Am besten vegetarisch

4. Jan. 2015: Ein neues Buch von mir

Im März kommt ein neues Buch von mir auf den Markt – nach knapp drei Jahren Schreibpause 🙂 Es erscheint wieder im Dort-Hagenhausen-Verlag. Vegetarisch ist das Thema, die Rezepte sind auf Thermo-Küchenmaschinen optimiert. Aber natürlich lassen sie sich auch ohne Thermomix oder vergleichbare Geräte nacharbeiten! Einige bekannte Rezepte habe ich neu für den Thermomix etc. zubereitet und auch auf die fettarme Ernährung ausgerichtet, so können Leser, die meine Rezepte kennen, sehen und lernen, wie sich bekannte Rezepte „umrüsten“ lassen. Daneben gibt es natürlich viele neue Rezepte. Wie immer gilt: Alle Rezepte sind von mir wirklich auch gekocht worden 🙂

Cover_vegetarisch_Vorschau

Das Buch widmet sich umfassend der pflanzlichen Ernährung, gestützt von der Natur und modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen (u.a. Forks over Knives / China Study) und ist somit geeignet für die drei „V“ – Vegetarier, Veganer und Vollwertler. Zusätzlich haben alle Rezepte ein Info- System für Mixeranwendung. Bei den Süßungsmitteln habe ich es den Veganern einfach gemacht und Ahornsirup oder Agavendicksaft verwendet, jedoch steht in der Regel auch der Honig dabei, dem ich neben den Trockenfrüchten nach wie vor Platz 1 bei den Süßungsmitteln reserviere. Eine kleine Austauschtabelle ist dabei und eine Seite, auf der ich erkläre, wie bestimmte Schritte in Thermo-Küchenmaschinen ohne ein solches Gerät nachgearbeitet werden können.

Im Buchhandel ist es für Mitte März angekündigt. Praktisch erhältlich dürfte es erfahrungsgemäß etwas später sein. Vorbestellungen sind möglich.

Rezept oder kein Rezept?

27. Feb. 2015: Ich koche nicht nach Rezept!

Es wird mir immer ein Rätsel bleiben, warum es Köchinnen und Köche gibt, die mit Verachtung in der Stimmung sagen – „ich koche nie nach Rezept, ich mache das alles spontan“. So als ob leckeres Kochen eine Begabung sei, die einem Talentierten in die Wiege gelegt wurde wie ein Goldschatz. Also die miesen, mittelmäßigen Köche nehmen Rezepte, die echten Könner arbeiten ohne Rezept und notieren sich auch nichts, sie sind ja so begabt und können ihre Geniestreiche jederzeit wiederholen.

Ich bin kein Genie, was man schon daran sieht, dass mich das Kochen nicht überkam wie der Heilige Geist zu Pfingsten, sondern dass ich es anhand von Kochbüchern gelernt habe. Ich schreibe fast alle meine Rezepte auf. Angefangen habe ich damit, weil ich nicht vergessen wollte, wie ich etwas gemacht habe – wäre doch schade, etwas Leckeres nicht reproduzieren zu können. Und weil ich kein Genie bin, nehme ich da lieber meine alten Unterlagen, statt mich wieder vom Heiligen Kochgeist beflügen zu lassen.

Natürlich koche ich mittlerweile auch ohne Rezepte, ich habe ein paar Jährchen Erfahrung. Wenn ich aber etwas Neues ausprobiere – wie z.B. vor ein paar Jahren das indische Koche – orientiere ich mich natürlich an vorgegebenen Rezepten.

Einen phantastischen Koch erkennt man meiner Ansicht nach nicht daran, dass er ohne Rezept kocht. Das ist völlig egal. Wichtig ist, dass das Essen lecker ist 🙂

Kochbücher

24. April 2014: Was erwarte ich von einem guten Kochbuch?

Das ist jetzt nicht eine Vorgabe, was Ihr erwarten solltet, sondern ich schildere einfach einmal, was ich erwarte. Was dann vielleicht auch erklärt, warum ich meine Bücher so geschrieben habe, wie sie euch vorliegen. Denn logischerweise schreibe ich ein Buch so, wie ich es auch bei anderen Autoren finden möchte.

