker wusste sehr viel, er wusste nicht alles. Er ist mein Mentor in vielen Dingen von Ernährung und verwandten Themen. Er ist für mich keine unfehlbare Gottgestalt. Er war Allgemeinarzt, kein Zahnarzt. Und dass von der GGB keine offene Diskussion zu erwarten ist, habe ich lange erkannt und bitte daher auch, GGB-eigene „Erkenntnisse“ in der GGB zu lassen.

Danke 🙂

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22 Gedanken zu “Zähne und Fluor (Fortsetzung)

  1. Tanja 8. Juni 2013 / 17:53

    Hallo Ute,

    ich habe so ähnliche Probleme wie du. Bei mir war der Fehler (lt. Zahnarzt), dass ich nach dem Genuss den FKB immer sofort die Zähne putzte. Mein Zahnschmelz hat sehr darunter gelitten. Habe auch die Biorepair empfohlen bekommen. Leider darüberhinaus keine Tipps was ich dagegen unternehmen kann. Deshalb umso interessanter deine Erfahrungen. Du kannst mir wahrscheinlich keine Namen nennen, was du da empfohlen bekommen hast oder? Würde mich schon interessieren. Ich leide da auch sehr darunter zumal ich auch Probleme mit Paradontose habe. Meine Ernährung war eben über 30 Jahr lang sehr schlecht. Seit ca. 12 Jahren Vollwerternährung. Die kann aber auch nicht mehr alles retten. Was ißt du nun an saurem weniger? Grapefruit, Zitrone, gehört Essig auch dazu? Bin da etwas planlos.

    Lieber Gruß Tanja

    • OneBBO 8. Juni 2013 / 18:06

      Willkommen Tanja, auf diesem Blog 🙂

      Mein Zahnarzt erwähnte auch die Gefahr des direkten Zähneputzens. Das habe ich aber nie gemacht. Er wies mich ja auch auf die vielen vergangenen Jahres des falschen Putzens, mangelnder Pflege usw. hin. Altlasten eben.

      Empfohlen hat er Elmex sensitiv Spüllösung (die Endung sensitiv ist wichtig) für einmal täglich und elmex gel einmal wöchentlich. Wobei mich die Lösung bis jetzt mehr überzeugt.

      Essig hat meines Empfindens nach weniger Säure als Zitronen, ich werde dasd mal im Internet recherchieren. Ich lasse einfach die regelmäßigen Grapefruits weg und mache meine Dressings wieder etwas öllastiger und haue nicht Zitrone in jede Soße, hatte ich mir so angewöhnt. Und ich esse mittags nach Salat & Brot nicht mehr regelmäßig weitere Zitrusfrüchte, hatte sich ebenfalls so eingebürgert.

      Bei mir hat die tiereiweißfreie (im Brukerschen Sinne) Ernährung viel gebracht. Noch besser für die Zähne ist die Josefina-Ernährung (hier http://www.vollwertkochbuch.de/index_josefina.htm). Das habe ich mal über ein halbes Jahr gemacht, war toll – überhaupt kein Zahnstein mehr. Aber es war mir dann auf die Dauer doch nicht abwechslungsreich genug.

  2. Marek Kosmala 8. Juni 2013 / 18:10

    Schnitzer ist aber Zahnarzt, und er ist auch strikter Gegner von Fluor – in seinem Buch „Nie mehr Zahnweh“ widmet er Fluor mehrere Kapitel, in denen er seine Ansicht nachvollziehbar begründet. Speziell zu Fluoridlösungen schreibt er:

    „Forschungen an der Universität Zagreb haben jedoch ergeben, daß diese Fluoridlösungen das Zahnfleisch erheblich schädigen; die Zellschädigungen sind mikroskopisch nachgewiesen worden. […]“.

    Allerdings bin auch ich der Meinung, dass jeder für sich entscheiden sollte, was ihm gut tut. 🙂

    • OneBBO 8. Juni 2013 / 18:13

      Schnitzer ist mir in seiner Haltung bekannt. Wenn mein Zahnfleisch leiden sollte, werde ich das garantiert auch hier veröffentlichen. Ich habe kein Problem damit, Fehler zu erkennen.

