Fixe-Mixer-Tag: Bethmännchen

14. Nov. 2016: Traditionsreiches Gebäck

Bethmännchen gehören zur Weihnachtszeit. Bei uns zu Hause gab es sie allerdings nie, kennen gelernt habe ich sie erst, als meine ältere Schwester ihren eigenen Haushalt führte. Nun war es Zeit, sie vollwertig zu gestalten. Hauptbestandteil von Bethmännchen sind Marzipan. Wir können fertig gekauftes nehmen (für Vollwertler: Honigmarzipan) oder es selbst herstellen. Unten wir das Marzipan selbst hergestellt.

Bethmännchen

25 Stück

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  • 250 g Marzipan (s.u.)
  • 40 g Apfelmark
  • 80 g Weizen, fein gemahlen
  • ca. 38 Mandeln

Marzipan mit Apfelmark und Weizen im TM kneten (3 Min./Teigstufe). 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Die Mandeln längs halbieren.

Aus der Marzipanmasse mit einem Teelöffel Portionen entnehmen und zwischen den feuchten Händen zu Kugeln rollen. Jeweils drei Mandelhälften hochkant seitlich um die Kugeln setzen und fest andrücken. Nebeneinander auf ein PerfectClean-Blech setzen und mit Wasser besprüchen.

Ofen auf 130°C vorheizen und 15 Min. backen. Auf 160°C weitere 10 Min. backen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Marzipan

Der Nussgehalt dieses Marzipans – und somit der Fettgehalt – ist etwas reduziert.

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  • 150 g Mandeln
  • 50 g Paranüsse
  • 145 g Honig
  • 50 g fein gemahlener Vollkorn-Reis

Mandeln und Nüsse fein mahlen (5 Sek./Stufe 10; mit dem Spatel nach unten drücken; 5 Sek./Stufe 10). Honig einarbeiten (10 Sek./Stufe 3). Reis zugeben und verkneten (20 Sek./Teigstufe).

 

 

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4 Gedanken zu “Fixe-Mixer-Tag: Bethmännchen

  1. Renate 14. November 2016 / 18:12

    Interessant, hier im Süden kennt man dieses Gebäck nicht.
    Was mich aber nicht davon abhalten sollte, es nachzubacken.
    Danke fürs Rezept.
    Weisst du woher der Name kommt? Ich tippe jetzt auf beten. Vielleicht hat man
    das früher mit „th“ geschrieben.

    • OneBBO 15. November 2016 / 10:16

      Wie so oft, hilft ein Blick in Wikipedia 🙂
      „Die Bethmännchen sind benannt nach der Frankfurter Familie Bethmann und werden heute hauptsächlich zur Weihnachtszeit gebacken (und verzehrt). Das Rezept ist eine Abwandelung der seit dem Mittelalter bekannten Frankfurter Brenten, die nicht mit den Aachener Printen (einer Lebkuchenspezialität) verwechselt werden dürfen.“

  2. sandra 15. November 2016 / 10:48

    Tolles Rezept. Das mache ich bald nach nach. Wird ja Zeit!

    • OneBBO 16. November 2016 / 07:18

      Wie wahr, wenn ich dieses Wochenende nicht langsam mit dem Stollenbacken anfange, wird’s eng.

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