Die China Study im Film

14. Oktober 2012: Ein wichtiger Film

„Gabel statt Skalpell“ – Gesünder leben ohne Fleisch, DVD ab 6 Jahren, Laufzeit 92 Min + Bonusmaterial; Preis in Ebay zwischen 17 und 21 Euro.

Die Rezension habe ich, um ehrlich zu sein, mit halbem Herzen übernommen. Ich bin da irgendwie so reingerutscht und dachte: Naja, noch eine Pflicht… eigentlich kennst du die China Study ja gut. Ich habe sie gelesen, einige Jahre bevor sie in der deutschen Übersetzung erschien und war eine der ersten, die sie im deutschen Sprachraum populär angepriesen hat.
Ich hatte mir den heutigen Sonntag dafür vorgemerkt. 92 Min Film, meine Backe… das ist für mich als TV-Nichtbesitzerin ein Happen. Am späten Vormittag dachte ich: Jetzt oder nie, und außerdem kann ich mir das dann in verdaubaren Häppchen zu Gemüte führen.

Soweit die Vorgeschichte. Ja, und dann habe ich die DVD mit einer kleinen Toiletten-Pause an einem Streifen geguckt. Sie ist einfach so spannend!

Wobei ich mal gleich mit den Meckerpunkten anfange, und das ist wie so oft: die deutsche Bearbeitung. Der englische Titel „Forks over Knives“ ist wesentlich witziger als das Deutsche. Forks over Knives würde ich für diesen Film mit „Gabel statt Messer“ übersetzen, was viel deutlicher auf das Essen anspielt als der deutsche Titel, der mal wieder so typisch deutsch-lehrmeisterhaft die Menschen unterschätzt und denkt, wir sind alle so blöde, dass wir noch das SKALPELL brauchen, um zu verstehen, worum es hier geht. Im Bonusmaterial, wo die Texte mit deutschen Untertiteln unterlegt sind, habe ich auch gleich erkannt, welche Qualität die deutsche Übersetzung hat: Wer „glamorous“ mit glamurös“ übersetzt, hat kein Sprachgefühl und nimmt das erste beste Wort, was ihm über den Weg läuft. Wer „diet“ ständig mit „Diät“ übersetzt, übersieht, dass das Englische nicht zwischen Diät und Ernährung unterscheidet, das Wort „diet“ also beides bedeutet und in diesem Zusammenhang deutlich besser mit „Ernährung“ übersetzt würde. Und die Praxis einer Beraterin – die sie natürlich „office“ nennt – als Büro zu bezeichnen, zeugt einmal mehr: Es gibt immer noch Menschen, die glauben, dass zum Übersetzen ein Wörterbuch reicht 🙂

Der Film an sich versteht es sehr geschickt, die Schicksale einzelner Menschen mit wissenschaftlichen Fakten und Erkenntnissen zu verflechten. So wird die Wissenschaft nie langweilig und die Patientengeschichten werden nicht zu Werbespot-mäßig. Schön auch, wie das Leben von Campbell und Esselstyn parallel geführt den roten Faden für den Film hergeben.

Die Fakten dort sind wieder einmal beeindruckend und werden uns mit anschaulichen bewegten Graphiken lebendig vor Augen geführt. Es ist eine Sache, ob ich Zahlen lese, wie z.B. die Herzinfarktraten in den Jahren, als Norwegen während des Dritten Reichs gezwungen war, seine Tierprodukte nach Deutschland zu exportieren also praktisch tiereiweißfrei zu leben, nach unten sackten, und eine andere, dies in einer „wachsenden“ Balkengrafik direkt zu sehen.

Neben den Einzelschicksalen sind auch die Zahlengrundlagen sehr wichtig. Einzelschicksale kennen wir zur Genüge aus allen möglichen Foren zu Gesundheit. Ob es Rohkost, Logi-Diät oder Eiweiß-Diät ist – überall lesen wir Zuschriften von Begeisterten, die angeblich geheilt sind. Hier haben wir aber die Einzelschicksale eher als Bebilderung der wissenschaftlichen reichen Fakten. Die China Study ist eine der größten Ernährungsstudien, die je durchgeführt wurden.

Kurz wird auch die Bedeutung der Tierhaltung für die Umwelt an sich angerissen, sodass auch dieser Aspekt nicht vernachlässigt wird.

Der Film ist kurzweilig, bietet alle wichtigen Fakten, ich finde ihn sehr überzeugend. Diese Form von Dokumentation macht Spaß auf Gucken und Wissen, ich wünschte, es gäbe mehr davon.

Da Hauptthema des Films das Tiereiweiß ist, kann ich nicht erwarten, dass die Schädlichkeit von Zucker und Auszugsmehl im Mittelpunkt stehen. Sie werden aber ebenfalls erwähnt und wer offene Ohren hat, bekommt genug zu hören.

