Dark Mode

In den Anfangszeiten des PCs waren die Bildschirme schwarz und die Schrift grün oder bernsteingelb. Das ist für die Augen anstrengend, und da ich am PC gearbeitet habe, war ich heilfroh, als ich einen Bildschirm mit schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund bekam. Die einzige Kunst war es nun, den Kontrast so herabzustellen, dass das Weiß nicht blendete.

Seit einiger Zeit nun wird uns überall der Dark Mode angepriesen. Google Maps – so viel akkufreundlicher ist der Dark Mode! Es sieht furchtbar aus, ich finde es unübersichtlich und löse die Akkuproblematik mit einem Ladekabel, das an den Zigarettenanzünder angeschlossen wird.

Browser in Dark Mode, Duolingo (das Programm zum Sprachenlernen) und was weiß ich nicht bieten jetzt alle Dark Mode an. Also zum Glück noch nicht für PCs, aber für die Handys. Akkuladezeiten und Akkuverbrauch in allen Ehren – aber muss ich mir damit die Augen versauen?

Einen weißen Hintergrund kann ich abdämpfen. Im Dark Mode aber wird abdämpfen unerträglich und die hellen Farben leuchten sonst so stark, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass meine Augen davon profitieren.

Es werden immer bessere, immer größere Akkus entwickelt. Warum sollte ich mir das also antun? Eine Moderscheinung, meiner Ansicht nach – genau wie das Gendern 🙂

 

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