100 Milliarden

Eine Milliarde ist schon eine Zahl, die ich mir kaum richtig vorstellen kann. 100 Milliarden für die Aufrüstung. Frage an die Regierung: Würden es nicht auch 99 Milliarden tun?

Bild von Leandro De Carvalho auf Pixabay

Eine Milliarde sind 1000 Millionen. Dann sind wir heute bescheiden und bitten unsere Regierung, von der zur Verfügung stehenden Summe von 100 Milliarden Euro nur 99,9 Milliarden für die Aufrüstung zu verwenden. Der Unterschied kann doch nicht so groß sein. 100 – 99,9 = 0,1 Milliarden. Das sind 100 Millionen.

2020 hatte Deutschland eine Bevölkerungszahl von 83,5 Millionen. Ich runde das mal auf 85 Millionen auf. Da bleiben von 100 Millionen immer noch 15 Millionen übrig, wenn jeder in Deutschland eine Million aufs Konto bekommt.

Wenn dann alle Ukrainer (2020: 44,13 Millionen) ihr Land verlassen würden, stünden für sie die verbliebenen 15 Millionen zur Verfügung. Zum einfacheren Rechnen runde ich auf: 45 Millionen Ukrainer. Das macht pro Ukrainer 333.333 Euro.

Meine Forderung an Herrn Scholz und Herrn Lindner:

Geben Sie jedem von uns eine Million und jedem Ukrainer, der hierher kommt, 300.000 Euro. Da bleiben für die verdammenswerte Aufrüstung immer noch 99,9 Milliarden.

Die Aufrüstung wird übrigens zu einem großen Teil in irgendwelche Stealth Bomber (ich kenne mich da nicht aus, sorry) investiert. Importiert aus den USA. Das heißt, diese 100 Milliarden fördern nicht die deutsche Rüstungsindustrie, sondern unsere „amerikanischen Freunde“. Ihre Friedensliebe hat sich ja im Irak, Afghanistan, Südamerika usw. deutlich gezeigt. Gut investiert?

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2 Gedanken zu “100 Milliarden

  1. culinariaa 16. März 2022 / 11:17

    Nun ja ich selber brauche nichts von dem Geld. Aber angezeigt müsste „etwas“ werden für Lüftungsanlagen in allen Schulklassen, für SchulbegleiterInnen, Schulgebäudesanierung, neue Kindergärten und mehr ErzieherInnen, mehr Pflegekräfte in den Krankenhäusern und für einen anderen Ärzteschlüssel dort sowie für sozialen Wohnungsbau.

    • OneBBO 16. März 2022 / 11:33

      Es war ein Rechenbeispiel. 🙂 Außerdem bitte ich darum, auf diesem Blog kein Binnen-i oder eine andere Genderform zu benutzen, wenn es dir nicht das Herzelein brichit.

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