MyCook 1.6 Jupiter – Test 9

MyCook Test Nr. 9 – Dünstkorb

Heute habe ich geschwankt: Mache ich was in dem Einhängekorb oder in dem Dämpfeinsatz? Ich habe mich für den Einhängekorb entschieden. Ich meinte irgendwo gelesen zu haben, dass man den Becher mit 750 g Wasser befüllen soll. Das würde ich demnächst beim Einhängekorb mit weniger versuchen, denn ich sah das Wasser durchus „hochschießen“. Meinen Klößchen hat es nicht geschadet.

Laut Anleitung soll man erst das Wasser zum Kochen bringen und dann den Korb einhängen. Dank Induktion war die gewünschte Temperatur in weniger als 3 Min. erreicht. Korb eingehangen, gedünstet, alles wunderbar. Dank Edelstahl sind die Klößchen auch nicht am Korb hängengeblieben, beim Thermomix ist mir das trotz Einölen schon passiert. Beim Thermomix soll man den Gärkorb mit dem Spatel herausnehmen, das klappt bei mir nie, ich weiß nicht warum, und so hampel ich dann immer mit einer Gabel herum. Das ist nicht so toll. Beim MyCook liegt ein extra Griff bei, das ist sehr angenehm und funktioniert super.

Das passende Rezept könnt Ihr hier jetzt lesen:

Klößchen mit Bohnen

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Klößchen:

  • 50 g Gelbmehlweizen (Hermann Kleider)
  • 15 g Urad dal (weiße Linsen; wahlweise gelbe Linsen)
  • 1 gute Prise Salz
  • 1 TL Trockenhefe
  • 25 g gekochte Sojabohnen (Biohof Lex; oder weiße Bohnen)
  • 35 g Wasser
  • 750 g Wasser
  • 1 Lorbeerblatt
  • 4 Wacholderbeeren

Weizen mit Linsen fein mahlen, mit Salz und Trockenhefe verrühren. Gekochte Bohnen mit 35 g Wasser im Magic verquirlen, unter das Getreide kneten. Gibt einen weichen Teig. Wer Geduld hat, kann noch ein wenig Wasser mehr einarbeiten. Ich habe den Teig nicht gehen lassen, was vielleicht besser wäre.

Den Einhängekorb auf dem Boden mit dem Finger leicht einölen. Aus dem Teig 8 Klößchen formen und in den Korb setzen.

Den MyCook mit 750 g Wasser und den Gewürzen füllen. Einstellung: 3 Min., 110 °C, Stufe 1. Sobald die Temperatur erreicht ist, den Korb einhängen. Dann garen: 20 Min, 110 °C, Stufe 1. Ich habe den kleinen Deckel oben draufgetan.

Während des Dämpfens
Während des Dämpfens
Die fertigen Klößchen
Die fertigen Klößchen

Bohnen:

  • 100 g Wasser
  • 215 g tiefgekühlte grüne Bohnen
  • 50 g Zwiebel (netto)
  • 1 gestr. TL Salz
  • 1 MS schw. Pfeffer
  • 100 g Kochwasser
  • 15 g Cashewnussmus
  • 1 TL Dinkelmehl

Wasser in eine 20-cm-Wollpfanne geben. Bohnen hinzufügen, Zwiebel nicht zu fein schneiden und ebenfalls hinzugeben. Deckel auflegen, auf höchster Einstellung zum Kochen bringen, bis Dampf unter dem Deckel austritt. Auf kleinste Einstellung stellen und ohne Anheben des Deckels 10 Mon. garen. 100 g Kochwasser von den Klößchen, Cashewnussmus, Mehl, Salz und Pfeffer unterrühren und aufkochen.

Mit den Klößchen servieren.

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12 Gedanken zu “MyCook 1.6 Jupiter – Test 9

  1. Renate 13. September 2013 / 09:17

    Ich finde es auch schade, dass der Korb beim TM nicht aus Edelstahl ist. Früher war der Varoma (das ist der Aufsatz zum Dampfgaren) aus Edelstahl. Das wurde dann leider geändert, da manchmal außen Wasser runtertropfte. Er tropft jetzt zwar nicht mehr, ist aber leider aus Kunststoff. Das Entnehmen des Körbchens mit Hilfe des Spatels klappt bei mir sehr gut. Anfangs hatte ich auch etwas Probleme damit. Ich schaute dann ein paar mal ganz genau hin, wo der Haken rein muss und dann hatte ich es schnell raus.

    • OneBBO 13. September 2013 / 09:18

      Vielleicht auch ein Linkshänderproblem? Ich habe es mehrmals mit dem Spatel versucht, es klappt nicht, während der Griff vom MyCook bei mir auf Anhieb funktionierte.
      Ich habe zum Glück noch den alten Varoma.

