Barfußschuhe

Ich bin auf die Barfußschuhe gekommen. Nicht etwa, weil ich ein Fan des Barfußlaufens bin. Eher im Gegenteil. Ich trage immer Socken, auch im Sommer. Mein Problem seit Jahren ist, dass ich keine passenden Schuhe mehr bekomme. Wobei sich nicht meine Füße verändert haben, denn alte Schuhe passen mir nach wie vor. Aber entweder schlappen die Schuhe hinten, sind oben zu flach, drücken vorne. Es ist grässlich.

So kam ich auf die Barfußschuhe und hörte mich im Freundeskreis um. Siehe da – ich wurde fündig, alle begeistert. Also habe ich mir ein Paar gekauft.

Angeblich soll man sie erst zu Hause eine Woche lang zum Üben tragen. Da meine vorherigen Schuhe aber auch schon extrem flach und ich zu ungeduldig war, habe ich nur eine Stunde Üben ausgehalten. Raus ging’s – und ich hatte außer leichtem Anstrengungsgefühl in den Beinen keine Probleme. Ich war sofort überzeugt und orderte Reserveschuhe.

Aber was ist bei nassem Wetter? Na, dafür gibt’s wasserfeste Socken!

Ich habe auch noch etwas Dezentere gefunden:
Den neongelben Strumpf habe ich, über die Hand gezogen, einer längeren Wasserberieslung ausgesetzt. Sie blieben wirklich von innen trocken.

Hätte ich nie von mir gedacht, dass ich mal Barfußfreundin werde. Was an meinem Widerwillen gegen barfuß laufen liegt. Aber das muss ich ja nun gar nicht.

Ich bin gespannt, wie es im Winter wird!