Tsatsiki vegan

15. Juni 2014: Tsatsiki ohne Tiereiweiß

Der von Muffinluff und mir favorisierte Reisbrei hat mit diversen Zusätzen wie Trockenobst oder Nüssen eine breite Palette von Anwendungsmöglichkeiten (meine Güte, ich klinge schon wie ein Werbetext für technische Produktanwendungen hihi). Aber im Ernst – je mehr wir damit experimentieren, umso mehr Ideen kommen uns – und nicht nur uns. Andere Leser experimentieren auch, zumindest von Agnes und Daniela aus dem Vollwertnetzwerk weiß ich das.

Ich esse sehr gerne Tsatsiki. Die tiereiweißfreie (nach Bruker) Variante mit Schmand oder saurer Sahne ist mir persönlich viel zu fettig. Und jetzt war es Zeit, den Reisbrei – ich nenne es eigentlich lieber Creme – einmal dem Tsatsiki-Test zu unterwerfen. Ich war selbst völlig überrascht, wie gut das auf Anhieb gelang. Ich könnte mir vorstellen, dass nicht einmal Normalesser merken, dass da ein wesentlicher Unterschied besteht – und das alles ohne Kunstprodukte wie Sojasahne, Tofu usw.

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Tsatsiki vegan

Tsatsiki

 

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Das Rezept ist superlecker. Hat sogar einem “Normalesser” geschmeckt. Ich habe alles nach Rezept gemacht aber dann bei mir nur noch mehr Gurke dazu gegeben.

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Mein – Suelwies – Kommentar zum Tsatsiki: Es geht rucki-zucki – vorausgesetzt, man hat die Nussreiscreme bereits im Kühlschrank. Diese ist an sich schon der Hit! Ich könnte sie mir auch sehr gut als Grundmasse für Mayonnaise vorstellen.
Leider war die vorgesehene Gurke von außen ziemlich unansehnlich geworden. Ganz wegwerfen wollte ich sie zwar nicht, wenn es nicht unbedingt sein musste, aber großzügig geschält habe ich sie doch. Deshalb sieht es auf meinem Bild nicht so gurkig aus wie auf Utes Foto. Normalerweise schäle ich Gurken nicht!
Das Tsatsiki nun ist also sehr schnell angerührt. Wenn man die Geduld dazu hat, lässt man es noch ein paar Stunden oder über Nacht im Kühlschrank durchziehen, da verteilt sich der Geschmack der Zutaten noch ein bisschen mehr in der ganzen Creme, finde ich.
Und der Geschmack des Tsatsikis? Den finde ich wirklich sensationell! Auch die Konsistenz ist toll. Alles in allem ein Rezept, das man unbedingt braucht! 🙂

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Mit Spannung erwartete ich das Ergebnis dieses Rezeptes, denn ein Tsatsiki, geschmacklich nahe dem Original, das wollte ich testen. Die ganze Familie  unterzog dieses Tsatsiki einem Degustations-Test. Wir alle waren uns einig, geschmacklich ist dieses Tsatsiki sehr gut gelungen, Ebenso waren wir uns jedoch einig, dass man beim Essen merkt, dass die Grundmasse nicht aus Joghurt besteht, denn diese Creme hat eine leicht andere Konsistenz. Anmerken muss ich jedoch, dass auf meinem Bild zu erkennen ist, dass die Konsistenz meiner „Joghurt-Masse“ etwas dünner ist als diejenige von Ute. Ich hatte den Vitamix lange laufen gelassen, weil ich hoffte, dass die Masse noch fester werden würde, was jedoch nicht eingetroffen ist. Vielleicht ist das der Grund, weshalb die Grundmasse etwas anders geworden ist.
Anmerkung Ute: Ich habe das auch letztlich festgestellt: Wenn man nach dem Stocken und der Geräuschänderung beim Messerlauf nicht stoppt, wird die Masse wieder flüssiger!

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Tsatsiki war sehr lecker, schmeckte wie „echt“!
Leider hatte ich Probleme mit der Konsistenz, Zubereitung im Thermomix.
Habe es am Vormittag so wie Du es mir vorgeschlagen hast gehandhabt, leider hat es im TM nicht gestockt.
Aber egal, es schmeckt wirklich wie Tsatsiki, am Abend  noch mit Johannesbrotkernmehl versucht anzudicken, hat aber nicht viel gebracht.
Dann serviert, der Zitronengeschmack war leider verflogen, also werde ich es beim nächsten mal gleich frisch servieren.
Dazu gab es Gemüsewraps (Inhalt: Karotten, Tomaten, Paprika, Quinoa-, Mung- und Roggensprossen und das Tsatsiki. Kohlblätter als Wrap) und Chiapati nach Deinem Rezept.
Vielen Dank für das Rezept, nach genau so einer Möglichkeit habe ich gesucht um Soßen Tierweiweßfrei und vollwertig (ohne Sojazeugs) herzustellen!!

