Kinder zu Gast: Ein Gastbeitrag

27. Oktober 2014: Gastbeitrag zu Kindern

Kinder, die in einer Stadt wohnen, waren zum ersten Mal bei uns zu Besuch. Herrliches Herbstwetter  lud dazu ein, den Garten zu erkunden. Zwetschgen, Äpfel, Nüsse, Feigen Himbeeren, Tomaten, all  das bot der Garten zum Essen an. Begeistert suchten sie all die Kostbarkeiten und steckten sie in den  Mund oder legten sie sorgfältig zum Mitnehmen beiseite. Die Begeisterung war gross über all der  Dinge, die da wuchsen. Schnell verschwanden die Zwetschgen mit Stein im Mund. Keines der Kinder  hätte geahnt, dass sich im Innern der Frucht vielleicht ein Wurm verborgen hält, oder dass kleinste  Löcher in Äpfeln auf ungebetene Gäste hinweisen. Unsere Haselnüsse sind klein und unscheinbar,  aber ihr Geschmack ist unübertroffen gut. Da lohnt es sich, mit einem Stein die Schale aufzuschlagen  um die Kerne zu essen. Ich liebe es, im Herbst durch den Garte zu schweifen und überall zu naschen.  Was für unsere Familie normal und alltäglich ist, wurde für die kleinen Gäste zum Erlebnis. Mir wurde  bewusst, dass es für die Kinder wichtig ist, die Natur kennen und schätzen zu lernen, damit sie später  das Bedürfnis haben werden, diese zu achten und zu schützen.

2 Gedanken zu “Kinder zu Gast: Ein Gastbeitrag

  1. Dorothea Linnenbrink 27. Oktober 2014 / 18:12

    Dem kann ich Ihnen nur zustimmen. Ich habe früher Naturerfahrungsprogramme für Kindergärten und Schulen angeboten und habe erlebt, wie selbst die unruhigsten Kinder beim Umarmen von Bäumen zur Ruhe kamen und zu sich selber fanden. Das hat mich immer wieder von Neuem sehr berührt,

  2. helga 27. Oktober 2014 / 19:18

    Ja, das stimmt.Wir haben deshalb auch einen Garten.

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