Das Bonusmaterial finde ich zu kurz geraten. Die Interviews sind nämlich sehr spannend, da hätte ich mir 10 Minuten pro Person gewünscht. Auf die Infos vom Filmteam und den Trailer hätte ich hingegen verzichten können. Einer der Interviewten ist Neal Barnard. Der eine oder andere erinnert sich vielleicht noch an seinen beeindruckenden Vortrag über das Suchtpotential von Käse, den ich hier vor längerer Zeit vorstellte.

Wer diesen Film sieht und nicht seine Ernährung überdenkt, will nicht gesund bleiben oder werden. Wer die Fakten grob kennt, kann sie hier noch einmal auf nette Weise neu „lernen“. Wer noch nach einem schönen Geschenk für Verwandte und Freunde sucht, sollte hier zugreifen. Das ist Mission, die sein darf, ohne sich selbst zu ereifern.

Eine dicke Empfehlung!

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Tim Mälzer revolutioniert die Ernährungswissenschaft

23. Januar 2012: Endlich wieder Ravioli aus der Dose!

Tim Mälzer ist nicht nur Koch, er ist jetzt auch unter die Wissenschaftler gegangen. In Zusammenarbeit mit einer Universität hat er jetzt den großen Test an 45 Teilnehmern gemacht. Und das Ergebnis ist natürlich hoch interessant.

Vorgestellt wird uns die Studie wie folgt:
„Weißbrot ist schlecht, Vollkorn ist gut. Pommes gehören verboten und Gemüse ist das einzig Wahre. Mit gesunder Ernährung wird ein gigantisches Geschäft betrieben. Es gibt viele angebliche Regeln. Eine ganze Industrie lebt davon. Die Sehnsucht, durch gutes Essen besser und länger zu leben, ist groß“. Und das Ergebnis? Schon der Weg dahin ist interessant.

„Zunächst bekamen alle die gleiche Kost, um den Stoffwechsel auf ein gemeinsames Level zu bringen.“ Ach ja? Was für Kost bekamen sie? Wenn wir nämlich die 45 Probanden mit Zivilisationskost zuknallen, kann die gesündeste Kost in den vier Wochen, über die der Test lief, gar nichts bewirken.

„Dann wurden die Männer in drei Ess-Gruppen eingeteilt: Hausmannskost (viel Fleisch, viele Kohlenhydrate, kaum Obst), Fast Food (Burger, fette Pommes) und mediterrane Küche (viele Vitamine und Ballaststoffe). In der Summe jedoch nahmen alle täglich die gleiche Kalorienmenge auf – 2900 Kilokalorien.“

Man beachte: Oben wird ja schon polemisch auf Vollkorn als angeblich gut verwiesen, schon die Überschrift lässt uns erahnen: Es ist gar nicht gesund, was wir für gesund halten. Aber halt… Wo ist denn in den drei Gruppen diejenige mit dem Vollkorn? Die ist gar nicht dabei 🙂 Sehr Ihr, wie geschickt hier manipuliert werden soll?

Der Professor – und als Wissenschaftler zweifeln wir nicht an seinen Worten – sagt: „Am Ende aber scheint egal, was auf dem Teller liegt. Professor Dr. Peter Nawroth, leitender Ärztlicher Direktor am Uniklinikum Heidelberg, stellt anhand der Blutproben fest: Die Werte aller Probanden zeigen nach vier Wochen keinerlei Abweichungen, unabhängig von Vitamin-, Fett- oder Ballaststoffgehalt ihrer Nahrung. Dieses Ergebnis würde sich laut Prof. Nawroth auch nach Monaten und Jahren nicht ändern.“

Es ist schön, dass Herr PROFESSOR Nawroth in die Kristallkugel schauen kann. Bekommt man diese Kugel bei der Verleihung der Professur gleich mit? Möchte er vielleicht einmal begründen, wieso sich das nicht ändert? Weil er das glaubt? Glaube kann zwar Berge versetzen, so heißt es in der Bibel, aber mir ist ganz neu, dass die Bibel Grundlage der Medizin des Uniklinikums Heidelberg ist. Da tun sich ja ganz neue Türen auf.

Und wo ist eigentlich bei diesen drei Essgruppen die gesunde Kost? Ich sehe da keine. Denn in der mediterranen Küche wird fröhlich Zucker & Weißmehl verzehrt. Was würde Herr Nawroth wohl zu den Werten meines diabetischen Bekannten M. sagen – ich stellte ihn vor einigen Monaten vor -, der dank Schnitzers Intensivkost seine horrenden Werte innerhalb weniger Wochen auf die Norm zurückgeholte und der trotz etwas gelockerter Kost (im Rahmen der Vollwert) immer noch hervorragende Werte hat?

Ich finde diese Manipulation einfach hochpeinlich. Ich fasse zusammen: Oben im ersten Absatz wird Vollkorn als gesund erwähnt und dann wird als Ergebnis verkündet, dass gesund Essen nicht gesünder macht. Und dass, obwohl nicht einmal die DGE-gemäße Vollwert getestet wurde.

