Frank Escherbach

Schreibt ihr schon eure Geschichte um den Möchtegernpolizisten und Erdbeertortenverweigert Frank Escherbach? Oder webt ihr noch in Gedanken ein kleines Netz um ihn?

Ihr dürft auch gern vor dem 3. Juli einsenden. Und wer nichts einsendet, bekommt natürlich auch die anderen spannenden Geschichten nicht zu sehen. That’s life. 🙂

Wer es noch nicht kennt oder nochmal nachlesen möchte, die Details findet ihr hier:

Übrigens könnt ihr von diesem kleine Projekt auch gerne weitererzählen. Wir beschränken uns nicht auf Leser dieses Blogs.

Mal wieder Marmelade

Letztes Jahr schon habe ich euch gezeigt, wie man im Thermomix wunderbar Konfitüre bzw. Marmelade herstellen kann. Ich habe letztes Jahr viele Gläser gefüllt, die praktisch ein Jahr im Keller, also ohne besondere Kühlung, gehalten haben. Darauf habe ich in dieser Rhabarber- und Erdbeersaison richtig zugelangt. Und gestern habe ich etwas Neues ausprobiert, das uns sehr gut schmeckt:

Erdbeer-Orangenkonfitüre

  • 1 Bio-Orange (170 g) grob vorgeschnitten, ungeschält
  • 610 g Erdbeeren (netto)
  • 130 g Äpfel (100 g zum Gelieren)
    30 g Zitronensaft
  • 1 P Vanillearoma Finesse
  • 320 g Rohrohrzucker
  • 1 TL Johannisbrotkernmehl

Obst grob vorschneiden und mit den anderen Zutaten im Thermomix zerkleinern (8 Sek./Stufe 6). Gärkörbchen als Spritzschutz aufsetzen und kochen (16 Min./110°C/Stufe 1).

Johannisbrotkernmehl bei Stufe 3,5-4 einlaufen lassen. Nochmals 10 Sek./Stufe 9 pürieren.

Schon vorher vorbereiten: Das Schraubglas (oder mehrere kleine) auf ein Handtuch stellen und mit kochendem Wasser füllen, Deckel ebenfalls füllen. Wenn die Konfitüre fertig ist, Wasser ausgießen, Konfitüre einfüllen und Deckel festschrauben.

Im Restaurant

Seitdem ich im Restaurant nicht mehr nach jedem Zuckerkrümel oder Weißbrotbrötchen kritisch frage, ist Essengehen deutlich einfacher geworden. Nicht nur das, ich stelle auch immer wieder fest, dass ich mit mehr Lockerheit sehr lecker und durchaus auch gesund essen kann. Auf dem Foto seht Ihr einen Salat (mit Honig-Senfdressing), gegrilltes Gemüse und etwas Brot. Okay, es ist wahrhaftig Weißmehlbrot. Mir kann jetzt niemand (mehr) erzählen, wegen des bisschen Brotes würde ich meiner Gesundheit schaden.

Die Idee, warmes Gemüse zum Salat zu reichen, finde ich genial. Ich kenne das sonst aus Speisekarten nur in Kombination mit warmem Fleisch.

Linsen

Ich würde ein Erstgeburtsrecht auch gegen einen Teller Linsen verkaufen, denn erstens bin ich die Zweitgeborene und zweitens esse ich Linsen sehr gern. 🙂 Daher heute ein passendes Gericht:

Linsen mit Sauerkraut

  • 80 g kleine Linsen (Berglinsen z.B.)
  • 240 g Wasser
  • 1 Zwiebel, gehackt (80 g)
  • 85 g Kartoffeln, in Scheiben
  • 115 g Sauerkraut

Linsen 6,5 Stunden im Wasser einweichen. Mit den anderen Zutaten 25 Min. kochen und abschmecken mit:

  • 1-2 Prisen Salz
  • 1 Prise schwarzer Pfeffer

Ergibt eine Portion.

  • 10 g Butter

Wer irrt?

Heute waren Eric und ich in unserem Lieblingscafé. Eric nahm eine Tasse Kakao und ein Stück Pflaumenmarzipantorte, ich einen Cappuccino und eine Laugenstange.

An der Torte steht „3,30 Euro“. Die Kasse bongte „3,92 Euro“. Ich fragte nach dem Unterschied. Ja, 3,30 Euro ist der Außerhausverkauf, im Café ist der Mehrwertsteuersatz höher, nämlich 19 %.

