Umgang mit Kunden

6. Oktober 2012: Kundendienst von Amorebio

Für die Zubereitung meiner salzigen Cashewnussmuse kaufe ich gerne Bio-Cashewnüsse. Da der letzte Verkäufer sich bei meiner Bemerkung über das Datum so nickelig zeigte, war ich auf der Suche nach einem neuen Shop. Dabei entdeckte, ich dass ein und derselbe Onlineshop zwei verschiedene Preise dafür anbietet: auf Amazon kostet eine Dose 2,99. Nun habe ich ja letztlich gerade geschrieben, was ich von Amazon halte. Abgesehen davon bin ich ja auf Amazon gesperrt, kann da nicht kaufen. Gewöhnlicherweise schaue ich dann, wer der Verkäufer ist. In diesem Fall ist der Shop mir bekannt: Bei amorebio habe ich vor ein paar Jahren regelmäßig bestellt, hatte damals auch einen recht netten Kontakt mit einem der Geschäftsführer, Herrn H. (wie sich herausstellte, habe ich das bessere Gedächtnis: Herr H. erinnert sich noch an mich als Kundin (was mit einer Kundendatei nicht so schwer ist, räusper), nicht an unseren sonstigen Austausch. Was ich ihm auch nicht übel nehme – ich freue mich einfach nur über mein gutes Gedächtnis). Ich dachte: Fein, da kann ich ja mal wieder was bei amorebio bestellen. Ich huschte also in den amorebio-Shop und sah mit Erstaunen, dass die gleichen Dosen dort 3,69 Euro kosten. Da ich immer 10 Dosen kaufe, schon ein gehöriger Unterschied. Nun, es gibt ja vielleicht eine Erklärung dafür, und so schrieb ich an den Shop:

Sehr geehrte Damen und Herren,
in amazon bieten Sie die gerösteten Cashews in der Dose von Rapunzel für 2,99 Euro an, im eigenen Shop für 3,69 Euro. Muss ich das verstehen? Vor allem, wo Verkäufer ja noch eine dicke Provision an Amazon abführen müssen.
Gibt es eine Möglichkeit, diese Cashewkerne auch ohne Amazon preiswerter zu kaufen?
Danke für eine kleine Info

Eine Antwort erhielt ich von Herrn H.:

Sehr geehrte Frau Wilkesmann,
auf dem Amazon-Marktplatz wie der Name schon sagt gibt es Mitbewerber, der Preis richtet sich danach, deshalb gibt es hier unterschiedliche Preise.
Danke für Ihre Nachfrage.

So leicht gebe ich ja nicht auf 🙂

Sehr geehrter Herr H.,
danke für Ihre Antwort. Ich kann nicht bei Amazon, selbst wenn ich wollte. Heißt das, ich kann diesen günstigen Preis nicht bekommen?

Antwort:

Sehr geehrte Frau Wilkesmann,
bestellen Sie einfach über amazon dann können Sie den günstigen Preis erzielen, wenn dieser noch angeboten wird.
Danke für Ihre Nachfrage.

Ich war schon minimal genervt, denn ich hatte ja schon geschrieben, dass ich bei amazon nicht kaufen KANN, also schrieb ich erneut:

Sehr geehrter Herr H.,
ich KANN nicht bei amazon bestellen, selbst wenn ich wollte. Amazon hat mich vor zwei Jahren lebenslänglich gesperrt. Und das war nicht, weil ich zahlungssäumig war 🙂

Fünf Tage später antwortete mir Herr H. Ich muss sagen, eine solche Kundenfreundlichkeit äh begegnet einem nur selten im Leben:

Sehr geehrte Frau Wilkesmann,
es ist richtig, dass wir hier verschiedene Preise bieten. Wenn Sie nicht auf die Produkte bei amazon zugreifen können, dann bestellen Sie doch bei uns im Shop. Der Preis bei uns ist durchaus gerechtfertigt für das gute Produkt.
Danke für Ihre Nachfrage.

Ich übersetzte das für mich auf Deutsch wie folgt: amorebio will mir nicht den niedrigeren Preis von amazon bieten, auch wenn sie gar nicht wissen, wie groß meine Bestellung sein wird. Dabei schneiden sie sich meiner Meinung nach ins eigene Fleisch, denn in amazon müssen sie ja Verkaufsgebühren bezahlen. Und ab 50 Euro ist der Einkauf frei, und auf den komme ich schon immer irgendwie. Wobei für mich jeder Händler, der in Amazon einstellt, langfristig ein Selbstmörder ist. Lieber schrieb mir Herr H. eine, wie ich nun mal fand, schnippische Antwort. Ich hatte nur noch eine Antwort parat:

Sehr geehrter Herr H.,
unseren netten Mailwechsel werde ich in meinem Blog vorstellen. Sicher haben Sie nichts dagegen? So viel Kundenfreundlichkeit soll[t]e ihren Platz finden.

