Alte Gewohnheiten

Heute Morgen drehte ich mein Morgenründchen und bekam schlagartig Riesenappetit auf ein (normales) Brötchen mit einer dicken Scheibe Fleischwurst.

Meine Runde führt mich an zwei Bäckereien vorbei, die bereits vor 6 Uhr (ich gehe meist so von 5.30 Uhr bis 6.30 Uhr) öffnen. So ein Brötchen habe ich natürlich nicht gekauft und auch nicht gegessen und werde dies auch nicht tun.

Aber komisch sind solche Anfälle schon, wie das so von früher hochkommt. Ich frage mich dann manchmal: Was ist das, warum passiert so etwas? Ich gehöre nun wirklich nicht zu den Personen, die die Vollwertkost mit Mühe in sich reinstopfen, mir schmeckt das gut und viel besser als „Normalessen“.

Was sind das für Rezeptoren im Gehirn, die mich da antreiben wollen?

 

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4 Gedanken zu “Alte Gewohnheiten

  1. sandra 27. April 2017 / 18:21

    Das frage ich mich auch. Bei mir ist es der Käse oder…ganz seltsam…Sprotten!
    Sehe ich sie dann mit Kopf und Schwanz in der Auslage liegen ist es vorbei. Da hole ich mir lieber Algensalat. Käse ist da schon schwieriger.

    • OneBBO 27. April 2017 / 18:23

      Lustig, wo jeder so seine Schwachstellen hat.

  2. Michael 28. April 2017 / 14:06

    Da auch ich manchmal bei allem Bemühen, mich vollwertig zu ernähren, ebenfalls von solchen Fata Morganen heimgesucht werde, fand ich unlängst einen Erklärungsansatz in dem Buch „Wie neugeboren durch Ayurveda“ von Kulreet Chaudhary. Sie beschreibt dort wie Mikrobiome, sprich Mikroorganismen im Darm, wenn ich das denn richtig verstanden habe, uns quasi fernsteuern und Heißhunger nach Lebens-/Nahrungsmitteln aufoktroyieren, die wir eigentlich gar nicht (mehr) zu uns nehmen wollen. Dies ist wohl ein relativ neuer Forschungsansatz, zu dem man im Netz einige interessante Berichte findet, z. B. http://www.iflscience.com/health-and-medicine/how-bacteria-our-gut-affect-our-cravings-food/ oder hier https://www.nzz.ch/feuilleton/zeitgeschehen/mensch-und-mikrobiom-moegen-die-mikroben-mit-uns-sein-ld.107915.
    Das macht es zwar nicht leichter, erhellt und erklärt im Ansatz aber zumindest diese spontanen Gelüste.

    • OneBBO 28. April 2017 / 14:59

      Hmmm, da kann ich Chaudhary so auf Anhieb nicht ganz folgen. Es heißt doch auch – Quelle nicht zur Hand, reine Erinnerung -, dass die Darmflora ca. 6 Wochen braucht, um sich umzustellen. Da sollte ich nach 10 Jahren aber wirklich mal komplett anders von innen aussehen. – Die beiden zitierten Artikel sind ja auch wesentlich vorsichtiger. Aber sicher ein Forschungsansatz, den es wert ist zu beobachten. Danke für die Hinweise!

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