19 % auf 3,30 Euro sind exakt 3,92 Euro. Da stutzte ich (leider erst heute). 3,30 Euro ist ja nicht der Nettopreis, sondern enthält bereits 7 % Steuer. Ich habe daraufhin an die Bäckereikette eine E-Mail geschrieben und bin gespannt auf die Antwort:

Sehr geehrte Damen und Herren,
der MWSt-Satz für Speisen außer Haus beträgt bei Ihnen 7 %, bei Verzehr im Café 19 %. Richtig?
Das heißt, wenn ich einen Kuchen für 107 Euro kaufe und mit nach Hause nehme, ist der Nettopreis dieses Kuchens 100 Euro. Wenn ich jetzt den MWSt-Satz von 19 % ansetze, kommt der Verkaufspreis im Café auf Nettopreis + 19 % MWst, im Beispiel 119 Euro.
Ich denke richtig, oder? Sonst korrigieren Sie mich bitte.
Ein Stück Pflaumenmarzipan-Torte war heute mit 3,30 Euro ausgezeichnet. Ich habe mich erkundigt, das ist der Außerhausverkaufspreis, also inklusive 7 % MWSt.
Verzehre ich das Stück Kuchen im Café, berechnet Ihre Kasse 3,92 Euro. Das sind 19 % auf den Außerhauspreis, der bereits 7 % MWSt erhält.
Andersherum: Bei einem Außerhausverkaufspreis von 3,30 inkl. 7 % beträgt der Nettopreis pro Stück 3,08 Euro. Nettopreis + 19 % MWSt = 3,67 Euro, und nicht, wie wir bezahlt haben 3,92.Euro.
Ich bitte um eine zeitnahe Erläuterung. Danke.

Ausschreibung

Janina und ich haben uns ein Schreibprojekt ausgedacht: Die Aufgabe ist es, eine Geschichte zu erzählen, egal was man möchte. Es gibt allerdings einige Eckpunkte, die eingehalten werden müssen. Zu Zweit ist das zwar spannend, aber mit mehr Teilnehmern ist es noch spannender. Also haben wir uns entschlossen, einfach mal herumzufragen, wer Lust zum Mitmachen hat.

Aufgabe

Schreibe eine Geschichte von mindestens 1000 bis höchstens 2000 Wörtern Länge. Spätester Abgabetermin ist der 3. Juli 2022.

Punkte, die in die Geschichte müssen (!):

  1. Die Hauptgestalt der Geschichte heißt Frank Escherbach.
  2. Sein Geburtstag ist der 17.6.1971.
  3. Er wollte gerne bei der Polizei arbeiten, aber man hat ihn nicht genommen.
  4. Er mag keine Erdbeertorte

Wenn wir genug Geschichtgen zusammenbekommen, geben wir vielleicht ein Buch heraus.

Achtung: Wir suchen hier nicht unbedingt gewiefte Schriftsteller, sondern auch einfach Leute mit Fantasie und Spaß daran, sich eine Geschichte auszudenken und zu erzählen. Schriftsteller und Schriftstellerinen, die bereits Erfahrung haben, sind natürlich genauso herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Die Mischung macht’s. 🙂

Federführend (schickes Wort) bin in diesem Fall ich. Meine Email-Adresse ist wilkesmann[at]gmail.com. Ich beantworte Fragen, ich sammle die Geschichten. Wer möchte, kann sich für diese Geschichte bei mir anmelden, es reicht aber auch einfach: schreiben und (rechtzeitig) einsenden.

Ihr könnt es auch gern weitererzählen und für das Projekt werben.

Gemüse und Brot

Ich esse gern Gemüse, kann mich manchmal aber nicht entscheiden, was ich dazu essen. Im „Notfall“ nehme ich dann Brot, weil ich das sowieso gern esse.

Eine für mich neue Gemüsekombination habe ich vor ein paar Tagen ausprobiert und ich fand’s sehr lecker:

Grüne Champignons

1 gute Portion

  • 10 g Sonnenblumenöl
  • 115 g Champignons, in dickeren Scheiben
  • 155 g grüner Spargel (ohne Enden, in Stücken)
  • 70 g Wasser

Als Gemüsepfanne 15 Min. Abschmecken mit

  • 1-2 Prisen Salz
  • 1 TL Cashewnussmus

Was will man mehr? Vegan, vegetarisch, einfach und nicht zu vergessen: köstlich. 🙂