Darauf Herr H.:

Sehr geehrte Frau Wilkesmann,
das verstehe ich nicht ganz was Sie damit meinen? Rufen Sie mich doch kurz an, oder teilen Sie mir mit, wann ich Sie am Besten erreichen kann, dann können wir das kurz besprechen. Ich dachte schon Sie würden die Problematik nicht verstehen, das finde ich nett, wenn Sie etwas über amorebio schreiben möchten, aber bitte melden Sie sich vorher bei uns, damit wir dies abstimmen können.

„Damit wir dies abstimmen können“ mag ich ja 😈 Gut, ich habe angerufen. Inhalte von Telefonaten gebe ich nicht wieder, weil das subjektiv sein kann. Ingesamt überzeugte mich auch das Telefonat nicht. Den schnippischen Ton der vorletzten Mail – so war das ja bei mir angekommen – erklärte Herr H. damit, dass er auf Reisen und unter Zeitdruck gewesen sei, das sei nicht so gemeint gewesen. Ein Entgegenkommen seinerseits gab es dennoch in keiner Weise. Um dies wiederzugeben, brauche ich mich, so meine Meinung, mit niemandem abzustimmen. So, und jetzt beiße ich mir auf die Zunge, sonst plaudere ich doch etwas aus 😉

Was habe ich gemacht: Ich habe jetzt meinen Bioladen gefragt, für welchen Preis sie mir die Cashews verkaufen. Wer meinen Blog kennt, weiß, dass ich nicht den letzten untersten Preis aus irgendeinem Biohändler herauspressen will. Das steht aber auf einem ganz anderen Blatt. Mein Bioladen hat mir – einfach so spontan!!! und ohne von dem Vorgang zu wissen – den Amazonpreis angeboten!

Nachtrag: Eine Leserin wies mich am Samstagabend (6. Oktober) daraufhin, dass amorebio die Preise in Amazon nun nach oben korrigiert hat. Wann das passiert ist, hat sie nicht gesehen. So so…

Werbung

Demeter aus dem Online-Shop

22. September 2012: Eine regionale Empfehlung

Eine Leserin machte mich auf einen neuen (?) Online-Shop aufmerksam: den Demeterhof Schwab. Alles mit Demeter-Ware, regional-deutsch. Ich habe mir dann die Seite angeschaut und war beeindruckt: Das Ganze ist sehr persönlich gehalten, es wird 100% Demeterqualität angeboten und übersichtlich dargestellt. Es scheint sich um „Überzeugungstäter“ zu handeln 🙂 Gut gefällt mir auch die relativ niedrig portofreie Bestellmenge: 40 Euro. Das ist gut zu erreichen, da ja nicht nur normale Getreide angeboten werden, sondern zum Beispiel auch Hanf und Leinsamen.

Leider habe ich gerade gelesen, dass Buchweizen nicht weiter im Programm sein wird, da – so auf der Site nachzulesen – nur große Mengen zum Schälen weggeben werden können.

Ich habe eine Testbestellung losgeschickt, vorher noch eine Frage gestellt, ob nämlich der Nackthafer keimt. Die Antwort kam sehr schnell, ja, sie würden den Hafer ja selbst dann wieder aussäen. Irre finde ich auch, dass deutscher Amaranth angeboten wird, das habe ich noch nie gesehen. Die einzelnen Getreide gibt es als Korn oder auch gemahlen – in einer Zentrofan-Mühle. Da bin ich ja ganz neidisch 🙂

Meine erste Bestellung umfasste Dinkel, Amaranth, Buchweizen, Leinsamen, Nackthafer, Nacktgerste und Kartoffeln. Als erstes habe ich den Hafer auf Keimfähigkeit getestet: In meiner Erfahrung sensationell, ich habe die Haferkeimlinge nach 48 Stunden fotografiert:

Ebenso köstlich die Kartoffeln. Ich werde vermutlich nicht meine ganzen Kartoffeln dort bestellen, weil ich nicht so viel Getreide brauche, um auf die 40 Euro zukommen. Ein Jammer, denn sie sind extrem lecker. Verpackt war die Sendung sehr, sehr gut. Da habe ich schon deutlich schlechtere Sendungen erhalten. Die Lieferzeit habe ich jetzt nicht mehr so ganz im Kopf, es können 4 oder 5 Tage gewesen sein, was ich für durchaus angemessen halte. Lieber lecker als schnell 🙂

Dann habe ich am Freitag mit dem Dinkel die Freitags-Foccacia gemacht. Also das war ein totaler Reinfall, schon der Teig sah irgendwie … anders aus. Und gegangen ist sie im Ofen überhaupt nicht. Eine schlechte Fallzahl? Ist das bei anderem Dinkel dieses Jahr auch so? Da ich die Foccacia seit Wochen immer auf dieselbe Weise unter denselben Bedingungen herstelle, ist es ganz eindeutig, dass es an dem Dinkel liegt. Ich habe Freitag Nachmittag per Mail nachgefragt, aber bis jetzt noch keine Antwort erhalten.

