FP 5150 Test 1/3

18. Juni 2015: Braun Food Processor FP5150, Test Teil 1

Seit einer Weile suchte ich nach einem kompakten Küchengerät, das ich auch in meiner kleinen Küche stehen lassen kann, ohne dass es die Arbeitsfläche völlig zustellt. Der Thermomix ist mir zu groß und seine Funktionen dafür nicht genug. Die Kenwood habe ich schon beim Einzug in den Keller verbannt, außer zum Teigkneten habe ich sie sowieso nicht mehr benutzt, weil die Teile so umständlich waren. Nach mehrtägigem Studium des Internets entschied ich mich für die Braun FP5150, sie ist eine der kompaktesten mit geringen Maßen und recht viel Leistung. Ich bin immer wieder erstaunt, wie sehr doch diese kleine und vergleichsweise preiswerte Maschine (ich habe inklusive Porto knapp 180 Euro bezahlt) im Vergleich zu der Kenwood abschneidet.

Ich habe in meinem Leben etwas dazu gelernt: Neue Dinge nehme ich nur in Ruhe und nach Studium der Gebrauchsanleitung in Betrieb. 🙂 Vor allem bei Küchenmaschinen habe ich mir eines zur Regel gemacht: Erst einmal trocken auseinander schrauben und wieder zusammensetzen, bis die Griffe sitzen. Sonst stehe ich nämlich schweißgebadet mit fertig geraspeltem Gemüse in der Küche und komme nicht dran 🙂

Zur Maschine gehören ein Hackmesser, einen Knethaken, diverse Raspelscheiben, eine Pommesscheibe, eine Zitruspresse, ein Kunststoffschlagteil für Eier und Sahne, ein Spatel und ein Mixeraufsatz mit Messbecher im Deckel.

Die Handhabung ist einfach, die Bedienungsanleitung entsprechend knapp gehalten und reicht völlig aus. Das Zusammensetzen der Teil funktioniert sehr gut, wobei ich da anzumeckern habe, dass hier das Design die Praxis stört, d.h. die Pfeile, die übereinander stehen müssen, damit ich die Teile befestigen kann, sind so dezent, dass ich gerade beim Mixeraufsatz doch recht lange brauche. Obwohl die Teile beim Einsetzen gegen mein Linkshändergefühl gehen, hatte ich mich schnell daran gewöhnt.

Die meisten Teile kann ich in die Spülmaschine geben, sogar das Messer aus dem Mixer. Ausnahme: Der Knethaken. Die Bedienungsanleitung enthält auch ein paar Tabellen, was wie verwendet wird – in Bildchenform, vermutlich um Mehrsprachigkeit abzudecken.

Was mich annervt: Die beiden Bedienungsknöpfe vorne ziehen natürlich den Schmutz an, den man dann aus dem Ring nur mit einem Messer entfernen kann. Das ist nicht ideal gelöst! Ist in den Fotos rosa eingekringelt. Ich hatte mir für die Nudelmaschine einen Borstenpinsel gekauft, der kam mir jetzt zu Hilfe. Doof finde ich das trotzdem. Da gibt es bessere Lösungen.

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Nicht getestet habe ich die Zitruspresse, da ich von Zitronen etc. immer das ganze Fruchtfleisch nehme, und den Schlagbesen für Eier / Sahne, der z.B. für Rührteige nicht verwendet werden darf.

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5 Gedanken zu “FP 5150 Test 1/3

  1. sandra 19. Juni 2015 / 10:22

    Da bin ich ja mal auf die Ergebnisse gespannt. Habe mir gerade ein Video dazu angesehen. Sieht gut aus, soll viel können. Wirklich ideal für kleine Arbeitsflächen.

    • OneBBO 19. Juni 2015 / 10:28

      Schon Sonntagabend weißt du alles, was ich zu sagen habe 🙂

  2. bonnie2000 19. Juni 2015 / 10:24

    Sehr interessanter Artikel; ich bin auf weitere Erfahrungsberichte gespannt. Ich bin sehr überrascht, dass der Thermomix nun in den Keller verbannt wurde….

    • OneBBO 19. Juni 2015 / 10:29

      Er ist zu groß / wuchtig, für das, was er kann. Auch nutze ich die Kochfunktion praktisch gar nicht, weil der einzige Platz für ihn unter einem Schrank ist, das ist mir zu viel Dampf. Und jedes Mal, wenn ich lüfte, das „Biest“ auch noch von der Fensterbank zu nehmen, finde ich zu lästig, mache ich schon mit dem Vitamix, aber das reicht.

      • bonnie2000 19. Juni 2015 / 10:34

        Das kann ich sehr gut verstehen.

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