Vor 15 Jahren

Manchmal staune ich selbst, was ich so schon alles gemacht habe. 😉 Die Vorlage für mich war ein Rezept von Manz (der mit den Backöfen), das sich Mogel-Croissants nennt.

Croissant-Hochstapler

220 g Einkorn
330 g Dinkel
1 Würfel Bio-Hefe (42 g)
125 g Wasser
125 g Sahne
50 g Schmand
1 EL Wasser
50 g weiche Butter
5 g Salz (= 1 TL)

100 g Butter

 Zubereitung beschrieben im Thermomix – geht natürlich auch mit Handrührgerät oder Küchenmaschine.

Hefe im lauwarmen Wasser verrühren und auflösen. Getreide mischen und in der Getreidemühle fein mahlen. 50 g abwiegen und mit den 100 g Butter beiseite stellen. Restliche Zutaten in den Thermomix geben (500 g Mehl zuerst): in die Küchenmaschine geben (Flüssigkeiten zuerst; Hefe oben auf bröseln) und 3 Min. auf Teigeinstellung verkneten lassen. In eine Edelstahlschüssel geben. Oberfläche mit nasser Hand glatt streichen und die Schüssel in einen Plastiksack packen. 30 Min. stehen lassen.

Die 100 g Butter auf kleiner Flamme flüssig werden lassen, erkalten lassen und 50 g Mehl unterrühren.

Teig auf eine Fläche von ca. 30 x 40 cm ausrollen (5 mm dick), mit der Butter-Mehlmasse bestreichen und Dreiecke ausschneiden (jedes Dreieck 50 g). Die Dreiecke  von der breiten Seite zur Spitze rollen = Hörnchen. Auf zwei mit Backfolie ausgelegte Backbleche setzen und gut mit Wasser einsprühen. 10 Min. stehen lassen, in dieser Zeit den Backofen (Heißluft) auf 225°C vorheizen.

Beide Bleche einschieben. Bei 225°C für 15 Min. backen, die Bleche tauschen und nochmals 5 Min. backen.

Iphorismie

Eine iphorismische Short Story für den 14. November

Alexander von Humboldt und Amy Winehouse hatten heute Geburtstag. An demselben Tag wurde der US-amerikanische Präsident William McKinley 1901 ermordet. Sein Todestag liegt somit zwischen Alex und Amy.

„Amy“, rief Alex daher: „Hast du William zwischen uns gesehen?“ Amy schüttelte den Kopf, nahm ihr Fernglas und schaute noch einmal durch. Dann winkte sie hektisch William zu. „Hey, Willy, deine Augenbrauen sind echt der Hammer, findest du nicht auch, Alex?“

McKinley blinzelte in Amys Richtung. „Sie würden gut zu deinem Bienenkorb-Haarstil passen.“

Die beiden verstanden sich auf Anhieb gut, da sie beide englisch sprachen. Da stand Alex so ein bisschen außen vor. Das tut mir jetzt echt leid.

… und es geht weiter!

Die Iphorismen habe ich veröffentlicht, da stellt sich naturgemäß die Frage: Was kommt danach? Ganz logisch, es kokmmen iphorismische Short Stories.

Was zeichnet eine Kurzgeschichte aus?

Gute Kurzgeschichten haben eine witzige Pointe, sind kurz (zwischen – selten – einer halben und 30 Seiten), haben einen packenden Anfang und ein witziges Ende oder eines, das die Leser zum Nachdenken bringt. Die Leserinnen denken sowieso immer über das Ende von Kurzgeschichten nach, ich brauche mich daher nicht mit einer gendergerechten Form quälen.
Und wo ist nun der Unterschied?

Die iphorismische Short Story

Was nicht denglisch ist, ist nicht gut (dies könnte in die Iphorismen aufgenommen werden). Also ist es logisch, diese Literaturgattung so zu bezeichnen.
Was zeichnet die iphorismische Short Story aus?

  1. Sie darf nicht länger sein als eine Buchseite eines Buches mit maximal Taschenbuchgröße.
  2. Eine Pointe ist fast verpönt und darf nur per Zufall hineingeraten.
  3. Der Anfang schon soll die Leser möglichst abstoßen oder langweilen.
  4. Es muss, wenn ein Sammelband erscheint, an jedem Tag eine dabei sein.
  5. Eventuell kommt hier noch mehr. Ist dies der letzte Punkt, so hat sich erwiesen, dass „eventuell“ eben nicht eingetroffen ist.

Morgen bringe ich ein Beispiel.