Manchmal denke ich, nach Süddeutschland umziehen, wäre eine gute Idee. Was es da für Bio-Köstlichkeiten gibt, macht mich hier in NRW einfach neidisch!

Den Shop findet Ihr: hier

Nachtrag:

Heute (Sonntag! also sehr am Ball) erhielt ich eine Antwort von Herrn Schwab: Er hat keine schlechten Erfahrungen mit dem Dinkel, auch beim Brotbacken nicht. Ich wies ihn auf die schlechten Erfahrungen der Kommentatorin hin, da war er echt bestürzt und schrieb „also das tut mir leid ich wusste nicht das eine andere Kundin auch Probleme hat, ich kümmere mich darum so schnell wie möglich den neuen Dinkel zu entspelzen“.

So viel Engagement beeindruckt mich immer! Ab Ende Oktober soll der neue Dinkel bereit stehen.

Der Perfekte Gesundheit-Shop im Interview

19. Juli Juli 2012: Simon Bodzioch im Interview

Simon Bodzioch, uns allen bekannt als Ansprechpartner im Shop Perfekte Gesundheit für Vitamix, Entsafter, Mühlen, usw. hat nicht nur den Vitamix für das letzte Preisausschreiben gestiftet (allgemeines begeistertes Trommeln….), er hat sich auch zu einem Interview bereit erklärt. Drei Tage lang hatte er Zeit, meine kniffligen Fragen zu überdenken 🙂 Aber lest selbst:

Wie lange besteht der Perfekte Gesundheit-Shop jetzt?
Seit Februar 2003.

Was war der Anlass, den Shop zu eröffnen?
Bedingt durch einen Krebsfall in meiner Familie im Jahr 1995 begann ich mich mit alternativen Krebstherapien zu beschäftigen, wie bspw. der Therapie nach Dr. Max Gerson, deren Basis stündlich frisch gepresste Gemüsesäfte und ein Verzicht auf tierische Lebensmittel bildet. Wer mehr darüber erfahren möchte: www.gerson.org. Es folgten Bücher zum Thema Rohkost, das erste Buch war „Die schleimfreie Heilkost“ von Prof. Arnold Ehret, aus dem dann 1998 die Seite www.heilkost.de entstanden ist, eine der ersten deutschsprachigen Informations-Seiten zum Thema Rohkost. Durch die Umstellung der Ernährung auf Rohkost konnte ich, obwohl keinerlei Krankheiten vorlagen, eine deutliche Energiesteigerung und ein Wohlbefinden feststellen, wie ich es nicht für möglich gehalten hätte. Auch heute bin überzeugt, dass ein hoher Rohkost-Anteil und eine überwiegend pflanzliche Ernährung die beste Vorbeugung für die meisten chronischen und degenerativen Erkrankungen darstellt. In den nächsten Monaten folgte dann die Literatur zahlreicher weiterer Gesundheitsbücher zum Thema. Eine vollständige Liste der Rohkost- und Gesundheitsliteratur findet man auf heilkost.de unter dem Punkt „Bücher“.
Die für die Zubereitung roher und lebendiger Nahrung benötigten Geräte, wie Entsafter, Dörrgeräte und auch Destilliergeräte zur Herstellung von reinstem Wasser waren die ersten Produkte im Perfekte Gesundheit Shop. Das Sortiment ist stetig gewachsen, heute sind es fast 500 Produkte aus den Bereichen Entsafter, Mixer, Wasserreinigung, Nahrungsergänzung, Rohkost, Keimgläser, Getreidemühlen und Dörrgeräte.

Was hast du vorher beruflich gemacht?
Nach dem Abitur habe ich in Frankfurt „Pflege“ studiert, einen in Deutschland damals sehr neuen Studiengang, da die Pflege in Deutschland im Gegensatz zu den USA oder auch einigen skandinavischen Ländern ein reiner Ausbildungsberuf ist. Ich war der zweite Jahrgang, der diesen neuen und innovativen Studiengang belegen konnte. Trotz des Bedarfs an akademischen Kräften im Pflegebereich, sei es für die Forschung, Ausbildung und auch das Management, erwarteten mich und viele meiner Studienkollegen leider keine guten Berufsaussichten, denn es wurde versäumt diesen Studiengang auch in der Praxis entsprechend bekannt zu machen und außerdem stand das Gesundheitswesen damals genau wie heute unter einem enormen Kostendruck. Viele Entscheidungsträger waren der Meinung, dass akademische Pflegekräfte ein unnötiger Luxus seien. Die Verwaltungen der Krankenhäuser und Pflege-Einrichtungen sind historisch bedingt dominiert von Ärzten, die eventuell keine gleichberechtigten Ansprechpartner haben wollten. Daher entschloss ich mich im Anschluss an das Studium in Frankfurt zum Aufbaustudiengang „Master of Public Health“ an der Universität in Bielefeld. Da mein Schwerpunkt im Studium Prävention war, passte der Studiengang zu meinen Präferenzen. Wie das Leben es so will, bekam ich ein attraktives Angebot für eine Weiterbildung im IT-Bereich, in dem damals händeringend Fachkräfte gesucht wurden. Nach einigen Jahren als angestellter Systemadministrator siegte dann aber mein Interesse für die Gesundheit und ich machte mich im Jahr 2002 selbständig.