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Ute schnitt die Gurke in feine Streifen. Ich hobelte die Gurke mit einer Bircherreibe, dann gab ich die Gurke auf ein Sieb, damit das Gurkenwasser abtropfte (trank ich) und vermischte dann alles miteinander. Dann gab ich schwarzen Dill geschnitten auf den Tsatsiki und aß dazu frisch gebackenes Fladenbrot.
Lecker!

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Die Tsatsiki auf Basis eines Reisbreis war DIE Offenbarung!
Die Mandeln habe ich wg. Unverträglichkeit gegen Cashews ausgetauscht. Bei der Zubereitung des Reisbreis bin ich Deiner Empfehlung gefolgt und habe den Brei auf dem Feuer abgeschlagen. Mein Rundkornreismehl wollte das Wasser nicht so recht aufnehmen, daher war der Brei etwas zu dünn und hatte keinen rechten Stand. Über Nacht im Kühlschrank hat er sich dann noch weiter verflüssigt. Beim Aufmixen mit dem Pürierstab wurde er nur geringfügig fester. Beim nächsten Mal probiere ich es mal mit 50 g weniger Wasser oder einem anderen Reis.
Die Gurke habe ich auf der mittelfeinen, den Knoblauch auf der feinen Microplanereibe gerieben. Zusätzlich habe ich noch feingehackten Dill und am Ende noch etwas mehr Olivenöl als im Rezept verlangt dazugegeben.
Das Ergebnis war köst-lich!! Ich hätte mich reinlegen können…
Demnächst bin ich bei meiner fränkisch-normal-essenden Verwandtschaft zu Besuch. Essen ohne Tiereiweiß können die sich überhaupt nicht vorstellen. Mal sehen, was sie zu meiner/Deiner Tsatziki sagen. Und was sie für Augen machen, wenn ich ihnen sage, was drin ist.

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Ich habe die Nussreiscreme ohne Vitamix hergestellt, was mit den Tipps von Frau Wilkesmann hervorragend geklappt hat. Am nächsten Tag habe ich dann erstmal zum probieren ein halbes Rezept Tsatsiki hergestellt. Es ist kein Unterschied zu einem tiereiweißhaltigem Tsatsiki zu merken. Da es so super lecker und erfrischend war, gab es direkt noch einen Nachschlag. Ich kann das Rezept als Beilage zu Pellkartoffeln und einer Gemüsepfanne vom Grill nur „wärmstens“ empfehlen! Vielen Dank dafür.

Einsendung 8 (Nachtrag)

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Ich habe die Creme morgens gekocht. Habe die Mandeln ,Cashewkerne und Reis im Personalblender fein gemahlen und mit dem Wasser aufgekocht die Konsisstenz wurde einfach nur toll.
Am Abend habe ich alle Zutaten zu der Creme gegeben nur habe ich etwas mehr Salz ,Knoblauch und etwas Chili dazu gegeben. Die Gurke habe ich geschält und mit der Handreibe in die Creme gerieben. Da ich noch etwas Gurke über hatte kam diese grob geschnitten als Deko darauf.

War sehr lecker mir hat es geschmeckt mein Mann fand es zu sehr nach „Brei“ schmeckend. Wenn ich es noch mal mache werde gebe ich noch frischen Dill hinein.

Danke Dir liebe Ute Kreation dieses Rezeptes, es lohnt wirklich diese mal nach zu machen.

15 Gedanken zu “Tsatsiki vegan

  1. chrima 15. Juni 2014 / 18:08

    Diese Reiscreme brauche ich fast täglich für irgendetwas. Sei es nun für süße oder salzig Speisen, Sauce oder Suppe, Eis,Mayo. Hirse oder Mais habe ich als Mischung auch schon ausprobiert. Mit Reis schmeckt es mir aber besser.:-)
    Für die Idee bin ich wirklich sehr dankbar, von alleine wäre ich da nie draufgekommen.

    • OneBBO 15. Juni 2014 / 18:20

      Reis schmeckt mir von den Getreiden auch am besten. Die Lex’schen Sojabohnen eignen sich für meinen Geschmack auch hervorragend.

  2. Agnes 15. Juni 2014 / 18:51

    Danke für die „Tsatsiki-Aktion“. Das Nachmachen und nun das Lesen der Berichte hat Spass gemacht!