      Mein Zahnarzt sagte mir, dass das Fluor aus der Lösung sich nur an die geschädigten Stellen absetzt. Wenn er sich irrt, bade ich das jetzt aus.

  3. Tanja 8. Juni 2013 / 18:18

    Vielen Dank Ute für deine schnelle Antwort. Du hast mir da schon weitergeholfen. Werde mir mal die Spülung und das Gel anschauen und evtl. auch mal ausprobieren. Ich habe zum Glück keine Schmerzen (z.B. durch empflindliche Zähne) obwohl mein Zahnschmelz schon sehr abgeschrubt ist.

    Lieber Gruß Tanja

    • OneBBO 8. Juni 2013 / 18:21

      Da macht sich bei dir vielleicht „bezahlt“, dass du mir einige Jahre Vollwertkost voraus hast 🙂

  4. Sophia 8. Juni 2013 / 19:00

    War besonders auf die Fortsetzung deines Artikels gespannt weil meine Mutter ähnliche Probleme mit den Zähnen hat. Sie ist Flour gegenüber sehr skeptisch eingestellt und spühlt dehalb mit Xylitol, dass hilft wohl gegen Säurebildung nach dem Essen. Werde ihr deinen Artikel mal weiter leiten. Mal sehen was sie dazu sagt.

    • OneBBO 8. Juni 2013 / 19:47

      Skeptisch bin ich auch. Es ist wie Marek sagt – jeder muss das nehmen, was ihm passt. Denn die Überzeugung ist der halbe Heilerfolg 🙂

  5. Daniela 8. Juni 2013 / 21:23

    Sehr interessante Erfahrungen.
    Mir gefällt an dir gerade auch so gut, dass du immer offen bist und bleibst!
    Dass du auch immer wieder Dinge hinterfragst und dir selbst und anderen Menschen subjektive Erfahrungen zugestehst, das find ich angenehm „unpäpstlich“!
    Mit dieser Fluor Sache hab ich mich bislang offen gestanden nicht so viel beschäftig und halt immer mal wieder fluorfreie Zahnpasta verwendet, aber keineswegs immer. Vielleicht hab ich ja dann gar nicht so daneben gelegen.
    Das mit der Schädlichkeit des direkten Zähneputzens hab ich auch schon oft gehört,

    • OneBBO 9. Juni 2013 / 08:26

      Wie heißt es so schön: Man wird so alt wie ne Kuh und lernt immer noch dazu 😉

  6. Ingeborg Kremser 9. Juni 2013 / 11:51

    Liebe Ute,
    vielleicht ist dies hier hilfreich, oder auch nicht.
    Ich bin, da mein Vater über 60 Jahre lang ein Arzt für Naturheilverfahren war, gleichaltrig mit Bruker, durch dieselben Quellen beeinflußt wurde, mit Vollwertkost und Naturheilkunde aufgewachsen. ,Mein Vater wurde fast 102 und hatte erst mit 90 Zahnprobleme. (Das hängt damit zusammen, dass man im Alter bloß noch Süses schmeckt) Bei uns zuhause gab es nie Zucker, nur sparsam Honig. Und auch kaum Trockenfrüchte. Vorallem auch immer eine zuckerfreie Ohne-Fluor-Zahncreme, aber auch kein ständiges Zähneputzen.
    Auch woanders macht man mal Ausnahmen. Wir haben früher eigentlich nur im Winter Zitrusfrüchte gegessen, nicht täglich. In Salatsaucen nehmen wir bis heute immer Sauerkrautsaft. Das ist eine mildere Säure und noch gut für die Darmflora..
    In Kuchen oder FKB reibe ich eher die Schale ab. Mit dem Zahnschmelz gibt`s bisher keine Probleme. Bei Zahn- oder Mundproblemen kenne ich seit Jahren diese biologischen Mittel, auch wenn immer wieder leider die Zusammensetzung geändert wird:
    NeyParadent liposome oder Salviagalen Tropfen
    Zahncremes sind bei uns immer wechselnd: aagaard Propolis Zahnpasta, Weleda Sole Z. Und seit ich denken kann, haben wir die scharfe parodontax classic Zahncreme benutzt. Auch lavera sensitiv ist ok. Ansonsten kann man außer mit Salbeitee mit japanischen grünen Tee gut spülen, der enthält viel natürliches Fluor, neutralisiert gut. Damit bin ich über 45 Jahre gut klargekommen. Ich habe auch eine sehr gute Zahnärztin und weiß doch, dass sie von bestimmten biologischen Vorgängen keine Ahnung hat. Mein Vater meinte immer, woher sollen die das wissen, in der Ausbildung kommt es nicht vor. Und jeder muss selbst mitdenken, eigene Erfahrungen machen, nicht alles glauben.
    Vielleicht ist das hier ein bißchen was hilfreich. Ich weiß einfach nicht, wenn der Zahnschmelz weg ist, ob er sich nicht von alleine wieder bildet, wenn die Umgebung nicht mehr so sauer ist.