Für mich ganz wichtig ist, dass die Rezepte wirklich erprobt sind. Wirklich gekocht. Und das sind sie leider in den seltensten Fällen. Mittlerweile habe ich schon einen Blick dafür. In der Vollwertbäckerei sehen wir es häufig sehr gut an den Wasserangaben. Fantasiezahlen – ob zu kleiner oder zu groß – beleidigen das wissende Auge. Ja, je nach Getreide kann die Wassermenge stark variieren. Aber dann bitte: dazuschreiben, das dies nicht typisch ist. Wenn eine Wassermenge stark von der Zahl 310-320 g/500 g Getreide abweicht und der Teig noch geknetet werden soll, ist Vorsicht geboten!

Außer in den gern zitierten Dr.-Oetker-Büchern von früher habe ich noch kein einziges Kochbuch gefunden, dass sich daran hält, in aller Bescheidenheit: meine eigenen Rezepte ausgenommen. Sei es die von mir grundsätzlich geschätzte Gabriele Kurz, sei es Barbara Rütting – sie alle schummeln irgendwann einmal, was das Zeug hält, schreiben ein Rezept aus dem Gedächtnis, oder lassen sich etwas einfallen und denken „ach, so wird das schon gehen“. Ich finde das ein „Verbrechen“ vor allem bei Anfängern.

Gerne bemängele ich auch, dass die Autoren nicht angeben, mit welchen Gerätschaften sie arbeiten. Immer wieder liest man: Der Hefeteig verdoppelt sich in 20 (30) Minuten. Wenn man nicht gerade 2 Päckchen Hefe auf 200 g Mehl gibt, ist das nicht so! Es sei denn… man hat einen Gärofen oder eine andere Möglichkeit, eine Temperatur von 30-35 °C zu erreichen. Was aber im normalen Haushalt nicht so ist. Was täte denn daran nun so weh, wenn ein Autor schreibt: Der Teig verdoppelt sich in einem Gärofen oder ähnlichen Gerätschaften in 20 Minuten. Es hätte natürlich die Konsequenz, die ich auch kenne: So wird mir häufig vorgeworfen, meine Rezepte könne man nur mit teuren Geräten nacharbeiten. Warum kommt das als Vorwurf? Weil ich die verwendeten Geräte dazu schreibe! Andere tun das nicht, und wir wundern uns dann, wenn wir mit dem Handrührgerät keinen wunderbaren Hefeteig oder mit dem normalen Haushaltsmixer keinen glatten Smoothie hinbekommen. Würden aber alle Autoren konsequent ehrlich schreiben, wie sie arbeiten, bliebe dem Anfänger viel Verzweiflung erspart. Der Fortgeschrittene wüsste dann auch, wie er die Geräteklippe möglicherweise umgehen könnte.

Was mich auch ärgert, dass Autoren teils immer wieder dieselben Rezepte in neuen Bücher verarbeiten – und ich meine hier keine Grundrezepte wie Gemüsebrühe o.ä., das natürlich in jedem Buch drinstehen muss, in dem es verwendet wird. Aus guter Quelle weiß ich, dass häufig bis zu 30 % bereits Gedrucktes sein können. Oder mit winzigen Änderungen…. Ey, da packt mich das Grausen!

Ein anderer Stein des Anstoßes sind für mich die Fotos. Wenn ich schon sehe, dass mehr als die Hälfte der Fotos von sogenannten Agenturen bezogen wurden, weiß ich doch: Das wurde so nie gekocht. Ich brauche keine perfekte Sahnetorte vor Augen, wenn ich sie selbst so nicht hinkriege. Natürlich kann ein gelernter Koch mit – hoffentlich geringem! – Aufwand etwas optisch besser hinbekommen als ich. Das hat aber nichts mit dem zu tun, was uns da häufig vorgemogelt wird. Da wird das Rezept verdreht, nur damit das Foto „schön“ ist. Da tauchen plötzlich Sesamkörnchen in einem Bild auf, die nirgendwo erwähnt sind. Oder es fehlen wichtige Bestandteile. Dieser Drang nach „schönen“ Fotos ist eine Krankheit der jetzigen Kochbuchwelle. Natürlich sollen sie nicht grauslig sein, sondern zum Essen einladen. Aber ich möchte auch, dass anschließend in meiner Küche etwas steht, das ähnlich aussieht wie in der Vorlage. Ich sage ja immer: Wenn ich noch ein Essen sehe, das in einem älteren Teller serviert wird, das auf einer gefalteten Serviette liegt und das Ganze noch auf einer Holzbohle platziert wurde: Ey, dann pfeffer ich das Ganze schon in die Ecke.