Packend finde ich ja auch die Frage, wie die Glaubwürdigkeit der Probanden (das ist auch so ein schickes Wort, klingt gleich viel wissenschaftlicher als ‚Teilnehmer‘) überprüft wurde, dass sie wirklich nix zwischendurch aßen. Aber sorry, das hat der Professor sicher auch in seiner Kristallkugel überprüft.

„Ein gesunder Mensch kann essen, was er will. Es gibt keine Nahrung, die ihn noch gesünder macht. Derlei Versprechungen sind Verkaufsstrategien. ‚Verbote‘ von angeblich ungesunden Lebensmitteln sind Panikmache. Wenn die Kalorienmenge in der Summe stimmt, spricht nichts gegen eine Currywurst.“

Es ist unglaublich, jetzt wird wieder auf der Kalorienmenge rumgeritten. Und das aufgrund einer angeblichen Studie mit unüberprüfbaren Bedingungen. Aber Tim Mälzer ist nun glücklich, und das ist das Wichtigste, oder?

Ich könnte echt spucken, wenn ich so was lese. Dass Tim Mälzer allen möglichen Blödsinn macht, um im Gespräch zu bleiben, ist eines – dass er aber einen Mediziner findet, der den Käse auf solch unwissenschaftliche Weise mitmacht, lässt Schlüsse zu. Es gibt ja Patientenbeurteilungen im Internet. Im Grunde finde ich das eine sehr heikle Sache, weil da gezielt gemobbt werden kann. Dennoch konnte ich mir in diesem Zusammenhang ein kleines Lächeln nicht verkneifen, als ich die Beurteilungen zu Prof. Nawroth las: hier

Dank an die Leserin, die mich auf diesen Artikel (hier) aufmerksam machte.

Psychologie und Essen

26. Dezember 2011: Umfragen – ein doppeltes Spiel?

Über Rumblättern im Urkostforum stieß ich auf eine Umfrage: hier. Statt den Bogen auszufüllen, habe ich die Erstellerin angemailt. Leider habe ich die Mail abgeschickt, bevor ich den ganzen Thread studiert hatte (hier).

Guten Tag Frau Barthels,

ich stieß heute zufällig auf Ihren Fragebogen. Ich hatte ihn schon ausgefüllt. Selbstverständlich, wie ich das gerne mache, mit völlig falschen Angaben. Das macht mir einfach Spaß, weil ich solche Umfragen idiotisch finde, sorry. Ich habe ihn dann nicht abgeschickt, keine Sorge, ich werde doch Ihr Ergebnis nicht verfälschen.

Auch Ihr Fragebogen ist von Unkenntnis geprägt. Er enthält Fragen, die deutlich zeigen, dass Sie, ich möchte fast wetten, weder Vegetarierin, Rohköstlerin noch Vollwertlerin sind, weil sie absolute Unkenntnis verraten bzw. eine gewisse Arroganz solchem anderen Essverhalten gegenüber. Ich nenne einmal ein Beispiel:

„Eine Einladung zum Essen bei Freunden versuche ich zu vermeiden, wenn sie nicht auf gesunde Ernährung achten.“

Dazu gibt es keine passende Antwort. Es gibt Freunde, die nicht auf gesunde Ernährung achten, und trotzdem auf MEINE Ernährung Rücksicht nehmen. Es gibt Freunde, die das nicht tun – und da bringe ich mir mein eigenes Essen mit. Anders essen führt nicht zu sozialer Isolation (was Sie ruhig auch so hätten ausdrücken können, das hätten die Leser schon verstanden….)

Hinter jeder Frage steht für mich schon der Gedanke: Sie wittern Krankhaft-Unnormales hinter der für Sie ungewohnten Weise, sich zu ernähren.

Oder eine andere Frage: „Meine Gedanken kreisen ständig um gesunde Ernährung und ich richte meinen Tagesablauf danach aus.“ Ja für wie dumm halten Sie Ihre Leser, dass da nicht jeder ahnt, worauf diese Frage hinauszielt? KRANKHAFTES Verhalten. Na danke. Wer wird die Frage dann schon ehrlich beantworten, wenn er das wirklich täte? Der Aufbau der Fragen, auch hier sorry, wenn ich mich irre, hat so was von Brigitte-Tests aus den 70er/80er Jahren, die ich immer mit Begeisterung ausgefüllt habe 😉

Das Ergebnis dieses Bogens ist damit schon zum Scheitern verdammt. Es fehlt auch die Frage: „Sind Sie Orthorektiker?“ – darum geht’s doch, oder? 🙂

Dann ist die Teilnahme freiwillig. Na großartig, was soll denn dieser Satz? Wer sollte mich denn auch zwingen, ihn auszufüllen, wenn ich zufällig im Internet drüber stolpere? Sie ist aber nicht repräsentativ, denn es nimmt ja nur teil, wer, wie gesagt, zufällig auf den Bogen stößt. Und „unsereins“ darf sich dann wieder über die falschen Schlussfolgerungen ärgern, die in Medien wie der Apotheken-Umschau und ähnlich niveauvollen Gazetten veröffentlicht werden.