Viel kann ich nicht tun …

Die Nachrichten über die Taliban, die sich nach der Machtübernahme noch überschlugen, werden seltener. Wichtiger sind natürlich Tage wie der Single Day oder der Black Friday, da gibt’s immerhin Sonderangebote.

Ich habe eine Stelle gefunden, die afghanische Frauen unterstützt. Das halte ich für eine sehr wichtige und gute Oganisation! Aber lest selbst:

Beobachtungen beim Autofahren

Foto von pixabay.com

Offenbar lernen Fahrschüler heute andere Regeln als ich vor immerhin fünfzig Jahren. Ich habe gelernt, dass man vor dem Abbiegen blinkt; blinkt, wenn man ausscheren will; und blinkt, wenn man losfährt. Was mir heutzutage auffällt, ist, dass Blinken unmodern geworden ist. Ich frage mich, wann die Blinker am Autor durch lustige Leuchtreklame ersetzt werden, die immer leuchten und für die wir einen kleinen Werbeobulus bekommen. Oder sie werden komplett abmontiert, weil sie so überflüssig sind.

Das Geringste ist noch, dass offenbar ein paar Autofahrer glauben, Blinken sei nur angesagt, wenn andere Autos in der Nähe sind. Dass so ein Fußgänger sich auch am Blinken der Autos orientieren könnte, kommt ihnen gar nicht erst in den Sinn.

Ampeln an Kreuzungen sind ein anderes feines Beispiel: Es ist nicht wirklich sinnvoll, dass ich erst dann den Blinkvorgang einläute, wenn ich bereits gerade die Ampel passiere. Hilfreich ist es durchaus einige Meter vorher. Und ich bin ja gar nicht so dreist, laut zu verlangen, dass auch ein stehendes Auto an der Ampel durchaus blinken kann.

Und wie oft erlebe ich es heute, dass mich auf der Autobahn jemand mit Wahnsinnstempo nicht nur überholt, sondern dann 200 Meter später auch sofort die Abfahrt ansteuert – ohne zu blinken, natürlich. Die Regel, die ich noch gelernt habe, lautet: Ab 300 Meter (Barke mit drei Strichen) vorher schaltet man den Blinker ein.

Ach ja, es gibt ein interessantes Beispiel, wann häufig der Blinker gesetzt wird mit neuer Funktion: Auf der Autobahnauffahrt wird nach links geblinkt und dann gleich auch nach links auf die Fahrbahn (die rechte Autobahnspur) gesetzt. Auf den laufenden Autobahnverkehr zu achten, ist scheins lächerlich, wer blinkt, hat Vorfahrt.

Ich muss mich schämen, dass ich so Old School bin: Auch auf kleineren Straßen blinke ich noch, um den Abbiegevorgang einzuleiten. Da gehöre ich aber wirklich zu einer aussterbenden Art!

Neue Wolle im Haus

Gestern kam ich an meinem Lieblingswollladen innerhalb der Öffnungszeiten vorbei. Fatal! Wieder gab es ein Supersonderangebot, dem ich nicht widerstehen konnte. Die Wolle hat sogar eine gute Zusammensetzung: 35% Alpaka, 25% Mohair, 25% Schurwolle, 10% Polyamid und 5% Polyester.

Es gab noch drei Farben, die dritte (ein merkwürdiges verwaschenes Seegrün) gefiel mir nicht so richtig. Aber zwei Farben – ein dunkles Braun und ein Rostrot, beide mit etwas Glitzer – hüpften sofort in meine Einkaufstasche. Zehn Knäuel dürften für einen Schal reichen, meinte die Verkäuferin ebenfalls.

Frage an dich

Ja, ich frage dich ganz persönlich – nicht weil ich dich zu etwas drängen möchte, überhaupt nicht. Aber es wundert mich einfach, warum so wenige Gäste bei den Aktionen mitmachen. Sind die Themen nicht interessant genug? Traust du dich nicht (was gar nicht sein kann, denn es kann ja nichts passieren 🙂 )? Hast du kein passendes Rezept, kochst und backst du überhaupt nie, was ist es?

Wenn es an uns Veranstalterinnen liegt, dann lesen wir auch gerne den Grund. Hier ist nichts in Stein gemeißelt, ein reges Leben ist gern gesehen!

Wer sich nicht in einem Kommentar äußern möchte, aber trotzdem bereit ist, Auskunft zu geben: Ich lese gern eine Email dazu und kann die Antwort ohne Namen oder eben gar nicht veröffentlichn.