    Liebe Grüße

    Ingeborg

    • OneBBO 9. Juni 2013 / 12:15

      Herzlich Willkommen, auf diesem Blog mit deinem interessanten Beitrag, Ingebog 🙂

      Menschen, die mit Vollwertkost aufgewachsen sind, haben sicher die Probleme nicht in dem Ausmaß, wie ich sie z.B. habe. Meine ersten Schritte in der Vollwertkost habe ich erst vor ca. 8 Jahren unternommen. Grobes Beispiel: Wenn jemand es geschafft hat, durch mangelnde Zahnpflege und schlechtes Essen die Zähne zu verlieren, da hilft auch nur noch eine Prothese und kein Naturmittel mehr.

      Hier sehe ich auch den Unterschied. Wenn einmal was „versaut“ ist, können Naturheilmethoden manchmal nicht mehr greifen. Ich will einfach in Bezug auf meine Zähne keinerlei Risiko eingehen, lieber riskiere ich das Fluor. Sollte der Zahnarzt nächstes Jahr feststellen, dass der Zahnschmelz wieder okay ist, werde ich es auch testweise wieder absetzen. Dann wäre – für meinen Geschmack – der Zeitpunkt für mich gekommen, Naturheilmittel auszutesten.

  7. Juliane 13. Juni 2013 / 15:52

    Hallo Ute,

    bei mir ist es so, dass meine Zähne sehr viel weniger bis gar nicht mehr empfindlich sind, seit ich keine Zahncreme mit Fluor mehr verwende… Vor allem die offenen Zahnhälse waren früher immer ein Problem. Es sind jetzt schon einige Jahre ohne Fluor-Zahncreme. Allerdings weiß ich um die Gefahr der Säuren und vermeide (meistens) das Putzen direkt nach dem Essen oder kaue Kaugummi. Leider esse ich auch sehr oft am Tag kleinere Mengen, was ja auch nicht so gut sein soll, da es immer wieder ein „Säureangriff“ für die Zähne ist. Ich bin jedenfalls froh, dass die Zähne nicht mehr so empfindlich sind.

    Viele Grüße

    Juilane

    • OneBBO 14. Juni 2013 / 07:48

      Interessante Erfahrung, die ich persönlich so überhaupt nicht teilen kann. Ich benutzte schon seit vielen Jahren Zahncreme ohne Fluor (erst Weleda, dann Biorepair). Und nach dem Essen habe ich noch nie geputzt, da Zähneputzen nur direkt nach dem Aufstehen und direkt vor dem Schlafengehen bei mir ansteht.

      Die täglichen kleineren Mengen sind ja auch laut Bruker (und anderen) nicht so gut, weil der Magen / Verdauungstrakt nie richtig zum Ruhen kommt.

  8. Heike 17. Juni 2013 / 08:24

    Ich finde diese Beiträge hier hochinteressant. Ich benutze Ajona seit vielen Jahren, einfach weil sie durch ihre Groesse so gut ins Reisegepäck passt. Ich hatte auch immer gedacht: Ha! Ich lasse mich auf dieses Fluorid gar nicht ein! Leider musste ich jetzt feststellen, dass der Inhaltsstoff Natriumlaurylsulfat (s. Wikipedia: giftig und gesundheitsschädlich) Aphthen bei mir verursacht! Und wer weiß schon, was es an den Organen dann anrichtet?

