Frag doch mal die Ute 2.0 – Antworten

Daniela fragte:

„Isst du nach wie vor täglich Frischkornbrei?“

Antwort:

Ja, wenn auch in reiner Haferform. Also Hafer geflockt, manchmal mit heißem Wasser übergossen, Eric mag das sehr. Dazu ein Obstgemisch, meistens püriert. Sahne halte ich nicht für notwendig, sondern nur für ein Extra. Nüsse nehme ich als Deko.

Das klassische Getreidebrei-Frühstück, das über Nacht eingeweicht wird, habe ich schon lange nicht mehr gegessen, wir mögen Haferflocken einfach zu sehr. 🙂

Jesse-Gabriel fragte:

„Hast du deine gesunde Ernährung’s und Lebensweise von zu Hause mitgenommen oder bist du später erst dazu gekommen und wenn ja, was waren der Ausschlaggebende Punkt, Punkte?“

Antwort:

Von zu Hause habe ich in Sachen Ernährung nichts Besonderes mitbekommen. Allerdings gab es bei uns fast keine Fertigmahlzeiten, denn Pizza war damals nicht in den Tiefkühltruhen. Meine Mutter hat regelmäßig frisch gekocht, es gab Obst und Salat, aber Zucker und Weißmehl waren keinesfalls tabu.

Eingestiegen in die Umstellung der Ernährung bin ich Ende der 90er, als ein Gallenleiden dazu geführt hatte, dass ich außer Weißbrot, Milchreis und ähnlichem nichts mehr vertragen habe, selbst ein Apfel konnte problematisch sein – und das, obwohl ich immer schon gern Obst und Gemüse gegessen habe. Eine Leserin einer meiner Rezensionen in Amazon verwies mich  auf Bruker und als ich dann sein Buch über Leber und Galle gelesen hatte, dachte ich: Das ist einen Versuch wert! Binnen weniger Tage vertrug ich wieder Frisches. So fing das 2003/2004 an. 2005 habe ich mich dann wirklich „umgestellt“.

 

Frag doch mal die Ute 2.0

Frag doch mal die Ute – das gab’s vor ein paar Jahren mal. Da ging es um Themen der Vollwertkost. Da alles immer aktueller werden muss und mit einem 2.0 versehen wird, mache ich das jetzt auch.

Also: Frag doch mal die Ute 2.0.

Jedes Thema ist erlaubt. Und jede Antwort.

 

22. Juli 2015 – was war denn da?

Buschbohnen in Senfsoße

2 Portionen; Urteil Eric und ich: 8 von 10 möglichen Punkten

Gemüse:

  • 85 g Kichererbsenkochwasser (auch aus der Dose)
  • 200 g Buschbohnen, Enden abgeschnitten, halbiert (netto)
  • 125 g Möhren, Enden abgeschnitten, in Scheiben (netto)

Zutaten in der angegebenen Reihenfolge in eine 24-cm-Pfanne geben. Deckel auflegen, auf höchster Einstellung zum Kochen bringen, bis Dampf unter dem Deckel austritt. Auf kleinste Einstellung drehen und 15 Min. dünsten, ohne den Deckel abzuheben.

Soße:

  • 1 Aprikose, entsteint, in Stücken (50 g netto)
  • 10 g Senf (etwa 1 TL)
  • 5 g Salz
  • 1 MS gem. schwarzer Pfeffer
  • 15 g Sonnenblumenöl
  • 50 g Kichererbsenkochwasser

Zutaten im kleinen Becher mit dem Magic verquirlen. Unter das Gemüse rühren. – Bei mir gab es dazu roten Reis.

Einfaches Kochen

Je einfacher die Kocherei, umso lieber ist mir das. Und wenn es dann noch extrem wenig Arbeit macht – na, da teile ich das doch mit euch. Ich nenne das Gericht Champignonnudeln supersimpel, aber wenn Ihr was Moderneres essen wollte, dürft Ihr es auch als Champignon-Nudel-OnePot nennen.

Champignonnudeln supersimpel

1 Portion

  • 15 g Öl
  • 200 g Champignons, in Scheiben
  • 200 g Wasser
  • 75 g Vollkornspiralnudeln
  • 1 gestr. TL Salz
  • 1-2 Prisen Pfeffer
  • 1 EL Joghurt (oder Sahne, Schmand….)

Champignons im Öl andünsten. Wasser und Nudeln zugeben, dabei ab und zu umrühren, damit auch alle Nudeln garen können. Ich habe zusammen 15 Min. gedünstet bei einer angegebenen Kochzeit für die Nudeln von 11 Min., weil ich Nudeln gerne weich mag. Restliche Zutaten unterrühren. Fertig