Persönliche Positionierung

Meine Position zur derzeitigen innenpolitischen Lage

  • Ich bin gegen Willkommensschilder und gegen eine Willkommenskultur
  • Ich bin gegen eine Verunglimpfung von Flüchtlingen als einer amorphen Masse
  • Ich bin gegen das Hochspielen von Aktionen, bei denen sich einzelne Flüchtlinge oder Flüchtlingsgruppen rechtswidrig oder unanständig verhalten haben
  • Ich bin gegen die Glorifizierung von Aktionen, bei denen sich Flüchtlinge positiv oder besonders positiv verhalten haben
  • Ich bin gegen die Diffamierung von Flüchtlingen in Wort und Tat
  • Ich bin gegen Hetzschriften gegen Flüchtlinge und Ausländer
  • Ich bin gegen die unsinnigen Vergleiche der Einwanderungsströme nach dem Krieg oder im Rahmen des Gastarbeiterzuzugs, weil das aufgrund der Herkunftskultur, des Zustandes hier im Land und der Integrationsbereitschaft nicht verglichen werden kann
  • Ich bin gegen die Vergleiche von „guten Trümmerfrauen“ (und ähnlichen Figuren) mit den Flüchtlingen jetzt, die nur auf die emotionale Schiene hauen und somit Flüchtlinge diffamieren
  • Ich bin gegen die linke Keule, die alle in die Nazi- oder recht Ecke schiebt, die sich mit Argumenten gegen den Flüchtlingsstrom einsetzen
  • Ich bin dagegen, dass alle, die etwas Nachteiliges über Flüchtlinge sagen oder sich kritisch zur Situation äußern, als Stammtischbrüder oder „Angst-Kranke“ klassifiziert werden
  • Ich bin gegen die Diskriminierung der Teile der Bevölkerung, die nicht mit offenen Armen die Veränderung ihres zukünftigen Lebens begrüßen
  • Ich bin gegen eine Verringerung meiner Lebensqualität durch die Aufnahme von Flüchtlingen, finanziell und auch im Umfeld
  • Ich bin gegen überdimensionierte Zugeständnisse an die Türkei
  • Ich bin dagegen, dass Dinge, die mir nachteilig in meinem zukünftigen Leben erscheinen, als Bereicherung verkauft werden
  • Ich bin entschieden gegen die ewige Schuldkeule, die mich zwingen soll, ungehemmte Flüchtlingsströme gutzuheißen
  • Ich bin gegen Rechtspopulismus (wenn der Begriff richtig verwendet und nicht einfach jedem an den Kopf geworfen wird, der nicht begeistert „Willkommen“ schreit)
  • Ich bin gegen Linkspopulismus, der derzeit grassiert und nie als solcher angeprangert wird
  • Ich bin gegen Extremismus auf beiden (!) Seiten
  • Ich bin dagegen, dass ich mich anpassen soll an etwas, das ich mir nicht gewünscht habe.
  • Ich bin für eine Regulierung des Flüchtlingsstroms mit Ziel deutlicher Verringerung
  • Ich bin dafür, dass Flüchtlinge als Menschen wahrgenommen und behandelt werden
  • Ich bin für die rigorose Offenlegung der wahren Zahlen von Flüchtlingen
  • Ich bin für eine detaillierte und realistische Aufstellung, wie das alles jetzt und in Zukunft finanziert werden soll
  • Ich bin für entschlossenes Abschieben von Flüchtlingen, die sich rechtswidrig verhalten
  • Ich bin für konsequente verpflichtende Integrationskurse für Flüchtlinge, die bereits hier sind
  • Ich bin für verpflichtende Deutschkurse für Flüchtlinge
  • Ich bin für die Erstellung von Verträgen, in denen sich Kriegsflüchtlinge verpflichten, nach Ende des Krieges in ihr Land zurückzukehren, damit dieses nicht intellektuell und fachkraftemäßig ausblutet
  • Ich bin für den Abschluss von Verträgen mit den Menschen, die hier leben wollen, egal wie lange, in denen festgehalten wird, dass diese Menschen sich bereit erklären, sich in allen Aspekten den hiesigen Gesetzen unterzuordnen und sich mit den hiesigen Gepflogenheiten vertraut zu machen
  • Ich bin für die konsequente Abschiebung von Flüchtlingen, die aufgrund kriminellen Verschuldens im eigenen Land auf der Flucht sind und nicht, weil sie unschuldig um ihr Leben fürchten
  • Ich bin für eine offene sachliche Diskussion
  • Ich bin speziell für den Schutz von Frauen und Kindern
  • Ich bin durchaus für Transitzonen, wenn aufgrund rechtsstaatlicher Organisationen gewährleist ist, dass dort die Menschenrechte immer gewahrt bleiben
  • Ich bin für ehrliche Informationen darüber, wie die Flüchtlinge sich als Gruppe zusammensetzen (Männer-Frauen-Kinder), wie ihr Bildungsstand ist, welcher Nation und welcher Religion sie angehören
  • Ich bin für eine Garantie, dass es den sozial Schwachen und Obdachlosen in Deutschland nicht aufgrund der Flüchtlingskrise noch schlechter geht
  • Ich bin für eine Abklärung, ob die Mehrheit der Gesamtbevölkerung in diesem Land diesen ungehemmten Strom möchte (und dies nicht in verfälschten Umfragen), also ein demokratisches Umgehen mit der Situation – und erwarte von allen, mir inbegriffen, dass der Mehrheitsbeschluss akzeptiert wird
  • Ich bin dafür, dass die Würde jedes Menschen gewahrt bleibt. Auch die meine.
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12 Gedanken zu “Persönliche Positionierung