Ich werde diesen Fragebogen heute in meinem Blog vorstellen inklusive dieser Mail hier. Gerne können Sie mir und meinen Lesern erläutern, welchen Sinn Ihre Umfrage letztendlich haben soll. Und wer die Umfrage bezahlt, auch immer interessant. Kann ja sein, ich tue dieser Umfrage schreckliches Unrecht.

Ihnen und Ihrer Familie wünsche ich noch frohe Resttage dieses Jahres.

Mit bestem Gruß

Im Urkostforum beantwortete Frau Barthels ähnlich kritische Fragen wie folgt, auch andere Aspekte in meiner Mail beantwortet sie dort:

Vielen Dank für die kritischen Anmerkungen zu unserem Fragebogen.

Bitte habt Verständnis dafür, dass ich vor Abschluss der Studie nicht unsere Fragestellungen und Hypothesen hier erläutern kann, um andere Studienteilnehmer nicht zu beeinflussen. Ich kann dies aber gerne zusammen mit der Veröffentlichung der Ergebnisse dieser Studie nachholen.

Ich möchte an dieser Stelle nur darauf hinweisen, dass wir mit dieser Studie nicht das Ziel verfolgen, eine Diagnose zu stellen. Wir gehen auch nicht davon aus, dass Vegetarier, Veganer oder Rohköstler in irgendeiner Art und Weise ein gestörtes Essverhalten zeigen. Es geht lediglich darum, unseren Fragebogen an diesen spezifischen Stichproben zu evaluieren. […].

Diese Studie … wird auch nicht von der Wirtschaft oder irgendeiner Institution finanziert.

Dafür, dass Frau Barthels sich für die Kritik bedankt, nimmt sie recht wenig davon an 🙂 Ist sie nicht betroffen davon, dass sich Menschen davon angegriffen fühlen?

Ich dachte nach: So plump kann ich mir Psychologen nicht vorstellen. Frau Barthels schreibt, dass der Bogen nicht der Diagnose dient. Da bleibt mir nur – es ist eine psychologische Umfrage – der Schluss, dass es gar nicht um die Fragen auch dem Bogen geht, sondern um die Reaktion von Vollwertlern/Vegetariern/Rohköstlern usw. drauf, die soweit recht einhellig ist…. Die Fragen sind so formuliert, dass ich nicht mehr glauben kann, dass sie ernst gemeint sind – wie ich das noch tat, als ich meine Mail schrieb. So einfach gestrickt können Psychologen nicht sein. Also ein verkapptes Spielchen? Auch nett 🙂

Ist die Frage hinter dem Bogen dann: „Wie empfindlich / sachlich reagieren gesundheitsbewusste Ernährungsgruppen auf plump-aggressive Fragen?“ Wir dürfen gespannt sein!

Alles ganz easy, ey

11. Dezember 2011: Glutamat freigesprochen

Die Welt Online konnte es am 9. November 2011 endlich belegen: Der natürliche Geschmacksverstärker hat ein schlechtes Image – zu Unrecht, wie Studien zeigen. Glutamat steckt in den gesündesten Lebensmitteln.

Ja, jetzt stehen wir Nahrungsmittelpuristen aber ganz schön dumm da, nicht wahr? STUDIEN belegen nämlich, dass Glutamat ganz prima ist, denn es ist schon in der Muttermilch. Und das berühmte Chinarestaurant-Syndrom – alles nur Einbildung. Das ist jetzt WISSENSCHAFTLICH bewiesen.

Ich bin ja mein Leben lang immer dankbar gewesen, dass die Wissenschaft teils anders tickt als meine eigene Erfahrung. Anfang 20 quälte ich mich damit herum, dass ich unbedingt abnehmen wollte. Ich war mit meinen 175 cm Körpergröße und einer Konfektionsgröße von 40/42 völlig normal – aber ich hatte nicht mein Idealgewicht, bei weitem nicht. Ich dachte zwar, ich hätte vielleicht einen schwereren Körperbau und das könnte einen gewissen Unterschied machen, aber hahaha, da wusste es die Wissenschaft besser: Alle Knochen sind gleich schwer, und egal, wie gut ich aussah – ich war einfach übergewichtig. Dass sich in meinen jugendlichen Augen vor dem Spiegel meine Figur unappetitlich in die Breite zog, muss ich nicht noch erwähnen? Und so geriet ich, auch dank der Wissenschaft, in einen Strudel von mehreren Diäten, die u.a. mein Hunger- bzw. Sättigungsgefühl für große Teile meines Lebens ruiniert haben. Danke, liebe Wissenschaft. Wenige Jahrzehnte später wurde wissenschaftlich aufgedeckt, dass es – potzblitz! – wahrhaftig Gewichtsunterschiede aufgrund unterschiedlicher Körperstrukturen gibt. Umsonst diätet… aber was soll’s, die Wissenschaft deckt ja täglich neue Dinge auf, die den einen oder anderen Menschen oder gar ganze Menschengruppen in die Krankheit treiben.

