Absicht oder Versehen?

Im November 2015 habe ich beim Hubert Burda Media-Verlag die Zeitschrift Meine Famlie & Ich abonniert, weil ich viele Dinge dort fand, die ich faszinierend fand und auf Vollwertkost umwandeln konnte. Seit einiger Zeit aber finde ich die Zeitschrift nicht mehr interessant, also habe ich Anfang April per Email gekündigt, was unproblematisch ist, dachte ich, da nach einem Jahr „Sperrfrist“ jederzeit eine Kündigung möglich ist.

Per Post erhielt ich die Kündigungsbestätigung für den Januar 2018. Oh, ist das jederzeit? Ich habe mir das alte Schreiben – das ich ausnahmsweise mal verwahrt hatte, ist sonst bei privaten Dingen nicht immer der Fall – herausgesucht und das Zitat über die „jederzeitige Kündigung“ in eine neue Email gepackt.

Was geschah? Wenige Tage später erhielt ich die Nachricht, „wir bedauern sehr, dass Sie Ihr Abonnement MEINE FAMILIE & ICH kündigen. Ihrem Wunsch entsprechend, beenden wir die Belieferung mit Heftfolge 6/2017 vom 10.05.2017. Eine Erstattung Ihres Guthabens haben wir veranlasst.“ Kein Wort wie „Entschuldigung, da haben wir uns vertan.“

Ach, geht also doch? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…

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4 Gedanken zu “Absicht oder Versehen?

  1. Michael 29. Mai 2017 / 22:47

    In Österreich gilt per Gesetz dass kein Abo automatisch verlängert werden darf. Das hat mich bei diversen Abos schon gerettet. Ich finde dieses automatische verlängern sehr kontraproduktiv. Seriöse Anbieter fragen vor Ablauf an, ob das Abo verlängert werden soll.

    • OneBBO 30. Mai 2017 / 07:33

      Gilt das auch für Mobilfunkanbieter etc.? Auf jeden Fall nachahmenswert!

      • Michael 30. Mai 2017 / 08:55

        Nein, für Mobilfunkanbieter gilt das nicht. Abos für Fitness Studios fallen mir noch ein, aber da glaube ich hast du eher keinen Bedarf 🙂

        • OneBBO 30. Mai 2017 / 09:39

          Eher nicht, das hast du gut durchschaut 😉

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