Was hat sich heute im Vergleich zu den Anfängen im Kundenumgang geändert?
Eigentlich hat sich in den zehn Jahren im Umgang mit den Kunden nicht viel geändert. Was sich stark verändert hat und auch in einem ständigen Veränderungsprozess ist, das sind die Rahmenbedingungen und die Situation mit den Mitbewerbern. Das Internet ist ein Wachstumsmarkt, allerdings wird dieses Wachstum dadurch begrenzt, dass immer mehr Mitbewerber auf den Markt drängen, weil viele es für eine einfache und risikolose Möglichkeit halten, sich eine Existenz aufzubauen, allerdings ist der Betrieb eines Onlineshops sehr viel komplexer und aufwändiger als die meisten sich das zu Beginn vielleicht vorstellen können. Unnötige, aber dennoch teure Abmahnungen von Abmahnvereinen oder Mitbewerbern haben stark zugenommen und können leicht die Existenz einer jungen Firma zerstören.

Was hat sich heute im Vergleich zu den Anfängen im Umgang mit Herstellern und deinen Lieferanten geändert?
Die meisten Hersteller und Lieferanten sind sehr zuverlässig, professionell und bieten einen hervorragenden Service für ihre Händler und deren Endkunden an, gelegentlich gibt es Interessenkonflikte, wenn Hersteller und Importeure mit eigenen Onlineshops vertreten sind und wegen des bekannten Markennamens natürlich einen gewissen Vertrauensvorteil genießen. Dann können Hersteller zum direkten Wettbewerber ihrer eigenen Händler werden.

Was bedeutet es für dich, wenn Kunden Geräte zurückgeben? Kannst du den Verlust an deine Lieferanten weitergeben?
Nein, der Einzelhändler hat gegenüber dem Hersteller oder Großhändler keinerlei Rückgaberecht. Das bedeutet, dass gebrauchte Ware nach der Reinigung dann mit einem gewissen Abschlag als Gebrauchtgerät verkauft werden muss, was sich vor allem bei hochpreisigen Artikeln als Problem darstellt. Wir verkaufen qualitativ sehr hochwertige Produkte, die wir durch ausreichend Produktbilder, realistische und ausführliche Beschreibungen, Videos und unsere  zahlreichen Kundenbewertungen so darstellen, dass das Risiko eines Fehlkaufs zwar minimiert, aber natürlich nie ganz ausgeschlossen werden kann. Retourware stellt für Internethändler vermutlich die grösste Herausforderung dar.

Hat sich deine Produktpalette im Laufe der Jahre verändert und wenn ja, wie?
Ja, die Auswahl an Produkten ist stark gewachsen, bewegt sich aber nun auf einem stabilen Niveau. Bei der Aufnahme neuer Produkte schauen wir sehr genau hin, ob der Artikel einen Mehrwert für unsere Kunden darstellt und ins Gesamtkonzept passt.

Wie hat sich der technische Aufwand zum Führen eines Shops geändert?
Durch sich ständig verändernde rechtliche Rahmenbedingungen (deutsches Recht, EU-Recht) ist ein Shop nie „fertig“. Es gibt jeden Monat Anpassungen und Verbesserungen in der Funktionalität. Aus diesem Grund sind im Umfeld sehr viele Dienstleister entstanden, die sehr gut von den Shopbetreibern leben.

Wo siehst du den Perfekte-Gesundheit-Shop in zehn Jahren?
Die Zukunft hängt davon ab, ob man trotz des Wettbewerbs in Zukunft weiterhin eine bestimmte Nische besetzen kann. Es wird auch davon abhängen, ob die grossen Player im Onlinehandel den „Kleinen“ die Nische lassen. Vermutlich wird es auch im Internet, wie im stationären Handel schon geschehen, einen Verdrängungswettbewerb geben. Die kleinen „Tante Emma“ Läden sind von der Bildfläche verschwunden und ersetzt worden durch die überall präsenten Discounter, die solange neue Märkte eröffnen, bis auch sie sich gegenseitig das Wasser abgegraben haben.

