Eine Antwort auf einen Beitrag

3. Dezember 2015: Wahlen

Dies war eine Mail als Antwort auf meinen Beitrag „Dämonkratie“ vom 28. November. Das ist schon ein wenig schaurig, oder? Der Verfasser ist mir gut genug bekannt, um nicht am Wahrheitsgehalt zweifeln zu müssen. Ich kann da nur noch auf „unglücklichen Zufall“ hoffen.

Hallo Ute,
habe gerade dein Blogthema gelesen. Ich schreibe dir einmal was mir passiert ist. Es war bei einer Wahl, weiß nicht mehr genau welche, denn es ist schon einige Jahre her. Da ich mich für nichts entscheiden konnte, habe ich meinen Stimmzettel ungültig gemacht. Nach der Wahl wird ja immer veröffentlicht, wieviel Stimmen in dem jeweiligen Bezirk abgegeben werden, für welche Partei etc. Und was soll ich sagen, in meinem Bezirk gab es keine  ungültige Stimme??? ABER ICH WEIß, WAS ICH GEMACHT HABE; IST DOCH SCHON MERKWÜRDIG ODER??
Dachte erst an einen Druckfehler, und habe dann auf das wöchentliche Amtsblatt gewartet, da stand aber das gleiche. Was soll man davon halten? Leider kann ich ja nichts beweisen.
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13 Gedanken zu “Eine Antwort auf einen Beitrag

  1. Silvertrue 3. Dezember 2015 / 17:45

    Warst du Beisitzer?
    Wenn du weißt, dass da etwas nicht richtig verlaufen ist, informiere in diesem Fall den zuständigen Parteichef deiner Partei. (Soweit ich weiß, werden nur Parteimitglieder für so eine Aufgabe nominiert.)
    Die haben meist auch andere Informationen und wissen ob das schon mal vorgekommen ist.

    • OneBBO 3. Dezember 2015 / 17:58

      Die Leserin ist kein Mitglied einer Partei.

      • Silvertrue 3. Dezember 2015 / 18:53

        Verstehe.
        Autsch, dann tut das noch mal mehr weh.

  2. Frau Schmidt 3. Dezember 2015 / 18:08

    Oh Mann. …den Gedanken mag ich gar nicht weiterdenken!

    • OneBBO 3. Dezember 2015 / 18:10

      Hoffen wir einfach, dass es ein Einzelfall war!

  3. tryambhaka 4. Dezember 2015 / 21:22

    Genauso stell ich mir diese „Dämokratie“ vor. Hab nix anderes erwartet. Ich werde nie wieder wählen!

    • Claudia 7. Dezember 2015 / 14:09

      das ist das schlimmste was Du machen kannst. Wähle lieber eine kleine ungefährliche Partei

  4. sternenfrau 4. Dezember 2015 / 22:57

    Es gibt immer eine bestimmte Frist, in der jeder (!) das Recht hat, eine Wahl anzufechten. Das macht man, indem man dem Wahlleiter einen Brief schreibt und die Überprüfung des Wahlergebnisses beantragt bzw. die Gründe für eine Beanstandung der Wahl darlegt. Wenn man selber seinen Stimmzettel als ungültig gekennzeichnet hat, aber im Ergebnis des Stimmbezirkes keine ungültige Stimme auftaucht, ist tatsächlich etwas falsch gelaufen.

    • OneBBO 5. Dezember 2015 / 07:01

      Guter Tipp, wenn man es nicht für so wichtig hält, sein Wahlverhalten geheim zu halten. „Ich kenne jemanden, der seinen Wahlzettel ungültig gemacht hat“ zieht kaum, oder? 😉

      • sternenfrau 5. Dezember 2015 / 12:06

        Jede Beanstandung muss dem Wahlausschuss vorgelegt werden und dieser entscheidet, ob z.B. ein Stimmbezirk noch mal neu ausgezählt wird zur Überprüfung. Es gibt natürlich gewisse juristische Maßstäbe, aber es ist das Recht aller Wahlberechtigten, eine Wahl anzufechten. Alle Eingaben müssen geprüft und vom Wahlausschuss bewertet werden.

        • OneBBO 5. Dezember 2015 / 12:11

          Auf jeden Fall gut zu wissen, und ich würde es auch zumindest mal versuchen. Jetzt ist das obige Ereignis natürlich überholt, aber es wird noch mehr Wahlen geben!

  5. Claudia 7. Dezember 2015 / 14:05

    ich war mal Wahlhelfer….da wollten die ALLE ungültigen unter den Teppich kehren…ich hatte echt Mühe mich gegen die „Alten Hasen“ durchzusetzen.

    • OneBBO 7. Dezember 2015 / 14:23

      Danke! Das lässt einem ja wirklich einen kalten Schauer den Rücken runterlaufen 😦

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