Bitte, bitte 🙂

Pixabay

Beiträge kommen besser an, wenn ein Foto drin steht. Ist leider so. Also reine Textbeiträge locken nicht die Millionen von Besuchern an, die man sich als Blogger vielleicht wünscht. 😉

Aber mal im Ernst: Es gibt Beiträge, da ist ein Foto einfach viel, viel besser. Nicht immer aber habe ich Bilder im eigenen Vorrat. Vor wenigen Tagen habe ich zweimal fremde Fotos eingebunden.

Ich machte mich auf die Suche nach kostenlosen Fotos. Da ich mit diesem Blog kein Geld verdiene, kann ich mir auch gekaufte Fotos nicht leisten bzw. will ich außer meiner Arbeitszeit nicht auch noch Geld investieren. Da fand ich dann pixabay.com.

Pixabay hat eine große Auswahl an Fotos. Man muss nur ein bisschen aufpassen, wenn man irgend ein Suchtwort eingibt, kommen auch häufig Bezahlfotos als Angebot. Wenn man die Augen aber etwas weiter öffnet, sieht man eine Stelle zum Anklicken „nur die kostenlosen anzeigen“ (oder so ähnlich).

Was mir aber ebenfalls gut gefällt: Die Bilder sind dann wirklich kostenlos, es besteht noch nicht einmal eine Linkverpflichtung. Dennoch ist es nur fair, wenn ich einen Link gebe. Ebenfalls sehr schön: Wenn ich ein passendes kostenloses Foto gefunden habe, kann ich dem Fotografen bzw. der Fotografen Geld spenden. Die Summe bleibt mir überlassen. Das mache ich dann auch in bescheidenem Rahmen.

Prima! Hoffentlich kommen immer mehr Fotos zu Pixabay und hoffentlich spenden auch alle Verwender der kostenlosen Bilder eine kleine Summe.

Weihnachtsbrötchen

Vor ein paar Tagen kam mir eine Idee für ein Weihnachtsrezept. Zur Umsetzung bin ich noch nicht gekommen. Dann dachte ich: Das wäre doch vielleicht was für die, die noch schwanken, ob sie bei der Dezember-Aktion teilnehmen.

Bild von Pixabay

Ich habe mir so ganz grob überlegt, was rein soll. Ich sage euch, was mir dazu eingefallen ist, und wer möchte, kann sich daran versuchen:

  • 300 g Mehl
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • Hefe
  • Hafermilch, Wasser und/oder Skyr
  • Süßungsmittel (Honig, Rohrrohrzucker, Vollrohrzucker, Sirup usw.)
  • Lebkuchengewürz
  • etwas Kakao
  • Salz
  • 50 g Orangeat
  • 100 g Rosinen

Weitere Zusätze sind natürlich möglich, manche mögen auch kein Orangeat – Ihr habt freie Hand. Nur irgendwas mit Weihnachten sollte es schon zu tun haben 😉

Meldet euch gern in einem Kommentar oder per E-Mail 🙂 🙂 🙂

Weihnachtsgebäck

Bild von silviarita auf Pixabay

Du würdest gern bei der Aktion Weihnachtsgebäck (für den 6. Dezember) mitmachen, hast aber kein Rezept? Dir kann geholfen werden 😉 Ich liefere nämlich ein Rezept für dich. Sie sind aus einem alten Backbuch, können von dir identisch nachgebacken oder auch – was schöne wäre – vollwertig abgewandelt werden.

Hier sind mögliche Rezepte:

  • Honigbrot
  • Dominosteine
  • Nussprinten
  • Honigplätzchen
  • Liegnitzer Bomben
  • Spitzkuchen

Sollte dann beim Backen etwas schief gehen: Das muss nicht vertuscht werden 😉 Ich finde das immer höchst spannend, wenn ein Rezept nicht so klappt, wie vorgegeben. Dann frage ich mich immer: Was ist falsch an dem Rezept? Bin ich vom Rezept abgewichen, stelle ich mir natürlich auch die Frage: Was habe ich falsch gemacht? Aber Rezepte sind häufiger mit Fehlern durchlöchert, als man denkt!

Termin für die Abgabe von Foto und Text (vorzugsweise per Email an mich) ist der 28. November.

Und jetzt seid Ihr gefragt – sucht euch ein Rezept aus und gebt einfach Bescheid. Nach wie vor gilt natürlich auch, dass gern als Gast gesehen ist, der mit einem Rezept aus seinem eigenen Repertoire glänzen will.