Eine neue Küchenmaschine

Im Laufe meines Kochlebens habe ich schon etliche Küchengeräte gekauft, verschenkt, neue gekauft. Ich habe eine Gerätesucht 🙂 Vieles, was ich erst supertoll fand, habe ich dann wieder abgestoßen, weil es für meinen Bedarf einfach falsch dimensioniert war. Dazu zählt z.B. die an sich wunderbare Knetmaschine von Häusler. Eine Kenwood mit so viel Zubehörteilen, dass mein Schrank knapp wurde. Und die ich eigentlich auch nicht brauchte. Kleinere Teile, andere Geräte größer. Ich probiere viel durch.

Erhalten geblieben sind mir der Vitamix (den würde ich sofort wieder kaufen) und der Thermomix (das Original würde ich wegen des Preises nicht mehr kaufen, aber einen Nachbau auch sofort). Die Mühle brauche ich nicht mehr, genau wie den Flocker, weil ich Mehl und Flocken jetzt fertig kaufe. Ach ja, einen Rührstab habe ich noch, den ich sehr selten nutze. Und ein Handrührgerät, das relativ häufig zum Einsatz kommt.

Da ich in letzter Zeit wieder recht häufig backe, merkte ich: Mir fehlt eine Knet- und Rührmaschine. Der Thermomix knetet gut, aber durch den konischen Schnitt des Messbechers und das Messer ist das Herausholen des Teigs, wenn er nicht gerade sehr fest ist, eine Geduldsprobe. Tricks wie Teigreste entfernen durch kurz laufen lassen des Geräts helfen mir nicht wirklich. Rührteige werden teils schön, aber es bleibt eben auch viel hängen.

Nun liebe ich eigentlich meine jetzt relativ leere Küche, aber der Wunsch, wieder maschinell zu kneten (einfacher) und zu rühren (da kann ich in der Zwischenzeit was anderes machen, abwiegen, Spülmaschine ausräumen usw.) wuchs verstärkt. Eines war klar: Das neue Gerät muss kompakt sein und „darf“ keine Zusätze haben, die ich doch nicht brauche. Gemüseschneider, Nudelmaschine – alles nicht nötig.

Bei meiner Suche fielen zwei Geräte auf, die Ankarsrum (von der eine Freundin schwärmt) und ein mir unbekanntes Gerät von der Firma Hagen Grote, die mir ebenfalls bis jetzt unbekannt war. Die Ankarsrum mit einem Preis von 700 Euro – und das ohne weiteres Zubehör – erschien mir erstaunlich. Auch wenn meine Freundin begeistert ist: Die Maschine ist groß und ich finde sie komplett überteuert dafür, dass sehr viel Plastik verbaut ist.

Also, ich habe gestern dann die Kompakt-Küchenmaschine von Hagen Grote bestellt. Sehr positiv aufgefallen war mir der Service: Ich habe zweimal was zu dem Gerät gefragt und erhielt „richtige“ Antworten, also keine leeren Textbausteine. Die Antwort kam nicht innerhalb von 10 Minuten, aber das erwarte ich nicht.

Ich finde sie auch optisch ansprechend und so praktisch – die Teile kann ich in der Rührschüssel aufbewahren. Ich kann sie 30 Tage ausprobieren. Ich werde berichten! Unten folgen Bilder mit Quellenangabe.

4 Gedanken zu “Eine neue Küchenmaschine

  1. Daniela 8. Juni 2021 / 11:59

    Eine wirklich schöne Küchenmaschine! Bin gespannt auf deine Erfahrungen!
    Ich hatte lange Zeit eine Kenwood Chef, aktuell hab ich eine Kitchenaid. Ich gebs zu, hauptsächlich wegen der Optik. Zudem war sie damals in Silber im Angebot, obwohl ich eigentlich lieber rosè oder hellblau gehabt hätte. Bin ein Vintage Fan. 😉
    Ich oute mich mal als ebenfalls Gerätesüchtig.
    Falls noch einige mehr das hier kennen, könnten wir eine Selbsthilfegruppe gründen. 😉

    • OneBBO 8. Juni 2021 / 12:44

      Eine Selbsthilfegruppe ist eine interessante Idee. Aber ob die bei mir noch hilft?

      • Daniela 8. Juni 2021 / 18:00

        Vermutlich sind wir hoffnungslose Fälle… ;))

        • OneBBO 8. Juni 2021 / 20:26

          Ich fürchte auch…

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