Gastbeitrag

Montags gibt es jetzt eine Weile Gastbeiträge. Heute starte ich mit einem Birnbrot, das passt genau in diese Jahreszeit.

Birnbrot

Brotteig herstellen aus:

  • 500 g Dinkel fein mahlen
  • 320 g Wasser
  • 20 g (= ½ Würfel) frische Bio-Hefe
  • ein halber Esslöffel Salz (4 g)

Hefe im Wasser auflösen und dem Mehl zugeben, ebenso das Salz. Nun diese Zutaten ca. 8 bis 10 Minuten zu einem geschmeidigen Teig kneten (bei mir verrichtet diese Arbeit die Teigknet-Maschine).

Füllung:

Am Vorabend:

  • 500 g Dörrbirnen
  • 100 g Dörrfeigen
  • 50 g Kirschwasser (oder Obstsaft)
  • 300 g Wasser

Dörrfrüchte in Stücke schneiden und im Kirschwasser über Nacht einweichen.

Am Backtag:

Die eingeweichten Dörrfrüchte durch den Fleischwolf drehen oder in einem Mixer zu einer geschmeidigen Masse pürieren.

Hinzufügen:

  • 80 g Rosinen
  • 80 g Haselnüsse
  • 80 g Walnüsse
  • abgeriebene Schale von einer Zitrone
  • 60 g Honig
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 1 Esslöffel Birnbrotgewürz

Alle Zutaten verrühren. Wenn der Brotteig gegangen ist, diesen in zwei Teile teilen. Die eine Hälfte unter die Birnbrotmasse geben und so lange kneten, bis sich der Brotteig gut mit dieser vermischt hat. Aus der nun entstandenen Masse zwei Laibe formen. Die zweite Hälfte des Brotteigs  nochmals halbieren und jedes Stück auf der bemehlten Arbeitsfläche in ein Rechteck von ungefähr  25 x 35 cm auswallen.

Die Birnbrotlaibe auf je ein Teigstück legen und mit dem Teig einschlagen. Die Laibe mit Teigschluss nach unten auf ein mit Backfolie ausgelegtes Blech legen und zugedeckt 30 Minuten gehen lassen. Anschliessend die Laibe mit der Gabel mehrmals einstechen, mit Wasser besprühen und im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad 45 Minuten backen. Nach dem Backen nochmals mit Wasser besprühen und auf einem Gitterrost auskühlen lassen.

Advertisements

Rezept der Woche: Lebkuchen

Ein ähnliches Rezept habe ich mit Sicherheit letztes und auch vorletztes Jahr schon vorgestellt. Diese Lebkuchen sind aber so lecker, dass ich es euch erspare, in euren alten Unterlagen oder in vergangenen Jahren dieses Blogs hektisch zu suchen. Daher meine Variante von 2017.

Lebkuchen 2017

Für die Lebkuchen:

  • 250 g Datteln, entkernt
  • 250 g Feigen
  • 450 g Wasser (100 g für das Rezept verwahren).
  • 1 TL getr. gem. Zitrusfruchtschaule
  • 175 g Purpurweizen, gemahlen (Mühle)
  • 225 g Mandeln, gemahlen (Thermomix, 10 Sek./Stufe 8)
  • 1 Päckchen Weinsteinbackpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 1 geh. TL Ingwer, getrocknet
    1 TL gem. Vanille
  • 13 g Lebkuchengewürz
  • 1 geh. TL Zimt

Für die Glasur:

  • 40 g Kakaobutter
  • 50 g Schokosoße
  • 30 g Honig

Datteln und Feigen in einer Pengdose mit dem Wasser übergießen und etwa 12 Std.  gut verschlossen stehen lassen. Wasser abgießen. Die Fruchtmasse mit der Zitronenschale und 100 g vom Einweichwasser im Vitamix oder einem anderen Mixer homogen mischen. Wer keinen Hochleistungsmixer hat, sollte die Stielchen von den Feigen vorher entfernen.