Ups, was ich da für hässliche Dinge sagen. Es geht hier auch bitte nicht ums Gewicht (dazu demnächst mehr, also die Kommentare dazu noch schön im Kopf behalten), es geht um ein Beispiel dafür, was Wissenschaft fürs praktische Leben bedeuten kann.

Der Artikel kommt auch gut zur Sache. Und so fragte sich der britische Journalist Alex Renton bereits 2005 bei der letzten heftigen Glutamatdiskussion: „Wenn Glutamat wirklich so schädlich ist, warum haben dann nicht alle Asiaten Kopfschmerzen?“ Die Frage ist etwa auf demselben Niveau wie „Wenn Rauchen wirklich so schädlich ist, warum sterben dann nicht alle Raucher an Lungenkrebs?“ Übrigens – eine wirklich interessante Frage 🙂

Welt Online gibt uns auch eine feine Antwort: „Zu den wichtigsten Würzsoßen der asiatischen Küche gehören nämlich die Fischsauce und die Sojasauce und beide enthalten Glutamat. Die Fischsauce […] wird traditionell aus Sardellen und ähnlichen kleinen Fischen hergestellt. Während der etwa 18 Monate dauernden Fermentierung entstehen die für den Geschmack wichtigen Aminosäuren, Peptide und Aromastoffe.“ Noch ein kleines Zitat, um die Perfidie der Argumentation aufzudecken: „Der immer wieder verteufelte Geschmacksverstärker Natriumglutamat ist ein lebenswichtiger Naturbaustein“, sagt der Münchner Allergologe Dr. Peter Schnabel, Experte für Gewürze und Kräuter.“

Schon etwas aufgefallen? Hier werden einmal wieder mehrere Dinge durcheinandergebracht. Es wird nicht unterschieden zwischen natürlichem Glutamat und künstlich hergestelltem. Und wenn für uns ein Argument ist, dass Glutamat nicht schädlich sein kann, weil die Chinesen es ja vertragen (tun sie das übrigens wirklich?) – dann kann es auch nicht sein, dass es Lactoseintoleranz wirklich gibt, denn ich habe keine (nur 75 % der Weltbevölkerung…).

Habt Ihr Euch eigentlich schon mal gefragt, warum bestimmte Ärzte oder Wissenschaftler als Experten aufgeführt werden? Ich frage mich das schon, wenn ich Artikel lese: Wieso gilt gerade dieser Arzt, dieser Wissenschaftler als Experte für das besprochene Thema? Was weiß denn ich, ob der angeführte Experte nicht in Wirklichkeit eine rechte Null ist? 🙂

Den vollen Artikel könnt Ihr natürlich auch genießen: hier und danke an Eric, der mich auf diesen Artikel aufmerksam machte.

Eiweiß ist gesund!

Kommentar vom 18. August 2011: Eiweißreich frühstücken macht schlank

Ihr glaubt das nicht? Tse tse. Dann solltet Ihr aber mal die Apotheken-Umschau lesen, in der August-Ausgabe A auf Seite 72 werden nämlich die passenden Ergebnisse einer Studie vorgelegt. „Proteinreiche Speisen am Morgen sättigen lange und beugen so Heißhungerattacken vor“. Dazu untersuchte eine Studie in Columbia, USA drei Wochen lang zehn übergewichtige junge Mädchen.

  • Wie so nur 10? Das ist eine sehr geringe Fallzahl, kaum mit statistischer Aussagekraft.
  • Warum nur Mädchen? Gibt es keine übergewichtigen Jungen in den USA?
  • Warum überhaupt Übergewichtige? Wäre nicht eine Gruppe normalgewichtiger genauso interessant gewesen, zumindest als Kontrollgruppe?

Es gab drei Gruppen – d.h. pro Gruppe die mickrige Anzahl von 3-4 Teilnehmerinnen. Meine Güte, noch weniger wissenschaftlich geht kaum. Gruppe 1: Kein Frühstück; Gruppe 2: ein 500-Kalorien-Mahl mit normalem Eiweißgehalt und Gruppe 3: ein 500-Kalorien-Mahl mit hohem Eiweißgehalt

  • Warum 500 Kalorien zum Frühstück?
  • Handelte es sich um tierisches oder pflanzliches Eiweiß?
  • Woraus bestand der Rest des Frühstücks? Gab es z.B. ein Frischkorngericht dabei?
  • Gab es für den Rest des Tages für alle Gruppen das gleiche zu essen?