  1. Claudia 19. Oktober 2015 / 09:54

    Liebe Ute,
    willst Du nicht Politikerin werden? Ich wähle Dich auf jeden Fall!!! Biiiteee!!!
    Alles was Du schreibst, denke ich auch, ich kann es nur nicht so gut in Worte fassen.
    Liebe Grüße
    Claudia

    • OneBBO 19. Oktober 2015 / 09:56

      Die Bezahlung und die Pension könnten mich locken, aber welche Partei will mich und welche will ich? 😉

  2. Frau Schmidt 19. Oktober 2015 / 10:18

    Ich glaube, dass sich die meisten Bundebürger in den o.g. Punkten wiederfinden. Jedoch wird genau diese Haltung nicht wahrgenommen. Offenbar kann man im Moment nicht wirklich „in der Mitte“ stehen, entweder ist man links oder rechts. Wobei rechts ja immer VIEL schlimmer ist (schlimm sind alle Extreme!)..

    Ich vermisse auch genau die in deinem Artikel angesprochenen Informationen, echte Zahlen, woher kommt das Geld, wie „schaffen wir das“ (wenn ich das noch einmal höre, wird mir wohl schlecht)?

    • OneBBO 19. Oktober 2015 / 10:20

      Dann müssen wir diese Haltung eben oft genug klar und laut äußern, anders geht nicht.

  3. Adlerauge 19. Oktober 2015 / 10:59

    da hast Du Dir „mächtig“ viel Gedanken gemacht – ich finde dies sehr mutig von Dir

    • OneBBO 19. Oktober 2015 / 11:02

      Ja, das ist richtig, ich mache mir Gedanken und ich habe auch länger an diesem Text gearbeitet, damit er nicht einen falschen Eindruck hinterlässt. Mutig finde ich mich nicht besonders, denn ich hoffe ja, der Text ist ausgewogen – dazu braucht es keinen Mut 🙂

  4. Sabine.G. 19. Oktober 2015 / 14:31

    Auf den Punkt gebracht. Unterschrieben

  5. Michael 19. Oktober 2015 / 14:56

    Bitte diesen Beitrag auf sämtlichen deutschsprachigen online und Printmedien veröffentlichen. Diese Punkte würden sich doch auch wunderbar für eine Volksbefragung eignen. Ich wünschte du wärst Gast zu diesem Thema in einer TV runde.Und ja, ich würde dich für deine Klaren Positionen sofort wählen. All das wird aber nicht passieren, ich könnte kotzen weinen, schreien, bei der allgemeinen Untätigkeit der Verantwortlichen.

    • OneBBO 19. Oktober 2015 / 15:12

      In der Kindererziehung hat man lange erkannt, dass Laisse faire nicht funktioniert. Wie kann man da annehmen, dass Hände-in-den-Schoß-legen-es-wird-schon-alles-irgendwie-gehen funktioniert?

  6. Tausend 19. Oktober 2015 / 14:57

    Das ist sehr gut überlegt und formuliert.

  7. e.k. 19. Oktober 2015 / 22:43

    Ausgewogener Beitrag – gut formuliert, ich kann mich nur den obigen Kommentaren anschließen.

  8. Margot 30. Oktober 2015 / 16:20

    Perfekt formuliert!

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