Die trockenen Zutaten mschen. Das Fruchtgemisch hinzugeben und mit den Rührhaken eines Handrührgeräts gut vermischen. Ca. 10-15 Minuten ruhen lassen. Mit Hilfe eines Esslöffels und den feuchten Händen etwa 8 bis 10 mm hohe Lebkuchen formen, leicht flachdrücken. Es gibt 26 Stück, die bei mir genau auf ein Backblech passten.

Ofen auf 225 °C (Heißluft) erhitzen, die Lebkuchen einschieben. Auf 160 °C stellen und 10 Min. backen, dann weitere 20 Min. bei 140 °C backen.

Für die Glasur Kakaobutter, Schokosoße und Honig bei niedriger Temperatur in einer kleinen Keramikpfanne zerlassen (Stufe 5/14 Induktion), ab und an mit einem Schneebesen rühren. Lebkuchen, möglichst im Kühlschrank vorgekühlt, bestreichen, nebeneinander in Portionen auf ein Frühstücksbrettchen stellen und diese in den Kühlschrank setzen. Wenn die Schokolade einigermaßen fest ist, eine zweite Schicht Guss darauf pinseln. In den Kühlschrank stellen, bis die Schokolade fest ist, was mehrer Stunden dauern kann. Dann in einer Plastikdose aufbewahren, zwischen die Stapel Haushaltsfolie o.ä. legen. Ich bewahre sie auch im Kühlschrank auf.

 

Die Zahl zwei

Es gibt Zahlenmystik, Numerologie… demnach sind die Zahlen mehr als nur Nummern oder Recheneinheiten. Laut AnthroWiki haben die Grundzahlen folgende Bedeutungen, formuliert von Pythagoras:

  • eins: Gott, Sonne, Mann, Grundlage aller Zahlen
  • zwei: Teufel, Mond, Frau
  • drei: Versöhnung von Gegensätzen, Gott Zeus
  • vier: Materie, Gott Uranos
  • fünf: Sinnlichkeit, Männlichkeit, Sexualität, Gott Hermes
  • sechs: Ehe, Harmonie, Göttin Aphrodite
  • sieben: Geburt, Tod, Magie, Gott Poseidon
  • acht: materielle Welt, Gerechtigkeit, Gott Kronos
  • neun: Geist, Gott Ares
  • zehn: Vollkommenheit

Knöpfen wir uns heute also mal die zwei vor. Was könnte ihr zu Teufel, Mond oder Frau erzählen?

Fixe Mixer: Rote Bete hat Saison

Rote Bete-Suppe, leicht scharf

Zubereitungszeit: ca. 25-30 Min.; Hauptmahlzeit für 1 Person (2 Teller); Zubereitung beschrieben im Thermomix.

2 Knoblauchzehen geschält
10 g Ingwer geschält
1/2 Zitrone geschält
1 Rote Bete-Knolle (290 g)
400 g Wasser
50 g Hirse
1,5 TL Kräutersalz
40 g Sahne
3 EL Sonnenblumenöl
1 Prise gem. Chili
nach Geschmack frisch gemahlener Pfeffer
1 kleine Möhre

  • Knoblauch, Ingwer und Zitrone im Thermomix schnell zerhacken (2 Sek. Stufe 10).
  • Rote Bete unter fließendem Wasser gründlich sauber bürsten, Wurzelenden abschneiden. In Stücke schneiden. In den Thermomix geben und 6 Sek. auf Stufe 4 raffeln.
  • Hirse und Wasser hinzugeben. 20 Min. auf Einstellung 100°C, Stufe 1 kochen.
  • Mit Salz, Sahne, Öl und Pfeffer würzen, nochmals auf Stufe 6 kurz durchmixen. Wer eine dünnere Suppe möchte, kann jetzt noch etwas Wasser (50-75 g) untermischen.
  • Die Möhre in feine Scheiben schneiden.
  • Einen Suppenteller füllen, mit Möhrenscheibchen dekorieren.