Obwohl wichtige Punkte gar nicht berücksichtigt wurde, wurde mit teuersten Methoden ausgewertet: Hormonspiegelmessungen, Magnetresonanztomografie. Sorry, die Geräte können so teuer sein, wie sie wollen – solange Fallzahlen dermaßen mickrig und die Vergleichsgruppen dermaßen schlecht konstruiert sind, bringt das doch gar nichts. Der Satz „Am längsten sättigte das eiweißreiche Frühstück“ hat somit gar keinen Wert. Warum lese ich sowas immer wieder in der Apotheken-Umschau? 😉

Studie für Hobbygärtner

Kommentar vom 24. Juli 2011: Endlich wieder eine Studie!

Die neuste Ausgabe der Apotheken-Umschau (Juli B-Ausgabe) erfreut uns auf Seite 55 wieder, indem sie uns eine Studie vorstellt. Ich bin da wirklich beeindruckt, die Apotheken-Umschau hat ein großes Talent, uns mit hochwichtigen Ergebnissen aus weltbewegenden Studien zu beglücken.

Ihr werdet euren Augen nicht trauen, wenn ich euch verrate, was jetzt Wissenschaftler einer texanischen Universität festgestellt haben: „Wer aktiv Gartenarbeit betreibt, isst überdurchschnittlich viel Gemüse“. Dazu fällt mir nur ein: Potzblitz, darauf wäre ich nie gekommen. Ich dachte immer, wer in seinem Garten werkelt und etwas anbaut, hasst Gemüse und baut es nur an, um es anschließend in einem Freudenfeuer verglühen zu lassen.

Dazu haben die sorgsamen Wissenschaftler „261 Menschen über 50 Jahre nach ihren Ernährungsgewohnheiten“ befragt. Jetzt ist der Satz ein bisschen doppeldeutig: Geht es hier um 261 Überfünfzigjährige oder lief die Studie gar über 50 Jahre? Was wieder einmal zeigt: Nicht nur die Wissenschaftler arbeiten so hervorragend, die Artikelschreiber auch. Hat da keiner Korrektur gelesen und gemerkt, dass der Satz nicht klar ist?

Schön auch, wie so eine Zeitung gestaltet wird. Die Doppelseite, auf der dieser kleine Artikel rechts oben steht, ist in Grünbraun-Tönen gehalten. Das war wohl zu trist? Schon mein Vater pflegte bei Farbfotos zu sagen: „Rot muss ins Bild!“ Dies haben die Layouter der Apotheken-Umschau wohl auch gehört und zum Hobbygärtner-Artikel das Foto einer Strauchtomate gesetzt. Ein herrliches knackiges Rot, dank Strauch noch ein bisschen Grün, also passt es harmonisch auf die Seite. Und damit wir Leser nicht stutzen, kommt jetzt die ganz hochintelligente Bildunterschrift „Schmecken nicht nur Hobbygärtnern: Strauchtomaten“. Noch blöder geht nimmer, oder? 😉

Bauchschmerzen

Kommentar vom 15. Juni 2011: Kinder und Bauchschmerzen

Die Apotheken-Umschau vom Mai überraschte uns in ihrer A-Ausgabe wieder mal mit einer hochinteressanten Statistik, als Quelle gibt sie an: Komitee Forschung Naturmedizin. Das wollen wir mal im Auge behalten 😉 Es heißt also auf Seite 50:

„85,5 % der Eltern in Deutschland behandeln ihre Kinder bei Bauchschmerzen und Erkältungskrankheiten oft mit pflanzlicher Arznei. In England sind es 28 Prozent, in den USA 10 Prozent.“

Klingt gut, gell, so als wenn wir ein Land wären, in dem die Naturheilkunde noch was gilt… Doch welche wichtigen Informationen vermisse ich als bekannte Statistiknörgerlin mal wieder?

  1. Wieso werden Bauchschmerzen und Erkältungen zusammengefasst? Finde ich merkwürdig.
  2. Ist die Prävalenz (will mal angeben, das ist das Fachwort für „Krankheitshäufigkeit“) dieser beiden Krankheiten in allen drei verglichenen Ländern gleich?
  3. Wieso dürfen die USA mit einem Land wie Deutschland verglichen werden, ohne dass die USA in Gebiete aufgeteilt werden?
  4. Womit behandeln die 14,5 % in D, die 72 % in GB und die 90 % in den USA, die da übrig bleiben, ihre Kinder? Vielleicht mit Wadenwickeln? Das wäre ja auch eine Erklärung.
  5. Warum werden gerade diese drei Länder miteinander verglichen?
  6. Was wird unter pflanzlicher Arznei genau verstanden, selbstgemachte Kräutertees oder Produkte aus der Apotheke?
  7. Wie alt sind die Kinder, wie alt die Eltern?
  8. Wie ist die Einstellung der Eltern zu Naturmedizin im Allgemeinen?

