Frühstück

Hin und wieder stelle ich Fotos von meinem bzw. unserem Frühstück auch hier ein. Und nahezu jeden Morgen schicken Agnes und ich uns unsere Frühstücksfoto. Eine wunderbare kleine Tradition 🙂

Wer länger hier mitliest, kennt Agnes sicher noch. Agnes ist Schweizerin und hat zur besonders aktiven Zeit dieses Blogs zweimal in der Woche Rezepte kreiiert.

Heute hat mir Agnes ein soooo sensationelles Foto geschickt, dass ich euch das nicht vorenthalten möchte:

Sie meint, dass sind Eric und ich, wenn wir shoppen gehen 🙂

Agnes aus dem Vollwert-Netzwerk

4. Februar 2013: Ich bin’s, Agnes 🙂

Damals, als unser erstes Kind im Alter von 6 Monaten zugefüttert wurde, begann unser Leidensweg. Schlaflose Nächte und ein schreiender Säugling waren unser Los, denn eine Mittelohrentzündung mit Antibiotika-Behandlung folgte der nächsten. Die Lektüre des Buches „Unsere Nahrung unser Schicksal“ von Dr. M. O. Bruker brachte die Wende. Wir stellten unsere Nahrung auf Vollwertkost mit einem geringen Anteil an tierischen Produkten um. Nicht nur unser Sohn, sondern die ganze Familie profitierte gesundheitlich von dieser Umstellung.

Inzwischen sind über 20 Jahre vergangen. Unsere Familie besteht nun aus vier erwachsenen Kindern, meinen betagten Eltern, die im selben Haus wohnen und meinem Mann und mir. Acht Personen, acht verschiedene Charaktere, acht verschiedene Geschmäcker… Wer Kinder hat, der weiss, wovon ich schreibe! Einer mag vegane Gerichte nur mit Reibkäse bestreut, denn er trägt schwer an seinem Schicksal als „Zwangs-Vegetarier“, einer mag absolut keine Banane, einer mag keine Eintöpfe an Saucen, einer mag keine Hülsenfrüchte, da wird es ihm übel, viele mögen kein Frischkorngericht, einer mag immer Schokopudding und alle mögen Spaghetti mit Tomatensauce und Reibkäse, und das am liebsten täglich! Und ich? Ich mag es, wenn es alle mögen! So habe ich aus der Not eine Tugend und Kochen zu meinem Hobby gemacht. Täglich stehe ich viele Stunden in der Küche, bereite individuelle Salatteller mit ebenso individuellen Saucen vor, vergesse immer wieder, wer welches Gemüse absolut nicht essen mag, überlege, wer heute zum Essen zu Hause ist, um dessen Vorlieben zu berücksichtigen und backe Zwischenmahlzeiten für Notfälle,  wenn einmal jemandem überhaupt nichts schmeckt! Nun wage ich das Experiment und werde wöchentlich ein einfaches Rezept aus unserer „Grossküche“ vorstellen. Hoffentlich habe ich dafür genügend Ideen und Energie!

Anmerkung Ute: Den letzten Satz halte ich für einen Witz, nachdem ich Agnes‘ Programm für März gesehen habe :mrgreen: Außerdem haben wir hier mal die Chance, ein wenig mehr von der Schweizer Küche zu erfahren, die ja im Gegensatz zu österreichischen Rezepten eher stiefmütterlich ausfällt. Und so sage ich:

Herzlich Willkommen, Agnes!