Ich selbst brauche nicht unbedingt Fotos. Gerne habe ich sie, wenn das Rezept einen komplizierten Vorgang beschreibt oder Zutaten / Zubereitungsweisen, die ich mir nicht vorstellen kann. Es ist schön, wenn zu jedem Rezept ein Foto zu sehen ist – aber ein Muss ist das nicht. Übrigens haben die wenigsten Bücher wirklich zu jedem Rezept ein Foto. Ein Foto bei jedem Rezept heißt nämlich nicht notwendigerweise, dass auch das entsprechende Gericht wirklich darauf zu sehen ist.

Auch wichtig ist mir eine optisch klare Aufarbeitung. Ich will das Rezept mit einem Blick erfassen können. Das schließt eine gute oder auch „kreative“ Aufbereitung des Layouts nicht aus. Aber wenn die Zeilen auseinandergerissen sind, die Zutaten im Fließtext untergehen, dann habe ich schon keine Lust mehr.

Schreib ein Kochbuch!

7. März 2014: Bücher schreiben

Ein Buch schreiben? Das kann heute jeder. Dafür gibt es die Möglichkeit der Ebooks. Ein Kochbuch schreiben? Na, das kann erst recht jeder. Entweder setzen wir uns an den Schreibtisch und überlegen, was unsere Lieblingsrezepte sind, und schreiben sie auf. Wenn wir die Mengen nicht mehr so genau wissen, fügen wir einfach den Passus dazu „Ihr seid viel kreativer in der Küche, wenn Ihr nicht wiegt, dann lernt Ihr auch viel mehr.“ Oder Ihr nehmt Fantasiemengen, macht nichts, das machen die bekannten Kochbuchautoren meist auch.

Das glaubt ihr nicht? Ich könnte euch bei vielen bekannten Autoren zeigen, wo die Wassermengen nicht stimmen, wo die Mengenangaben Quatsch sind. Das weiß ich aus eigener Erfahrung oder weil andere es mir erzählt haben. Ich erinnere mich noch an den verzweifelten Anruf einer guten Bekannten, die nach dem Rezept einer bekannten Autorin einen Rumstollen (ich glaube, das war’s) backen wollte. Nach 3 Stunden war der Teig noch immer nicht gegangen. Ich ließ mir die Zutatenliste vorlesen – die Wassermenge entsprach dem, was einen Nudelteig so schön fest werden lässt. Da konnte der Stollen nicht gehen 🙂

War das früher mit Kochbüchern häufig schon schwierig (wobei ich nach wie vor auf die alten Oetker-Kochbücher schwöre, die waren präzise und hatten quasi Gelinggarantie), so kommt jetzt eben noch die Dreistigkeit dazu: Wie gesagt, jeder kann ein Kochbuch schreiben. Ich habe Null Ahnung von Vollwert, und eigentlich koche ich auch nix Besonderes, aber meine Kinder mögen das, also schreibe ich ein Ebook. Die Rechtschreibung ist lausig? Ey, das ist doch egal, wer schaut heute noch auf solche Kleinigkeiten?

Oder die berühmte Variante: Ich finde mich selbst so toll, dass ich mich über zwei Drittel der Rezepte ergieße, überall große Fotos von mir mit breitem Grinsen platziere, dafür gibt’s halt nicht so viele Rezepte.

🙂

Nachtrag zum MyCook-Test

Soeben (7. Oktober 2013) erhielt ich einen netten Anruf einer Mitarbeiterin von Jupiter, die mich auf drei sachliche Fehler in meinen Texten hinwies. Wir waren uns beide einig, dass dies auf das Ergebnis der Tests keinen Einfluss hat, ich möchte das aber – ohne jetzt alle Tests einzeln nochmals durchzuarbeiten – an dieser Stelle genau wie in der Zusammenfassung noch einmal klarstellen (das mache ich von mir aus, ohne Druck von Jupiter, das möchte ich auch betonen):

  1. Häufig spreche ich davon, dass der TM31 „stärker“ ist. Das ist irreführend, denn man könnte es so verstehen, dass der Motor stärker ist. Das ist nicht der Fall, der Motor des MyCook ist sogar 100 unwesentliche Watt stärker. Was ich immer meine – und so hätte ich es auch besser gesagt – ist jeweils die Umdrehungszahl.
  2. Als ich den TM 31 gekauft habe, gab es eine lange Garantiezeit. Laut der Anruferin gibt Vorwerk nur die gesetzlich vorgeschriebene, während der MyCook eine Garantiezeit von 5 Jahren hat.
  3. Tippfehler haben die üble Angewohnheit, sich ins Gehirn zu setzen. Und so schreibe ich häufig „Gäreinsatz“ oder „Gärkorb“, was natürlich Blödsinn ist, ich kann auch im MyCook kein Bier brauen 😉 Es muss natürlich Garkorb und Gareinsatz heißen 😳

Wie gesagt – an der Praxis ändert das ja nichts.