Was Kunden sich von Shops bzw. Online-Shops wünschen, ist mehr oder weniger bekannt. Interessant, auch hier einmal die andere Seite zu hören, finde ich. Daher meine Frage: Was wünschst du dir von den Kunden?
Die Frage ist natürlich nicht einfach zu beantworten. Aber zum Glück ist der Großteil unserer Kunden sehr nett und umgänglich und wir erhalten auch viel positive Rückmeldungen, Lob oder Dankesbriefe, dass sich durch unsere Beratung und unsere Geräte der gesundheitliche Zustand verbessert hat. Natürlich kann bei einer Lieferung auch Mal etwas schief laufen, wir greifen auch auf Dienstleister und Partner zurück und überall arbeiten nur Menschen, die auch Fehler machen können. Wenn so etwas passiert setzen wir alles daran, den Fehler schnellstmöglich auszubügeln. Was ich mir wünsche in solchen Fällen ist etwas Geduld und Verständnis.

Leckeres Olivenöl

13. Juli 2012: Empfehlung für Olivenöl

Olivenöl mag bzw. mochte ich nicht besonders. Ich habe etliche probiert und fand eigentlich nur eine „erträgliche“ Sorte. Das hat sich nun endlich geändert!

Im Mai erhielt ich die Anfrage einer Leserin, ob ich Maroulia kenne. Maroulia? Nie gehört. Ich schaute mir die Website an: hier. Ich mag kleine Eigeninitiativen, Maroulia kommt sympathisch herüber. Ich habe (bereits auf Rohkost) eine Bestellung aufgegeben: eine Flasche Olivenöl und eine Packung Oliven. Ich hatte vorsichtshalber nachgefragt, ob die Oliven wirklich Rohkost sind. Ich erhielt prompt Antwort. Der Kontakt mit dem deutschen Ansprechpartner Klaus Erhardt ist insgesamt sehr erfreulich, informativ, engagiert.

„Zu den Oliven: die sind tatsächlich lediglich traditionell entbittert, da wird nichts erhitzt. Das sollte insoweit Rohkost sein, wenn nicht der Entbitterungsprozess bei den Rohköstlern eine nicht gewünschte Verarbeitung darstellt. Wirklich ‚roh‘ vom Baum wären die Oliven ungenießbar!“

Wenige Tage später traf mein Paket ein. Die Flasche ist eine Metallflasche, das erstaunte mich erst. Ich probierte das Olivenöl, ungefiltert und naturtrüb: Ja, endlich der ersehnte Geschmack eines Olivenöls, das auch mir gefällt! Die Oliven sind ein Traum! Das bestätigten mir auch Freunde, denen ich eine Packung Oliven als Gastgeschenk mitbrachte. Die Oliven befinden sich in einer Öl-Essig-Wasser-Tunke, die man auch weiterverwenden kann. Oliven lassen sich nicht im Zehnerpack bestellen, auch da habe ich nachgefragt, hier die Antwort von Herrn Erhardt:

„In der Tat habe ich gegen Ende der Saison eher ein ‚Nachschubproblem‘. Die Fangemeinde unseres Olivenöls wächst per Mundpropaganda beständig, und in einem schwächeren Jahr, wie wir es heuer haben, wird’s knapp… Trotzdem sind mir natürlich alle herzlich willkommen, die mithelfen, ein Stück Kultur da unten zu erhalten und im Gegenzug ein unverfälschtes Produkt genießen dürfen. Da müssen dann zur Not eben alle ‚zusammenrücken‘ und teilen. 😉 Auf einen schwächeren Jahrgang folgt übrigens erfahrungsgemäß wieder ein stärkerer. :)“

Auch zur Aufbewahrung bekam ich einen Tipp:

„Das frische Olivenöl ist ein sehr stabiles Lebensmittel, unter zwei Voraussetzungen: nicht zu warm lagern und vor allem: kein Licht! Da hält das Öl auch im angebrochenen Gebinde monatelang. Es sei denn, Sie habens vorher aufgegessen… 🙂 Ich selber „lebe“ nur aus dem Kanister, ohne Probleme.“

Mir fiel auf, dass das Öl kein Biosiegel trägt. Ich bin mittlerweile kritisch genug, um zu wissen, was ein Biosiegel bzw. sein Nichtvorhandensein bedeutet, dennoch habe ich nachgefragt. Auch hierzu war die Antwort ausführlich:

Wir spritzen nicht wie wild. Wir spritzen gar nicht! 😀

Wir wollen nicht mal spritzen, und selbst wenn wir wollten, könnten wir nicht: das gibt das Budget nicht her. Spritzen können sich nur noch die absoluten Monokultur-Großbauern leisten (von denen es in unserer Region nur sehr sehr wenige gibt), da die Abnahmepreise für Olivenöl praktisch auf dem Niveau von vor 20 Jahren verharren, gedrückt von den spanischen Monokulturen. Dasselbe kann man von all den Nebenkosten nicht behaupten, dass sie auf damaligem Niveau verharren würden. Außerdem hat sich rumgesprochen, dass Spritzen fast nichts bringt, jedenfalls nicht für den Nebenerwerbsolivenbauern.