Es gibt sicher noch mehr Dinge, die gefragt werden müssen…

Vertrauen ist gut

Kommentar vom 16. Mai 2011: Misstrauen

In der April B-Ausgabe der Apotheken-Umschau werden uns wiederum wichtigste Studien und Umfragergebnisse vorgestellt. Besonders faszinierend, weil die Ergebnisse so niederschmetternd unerwartet sind, ist die neuste Studie der Forscher der Universitäten Honolulu und Milwaukee, die immerhin im Journal of General Internal Medicine veröffentlich wurden. Die A-U fasst sie in einem Satz zusammen:

„Zwei Wochen nach der Behandlung hatten sich die Symptome misstraurischer Patienten eher verschlimmert. In der Studie stuften die beteiligten Hausärzte 18 Prozent ihrer Patienten als schwierig ein.“

Leider erfahren wir nicht, ob diese 18 Prozent mit den misstrauischen Patienten übereinstimmen. Denn dann wäre der Schluss auch anders herum möglich: Hausärzte behandeln misstrauische Patienten nicht so gut wie diejenigen, die ihnen gläubig in die Augen schauen.

Ups, was schreibe ich denn da Böses…. 😉 Ich finde, dass es völlig auf der Hand liegt, dass beidseitiges Vertrauen auch in einer erfolgreicheren Therapie mündet. Aber ich bin eben nicht so wissenschaftlich wie Honolulu- und Milwaukee-Forscher.

Schwachpunkte von Umfragen

Kommentar vom 9. Mai 2011: Die Sinnlosigkeit von Umfragen

Der Eurovision Song Contest wird ja neuerdings immer so schick abgekürzt als ESC. Mich erinnert das eher an die ESC-Taste vom PC 🙂 Nun gab es im Remscheider Generalanzeiger vom 7. Mai eine nicht repräsentative Umfrage. „Nicht repräsentativ“ fiel mir auch erst auf den zweiten Blick auf. Da frage ich mich doch gleich: Was soll eine Umfrage, wenn sie sowieso nicht repräsentativ ist? Platz füllen? Nun, die lebenswichtige Frage lautete:

Freuen Sie sich auf den Eurovision Song Contest?

Darunter können wir eine Torten-Grafik sehen, wie sehr wir uns alle nun darauf freuen. Nun ist es so, dass ich persönlich mich überhaupt nicht darauf freue: Ich habe keinen Fernseher, mir hängt Lena zum Hals raus, das Getue um Düsseldorf nervt mich und das Ganze hat schon seit mindestens 10 Jahren seinen letzen Rest von Charme verloren. Also interessierte ich mich vor allem für die Nein-Antworten. Offenbar war das eine Umfrage mit vier vorgegebenen Antwortmöglichkeiten, immerhin: wir erfahren die Frage und die möglichen Antworten, Infos, die uns sonst ja gerne vorenthalten werden. Und weil wir hier die vorgegebenen Fragen vorgesetzt bekommen, können wir auch wunderbar sehen, warum Umfragen häufig einfach an der Sache vorbeigehen. Irgendjemand denkt sich da nämlich Fragen und vor allem Antworten aus, die angeblich alles abgedecken, und vergisst das Wichtigste. Firmengelenkte Umfragen sind da besonders nett, wenn ich nämlich die Fragen stelle: Finden Sie unsere Firma (a) toll, (b) gut, (c) zufriedenstellend und (d) nicht ganz so gut, können wir uns ausmalen, dass diese Firma kein niederschmetterndes Ergebnis bekommt.

Aber zurück zum ESC, an dem mich ja nun die vorgegebenen „Nein“-Antworten interessierten:

Nein, für mich ist das ein reines Fernsehereignis
Nein, ich vermeide solche Massenveranstaltungen

Noch bescheuerter kann’s nicht sein, oder? Was haben diese Antworten denn mit der Frage zu tun, ob wir uns auf den ESC freuen? Recht wenig. Logische Antworten wären gewesen: (a) Nein, interessiert mich dieses Jahr nicht, (b) hat mich noch nie interessiert, (c) ist mir egal.

Wer die Antworten nun genauer liest, auch die „Ja“, erkennt, dass die Frage falsch gestellt ist. (Ja, so ein Ereignis ist einmalig in der Region“ und „Ja, man kann Menschen aus vielen Ländern kennenlernen“).

Offensichtlich richtet sich die Frage an Menschen aus dem Düsseldorfer Raum, die life dorthin gehen KÖNNTEN. Da machen diese Antwortmöglichkeiten gerade noch Sinn. Dennoch fehlt immer noch die Antwort „Das ganze interessiert mich überhaupt nicht, höre eh nur Klassik“ Und wen interessiert diese Umfrage jetzt noch, außer dem Layouter des RGA vielleicht , der noch einen Platz füllen musste? 😉

Können Videos auf YouTube lügen?

Kommentar vom 18. April 2011: Das habe ich aber in einem Film gesehen!

