Nosferatu?

12. Februar 2015: Ein heimliches Foto von dem Bösen?

Nosferatu

Im Film Nosferatu (hier) gibt es eine Szene, in der Nosferatu vom Schiff kommt, das ist in meiner Erinnerung wie ein Schattenbild mit gespreizten überlangen Fingern. Wie oben in dem Bild eben. Das ist jedoch nicht Nosferatu…. das bin ich mit meinen damals neuen Winterhandschuhen 🙂

So lächerlich die überzogene Mimik der ganz frühen Spielfilme uns heute erscheinen mag, so sind diese Filme doch gleichzeitig auch so eindringlich, dass es gewisse Szenen gibt, die ich nie vergesse, wie diese aus Nosferatu.

Mehr zu Film, Autor usw. könnt Ihr bei Wikipedia finden: hier

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9 Gedanken zu “Nosferatu?

  1. Tausend 12. Februar 2015 / 18:08

    🙂 Wenn so ein Schatten mich verfolgen würde, wäre ich froh, wenn er sich als Handschuhfrau und nicht als Nosferatu erweisen würde.
    Ich hab den Film noch nie gesehen. Hab gerade mal reingeschaut. Allein wegen der Musik kriege ich schon Alpträume. 😉 Ich glaube in manchen Zeiten hatten die Menschen ein gewisses Gespür für ein latentes Grauen, das kriegt man in den Kunstwerken heute noch mit, auch wenn die Machart altertümlich wirkt und die Effekte an sich nicht so wirkungsvoll sind, weil sie heute durchschaubar wirken. Die Kunst aus der Zeit um den ersten Weltkrieg zwischen den Kriegen vor 1933 hat sowas.
    Das geht jetzt etwas vom Thema ab, aber ich hab mal eine Ausstellung zu August Macke gesehen und stand vor seinem „Abschied“ (1914). Man kann das im Internet sehen, das hat aber in real eine ganz andere Wirkung. Es war das letzte Bild vor dem Ausgang, sollte wohl ein Scherz sein. Ich konnte da gar nicht wieder weggehen, weil das so einen intensiven Ausdruck hat. Vielleicht ist es auch nur so, dass mich die Kunst dieser Zeit besonders anspricht, aber ich finde sie besondes transportiv (wenn ich das Wort mal eben erfinden darf). Das gilt übrigens auch für die frühen Filme von Charlie Chaplin.

    • OneBBO 12. Februar 2015 / 18:18

      Ich habe mir das Bild gerade mal angesehen. Auch im Internet gibt es eine Vorstellung davon, wie das echte Bild wirken kann. Da ist schon sehr viel Ausdruckskraft dahinter!

      • Tausend 12. Februar 2015 / 18:29

        In demselben Jahr ist er als Soldat an die Front gegangen und gefallen.

        • OneBBO 12. Februar 2015 / 18:31

          Da ist das Bild ja wie ein Blick in die Zukunft….

          • Tausend 12. Februar 2015 / 18:33

            Ja, das ist unheimlich. Er hätte nicht gehen sollen.

          • OneBBO 12. Februar 2015 / 18:40

            Der alte Spruch „Stell dir vor, es ist Krieg – und keiner geht hin“ hat immer noch Gültigkeit. Abgedrochen, aber traurig-wahr.

          • Tausend 12. Februar 2015 / 18:43

            Leider ja. Es wäre sehr viel einfacher, keinen Krieg zu führen als Krieg zu führen. Trotzdem scheint diese Logik nicht aufzugehen.

  2. Michael 12. Februar 2015 / 20:00

    Ich musste auch sofort an Nosferatu und Klaus Kinski denken, schon bevor ich den erklärenden Text sah. Schon irre wie sich manche Bilder im Hirn einbrennen. Ich war noch ein Jugendlicher als ich den Film sah.

    • OneBBO 13. Februar 2015 / 07:12

      Ich habe den Film auch in jungen Jahren gesehen… und doch habe ich einige Bilder noch im Kopf. Von welchem Film heutzutage kann ich das noch sagen?

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