Eigentlich sind wir längst nicht mehr konkurrenzfähig bei der überwiegenden Handarbeit, durch die Selbstvermarktung geht’s grade noch. Aber das alles ist jetzt, in den Zeiten der Krise, immer mehr ein Ritt auf dem Pulverfass. Viele in der Nachbarschaft haben aufgegeben wegen mangelnden Nachwuchses oder mangelndem Interesse/Sachkunde desselben. Manche versuchen nun aus purer Not, längst verwilderte Haine aus dem Familienbesitz wenigstens für die Selbstversorgung wieder zu bewirtschaften. Eieiei.So gesehen, ist das Öl aus unserer Region faktisch „bio“.

Als Kleinproduzenten haben wir uns übrigens vor langer Zeit nach einem Versuch gegen den Beitritt in einen „Bio“-Verband entschieden. Es machte für uns keinen Sinn, da der Kostenfaktor für uns überproportional war zum möglichen Zugewinn. Das ist, als wenn Sie mit alten Obstwiesen hier „Bio“ werden wollen. Es zeichnete sich damals schon ab, dass „Bio“ ein großes Geschäft werden würde – allerdings nicht für uns, sondern für die Verbände und Großerzeuger. … Ich hoffe mal, aus unseren Webseiten geht die Problematik ausreichend hervor.

Herr Erhardt flog im Mai für ein paar Wochen nach Griechenland. Immer hin und her, ein echtes Engagement für eine gute Lebensmittelsache! Und er bat mich noch folgenden Absatz aufzunehment:

Der aromatische Vorteil unseres Olivenöls gegenüber handelsüblichen Öl liegt auf der Hand: durch Verzicht auf Kunstdüngung und Bewässerung bleibt das Öl aromatisch. Es ist frisch gepresst, nicht verschnitten mit minderwertigen oder anderen Ölen, und nicht zuletzt: es ist ungefiltert. Auch beim Filtern gehen Aromastoffe verloren. Der Verzicht auf die Filterung macht fast ein Alleinstellungsmerkmal unseres Öles aus.

Empfehlungen kann ich auch zurücknehmen

27. Juni 2012: Legena: Ich nehme eine Empfehlung zurück

Mitte April hatte ich einen neuen Online-Naturkostladen, Legena (hier) empfohlen. Leider haben meine weiteren Erfahrungen und auch die einer Leserin dazu geführt, dass ich den Shop wieder aus meiner Bezugsquellenliste gestrichen haben.

Ich hatte ja berichtet, dass vor meiner ersten Bestellung die Informationspolitik sehr gut war, Herr Grieb hatte zweimal angerufen. Außerdem hatte ich eine Portoerstattung zugesagt bekommen, die sollte auf die nächste Bestellung angerechnet werden, so war das vereinbart. Dasselbe galt für einige Euro für die Bestellung deutscher Linsen, die Legena von ihren Zulieferern nicht bekamen. So weit, so gut und kein Grund zu Klage.

Mit diversen Dingen hatte ich natürlich sofort Keimtests gestartet. Der Nackthafer war so ungefähr der am schlechtesten keimende, den ich je ausprobiert habe. Keimfähigkeit nach 60 Stunden vielleicht 3 Prozent. Der Mais keimte überhaupt nicht, ich habe den Keimversuch nach 4 Tagen entsorgt, weil der Geruch unerträglich wurde. Die Sonnenblumenkerne hatten ebenfalls eine sehr schlecht Keimfähigkeit. Nun muss das ja alles nicht Schuld des Shops sein, sondern ein Problem der oder mit den Lieferanten. Also schrieb ich Herrn Grieb eine freundliche Mail, in der ich nachfragte, warum diese Dinge so schlecht keimen, ob sie eventuell wärmebehandelt würden? Ich erwähnte auch, dass ich die Sonnenblumenkerne besonders schmackhaft finde.

Eine Antwort von Herrn Grieb, der ja sonst so eifrig war, erhielt ich nie. Dafür bekam ich wenige Tage später einen Anruf des Shops, von einer ausgesprochen freundlichen Mitarbeiterin: Sie würden mir die rückständige Summe in den nächsten Tagen anweisen. Ich weise noch einmal darauf hin: Es war vereinbart, dass das auf die nächste Bestellung angerechnet wird. Deutlicher kann man mir kaum sagen, oder, dass ich als Kunde unerwünscht bin? Schade, denn einige Dinge (Leinsamen aus D., Purpurweizen, keimen bestens) sind durchaus gut. Es hätte nur eines klärenden Wortes bedurf, um mich als Kundin zu halten.

