Selleriesaft

Es wundert mich nicht länger, dass Ötzi relativ jung verstorben ist. Wetten, er hat nicht jeden Morgen Zitronenwasser gefolgt von Selleriesaft getrunken?

Ich frage mich, wie lange es noch dauert, bis irgendso ein Guru aufsteht und erklärt, dass Hundekot, 1 Gramm pro Tag, alle Krankheiten heilt und den Körper fit hält. Und ich wette, dass es unendlich viele Erfahrungsberichte begeisterter Anwender gibt. Vor allem Anwenderinnen.

Was ich an der Vollwerternährung so schätze, ist, dass sie nicht einseitig, dafür aber einleuchtend ist. Man muss ihr nicht fanatisch oder bis in die letzte Ecke folgen.

Jede Ernährung, die auf ein bestimmtes Lebensmittel schwört, kann nur Blödsinn sein, sorry. Denn die Natur (oder der liebe Gott) würde es nicht zulassen, dass eine solch einseitig ausgerichtete Ernährung die Evolution aushält.

„So natürlich wie möglich“ hat was mit Natur zu tun. Selleriesaft nicht, denn ohne Maschine geht da nix.

Aber der Verkauf von Selleriestangen und Entsaftern (und Entsaftsterinnen) in der Arktis könnte sich als lukrativ erweisen. Sehe ich da eine Marktlücke?

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Melanie Nr. 2

Frage von A.:

Ich war sechs Wochen krank. Jetzt bin ich wieder im Büro. Mein Chef zieht jetzt über mich her! Das hat mir eine zuverlässige Kollegin, die ich gut kenne, erzählt.

Antwort Melanie:

Liebe A.!

Wenn Deine Kollegin es so gut mit Dir meint, hat sie Dich dann besucht, als Du krank warst? Dir eine Grußkarte geschickt? Auch der zuverlässigste Mensch kann übrigens nach einigen Tagen nicht mehr wörtlich wiederholen, was er gehört hat – schon gar nicht, wenn es ihn nicht selbst betrifft.

Mein Rat in solchen Situationen: Unterbinde solche Gespräche. Sage direkt: „Ich will das gar nicht wissen. Bitte lass uns das Thema wechseln!“

Du wirst so viel besser schlafen, du musst dich nicht über deinen Chef ärgern und lernst, Neugiert dort zu lassen, wo sie hingehört: In einen alten Ablagekarton im Speicher.

Liebe Grüße
Deine Melanie

Und was habe ich selbst daraus gelernt? Nun, die Distanz zu üblen Reden zu vergrößern, habe ich auch noch nicht 100% gelernt. Es bestärkte mich noch einmal darin, dass auch ich das üble Hobby ‚Lästern‘ ablegen möchte.

Wenn Ihr mich etwas fragen möchtet: Meine E-Mail-Adresse ist steinweg.m@gmx.de.

Und danke dir, Ute, für den Platz hier!

Melanie Nr. 1

Liebe Leser und Leserinnen von Utes Blog,

ganz herzlich bedanke ich mich heute bei euch für eure freundliche Aufnahme. Ich hatte noch gar nicht damit gerechnet, dass sich jemand bei mir meldet. Aber es gab wahrhaftig vier Zuschriften! Ich hoffe, ich konnte den vier lieben Menschen helfen. Morgen darf ich einen besonders wichtigen Austausch vorstellen, weil ich glaube, dass wir alle daraus lernen können. Auch ich, denn wer Rat und Hilfe gibt, erntet selbst neues Wissen und erfährt Hilfe.

Bis auf bald viele liebe Grüße
eure Melanie

Fast ein Anagramm…

Wenn ich das Wort Fenster nehme, kann ich mit den Buchstaben verschiedene Wörter bilden, z.B.

F   fest, Feste, Fete, Fee, Feen, Ferse, fern, Ferne
E   ernst, er, es, erst
N   Nest, Nester, nee
S   Senf, Set, Stern, Sterne
T  Teer, Test
R   Rest, Reste, Ren

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit 🙂

Zeigt mir, wie viele Wörter ihr aus dem Wort ZEBRASTREIFEN bilden könnt! Wenn möglich, versucht es ohne Hilfe von PC oder Handy, dann hat das Gehirn mehr zu tun. Es ist nämlich eine von vielen Konzentrationsübungen.

Lipogramm…

Bei einem Lipogramm lässt man absichtlich einen bestimmten Buchstaben weg. Zum Beispiel: Schreibe einen möglichst langen Satz ohne den Buchstaben „o“. Das könnte sein:

Wer sich gern an einen Strand setzen will, darf das immer tun, wenn ihm der Sinn danach steht, das bedarf nicht einmal der Genehmigung durch die Aufsicht.

EURE AUFGABE:
Ich warte auf Kommentare mit möglichst langen Sätzen ohne ein einziges „i“ 🙂

Melanie

Heute möchte sich Melanie Steinweg vorstellen. Sie hilft Menschen in schwierigen Lebensfragen, so sagt sie. Den modernen Medien gegenüber ist sie kritisch eingestellt, sie gesteht auch eine gewisse Hilflosigkeit. Daher habe ich versprochen, ihr zu helfen.

Warum? Ich habe sie als lebenskluge Frau kennengelernt, die extrem hilfsbereit ist. Die Möglichkeit, nicht nur persönlich, sondern auch über Entfernungen und quasi jemandem anonym zu helfen, reizt sie sehr. Denn Fremden gegenüber, so sagt sie, ist sie auch ein wenig schüchtern.

Also: Wer ein kleines oder großes Problemchen hat, bei dem er sich vielleicht von einem anderen Rat erwartet, kann Melanie gern fragen. Ihre EMail-Adresse ist steinweg.m@gmx.de. Sie bittet um Verständnis, dass auf meinem Blog dann besonders interessante Fragen und Antworten vorgestellt werden können – natürlich völlig anonym! Sie übt für einen eigenen Blog!

Ich bin gespannt. Das ist mal wieder ganz was Neues für mich hier 🙂