  3. Daniela 15. Juni 2014 / 19:51

    Ich liebe Utes Reisbrei-Rezept auch und verwende es oft.
    Wow, das Tsatziki Rezept ist ja klasse! Ich liebe Tsatziki und auch Saucen auf Joghurtbasis und hab schon ewig nichts mehr in der Art gegessen, weil diese ganzen veganen Alternativen auf reiner Nussbasis mir immer viel zu gehaltvoll und fett sind, weil sie ja schon recht große Mengen Nüsse oder Saaten enthalten.
    Sojajoghurt kommt für Vollwertig lebende Vegan-Esser als Ersatzprodukt sowieso ja auch nicht in Frage, zumal ich Sojaprodukte ohnehin nicht vertrage, genauso wenig, wie übrigens sämliche Milchprodukte, auch die in der tiereiweissfreien Bruker-Kost erlaubten eiweissarmen, wie Schmand und Sahne.
    Aber das probiere ich aus, das könnte wirklich mal eine Alternative sein! Vielen Dank fürs rege Experimentieren und das tolle Rezept! 🙂

    • OneBBO 15. Juni 2014 / 19:57

      Da die Meinung bisher so einhellig ist, bin ich überzeugt, dass es dir auch schmecken wird!

      • Daniela 15. Juni 2014 / 19:58

        Da würd ich glatt drauf wetten! 🙂

  4. Helga 16. Juni 2014 / 11:49

    Tolle Idee! Das werde ich probieren.
    Ich habe schon seit einiger Zeit „Nicht nur Vollwertskandale“ abonniert und schon viele wertvolle Tipps und tolle Rezepte gefunden. Danke dafür!!! Ich bin eher eine Nachkocherin und keine Rezepteerfinderin. Komme mir manchmal deswegen wie ein Schmarotzer vor …
    Trotzdem möchte ich jetzt mal etwas fragen:
    Ich irre hier öfter auf den Seiten herum, wenn ich etwas vertiefen möchte. Z.B. wollte ich gerne näheres über die Reiscreme (für das Tsatsiki) wissen. Finde ich aber auch nicht. Gibt es irgendwo eine Suchfunktion, die ich übersehe?

    • OneBBO 16. Juni 2014 / 11:55

      Ach nein, Schmarotzen ist das nicht! Jeder auf seine Weise 🙂

      Wenn du diesen Blog weiter herunterscrollst, gibt es ein Feld, darüber steht „Suche“. Da kannst du deinen Suchbegriff eingeben.

      • suelwie 16. Juni 2014 / 13:03

        Kurze Bemerkung zur Suchfunktion: Ich habe nur ganz oben am Rand eine schwarze Leiste (die auch beim Scrollen immer dort oben sichtbar bleibt), und dort drin ganz rechts ist eine Lupe. Wenn man da drauf klickt, geht ein Suchfeld auf. Ein Feld, über dem „Suche“ steht, gibt’s bei mir nicht. Falls das bei Helga vielleicht auch so ist …

        • OneBBO 16. Juni 2014 / 13:04

          Wie eigenartig …. aber auf jeden Fall: DANKE!

        • suelwie 16. Juni 2014 / 13:06

          Aaaah! Und jetzt habe ich auch den Grund herausgefunden: Ich folge dem Blog immer über die Benahrichtigungs-Mails. Wenn ich einen Beitrag über den Link in der Mail öffne, dann fehlen rechts am Rand die ganzen Menüeinträge.
          Wenn ich aber oben auf den Kopf „Nicht nur Vollwertskandale“ klicke, dann ist das Menü inklusive Suchfeld da.
          Wieder was gelernt …

          • Helga 16. Juni 2014 / 20:38

            Ich habe weder unten noch oben eine Suchfunktion. Ich gehe auch immer über die Mails in den Blog. Aber jetzt weiß ich endlich, wie ich an das Menü komme – danke schön, Suelwie! Dann werde ich jetzt mal nach der Reiscreme forschen :).

          • suelwie 17. Juni 2014 / 16:29

            Gern geschehen, Helga!
            Hm, stimmt. Am Laptop habe ich oben diese schwarze Leiste. Am anderen Rechner nicht, wie ich gerade bemerke. Da ist oben, unten, links und rechts vom Beitrag gähnende Leere. Kommt vielleicht auf die Version des Browsers an – auf dem Laptop habe ich die neueste Firefox-Version …

  5. Drea 18. Juni 2014 / 14:31

    Auf Grund von Suelwies Kommentar habe ich gestern mal das Mayonaise-Rezept aus Immer öfter vegetarisch mit der gleichen Menge an Reisbrei und etwas mehr von den geschmackgebenden Zutaten gemixt. Mayonaise mit 50% Fett sozusagen. Fand ich sehr lecker. 😛

    • suelwie 18. Juni 2014 / 15:12

      Oh, ich war der Gedanke und Du die Tat. Bis zur Tat bin ich nämlich noch nicht gekommen. Aber schonmal gut zu wissen, dass es Dir schmeckt! 🙂 Dann werde ich das demnächst auch mal probieren.

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