Fixe-Mixer-Tag: Rohknäcke

30. Dez. 2016: Rotkohl im Knäckebrot

Cracker und Knäckebrot aus dem Dörrautomaten sind nicht nur bei Anhängern der Rohkost beliebt, mittlerweile kann man sie auch (teuer) fertig kaufen. Ich mache das lieber selbst. Wer keinen Dörrautomaten hat, kann z.B. auf der Heizung trocknen lassen. Und wem die Rohkostqualität nicht so wichtig ist, der kann bei 100°C im Backofen trocknen (die Zeit muss man ausprobieren).

Rotkohlknäcke (roh)

Vorbereitung: 2-3 Tage Wildroggen bzw. Roggen sprossen lassen; ergibt 3 Dörrsiebe voll

rotkohl

  • 50 g Wildroggen (oder Roggen) = ergibt 80 g Sprossen
  • 50 g Buchweizen
  • 150 g Sonnenblumenkerne
  • 1 gestr. TL Salz
  • 3 EL Olivenöl
  • 260 g Rotkohl
  • 2 TL Zitronenschaum (oder 10 g Zitronenfleisch / 2-3 EL Zitronensaft)
  • 1 große Knoblauchzehe (8 g)

Herstellung beschrieben im Thermomix – eine kräftige Küchenmaschine geht genauso gut. Im Vitamix wird die Masse besonders glatt.

Buchweizen in der Getreidemühle fein mahlen. Sonnenblumenkerne im Thermomix mahlen (10 Sek./Stufe 10). Rotkohl grob vorschneiden und mit den anderen Zutaten zusammen in den Thermomix geben. Solange immer wieder bei Stufe 6 oder 8 laufen lassen (Masse an den Wänden mit dem Spachtel herunterdrücken), bis sich eine homogene Masse ergibt (z.B. 1 Min./Stufe 6, 40 Sek./Stufe 8).

Backpapier in Größe der Trockensiebe ausschneiden. Mit einem Teigschaber gleichmäßig verteilen. Mit einem Teigrad Stücke vorschneiden. Bei 40-42 °C etwa 2-3 Tage trocknen. Zwischendurch vorsichtig vom Backpapier lösen, umdrehen und trocknen, bis sie wirklich knusprig sind.

Tipp: Mit verschiedenen Gewürzen wie z.B. Curry oder Koriander lassen sich viele Varianten herstellen.

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2 Gedanken zu “Fixe-Mixer-Tag: Rohknäcke

  1. anjadkm 5. Januar 2017 / 18:10

    Liebe Ute, danke für das Rezept. Ich finde die Cräcker ganz lecker. 🙂
    Was mich stört ist der intensive Geruch beim Trockenen. Ich habe im Herd bei 80°C getrocknet. Riecht es bei Nutzung eines Dörrautomaten auch so stark? Viele Grüße, Anja

    • OneBBO 5. Januar 2017 / 20:14

      Ich weiß es mit dem Geruch nicht mehr, mein Dörrgerät stand immer in einem unbenutzten Raum.

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