Mein nächstes Buch…

17. März 2012: Immer öfter vegetarisch – hinter den Kulissen

Im Grunde habe ich  zum Inhalt des Buches alles gesagt und gezeigt, was Ihr wissen müsst. Vom Rest könnt Ihr euch selbst überzeugen. Bisher habe ich ausschließlich Positives von euch gehört, hier auf dem Blog und auch in Emails. Ich freue mich sehr darüber, denn ich mache diese Bücher für euch, für Menschen in der Küche, für Anfänger in Sachen Vollwert, für Fortgeschrittene, für Experimentierfreudige, für alle, die gerne kochen und die von meinen Erfahrungen lernen wollen.

Weiter jetzt noch den Blog mit dem Buch zu füllen finde ich nicht richtig. Es ist ja nun im Handel. Heute möchte ich euch einmal erzählen, was noch so Besonderes an dem Buch ist und warum es in nicht nur in meinem, sondern auch eurem eigenen Interesse ist, dass dieses Buch ein „Hit“ wird.

Der erste Kontakt mit dem Verlag Dort + Hagenhauser ist fast genau ein Jahr her. Die Begeisterungsfähigkeit von Herrn Dort für meine Ideen fand ich gleich toll, damit ist ja in Normalverlagen nun überhaupt nicht zu rechnen. Der Verlag hat bisher mit eher auf Landleben-Lifestyle ausgerichteten Büchern große Erfolge eingeheimst, in der Fachpresse und bei den Käufern. Dieses Buch mit mir zu machen und inhaltlich mir völlig die Ausgestaltung zu lassen, meiner Fachkompetenz in allen Einzelheiten ohne Hinterfragen zu vertrauen ist für den Verlag ein großes Risiko, nicht für mich. So ein Verlag lebt vom Verkauf. Ich bekomme bei BOD, ich schrieb das ja schon mehrmals, für jedes Buch einen kleinen Betrag. In diesem Fall bekomme ich eine fixe Summe, das ganze Risiko liegt also bei dem Verlag. Wird das Buch ein Flopp, bleiben sie auf den Unkosten sitzen, und die sind erheblich, das kann ich mir vorstellen, wenn ich alleine sehe, wie viele Menschen mit an so einem Buch arbeiten. Ich will hier nicht auf die Tränendrüse drücken, jeder Verleger weiß, wie risikobereit er sein möchte. Dennoch weiß ich auch, dass es viele Verlage gibt, die erst mal vom Autor (!) Geld sehen wollen, bevor sie sein Buch veröffentlichen oder den Autor fest am Gängelband halten. Das war hier nicht so. Natürlich habe ich an gewissen Ecken (nicht inhaltlich) auch an der einen oder anderen Stelle Kompromisse gemacht, das ist aber normal.

Da ich, wie gesagt, eine feste Summe bekommen habe, könnte es mir relativ egal sein, ob nun ein Buch verkauft wird, 200 Stück oder die ganze Auflage. Natürlich wünscht sich jeder Autor, dass sein Buch ein Renner wird, denn sonst schreibt man kein Buch 🙂

Ich habe aber noch andere Gründe, warum ich mir sehr wünsche, dass dieses Buch erfolgreich wird und auch dem Verlag zeigt, dass es richtig war, auf mich und meine Art der Ernährung zu setzen: Wird dieses Buch ein Flop, werde ich wieder bei BOD landen. Weder Dort+Hagenhausen wird dann erpicht darauf sein, nochmals mit mir zusammen etwas zu machen, noch wird ein anderer Verlag das sein: „Wilkesmann? Sie haben schon Bücher geschrieben? Ach was, Immer öfter vegetarisch? Nee, tut mir Leid, noch nie was von gehört…., war ja wohl nicht so dolle.“

Wenn das Buch also kein Erfolg wird, ich wiederhole mich: Werde ich die nächsten Bücher wieder bei BOD schreiben (müssen). Was ist daran so schlimm? Nun, die Qualität der Bücher, des Papiers, des Drucks – und auch der Preis. Ein so schönes Buch mit farbigen Bildern, farbigen Seiten durch das ganze Buch hindurch in diesem Großformat mit Hardcover, mal abgesehen von der professionellen Mitarbeit vor und hinter den Kulissen, würde euch über BOD etwa 85 Euro kosten – und ich bekäme dann pro Buch nur eine wirklich kleine Marge.

