Ein offizielles Video der AOK

Schaut euch das an, das ist kaum zu glauben, oder? Ich habe – was ich selten mache – in YouTube auch einen Kommentar hinterlassen.

 

Advertisements

14 Gedanken zu “Ein offizielles Video der AOK

  1. Renate 1. Oktober 2015 / 09:31

    Ich hab das jetzt nicht mehr genau in Erinnerung. War das gedacht, dass sich die Kinder diesen Burger alleine zubereiten? Also ich würde meinem Kind diesen Burger nicht allein zubereiten lassen.
    Und, richtig, warum wurden die Brötchen nicht mit den Kindern zusammen selbst gebacken? Da hätten sie mal was über Vollkornmehl gelernt.
    Da hätten die Kinder mehr Spass gehabt.
    Du könntest aber recht haben, wahrscheinlich kann die gute Frau das gar nicht.
    Bei der Mango bin ich der gleichen Meinung wie du (nur wäre mir das momentan gar nicht aufgefallen). Die ist ja für Erwachsene schon nicht gut zu handhaben.

    Ansonsten ist ja der Ansatz nicht ganz schlecht. Wenigstens war es ein Vollkornbrötchen, das Essen war ohne Zusatzstoffe und die Mayo war selbst gemacht.

    Ute, du musst schon ein wenig Nachsicht haben mit der AOK :).

    • OneBBO 1. Oktober 2015 / 09:41

      Hast du dir mal die Gesichter der Kinder angeschaut? Völlig desinteressiert. Außerdem war das kein (!!!!) Vollkornbrötchen: Nur weil Körner auf einem Brötchen liegen, ist eine Backware keinesfalls eine Vollkornbackware. Was dir in der Bäckerei als „Vollkorn“ oder gar im Supermarkt als Vollkorn angeboten wird, ist doch in 99% gar kein Vollkorngebäck.

      Ich finde den ganzen Ansatz eine Katastrophe, nicht nur vom Praktischen her: Was nützen „keine Zusatzstoffe“ wenn so ein fettiges Essen voller Fleisch und jeder Menge Eier hergestellt wird? Außer Basilikum und Mango war allenfalls die Deko frisch.
      Auch ist es Quatsch zu behaupten, eine Mayonnaise sei schneller selbst hergestellt (das Fett trieft…), als mal schnell im Supermarkt eingekauft. Wenn ich einmal Mayonnaise gekauft habe, ist sie im Haus und das ist natürlich 1000 x schneller, als Mayonnaise selbst herzustellen und dann das ganze fettige Geschirr zu spülen.

      Wenn schon Burger relativ gesund sein sollen, dann kann man auch einfach ein Brötchen aufschneiden, mit Butter bestreichen und wechselweise mit Tomaten, Gurke, Salatblatt, Paprika und von mir aus Käse belegen. Da hätten die Kinder richtig Spaß gehabt, hätten was an gelerntem Wissen mit nach Hause genommen und 1000 x gesünder gegessen als bei einem solchen Schrott-Burger.

      Sorry, bin da überhaupt nicht deiner Meinung und mag da auch nicht drüber lachen.

      Kinder werden häufig unterschätzt. Ein Bekannter von mir hat in einer Kindertageseinrichtung auf deren Wunsch mit ihnen gekocht. Es gab Brot und selbstgemachtes Nutella. Und was war der Hit? Das Brot!!

      • Elke 1. Oktober 2015 / 10:17

        Nun hab ich mir das Video auch angetan, nicht ganz bis zum Ende, aber fast.
        Die Frau betont ja, man soll Vollkornbrötchen nehmen und nicht diese Weizenmehlbrötchen. Das klingt so als würde es keine Weizenmehlbrötchen aus Vollkorn geben. Richtig wäre es doch, keine Weizenmehlbrötchen aus Auszugsmehl, aber vielleicht kennt sie den Unterschied auch nicht.

        • OneBBO 1. Oktober 2015 / 10:22

          Sie folgt dem modernen Trend – ich rede mal kurz über was wie ein Experte, auch wenn ich Null Ahnung habe 🙂

  2. Renate 1. Oktober 2015 / 10:55

    Dass diese scheinbaren „Vollkornbrötchen“ nicht unbedingt aus Vollkorn sind, weiß ich natürlich. Ich ging jetzt schon davon aus, dass es sich um ein richtiges Vollkornbrötchen handelt. Gibt es nämlich in manchen Bäckereien (z.B. Bio-Bäckereien) Aber im Nachhinein war das natürlich naiv von mir, zu denken, dass die so was kaufen. Ich sagte ja auch, dass ich es gut gefunden hätte, wenn die Kinder auch die Semmeln aus Vollkornmehl selbst gebacken hätten.
    Dass der Ansatz nicht ganz schlecht war, heißt ja nicht, dass ich das jetzt alles für gut befinde. Ich meinte damit, dass es wenigstens etwas besser war, als ein Burger von Mc D……. Bei Burger denke ich schon an einen Burger mit Fleisch. Und dafür wollten sie vermutlich eine selbstgemachte Alternative anbieten. Nur mit Gemüse bzw. Getreide wäre es ja ein vegetarischer Burger und davon war nicht die Rede. Allerdings hätte man parallel auch noch einen vegetarischen Burger machen können mit dem Hinweis, dass dieser natürlich viel gesünder ist. Aber eigentlich interessiert es Kinder nicht, ob etwas gesund ist. Es muss ihnen schmecken. Das wäre interessant gewesen. Ich habe immer das Gefühl, dass man sich nicht traut, mal nur was mit Gemüse und ohne Fleisch anzubieten. Da kommen dann vermutlich gleich entsprechende Kommentare, dass ihre Kinder ja sowas nicht essen. Aber wenn sie es selbst herstellen dürfen, ist es oft anders.