Vor ca. drei Wochen erfuhr ich dann aus einer Randbemerkung, dass auch eine andere Kundin mit Legena ausgesprochen schlechte Erfahrungen gemacht hat. Ach, schrieb ich, taugte die Ware nichts? Das war nicht das Problem – es kam nie zu einer Auslieferung. Die Leserin beschrieb mir den Vorfall in einer Mail und gab mir die Erlaubnis zur Veröffentlichung:

Hallo Ute,

du meinst sicher die Qualität der Ware. So weit ist es bei mir leider gar nicht erst gekommen.

Am 18.04. habe ich eine Mail von Legena bekommen, dass die Bestellung raus geschickt sei. Nach dem bis 21.04 nichts angekommen ist, habe ich per Mail nachgefragt. Das war ein Samstag, klar dass da keine Antwort kommt, aber auch bis Dienstag keine Reaktion. 4 Mal telefonisch niemanden erreicht. Neue Mail – keine Reaktion – dann endlich per Telefon am 26.04. – Antwort der Frau am Telefon: in meinem Computer ist alles auf Status 9, die Rechnung ist also geschrieben. ?? hallo, haben sie mir nicht zugehört, ich habe per Vorkasse bezahlt, der Status in ihrem PC interessiert mich nicht…viele dumme Aussagen später ist ihr dann aufgefallen, das gar nicht alles lieferbar ist und in den nächsten Tagen erst bestellt werden soll. Auf meine Frage warum man mich darüber nicht Kenntnis setzt, da ich hier seit dem 19.04. täglich 2 Std. rumsitzen muss, falls die Post mit einem schweren Paket kommt, war die Antwort natürlich klar: in meinem Computer steht alles auf Status 9, brauchen sie die Sachen denn?…Nein, ich brauchte sie nicht mehr, die Rücküberweisung durch PayPal hat dann aber innerhalb 3 Tagen geklappt.

Wenn du das für deinen Artikel gebrauchen kannst, darfst du mich gerne nennen, ich hab mich furchtbar geärgert und stehe dazu.

Nicole

Banner hier, Banner da

2. Februar 2012: Wo ist das Banner?

Vor gut einem Jahr hatte ich ein Banner vom Perfekten Gesundheit Shop, kurz: PGS, auf meine Homepage gesetzt und dazu erklärt, dass ich von jedem über dieses  Banner gekaufte Teil einen kleinen Obulus abgekomme. Anfangs lief das auch ganz gut, ich habe wohl insgesamt zwei- oder dreimal 50 Euro bekommen. Seit Monaten aber tut sich dort nichts mehr, oder kaum etwas. Da ich sowieso nicht gerne werbe und lieber empfehle, habe ich mich entschlossen das Banner wegzunehmen.
Stattdessen habe ich den PGS auf meine Einkaufsliste gesetzt – mit gutem Gewissen. Erstens weil ich nichts mehr davon habe, wenn dort jetzt jemand kauft, also reinen Gewissens empfehlen kann, und zweitens weil ich wirklich sehr angetan bin vom PGS. Ich habe selbst mehrere Ding über den PGS gekauft und war immer wieder erstaunt, wie unglaublich fix das geht. Auch Nachfragen beim Geschäftsführer, Simon Bodzioch, werden immer kompetent und freundlich beantwortet, und zwar nicht nur bei mir. Ich habe dies auch von anderen Käufern gehört.

Messerschmidt ganz neu

Kommentar vom 23. Juni 2011: Die Firma Messerschmidt in YouTube

Vor einigen Tagen erhielt ich eine „Freundschafteinladung“ der Firma Messerschmidt auf YouTube. Normalerweise nehme ich Freundschaftsangebote an, wenn der Einladende ein Abonnement bei mir hat. Sonst eher nicht, weil das meist kommerziell ist und ich dann mit Werbung überschüttet werde. Auf jeden Fall war die Einladung für mich Anlass, mir die Messerschmidt-Filme einmal anzusehen.

Ich muss dazu vorausschicken, dass ich auch eine Jupiter habe, mit Mahl-, Flock- und Raspelvorsätzen. Für einen Anfänger finde ich die Mühle und den Flocker prima, auf die Dauer habe ich mich dann doch für andere Hersteller entschieden. Vor ein paar Jahren hatte ich mehrmals Kontakt mit der Firma, das war immer sehr erfreulich.

Hat das Management gewechselt? Die Filme sind ja SUPERPEINLICH!

Es handelt sich vorwiegend um reine Werbefilme. Blonde lächelnde Mädchen, glückliche Menschen ums Holzfeuer. Dickes Produkt-Placement von Bionade. Musik aus dem Berieselangebot. Informationswert? Absolut Null. Nicht einmal richtige Infos zu den Produkten, das wäre ja noch etwas! Ich habe dann auch zwei etwas giftige Kommentare hinterlassen, was ich sonst in YouTube unterlasse. Kommerzielle Betreiber müssen das von mir aushalten. Die Rezeptfilme habe ich mir gar nicht mehr angesehen – nette Fleischgerichte. Nee klar, so ein Schinken in Jupiter-geflockter Haferhülle ist sicher köstlich.