Was will ich nun von euch? Dass jeder 10 Bücher kauft? Nein, sicher nicht…. oder vielleicht doch? 😆

Wenn euch das Buch gefällt – dann erzählt das auch, haltet das nicht als Geheimnis für euch. Empfehlt es anderen, schenkt es anderen. Setzt euch in eurer Buchhandlung dafür ein, dass sie das Buch ins Regal stellen wollen. Und wenn ihr so begeistert seid, wie viele sind: Schreibt es nicht nur mir. Es gibt genug Stellen im Internet, wo Ihr Rezensionen einreichen könnt. Das müssen keine schriftstellerischen Kunstwerke sein, im Gegenteil, nur das, was Ihr mir ja auch schreibt.

Dass Ihr mich nicht falsch versteht: Ich fordere euch nicht auf, Rezensionen zu schreiben oder sonst irgend etwas zu tun. Das fände ich peinlich. Ich zeige euch nur auf, was ihr persönlich dafür tun könnt, wenn Ihr selbst dafür seid, dass ich weiterhin Bücher für euch schreiben kann, die nicht nur mit einem bombigen Inhalt und vielen Ideen glänzen, sondern die auch wirklich eine Augenweide für euch sind. Denn BOD ist neben dem Preis leider nicht mehr das, was es mal war. Vermutlich um den Preis nicht noch höher schießen zu lassen, wird meiner Ansicht nach am Druck, am Papier gespart. Der Verlag ist für Neueinsteiger immer noch toll. Ich finde nur – Ihr habt jetzt Besseres verdient!

Und ja, ich sitze schon am nächsten Buch und verrate kein Wort. Überraschung muss sein :mrgreen:

Immer öfter vegetarisch, was gibt’s da?

25. Februar 2012: Gut genug!

In der kommenden Woche ist geplant, dass das Buch „Immer öfter vegetarisch“ erscheint. Um euch weiter die Zunge lang zu machen, stelle ich jetzt einmal das Inhaltsverzeichnis vor. Und dann noch ein Foto zu einem Rezept aus dem Buch, nämlich einem Cremekuchen (im Buch hat das Rezept kein Foto). Mit Erscheinen des Buchs wird es auch über meine Homepage Zugang zu verschiedenen Fotos geben: zum Beispiel für Rezepte, die ohne Fotos sind oder die mit reinen Schmuckfotos versehen sind, die nicht mein Essen wiedergeben (nur wenige). Außerdem stelle ich dort alle meine eigenen Fotos zu denjenigen Rezepten vor, die eine Profi-Fotografin gemacht hat (meist hat sie das Essen nach meinem Rezept zubereitet). Das ist dann für euch, so hoffe ich, auch mal spannend zu sehen 🙂

Zitat aus der Presseinformation:
Anders als bei üblichen Kochbüchern, hat die Autorin ihre Rezepte nicht nach Vorspeisen, Hauptgerichten und Desserts gegliedert, sondern nach „Genuss-Themen“. So findet der Leser alles rund um Getreide, Frischkost, Gemüse, Süßes oder Basics in einzelnen „Genuss-Welten“ zusammengefasst. Ergänzt werden die Rezepte mit zahlreichen Ernährungstipps und Hinweisen zu geeigneten Geräten

Inhalt

Einleitung
Naturnahe Ernährung als Paradies
Vegetarische Ernährung in der Praxis
Hinweise zu den Rezepten
Verwendete Geräte
Meine Garantie

Brote & Brötchen
– Brot-Basisrezepte
– Brötchen & Co
– Resteverwertung
– Teigersatz

Getreide
– Frühstück
– Herzhaft
– Süß
– Gekeimt
– Nudeln

Gemüse gekocht
– Suppen
– Pfannengerichte
– Kartoffeln
– Hülsenfrüchte

Frischkost
– Salate
– Hauptspeisen
– Suppen
– Brote
– Süß
– Frühstück
– Getränke

Konservieren
– Milchsauer
– Trocknen
– Einlegen

Basics
– Nussmuse und -pasten
– Grundrezepte
– Pestos, Aufstriche & Co.

