Alt weg, neu her

Wir müssen alles der neuen Zeit anpassen, die Kinder verstehen uns ja sonst nicht mehr. Was soll so ein Zehnjähriger mit dem Spruch „Wer den Pfennig nicht ehr….“ anfangen?

Mein Vorschlag für heute:

„Jeder ist seines Glückes Softwareentwickler.“

Rezepte im Internet

Umfrage unter Foodbloggern*

* = Menschen, die regelmäßig Rezepte im Internet veröffentlichen, meist auf einem Blog.

Wer ganz normal kocht, wird sich manchmal wundern, wie Foodblogger es schaffen, ihre Mahlzeiten so aufwändig herzustellen und liebevoll zu dekorieren. Irgendwie drängt sich dann der Eindruck auf, Foodblogger leben nur für das Essen. Die Crystal Myth University in EastSouthWest Wales hat sich nun dieser Frage zugewandt und die 100 wichtigsten Foodblogger in Europa befragt. (Wenn du nicht dabei bist, nimmst du eben keinen hervorragenden Platz ein, sorry). Prof. Dr. Anthony Billions vom Department for Believable Statistics, der mit seinen Mitarbeitern zusammen diese Studie durchgeführt hat, erklärt, dass die Auswahl der Blogger, Bloggerinnen, Bloger*innen und Blogger*d nach streng statistischen Grundsätzen erfolgte.

Die Studiengruppe um Billions verschickte 120 Fragebögen an die ausgewählten 100 Blogger. 20 Fragebögen wurden sowohl per Email als auch per Post verschickt, um mit größtmöglicher Sicherheit sicherzustellen, dass auch alle die Bögen erhalten haben.

98 Blogger haben geantwortet. Das ist eine sehr erfreuliche Rücklaufrate. Von diesen Bloggern haben die Mitarbeiter des DfBS folgende Statistiken errechnen können:

0,3 % aller Blogger kochen jeden Tag selbst

1 % aller Blogger, die sich mit gesundem Essen beschäftigen, wissen, dass Dosenobst nicht so gesund ist wie frisches Obst.

1,1 % der Blogger verwenden niemals Fertiggerichte in ihrer Küche (nicht als Fertiggerichte zählten: Dosentomaten, Tomatenmark, Gemüse aus der Dose, Obst aus der Dose, Schokolade von 50 bis 80% Kakaogehalt, Oreo-Kekse, Butterkekse, Olivencreme, Paprikacreme, Basilikumpesto usw.).

Wie häufig veröffentlichen Foodblogger Rezepte?
0,1 % täglich
0,3 % einmal pro Woche
55 % einmal pro Monat
46,6 % seltener

Wie häufig veröffentlichen Foodblogger Rezepte, die sie woanders gefunden haben?
85,6 % einmal pro 21 Tage
14,3 % einmal pro Monat
0,1 % seltener

11,6 % der Blogger haben über ihren Blog keine Einnahmen (hierzu zählen z.B. Klicks auf Links zu großen Versandhäusern)

20,4 % der Blogger haben mindestens einmal bereits Rotkohl nicht aus dem Glas verwendet

21,3 % der Blogger konnten die Namen von fünf Gemüsesorten den entsprechenden Fotos korrekt zuweisen (es waren: Möhren, Spargel, Kartoffeln, Weißkohl und frischer Spinat)

83,1 % der Blogger konnten fünf Süßigkeitensorten den entsprechenden Fotos korrekt zuweisen (es waren: Butterkekse vom Discounter Aldi, Butterkekse von einer Markenfirma, Butterkekse Bio von denn’s, Butterkekse vom Discounter Lidl, Butterkekse von der Noname-Firma „Ja!“)

95,9 % der Blogger bestellen mindestens alle 13 Tage eine Pizza bei der Pizzeria

97,4 % der Blogger bereiten mindestens einmal pro Woche eine Tiefkühlpizza im eigenen Ofen zu

98,3 % der Blogger schwören auf Selleriesaft, weil sie überzeugt sind, dass es ihre Urteils- und Kreativkraft verstärkt

 

 

 

Dumme Ausreden

Ich weiß gar nicht mehr, wie oft mir schon Folgendes passiert ist:

Ich schreibe eine Email mit einer Anfrage, einer Antwort auf einen Anruf oder was auch immer. Nie wieder höre ich etwas oder nach ca. 6 Wochen.

„Lesen Sie Ihre Emails nicht?“
„Doch, doch, aber meine Email hat mal nicht geklappt.“
„Aha, ich hatte Ihnen aber nach zwei Wochen noch mal eine geschrieben….“

Also mein Email-System ist außer in zehn Jahren vielleicht insgesamt 6 Stunden und dann noch über Nacht noch nie ausgefallen…

Eine weitere schöne Sache ist: „Da kann ich nichts machen, das ist vom Computer so vorgeschrieben.“ Nee klar.

Wie wär’s mal mit einer neuen und etwas intelligenteren Ausrede?

Gegen Diskriminierung

Nachdem ich mich über den Unterschied zwischen lesbischen und queeren Frauen u.ä. schlau gemacht habe, finde ich es wirklich an der Zeit, die die heterosexuellen Frauen weiter aufzufächern, sonst werden sie noch diskriminiert.

Da gibt es Frauen, die dicke Männer (d1), schlanke Männer (d2), große Männer (e1) oder kleine Männer (e2) für die Paarung bevorzugen. Wir haben somit die vier Gruppen Fd1, Fd2, Fe1 und Fe2. Natürlich gibt es auch bei den Männervorlieben Unterschiede: Bevorzugung von langhaarigen Frauen (l1) oder kurzhaarigen Frauen (l2) sowie dickbusigen (b1) oder nicht-dickbusigen (b2) Frauen. Und auch hier haben wir nun vier Gruppen Ml1, Ml2, Mb1 und Mb2.

Wir können das als zwei Vektoren sehen: Fd1-Fd2-Fe1-Fe2 und Ml1-Ml2-Mb1-Mb2. Aus diesen Vektoren können wir wahlweise das Skalarprodukt (Fd1*Ml1+Fd2*Ml2+Fe1*Mb1+Fe2*Mb2) oder das Kreuzprodukt bilden. Das Kreuzprodukt ist deutlich zu kompliziert.

Ohne weitere statistische Vorkenntnisse wage ich dennoch die Hypothese, dass das Skalarprodukt eine Wichtung ergibt. Demnach ist die Bindung zwischen dicken Männern und langhaarigen Frauen besonders stark. Schlanke Männer paaren besser mit kurzhaarigen Frauen, große Männer mit dickbusigen- und kleine Männer mit nicht-dickbusigen Frauen.

Diese Hypothese möchte ich nun gern an einer größeren Stichprobe überprüfen. Dafür werde ich finanzielle Unterstützung vom NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales beantragen. Ich werde euch über meine Forschungen selbstverständlich auf dem Laufenden halten.

Temperaturen zu hoch?

Es gibt ja diese furchtbaren Sommertemperaturen. Klimawandel eben. Aber offenbar haben jetzt Forscher zumindest für die Nächte, in denen wir vor Plusgraden keine Ruhe und keinen Schlaf finden, eine Abhilfe herbeigezaubert. So zu entnehmen einem ach so intelligenten Werbetext:

Jetzt müssen wir nur aufpassen, dass die Nutzung der Kondome nicht übertrieben wird, sonst gibt’s Frost im August!