    Ich werde wohl dieses Biorepair ausprobieren. Mir wurde auch gesagt, dass die Eigenmischung aus Backpulver, Meersalz und Chili auch sehr gut ist. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das nur irgendwie lecker sein kann… 😉

    • OneBBO 17. Juni 2013 / 08:27

      Biorepair wurde mir auch von einem Naturheilverfahren-orientierten Zahnarzt empfohlen. – Interessant mit dem Natriumlaurylsulfat, das ist doch in recht vielen Dingen drin.

      Es gibt allüberall die wildesten Tipps…. z.B. auch „gar nicht putzen“ 🙂

  9. Heike 24. Juni 2013 / 10:47

    Hallo Ute,

    Ich bin vor ein paar Monaten über eine Amalgamvergiftung, Candida zur Vollwertkost gelangt. Es ist schon schockierend, welche neue Welt sich dann für mich geöffnet hat:
    – dass Kuhmilch dem Körper Kalzium entzieht
    – dass tierisches Eiweiß Krebs verursacht
    – dass Teflondämpfe von Pfannen Vögel umbringen
    – dass Aluminium Alzheimer und Brustkrebs verursacht
    – Fluor, Natriumlaurylsulfat (in Shampoos, Zahnpasta, Titandioxid (weiße Farbe in Kapseln) und Co giftig und gesundheitsschädlich sind
    – dass Mikrowellen die Aufnahme von Nährstoffen im Körper verhindern

    Ich möchte hier zwar keine Massenpanik verursachen, aber das alles hat mein Weltbild schon etwas ins Schwanken gebracht… 😉
    Wie du schon sagst, kann man weder dem Ökotest noch Stiftung Warentest noch trauen.

    Ich bin dir schon mal dankbar, dass du mich mit so vielen tollen Rezepten versorgst. Aber ich muss dich doch fragen (da du dich schon seit ein paar Jährchen länger damit beschäftigst):

    Hast du nicht Lust dein Repertoire auf ein paar Tipps bez. Shampoos, Deos, Sonnencreme und allerlei Hausmittelchen zu erweitern und mich teilhaben zu lassen?

    Würde mich freuen 🙂

    Viele Grüße Heike

    • OneBBO 24. Juni 2013 / 10:50

      Ich benutze kein extra Shampoo, schon gar kein Deo. Sonnencreme ebenfalls nicht, da ich nicht in südliche Länder reise und die Sonne meide 🙂 Also in diese Richtung ist von mir nicht viel zu erwarten. Zu Shampoo & Co. meine ich auch mal was in einem Film gesagt zu haben.

      Sorry 🙂

      Ach ja… und ich hoffe deine Ängste gründen sich auf solide Quellen? Ich bin da sehr vorsichtig geworden, auch im alternativen Bereich. Du weißt doch: Ängstliche Menschen lassen sich besser beherrschen.

  10. Heike 24. Juni 2013 / 11:28

    Das ging ja schnell!!! wie immer 🙂

    schade, dass du keine Tipps hast… aber du hilfst ja schließlich schon genug. 😉

    ja, ich bin auch vorsichtig bei Quellen, insbesondere als kritischer Ingenieur… die Welt ist voller Scharlatane…

    Das mit dem Teflon war mir auch neu, aber anscheinend verklagt gerade ein Dortmunder Dupont (Teflon). Der Mann hat seinen Vogel in der Küche gehalten, und der kleine hat leider seine Kochkünste nicht überlebt. ;( es soll etliche solche Fälle geben.

    • OneBBO 24. Juni 2013 / 11:34

      Und der Dortmunder hat alle anderen möglichen Quellen für den Vogeltod abgesichert? Vielleicht war dem Vogel einfach die Luft zu feuchtwarm in der Küche 🙂 ?
      „Es soll etliche Fälle geben.“ So so. Wer sagt denn das? (Eher eine rhetorische Frage.)

      Das Ganze hat eigentlich nix mit diesem Artikel zu tun, weshalb wir uns da jetzt nicht beide noch viel weiter „ergießen“ müssen :mrgreen:

  11. Heike 24. Juni 2013 / 11:36

    ok, kapiert! du hast ja schliesslich einen full-time job…
    :mrgreen:

    • OneBBO 24. Juni 2013 / 11:37

      🙂 Danke fürs Verständnis

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