Süßes
– Getränke
– Kuchen
– Konfekt & Plätzchen
– Desserts

Austauschtabelle
Register
Anhang

Der Cremekuchen:

Rezeptfotos

11. Februar 2012: A sneak preview

Ich hätte auch einfach schreiben können „eine Vorpremiere“, klingt aber irgendwie nicht so nett. Womit ich sagen will: Heute unterbreche ich die Reihe „Nicht gut genug“. Ich habe da zwar noch einiges im Petto, aber Abwechslung tut immer mal gut. Also lasse ich heute einmal einen ganz besonderen Blick in das neue Buch „Immer öfter vegetarisch“ tun. Was ist das Besondere? Wenn Ihr nur die Bilder unten seht, denkt Ihr – na was soll’s, halt ein paar Bilder aus dem Buch.

Weit gefehlt 🙂 Das neue Buch ist professionell gestaltet, und sollte dennoch möglichst viele Rezepte erfassen. Das bedingt dann schon einmal auch, dass es Rezepte gibt, für die einfach kein Fotoplatz mehr zur Verfügung steht. Immer vorausgesetzt, das Buch soll auch zu einem akzeptablen Preis auf den Markt gehen. Ich bin ja sowieso erstaunt, wie „billig“ das Buch ist – wenn ich in BOD so viel Farbe auf meine Seiten geben würde und auch noch in so einem großen Format, da wären meine Bücher doppelt so teuer. Insoweit ist die Verlagsarbeit auch ein deutlicher Vorteil für euch.

Im folgenden stelle ich euch drei Fotos vor, für die es Rezepte in dem neuen Buch gibt. Aber mit einem anderen Bild. Denn für das Buch habe nicht nur ich von jedem Rezept mehrere Aufnahmen gemacht, eine professionelle Food-Fotografin hat Essen von mir fotografiert, entweder von mir gekocht oder sie hat selbst das Rezept nachgekocht.

Ich werde mit Erscheinen des Buchs eine ganze Website zur Verfügung stellen. Auf dieser Seite sind in Reihenfolge der Buchseiten nicht nur alle Bilder aufgeführt, für die es im Buch kein Bild gibt. Sondern ich habe auch zu allen Rezepten, die vom Profi fotografiert wurden, mein Foto ins Netz gestellt. Es gibt übrigens auch ein paar Rezepte, für die es wirklich kein Foto gibt. Auch das kommt im Eifer des Gefechts einmal vor. Außerdem bietet euch diese Seite dann noch ein wenig Spannung, weil Ihr die unterschiedlichen Fotostile vergleichen könnt..

Das aber ist Zukunftsmusik, denn noch gibt es das für euch noch nicht zum Anschauen. Aber wie gesagt, hier drei Fotobeispiele von drei Rezepten:

Ein-Krümel-Hefe-Brot

Blumenkohlcremesuppe

Apfelquiche

Ich habe hier mit Bedacht ein paar unspektakukäre Sachen ausgewählt. Die eher ausgefallenen und überraschenden Dinge spare ich mir noch auf. Die Spannung soll bleiben!

Das findet Ihr in keinem Buch :-)

28. Januar 2012: Nicht gut genug, Folge 4

Ein weiteres Rezept, das nicht in das Buch „Immer öfter vegetarisch“ hinein durfte, fällt in die Rubrik Suppen:

Klare Pilzsuppe

10 g Steinpilze, getrocknet
200 g Wasser
60 g Austernpilze, frisch
½ Zwiebel (25 g netto)
30 g Möhre
45 g rote Paprika
25 g gekeimte Linsen (ca. 48 Std. Keimzeit; etwa 1 EL voll)
1 TL Kräutersalz
2 TL Balsamicoessig (ohne Zucker oder andere Zusätze)
Etwa 1 EL geh. Petersilie

Steinpilze wenn nötig in kleinere Stücke brechen und ungefähr 20-30 Minuten in 200 g Wasser einweichen. Austernpilze kleinschneiden, mit den Steinpilzen und dem Einweichwasser in einen Topf geben. Zwiebel schälen, Gemüse waschen und kleinschneiden, hinzufügen. Deckel auflegen, zum Kochen bringen. Dann auf kleinster Einstellung 15 Minuten köcheln. Wer es gerne bissfest mag, probiert eine kürzere Zeit aus. Mit Salz und Balsamico abschmecken, frisch mit Petersilie bestreuen.