Ich verstehe, dass Firmen werben müssen. Ich glaube auch, dass man sich an die Käufer ein wenig anpassen muss, wenn man Bestand haben will. Aber muss man wirklich so weit gehen?

Ich konnte der Versuchung nicht widerstehen und habe einen dementsprechenden Kommentar unter einen der Filme gesetzt. Was kam von Messerschmidt? Die Behauptung, sie würden in dem Film zeigen wollen, wie man schnell gesund Essen zubereiten kann. Und im Übrigen empfahlen sie mir die Rezepte auf ihrer Website. Lecker, mit Lachs, Speck usw. Ich habe ihnen in einem weiteren Kommentar empfohlen, sich doch bitte erst einmal anzuschauen,WEM sie antworten, bevor sie so einen Satz loslassen. Habe ich doch nur zufällig über 4200 vollwertige Rezepte auf meiner Homepage 😉

Entthront der Sedona den Excalibur?

Kommentar vom 20. Februar 2011: Gewinnspannen – Dörrgeräte unter sich

Es gibt bald ein neues Dörrgerät auf dem Markt, den Sedona. Nachdem der Excalibur dank den Messungen von Joachim aus dem Vollwertforum unter den Verdacht geraten ist, die Temperatur nicht zu halten, sondern stärker zu heizen als angegeben – ob das nur für ein Gerät gilt oder für alle, sei einmal dahin gestellt -, gibt es jetzt etwas Neues. Alles digital, alles ganz toll. Ich bin ja immer misstrauisch, wenn mit „digital“ geworben wird, als ob das nun alles besser macht. Im Auto sorgt es nur dafür, dass technisch begabte Menschen kaum noch etwas selbst reparieren können, sondern immer das Auto in die Werkstatt bringen müssen 😉 Sedona heißt das gute Stück. Es wird in Deutschland im März auf den Markt kommen – und wo? Nun klar, beim Platzhirschling, der sich offenbar den deutschen Alleinvertrieb gesichert hat. Denn sonst konnte ich das Gerät nirgendwo finden.

Das Gerät sieht aus wie der Excalibur, mit einigen kleinen Veränderungen. Der Preis ist stolz: 399 Euro. Ich habe ein wenig recherchiert. In Amerika bekommen wir dasselbe Gerät für 369 Dollar, das sind 269 Euro (Yahoo Währungsrechner) und somit ein Unterschied von 130 Euro!  Natürlich kämen da noch immense Portokosten, eventuell auch Zoll hinzu. Ich weiß auch, dass ein Shop dicke Margen haben muss, die weit über dem 5% Bereich liegen, was sich mancher normaler Käufer erst einmal nicht vorstellen kann. Aber so ein Shop muss Risiken tragen, Mitarbeiter, Räume usw. bezahlen. Nun denke ich mir, dass der deutsche Vertreiber aber seine Geräte ja wohl beim Hersteller direkt kaufen wird, und nicht bei Amazon.com 🙂

Was sind denn das für traumhafte Gewinnmargen? Alleinvertrieb in Deutschland, mit einer Gewinnmarge von 48 % auf den VERKAUFSPREIS in Amerika? Ich möchte ja gerne mal wissen, wie hoch der Einkaufspreis, der EK ist.

Es gibt natürlich auch passgenaue Folien für den Sedona. Das Stück (!) 19,90 Euro. Somit doppelt so teuer wie die Folien für den Excalibur.

Mir ist das ja schon öfter aufgefallen, dass offensichtlich Rohköstler für dumm verkauft werden. Riesige Gewinnmargen, Veräppelung (man denke hier an teure Rohkostmandeln, während die normalen „Bio“-Mandeln ja auch rohköstig sind, es steht nur nicht immer dran) zwecks Geld-aus-der-Tasche ziehen, da kommt diese scheinbar anspruchsvolle Zielgruppe gerade recht.

Um es mal ganz klar zu sagen: Ich finde, dass Online-Shops leben sollen und müssen und finde Preiskämpfe, wo sich alle unterbieten, widerwärtig. Ordentliche Margen sollten sein. Aber schon beim Total Blender fiel mir auf, dass auch hier die Preise in Deutschland exorbitant hoch sind, schon in GB gibt es das Gerät mehrere Hunder Euro billiger. Also denken Hersteller nicht nur, dass Rohköstler eingeschränkte Rechenfähigkeiten haben, sondern auch, dass deutsche Rohköstler (und Vollwertler, die ich jetzt mal nicht extra erwähne) besonders gerne ihr Geld in den Rachen von Platzhirschen werfen.

Infos, leider nur auf Englisch, zum Sedona gibt es: hier und hier. Zum Platzhirschling gebe ich keinen Link, weil die für mich nicht mehr existieren, seitdem ich festgestellt habe, dass es dort nur noch um Gewinne geht, nicht um ehrliche Antworten.