    Spass hatten die Kinder nicht, das stimmt. Die durften ja auch nix machen.

  3. OneBBO 1. Oktober 2015 / 11:03

    Das einzig gute an dem Ansatz war… öhm, ich finde nix 😉

    Das war ja auch so arbeitsintensiv, dass das sowieso niemand macht – also gibt’s weiter DIE Burger.

    Ich hätte nie erwähnt, dass ein vegetarischer Burger gesünder ist. Ich hätte einfach gesagt: Mal schauen, was ich zu Hause im Kühlschrank habe, da mache ich jetzt einen tollen Burger draus! Da hätte es zur Not auch eine Scheibe gekochter Schinken oder eben Käse getan. Wenn du die Kinder soweit bekommst, dass sie alles selbst machen dürfen, denken sie nicht an das Fleisch, da gehe ich (fast 🙂 ) jede Wette ein.

    Wenn der Wunsch aufkommt, kann man immer noch weitersehen.

  4. Renate 1. Oktober 2015 / 11:17

    Beim guten Ansatz meinte ich, dass man mal selbst was macht und dass es ohne Zusatzstoffe war. Ich habe in meiner Verwandtschaft einige Kinder und wenn ich sehe, was die so essen, dann freue ich mich schon über solche Kleinigkeiten.
    Ich hab auch schon mit Kindern gekocht und gebacken und stimme dir zu. Für die ist es wichtig, was selbst zu tun. Da sind die mit Feuereifer dabei. Wenn die nur vorher abgewogene Zutaten reinschütten dürfen, dann ist das doch langweilig. Und das Schönste war – rate mal – das Brötchen backen.

    • OneBBO 1. Oktober 2015 / 11:31

      Über den „guten Ansatz“ können wir noch stundenlang reden. Ein Essen, das niemand nachmachen kann, weil es so komplex ist, ist für mich kein guter Ansatz. Ich bin geübt in der Küche, aber ich könnte diesen Burger nicht nachmachen (weiß schon gar nicht mehr, was da alles reinkommt) und es würde mir auch zu lange dauern. Wo ist da der gute Ansatz? Sie hat nicht einmal betont, dass es besonders beim Fleisch wichtig ist, Bioware zu kaufen. Ein Ansatz ist für mich nur dann gut, wenn auch ansatzweise etwas rüberkommt. Bei mir kam nur rüber: Meine Güte, wie langweilig… wie kompliziert… und was faselt die Frau für einen überflüssigen Blödsinn (und zusätzlich noch, aber das ist ein persönlicher Hieb und dementsprechend unsachlich: was für ne schreckliche Stimme).

      Die Kinder, die du kennst: Glaubst du denn, die würden einen Burger mit Mangocreme überhaupt anfassen? Die wollen Hackfleisch zwischen den Schlabberbrötchenhälften, kein Hühnchenfleisch. Es ist meines Erachtens falsch zu glauben, dass „etwas besser“ geht. Das ist noch immer schief gelaufen. Gerade Kinder wollen keinen – in ihren Augen – zweitklassigen Ersatz, dann lieber etwas Neues.

      Jedes normale Kind, wenn es nicht gezwungen wird, vor der Kamera zu stehen, dreht nach 3 Minuten (eher 1 Minute 🙂 ) dieses Video gähnend ab und holt sich seinen geliebten Burger.

      Wo ist da ein Ansatz? Das Wort „Zusatzstoff“ sagt Kindern nicht wirklich etwas, allenfalls plappern sie es nach. Kein vernünftiger Mensch wird einen Burger nach diesem Rezept nacharbeiten, auch wenn es vermutlich in YouTube 14515 Zuschauer behaupten werden 😉

  5. sandra 1. Oktober 2015 / 13:30

    Es schockiert mich einfach nur was den Kindern da an „gesund“ eingetrichtert wird. Was war denn jetzt da gesund? Allenfalls, wie du schon geschrieben hast, die Mango und die Deko. Grauslich.

    • OneBBO 1. Oktober 2015 / 13:34

      Könnte es vielleicht eine Satire sein und ich habe das nicht mitbekommen?

      • sandra 1. Oktober 2015 / 13:37

        Stimmt! Ute, du bist g e n i a l! Das war eine Satire. Obwohl noch kein 1 April ist oder der 11.11. um 11:11h. Egal, wir sollten einen Tusch anstimmen. Die AOK macht Satire. Da haben sie bestimmt gleich massenhaft Zulauf :mrgreen:

  6. Sandra 1. Oktober 2015 / 22:28

    Ich denke die Zielgruppe sind die Eltern nicht die Kinder. Mir wurde es schon zu langweilig das Video bis zum Ende anzusehen. Kinder schauen sich das bestimmt nicht an und sagen dann lass uns mal diese Burger machen. Die Eltern sollen animiert werden.
    Und ja aus vollwertsicht ist das Video ein Witz. Für alle anderen wirkt es total gesund und nachahmenwert.

    • Sandra 1. Oktober 2015 / 22:31

      Und nochetwas ich denke nicht das die AOK wirklich gesunde Ernährung weiter geben will. Dann wird ja kaum noch jemand krank. Das wäre das Ende der Krankenkasse :-))

  7. sternenfrau 2. Oktober 2015 / 22:57

    Zu diesem Video fällt mir nur ein: Good idea – wrong method 🙂

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.