Rezept der Woche: Knäcke

Es ist Rhabarberzeit. Was viele nicht wissen – er schmeckt auch als Gemüse gut und ist somit ebenfalls „Knäckebrot-fähig“.

Rhabarberknäckebrot

150 g Rhabarber
135 g Wasser
40 g Olivenöl
250 g Dinkel
250 g Nacktgerste
30-32 g Hefe (3/4 Würfel)
2 TL Honig (25 g)
2 TL Kräutersalz (10 g)

  • Rhabarber waschen und in Stücke schneiden. Möglichst fein pürieren, erst alleine, dann mit Wasser, Honig und Olivenöl (z.B. im Thermomix: 1 Minute auf Stufe 4, dann 10-20 Sekunden auf Stufe 10).
  • Getreide mischen und fein mahlen. Mit dem Salz mischen.
  • Mehl zu der Rhabarbermasse geben, Hefe darüber zerbröseln und maschinell verkneten (Thermomix: 2,5 Minuten auf Teigeinstellung). Anschließend noch mit der Hand einige Minuten nachkneten.
  • Teigkugel mit Wasser besprühen, in eine Plastiktüte packen und mit einem Geschirrtuch bedecken; 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  • Zwei Backbleche mit Backfolie oder Dauerbackfolie auslegen.
  • Teig nochmals kurz durchkneten und in zwei Portionen aufteilen. Auf einer Dauerbackfolie eine Portion dünn ausrollen. Mit einer Gabel einstechen und mit einem Teigrädchen in passend große Stücke schneiden. Mit der anderen Teigportion genauso verfahren.
  • Gut mit Wasser einsprühen. Jedes Blech in eine große Plastiktüte stecken und 25 Minuten gehen lassen.
  • Ofen (Heißluft) auf 250 °C stellen, eine ofenfeste Form mit heißem Wasser auf den Boden stellen und 15 Minuten vorheizen. Bleche einschieben (wer keinen Umluftofen benutzt, backt hintereinander) und sofort auf 150°C herunterstellen.. 30-40 Minuten mehr trocknen als backen.
  • Auf einem Gitterrost auskühlen lassen, dabei mit einem Geschirrtuch abdecken.
  • In einer gut schließenden Metalldose aufbewahren.

 

Pokemon Go – Arenen (Teil 2)

Welches Pokemon setze ich in eine Arena, wenn ich sie besiegt habe?

Für mich gibt es zwei Arten von Arenen: Solche, die mehrmals täglich den Besitzer wechseln, und solche, bei denen ich die Chance habe, dort mehrere Tage zu verweilen.

Zu beachten ist, dass wenn man aus einer Arena geworfen wird, man das entsprechende Pokemone mit Beleber und Tränken versehen muss, um es weiter zu verwenden. Es sei denn, ich bin bereit, mich von diesem kleinen Monster zu trennen.

Arenen, bei denen ich auf Verbleib hoffe, bestücke ich mit einem starken Pokemon, von dem ich weiß, dass es gut zur Verteidigung ist. Woher ich das weiß? Nun, das merke ich doch selbst, wenn ich eine Arena bekämpfe. So habe ich zum Beispiel gelernt aufzuatmen, wenn ein fettes Dragoran irgendwo sitzt. Auch ein starkes Garados ist gut für den Angriff, aber nicht für den Verbleib. Gut hingegen sind starke Lapras und Relaxo, gefürchtet starke Heiteiras, die kurz nach Einführung fast unbesiegbar waren. Die Heiteiras sind zwar immer noch „ein schwerer Brocken“, aber nicht mehr uneinnehmbare Bastionen – was ja auch das Spiel vollkommen blockieren würde, das hat Niantic wohl auch gemerkt und die Konsequenzen gezogen.

In Arenen, aus denen ich vermutlich bald herausgeworfen werde, stecke ich meine Dubletten. Es kommt ja immer wieder vor, dass ich Pokemon zu Monstern entwickle, die ich bereits habe. Früher habe ich sie einfach an den Professor geschickt und ein Bonbon geerntet. Das mache ich schon lange nicht mehr! Heute verwende ich sie zum ersten Angriff auf eine Arena und vor allem auch zum Platzieren in eingenommenen Arenen. Wird mir die Arena dann weggenommen, habe ich keinen Verlust an Belebern oder Tränken und kann das entsprechende „saft- und kraftlose“ Pokemon dann gegen ein Bonbon umtauschen.

Es gibt einige Spieler, die die niedrigsten Werte (z.B. Evolis mit 10 WP, Amoroso mit 719 WP usw.) in Arenen setzen. Ich weiß nicht, ob sie damit wirklich erfolgreich sind, aber den Erhalt der Arena sichern sie sich damit nicht. Setze ich ein mittelstarkes Pokemon in eine leere Arena, ist noch „oben“ und „unten“ Platz und mit ein bisschen Glück wächst die Arena dann auf ein Level, das dann doch einmal länger hält als die üblichen 4 Stunden oder weniger.

