Ich besuch dich im Krankenhaus!

16. Feb. 2015: Ein paar Tipps

Aus der kleinen Werbebeilage „Einkaufaktuell“ habe ich schon einmal etwas gebracht. Sie stellt sich bei mir in ihrer Beliebtheit in nahe Konkurrenz zur Apotheken-Umschau 😉

In der Ausgabe diese Woche gibt es einen kleinen Artikel mit dem Titel „Besuch im Krankenhaus“. Da werden Tipps gegeben, wie man sich als Besucher verhalten sollte. Die sind teils gar nicht so schlecht: Nicht zu viel Mitleid zeigen; den Besuchten nicht mit Problemen belasten, die zu Hause bei ihm eventuell entstanden sind; wenn mehrere Besucher da sind, sich auf den Patienten konzentrieren, nicht auf die anderen Besucher. Der Knüller kommt als letzter Tipp:

„Bringen Sie nichts zu essen mit, in der Klinik wird für das leibliche Wohl ja gesorgt.“

Ich glaube, der Verfasser war schon lange nicht mehr Gast in einem Krankenhaus 🙂 🙂

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11 Gedanken zu “Ich besuch dich im Krankenhaus!

  1. Xeniana 16. Februar 2015 / 17:32

    Das glaube ich auch:)

    • OneBBO 16. Februar 2015 / 18:02

      😈

  2. culinariaa 16. Februar 2015 / 18:07

    … Vor allem nicht Patient

    • OneBBO 16. Februar 2015 / 18:08

      Das meinte ich mit „Gast“ 🙂

  3. Adlerauge 16. Februar 2015 / 19:44

    – ich habe dies erlebt – 3 Tage Klinikaufenthalt mit einer Gehirnerschütterung (von unterwegs eingeliefert)
    – Weißbrot, Mischbrot, „dunkles “ Brot“ mit Melasse oder ähnlichem, Wurst, Käse, Margarine, Marmelade, ………,
    – keine Einkaufsmöglichkeit in einer Kantine usw.
    – Butter von Mitpatientin, Obst von Schwester …….
    – Nur gut, dass mir eine gute Bekannte am 2. Tag „Lebensmitel“ aus meiner Wohnung gebracht hat
    – in den Genuss des vegetarischen Mittagessen bin ich „leider“ nicht mehr gekommen
    – eigentlich sollte ein Kranknhaus Vorbild hinsichtlich einer „gesunden Ernährung“ sein, zumindest nach den Maßstäben der DGE

    • OneBBO 16. Februar 2015 / 20:23

      Überrascht mich jetzt irgendwie nicht 😉

  4. Daniela 16. Februar 2015 / 20:09

    Ob die in Kliniken wohl mittlerweile wenigstes was Veganes anbieten, nicht vollwertig natürlich, aber wenigstens das? 😉
    Na ja, falls mir dann keiner was mitbringt, weil alle diesen hilfreichen Artikel gelesen haben, muss ich halt einfach non stop mit Weißmehlbrötchen mit Marmelade vorlieb nehmen. Da wird man dann sicher zwangsläufig schnell gesund um den Laden rasch wieder verlassen zu können. Brrrr… ;)))

    • OneBBO 16. Februar 2015 / 20:24

      Alleine deshalb sollte man sich einen netten Freundeskreis zulegen, die einen versorgen 😉

  5. sandra 17. Februar 2015 / 13:37

    Toll war bei mir auch, dass ich „falsches“ Essen bekommen hatte. Die Schwester war gerade im Zimmer und rief entsetzt: „Halt! Das ist ja Erbsensuppe. Um Gottes Willen die bläht.“ Ich war am Vortag frisch operiert worden. Blöd nur, es gab keinen Ersatz da Catering von weit her. Heißt: Ich war am verhungern.

    • OneBBO 17. Februar 2015 / 13:50

      Ich sollte mal einen „Offenen Tag der Krankenhaushorrorberichte“ hier einrichten. Ich glaube, das möchte ich gar nicht lesen, was da zusammenkäme!

  6. culinariaa 17. Februar 2015 / 14:07

    Bei meinem mann haben sie is im KH, nachdem er nach Entfernung der halben Leber von der Inttensivstation (wo er noch nichts hatte essen dürfen) runter war, 3 Tage lang nicht geschafft, ihm Getreidebrei zu bringen; den musste ich mitbringen und durfte ihn in der Küche erwärmen … Ab Tag 4 hat eine Schwester das übernommen. Die anschließende Hinführung zu Normalkost hat mein Mann mit Fasten und Mitgebrachtem überstanden, da alles für seinen Geschmack restlos versalzen war (für meinen Geschmack war es sehr salzig, aber notfalls genießbar.) Er ist in dieser Zeit von 63 kg auf 55 kg abgesackt.

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