Rezepte und ihre Preise

8. Juli 2016: Rezeptverkäufe

Dass ich Rezepte verkaufe, statt sie zu verschenken, hat sich herumgesprochen. Wie sonst soll ich bei einigen Rezeptblogs so Anmerkungen verstehen wie „Bei mir bekommt Ihr alle Rezepte umsonst!“. Klar, bei 255 Rezepten fände ich den Verkauf auch ein wenig seltsam. 🙂

Es gibt natürlich seriöse Rezeptverkäufe, wie zum Beispiel in Kochbüchern. Ich denke mal nicht an das Heer von Laienautoren, die nicht mal wissen, dass zwischen Zahl und Einheit eine Leerstelle gehört (es muss heißen „100 g“, und nicht „100g“). Und deren Rezepte auch sonst häufig ein wenig dubios sind.

Die UGB, die sich der Vollwerternährung widmet und an zeitgemäßem Auftreten und Thematik einigen anderen Gruppierungen doch deutlich überlegen ist, muss sich selbst finanzieren, sie finanziert sich wie einige andere Gruppierungen ebenfalls nicht mit Werbung. Ich übrigens auch nicht 🙂

Die UGB – deren Newletter ich sehr gerne lese, da werden häufig interessante Themen aufgetriffen – bietet nun auch Rezepte an. 340 erprobte Rezepte auf drei CDs. Erprobt sind meine Rezepte übrigens auch. Diese drei CDs hat die UGB im Preis gesenkt, von 47,50 Euro (13,97 Cent/Rezept) auf 39,90 Euro (11,74 Cent/Rezept), aufgerundet kostet jetzt ein Rezept statt 14 nur noch 12 Cent.

Von meinen 9500 Rezepten sind 6000 kostenlos. Die restlichen 3500 können Abonnenten für 99 Euro im ersten Jahr und 89 Euro in den Folgejahren kaufen, natürlich mit wachsender Zahl Rezepte.

Nehme ich den heutigen Stichtag, so kostet eines meiner Rezepte, auf die nur Abonnenten zugreifen können, 2,82 Cent, im Folgejahr 2,54 Cent. Das sind also aufgerundet 3 Cent.

Dafür gibt es nicht nur erprobte Rezepte, sondern auch viele Innovationen, die meine Abonnenten als Erste sehen, zum Beispiel die Entwicklung der Wilkesmannschen Formel und andere Dinge, die ich gar nicht veröffentliche.

Ich finde das immer mal spannend, solche Dinge durchzurechnen. :mrgreen:

 

Advertisements