Fünf Zentimeter

14. Juli 2016: Welch ein Unterschied!

Zwischen den beiden Fotos liegen genau fünf Zentimeter. Für das Foto ein Riesenunterschied, das menschliche Auge jedoch sieht in dieser Situation dasselbe. Das ist mit eine Faszination der Unterschiede zwischen Gehirn und Maschine, denn das menschliche Auge nimmt Gitter im Vordergrund gar nicht wahr. Das ist auch der Grund, warum viele Zoofotografien daneben gehen: Der Mensch nimmt das Gitter nicht wahr, die Kamera schon. Der Mensch „übersieht“ die Lampe, die von der Decke hängt – die Kamera nimmt nur auf, sie setzt keine Prioritäten.

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6 Gedanken zu “Fünf Zentimeter

  1. tryambhaka 14. Juli 2016 / 17:55

    Der Mensch müsste eigentlich seine eigene Nase ständig sehen, aber das Gehirn „rechnet“ sie heraus.

    • OneBBO 14. Juli 2016 / 18:07

      Man merkt das, wenn man mal eine winzige Fluse auf der Nase hat.

  2. Tausend 14. Juli 2016 / 18:20

    Die Psychologie der Zoofotografie. Ein Bestseller von Ute-Marion Wilkesmann. 200 Autorenexemplare gratis.

    • OneBBO 14. Juli 2016 / 19:11

      200 Autorenexemplare – da kann ich selbst 150 verkaufen!

  3. Agnes 14. Juli 2016 / 21:20

    Tolle Idee, diese zwei „gleichen Fotos“!

    • OneBBO 15. Juli 2016 / 07:18

      Wir müssen einfach nur die Augen öffnen, wenn wir unterwegs sind – oder auch zu Hause :mrgreen:

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