Mittlerweile haben wir gelernt, dem Gedruckten gegenüber kritisch zu sein. Da können wir bis ins letzte Detail Fragen stellen und den Finger auf Wunden legen. Umso erstaunlicher ist es, wie leicht wir Filme als bare Münze nehmen. Es liegt vielleicht nicht nur an Kritiklosigkeit, sondern auch daran, dass wir selbst selten Filme drehen und daher nicht wissen, wo wir täuschen können.

Ich möchte als Beispiel einmal einen Film heranziehen, der zwei Entsafter miteinander vergleicht. Am Ende des Films (er ist auf Englisch, aber das macht für die Aussage kaum einen Unterschied) fragt der „Tester“: Finden Sie das Video objektiv oder voreingenommen? Natürlich erwartet er die Antwort „Na klar, objektiv“ – denn wir können ja am Bildschirm verfolgen, wie die Ergebnisse aussehen.

Hier könnt Ihr den Film sehen: 

Da gibt es aber ein paar Dinge, die „stinken“.

  • Da ist einmal die Stimmung, die aufgebaut wird: 2 Personen in schwarzem T-Shirt, ohne Lächeln, ohne Humor. Das hinterlässt den Eindruck: Ah, keine Werbung, in der gestrahlt wird. Ein Regal mit ganz vielen Entsaftern, so dass wir denken (sollen): Ah, die kennen sich aus, so viele Geräte, wie sie da stehen haben. Der zweite außer dem Sprecher sagt kein Wort, sondern arbeitet wie Frankensteins Gehilfe stumm. Das hinterlässt den Eindruck: Ah, es reden nicht beide auf uns ein! Und – es wird quasi von einer zweiten Person neutral überprüft.

Unabhängig von den Geräten gibt es aber zahlreiche Punkte, die für einen echten Test viele Fragen offen lassen:

  • Es werden jeweils angeblich gleiche Mengen Tomaten, Orangen usw. in die Entsafter gegeben. Ich sehe aber nicht, wie diese Mengen abgewogen werden.
  • Mir fiel auf, dass keine Tomate durchgeschnitten war. So glatt bekomme ich das beim Abwiegen von Tomaten nicht hin, und schon gar nicht zweimal, auch bei kleinen Tomaten nicht. Unterschiede von 20-30 Gramm können da leicht entstehen.
  • Uns werden zwei Waagen gezeigt, aber es wird nicht demonstriert, ob beide Waagen denn wirklich genau gleich wiegen. Es handelt sich um normale Haushaltswaagen, ob sie beide neu sind, die Batterien frisch, geeicht oder nicht – davon erfahren wir nichts.
  • Die Behälter, in denen der Saft aufgefangen wird, haben Messskalen aufgedruckt. Das hinterlässt den Eindruck: Ah, hier wird genormt gearbeitet! Wer aber einmal zwei Glasschalen gleicher Größe aus einem einfachen Sortiment wiegt, weiß: Das können Unterschiede bis zu 50 g sein, egal was auf den Behälter gedruckt ist. Und die Behälter werden mitgewogen! Korrekter wäre es, den leeren Behälter auf die Waage zu stellen, die Waage auf 0 zu stellen und dann den Saft hineinzupressen.
  • Wir sehen nicht den ganzen Entsaftungsvorgang, zwischendurch sind große Schnitte. Ich weiß von meinen eigenen Filmen, wie günstig Schnitte sind: Ich kann rausschneiden, wenn mir was neben die Schüssel fällt, wenn ich einen Arbeitsschritt durchgeführt habe, der eigentlich nicht gebraucht wird usw.

Interessant auch noch die Auskunft von einem Bekannten, der sich gut mit Entsaftern auskennt. Auch da  gibt es nämlich wichtige Punkte, die das Ergebnis beeinflussen – die hier nicht erwähnt werden:

  • Du kannst die Auslass-Schraube fast aufdrehen, dann hast Du viel weniger Saft und mehr Trester, das sieht man im Video nicht, ob die Schraube auf oder zu ist.
  • Du kannst das falsche Sieb verwenden. Dann kann ich vorher entsaften, damit das Sieb zu ist und dann starten wie mit einem frisch sauber gemachten Gerät,
  •  Durch die längeren Walzen bringt der Elite schon mehr Saft, wenn ich natürlich beim grösseren Gerät nur mit 500 g Ausgangs-Pressgut arbeite, dann kann der kleinere Kempo schon im Vorteil sein, aber wie gesagt, ich glaube es denen nicht.
  •  Dann schreibt er „latest version“ stimmt nicht, denn die neuste Version hat einen anderen Aufsatz und das Modell ist 1305 und nicht 1304, aber im Internet und in Studien darf ja alles behauptet werden.

Vielleicht fällt euch ja auch noch mehr auf. Fazit: Augen auf auch bei Videos. Nicht nur Bilder können lügen, auch Filme! Und das bedarf nicht einmal computertechnischer Tricks.