Sprache formt uns

21. August 2015: Veganer Sprachgebrauch

Sprachgebrauch formt teils das, was wir denken. Deshalb werden verschiedene Ausdrucksweisen im Laufe der Zeit schon einmal geändert, weil ein Wort eine negative Bedeutung in sich trägt. Beispiele sind „einfach strukturiert“ (für dumm) und „Migranten“ (statt Ausländern). Auch die vegane Bewegung hat erkannt, dass wir die Sprache ändern müssen, damit in unseren Gehirnen die richtigen Sprachmuster abgerufen werden.

Der KVmVD (konsequente Verein militanter Veganer Deutschlands) hat einen neuen Meilenstein erreicht: Ab 1. August 2015 wird endlich der störende Diphthong „EI“ aus der Sprache entfernt und ersatzlos durch „oja“ (analog zu Soja) ersetzt.

Unklar ist noch, ob das auch konsequent rückwirkend durchgeführt wird. Die Ankündigung oben würde dann heißen:

Der KVmVD (konsequente Verojan militanter Veganer Deutschlands) hat ojanen neuen Mojalenstojan errojacht: Ab 1. August 2015 wird endlich der störende Diphthong „OJA“ (hmmmm…) aus der Sprache entfernt und ersatzlos durch „oja“ (analog zu Soja) ersetzt.

Der Schlachtruf (das hat nichts mit schlachten zu tun, eventuell muss auch hier sprachlich eingegriffen werden) lautet dann für die Menschhojat:

Frojahojat, Glojachhojat, Brüderlichkojat!

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8 Gedanken zu “Sprache formt uns

  1. Jan 21. August 2015 / 17:54

    Großartig xD

  2. Tausend 21. August 2015 / 18:47

    Einerseits scheint mir das ein alter Hut zu sein, andererseits – wer will da nojan sagen?

    • OneBBO 21. August 2015 / 18:54

      Nicht jeder fühlt sich der Sinnlosigkeit zentral verbunden.

      • Mela 21. August 2015 / 22:07

        das wird mein nächster T-Shirt Spruch 😀

        • OneBBO 21. August 2015 / 22:16

          Bitte Foto nachreichen 😉

  3. carola 21. August 2015 / 20:07

    oja, oja, oja, Verpoorten ….

    • OneBBO 21. August 2015 / 20:14

      Ist viellojacht Schlojawerbung?

  4. sonnenkind 30. August 2015 / 22:52

    *gggg* genial ausgedacht! 😀

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