Die Wilkesmannsche Formel

Nicht nur ich bin begeistert von meiner eigenen Formel (hier) und der Verwendung der Stützcreme (hier) ganz allgemein.

Manchmal frage ich mich, warum diese Idee sich nicht unter den Anhängern der veganen Ernährung und/oder der fettarmen Ernährung wie ein Lauffeuer verbreitet. Die Antwort kann nur sein: Es ist lästig! Nun ja, nicht wirklich, rote Linsen kochen quasi von allein und eine Stützcreme ist mit dem richtigen Mixer auch in wenigen Minuten hergestellt. Einen starken Mixer sollte man schon haben. Aber den haben mehr Menschen, als man so denkt. 😉

Was also könnte ich tun, um die Wilkesmannsche Formel salonfähig zu machen? Dass sie so einfach ist wie der Griff zum Ei-Ersatz im Supermarktregal?

Die Antwort ist einfach – ich stelle Pülverchen her aus gekochten roten Linsen und aus Stützbrei, beides muss dann nur noch mit Wasser angerührt werden. Eine Freundin toppte diese Idee noch: Sie würde quasi einen ganzen Kuchenteig vorbereiten, der dann nur noch mit Wasser angerührt und gebacken werden muss. Schon ziemlich genial.

Aber so viel Genialität kann ich nicht zulassen bei jemand anderem. Ich habe also die absolute Superlösung gefunden:

Ich backe Kuchen mit Hilfe der Wilkesmannschen Formel, d.h. ohne Fett, ohne Eier, dafür lecker, bekömmlich und für jedermann. Diese Kuchen zerbrösele ich dann, trockne die Brösel und packe diese in eine Fertigpackung, zusammen mit einer Einmal-Kunststoff-Kuchenform und einer faltbaren dünnen Plastikschüssel, die auch eine Milliliter-Markierung hat. Der Käufer gießt dann Wasser bis zur vorgegebenen Marke ein, schüttet das Kuchenpulver hinein, rührt zweimal (besser: einmal) um, gießt den Teig in die Plastikform und stellt das Ganze nun für 2 Minuten in die Mikrowelle und viola! der selbstgemachte Kuchen nach der Formel steht auf dem Geburtstagstisch. Das schaffen zeitlich auch die supergestressten Menschen von heute. (Parallel habe ich natürlich einen Vertrieb dieser Kuchen als Tiefkühlware oder eingeschweißt betrieben.)

Ja, das ist gut. Ja, das ist genial!

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8 Gedanken zu “Die Wilkesmannsche Formel

  1. sandra 11. Mai 2017 / 18:02

    Ohne Worte! Hättest du auch schon früher drauf kommen können 😉

    • OneBBO 11. Mai 2017 / 19:56

      Sorry, dass meine Leitung so lang war :mrgreen:

  2. Elke 11. Mai 2017 / 19:32

    Würd ich sofort kaufen, wenn es ihn auch mit Himbeergeschmack gäbe.

    • OneBBO 11. Mai 2017 / 19:56

      Bisher nur Banane, Waldbeer und Zitrone.

  3. Michael 12. Mai 2017 / 16:29

    Als Pulverform für Eiweißshakes wäre das doch was. Dreimal am Tag ein Shake mit Kuchengeschmack. Du wirst steinreich werden.

    • OneBBO 12. Mai 2017 / 17:32

      Du hast dir saftige Prozente an meinem neuen Einkommen verdient mit diesem heißen Tipp.

  4. Drea 15. Mai 2017 / 11:35

    Aber nur SCHONEND getrocknet!!!
    Mindestens! Bitte.
    😉 😀

    • OneBBO 17. Mai 2017 / 18:28

      Ups, wie konnte ich das vergessen. Danke für die äußerst wichtige Ergänzung.

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