FP 5150 Test 2/3

19. Juni 2015: Braun Food Processor Fp5150 Test 2

(1) Grobes Raffeln von Gemüse

Das klappte sehr gut, mit den üblichen Rückständen zwischen Scheibe und Behälterwand. Ist aber auch nicht schlechter als beispielsweise die Jupiter. Auch wenn die Rechtshändigkeit stört – es klappt super und glatt. Ganz im Gegensatz zur Kenwood, wo ich auch nach 10-maligem Gebrauch manche Teile einfach nicht richtig eingesetzt bekam, ohne lange herumzuprobieren. Reinigen des Gefäßes und der Einsätze ist einfach.

(2) Feines Raffeln von Gemüse

Klappte gut. Ein paar Stücke blieben übrig, aber das ist nichts Neues. Es bleibt weniger hängen, wenn ich erst auf langsam schalte und zum Schluss schnell oder Pulse (es gibt manuelles und Dauerpulsen).

(3) Scheibenschneideinsätze

Positiv ist mir beim Einsetzen der Scheiben in die „Platte“ aufgefallen: Ich muss nur die Seite ohne Messer anfassen. Da ist die Schnittgefahr gering. Auf niedriger Geschwindigkeit schneidet die Maschine fast völlig ohne Verluste zwischen Scheibe und Behälter. Allerdings würde ich mir die dicken Scheiben etwas dicker wünschen, ich finde den Unterschied nicht groß genug.

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(4) Knethaken

Die Maschine hat extra so eine Art schweres Plastikteil mit zwei Armen zum Kneten, das ist gut, dass ich den Teig nicht mit einem Messer herstellen muss! Man soll aufhören, sobald der Teig eine Kugel formt (ein extra Knetprogramm) oder nach 1,5 Minuten.

Hefeteig für Pizza: Mein Teig war nach 1 Minute schön geformt. Da mein Pizzateig derzeit immer sehr weich und klebrig ist, war ich dankbar für den Maschineneinsatz. Es hat super geklappt, was ich auch daran gemerkt habe, dass meine Pengdose deutlich schneller aufsprang als bei vorherigen Pizzen aus sehr ähnlichem Teig. Bis zum ersten Plopp 40 Minuten, per Hand kneten: 1 Stunde.

Braunnudelteig

Beim Reinigen muss man aufpassen, klar, dass der Knethaken wirklich von allen Seiten sauber ist.

Nudelteig: Ich habe zum Test einen recht einfachen Teig gewählt, 120 g Kamut, 40 g Dinkel und 80 g Wasser.

Das ist wohl zu wenig für die Maschine. Sie hat sich zwar Mühe gegeben, aber irgendwann hatte der Kneteinsatz keinen Kontakt mehr zum Teig. Ich habe ihn dann mit der Hand nachgeknetet. Das ging alles recht flott. Vielleicht klappt es mit größeren Teigmengen? Wichtig ist natürlich auch, dass man vorher schon weiß, wie viel Flüssigkeit genau es sein soll. Das weiß ich häufig nicht.

braunknetmesser

Vorteil: Die erste recht lästige Phase des Handknetens entfällt, nämlich der Teil, bei dem ich mir die Hände schmutzig mache. Nachkneten mit der Hand klappte gut. Ich bin noch unentschieden. Bei größeren Mengen könnte ich mir die Funktion hilfreich vorstellen.

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