  2. sperling76 13. September 2013 / 09:20

    Das sieht ganz toll aus, das Gericht. Kann man die Sojabohnen ersetzen?
    Was ich mir bei der Größe des Gerätes frage ist, ob es überhaupt für einen Familienhaushalt von 5 Personen geeignet ist. Es sieht so klein aus, genauso wie der Thermomix.

    Viele Grüße
    Sperling

    • OneBBO 13. September 2013 / 09:22

      Es ist sogar noch ein wenig kleiner als der Thermomix, irgendwo kommentiere ich das auch noch in einem der späteren Tests.

      Statt dieser Sojabohnen kannst du auch weiße Bohnen nehmen. Normale Sojabohnen aus dem Bioladen kann ich nicht empfehlen, die schmecken völlig anders als die vom Biohof Lex und stammen auch meiner Erfahrung nach immer aus den USA oder China.

  3. sandra 13. September 2013 / 14:58

    Lecker. Ich habe das mit dem Spatel beim TM31 auch erst nicht gekonnt (bin aber nicht Linkshänder!). Es hat eine Weile gedauert. Jedenfalls fange ich aufgrund deiner Tests an mit dem MyCook zu liebäugeln. Hoffe aber natürlich der TM hält noch eine Weile 😉

    • OneBBO 13. September 2013 / 17:59

      Man sagt ja immer, der Thermomix hält ewig. Kann ich von meinem nicht behaupten, ich habe ihn nach 6 Jahren mittelstarken Gebrauchs für gut 300 Euro reparieren lassen müssen. Das ist schon bitter. Eine Kommentatorin erwähnte ja bereits, dass ihrer noch innerhalb der Garantiezeit wegen Verschleiß defekt war.

  4. Christian 13. September 2013 / 19:55

    …also ich liebäugel ja zwischenzeitlich auch stark mit dem mycook u. wenn deine tests weiter so verlaufen wird er wahrscheinlich unter meinem weihnachtsbaum liegen. ich hatte mir das ganze jahr den TM angeschaut, aber irgendwie fand ich den nicht so toll, rein optisch u. wegen der töne, in den foren gehts ja immer heiß her, da werden die TM besitzer zu furien wenn man kritisch nachfragt, ich habs nur mitgelesen, aber ich finde beim mycook alleine schon klasse dass der einhängekorb nicht aus plastik ist, grundsätzlich werden beide geräte gute dienste tun.

    • OneBBO 13. September 2013 / 20:00

      Der MyCook ist auch nicht tonlos; das Quäken steht in Nervigkeit dem TM in nichts nach, leider. Ausgetestet habe ich allerdings noch nicht, ob der vielleicht doch mal irgendwann verstummt.

      Ist mir auch schon aufgefallen, dass TM-Besitzer und Besitzerinnen sehr emotional an das Gerät gebunden sind. Da hat Vorwerk sehr gute Arbeit geleistet 🙂

      • Christian 13. September 2013 / 20:04

        …ich meinte die tonfolge beim schluss, diese melodie, die erinnert mich immer an meine waschmaschine wenn sie fertig ist, ich seh grad auf der seite vom pgs shop dass jupiter eine 5 jahres garantie anbietet, dass kann sich ja schonmal sehen lassen. vor einigen wochen hat sich eine bekannte den TM 31 gekauft, sie hat die repräsentantin über die vorwerk homepage kontaktiert u. sie konnte den TM auch ohne vorführung kaufen, wenn ich mir die youtube videos ansehe dann frage ich mich, wie viele TM repräsentanten gibts in deutschland eigentlich? und alle haben sich „natürlich“ schon den x.ten TM erarbeitet.. 🙂

        • OneBBO 13. September 2013 / 20:09

          Wir hatten mal einen Kopierer (als noch viel kopiert wurde in Büros), der ließ mit einer Beethoven-Melodie erkennen, in schwer digital natürlich, wenn er betriebsbereit war. Ich hätte nach drei Tagen den chip am liebsten aus dem Gerät gerissen. Nach einiger Zeit hatten wir zum Glück endlich einen Techniker da, der das abgestellt hat.

  5. Daniela 13. September 2013 / 20:10

    Der Edelstahlkorb gefällt mir auch gut! Ich fand es auch eher schwierig, den Garkorb aus dem TM zu fummeln mit dem Spatel, es ging zwar, aber nicht gut – bin allerdings auch Linkshänder ;).
    Die Klöse sehen sehr lecker aus! 🙂

    • OneBBO 13. September 2013 / 20:35

      Ah, auch Linkshänderin, endlich bin ich nicht mehr alleine 😉

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