Eine Arena der untersten Stufe (mit nur einem Pokemon drin) ist schon für Anfänger einfach zu nehmen, weil der Angreifer sechs verschiedene Pokemon „abarbeiten“ kann. Dabei habe ich festgestellt, dass gelegentlich für recht hohe Pokemon schon kleine Werte reichen, um es aus der Arena zu kippen. Warum sollte ich also ein superstarkes Pokemon in eine häufig den Besitzer wechselnde Arena setzen? Die Chance, dass die bald gekippt wird, ist sehr hoch.

Wenn ich eine Arena einnehme, bekomme ich dieselbe Punktzahl, egal, wie stark die Pokemon in der Arena sind. Insoweit verschenke ich Punkte an „Gegner“, wenn ich Pokemon mit extrem niedrigen WP-Werten einsetze.

Bei Arenen, bei denen ich weiß, dass zu bestimmten Tageszeiten Spieler aus anderen Teams gerne die Arena in Besitz nehmen, setze ich auch keine besonders hohen Pokemon ein. Erstens ist das schädlich für mich und zweitens finde ich es unfair – auch andere dürfen ja mal in den Genuss der Arenenvorteile kommen. Ich finde nur ein paar Spieler albern, die genau wissen, dass ich mir die Arena morgens wieder hole, dass sie ihre Hammer-Monster einsetzen. Wem dient das? Schon ab Level 33 war ich in der Lage, wenn auch mit Mühe und Zeit, eine 10er Arena einzunehmen. Eine Arena Level 2 oder 3 ist dann keine Schwierigkeit mehr, warum verschwenden diese Spieler also ihre guten Pokemon?

Will man in eine Arena des eigenen Teams, muss man sich ab Arena-Level 3 einen Platz erkämpfen. Anfangs habe ich das nach wenigen Versuchen aufgegeben – da kämpfe und kämpfe ich unter Einsatz von Belebern und Tränken und der Arenalevel steigt nur minimal an. 6 oder 7 Kämpfe, um in eine Arena zu kommen? Viel zu viel! Mittlerweile habe ich dazu gelernt: Will ich eine Arena „hochleveln“, muss ich zusehen, dass ich zumindest die beiden untersten Pokemon mit noch niedrigeren Pokemon besiege. Da ich sechs zur Verfügung habe insgesamt, geht das gut. So bin ich häufig schon mit nur einem Kampf in eine „geschlossene“ Arena gekommen.

 

Fixe Mixer: Ein luftiger Aufstrich

Steckrübensouffléstreich

Zubereitungszeit: ca. 30 Min; ergibt sieben Portionen in Größe von Papiermuffinformen
Frisch ist der Aufstreich sehr schön locker, daher der Name „Soufflé“.

aufstrich

100 g Sonnenblumenkerne
45 g Selleriegrün
200 g Steckrübe
6 g Ingwer (frisch)
100 g Wasser

1 gestrichener Teelöffel gemahlener Paprika mild
2 gestricheneTeelöffel Kräutersalz
1 Prise Cayennepfeffer / gem. Chili
frisch gemahlener Pfeffer
1 gestrichener Teelöffel Delikata (Gewürzmischung von Brecht)
3 Teelöffel Apfelessig

60 g Butter

Zubereitung beschrieben im Thermomix. Geht sicher auch im normalen Topf mit einem Pürierstab.

Sonnenblumenkerne sehr fein mahlen (1 Minute Stufe 10). Kleingeschnittenes geputztes Gemüse und Ingwer (ungeschält) hinzugeben, kurz raffeln (4 Sekunden Stufe 8). Wasser hinzufügen und 12 Minuten, Stufe 1, 100 °C garen (sobald 100 °C erreicht ist, auf 90 °C zurückschalten).

Gewürze hinzufügen, pürieren (8 Sekunden Stufe 10). Abschmecken, dann die Butter einarbeiten (10 Sekunden Stufe 4). Sieben Papierförmchen füllen; was nicht in den nächsten 2-3 Tagen verbraucht wird, friere ich in solchen Fällen in der Form ein.

 

 

Da staunt die Expertin

Wie bekannt sein dürfte, liebe ich Kakao aus dem Vitamix und bezeichne mich als Kakaoexpertin. Mein Standardkakao enthält mal Cashewnüsse, mal keine (10 g Kakaonibs, 0-20 g Cashewnüsse, 20 g Nackthafer 3 Deglet Nour Datteln, 5-10 g frischer Ingwer). Jetzt fiel mir im Keller ein Glas Cashewnussmus in die Hände, Zeit es aufzubrachen, fand ich. Daraufhin habe ich letztlich statt 20 g Cashewnüssen einfach 20 g Cashewnussmus in den Kakao gegeben. Eigenartigerweise schmeckt er anders, cremiger als mit Nüssen. Was ich mir irgendwie nicht erklären kann, denn die Hochleistungsmixer hauen ja eigentlich alles platt und zu Creme. Auch ist er süßer als sonst, obwohl ich nur die üblichen 3 kleinen Deglet Nour-Datteln hinzugegeben habe.

Das ist ein Phänomen, für das ich keine Erklärung habe.