Rezept der Woche: indisch, ein bisschen

15. Jan. 2016: Ein indisch mundendes Pfännchen

Wie bekannt sein dürfte, habe ich einen Hang zur indischen Küche, wenn auch unter europäischem Einfluss, also nicht ganz so scharf. Die indische Kochweise ist, werde ich nie müde zu betonen, eine Bereicherung für jede Küche.

Blumenkohl-Kartoffel-Pfanne mit Brot

blumen

Brot:

  • 30 g Dinkel
  • 1 Prise Kräutersalz
  • 15 g Wasser
  • etwas Kokosöl

Dinkel fein mahlen, mit den anderen Zutaten gründlich verkneten. Eine Kugel formen und abgedeckt mind. 10-15 Minuten ruhen lassen. Eine bohnengroße Menge Kokosöl in einer kleinen Keramikpfanne (20 cm) verreiben und auf höchster Einstellung erhitzen. Den Teig ggf. mit Hilfe von etwas Streumehl zu einem Fladen mit einem Durchmesser von 12 cm ausrollen. In die heiße Pfanne geben. Mehrmals wenden, nach dem dritten Wenden Einstellung etwas herabdrehen. Wenn er von beiden Seiten goldbraun ist, aus der Pfanne nehmen.

Gemüse:

  • 1 mittelgroße Kartoffel (140 g)
  • 120 g Blumenkohl
  • 40 g Erdnussöl
  • 1 Teelöffel schwarze Zwiebelsamen (oder Schwarzkümmel)
  • 1 Kardamomkapsel, nur die Samen nehmen
  • 1 grüne Chilischote
  • 1 gestr. TL Salz
  • 40 g Wasser
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL Cashewnussmus

Kartoffel unter fließendem Wasser abbürsten und kleinschneiden. Blumenkohl in 2 x 2 cm große Würfel schneiden. Öl in einem kleinen Wok (oder einer tiefen Pfanne) stark erhitzen, Zwiebel- und Kardamomsamen hineingeben und unter Rühren 2-3 Minuten erhitzen. Chilischote in Scheiben schneiden, unterrühren. Dann erst die Kartoffeln für 3-4 Minuten in dem Fett anbraten, den Blumenkohl 2-3 Minuten. Wasser hinzufügen, Deckel auflegen und 15 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Zitronensaft und Cashewnussmus unterrühren, nochmals kurz aufkochen.

 

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Kommentar vom 21. Juli 2011: Triticale-Erfahrungen von Leserinnen

Einige Leserinnen (es hat sich kein männliches Wesen für eine Getreideprobe interessiert 🙂 ) haben ihre Erfahrungen in Kommentare gesetzt, zwei haben sie mir als Mail geschickt. Die möchte ich dann hier einmal vorstellen.:

Nummer 1: Tritcale-Chapti. Hierzu habe ich das Getreide in meiner neuen Getreidemühle gemahlen und zwar zusammen mit Koriander, Schwarzkümmel und der indischen Gewürzmischung Panch Puren (da ist Fenchel drin und noch andere feine Sachen). Etwas Öl und frisch geraspelter Ingwer wurden dann zusammen mit etwas Wasser zu einem fröhlichen Teig verarbeitet. Und da ich in der Kantine nichts vernünftiges zu Essen für mich finde, freue ich mich morgen besonders auf: gemischtes Gemüse mit Triticale-Chapati. Natürlich habe ich zwei, drei Chapatis probiert und ich muss sagen: mjam, yummy oder einfach: lecker! Bei der Verarbeitung ist mir aufgefallen, dass der Teig nicht so schnell „geschmeidig“ wurde und auch beim hineinbugsieren des ausgerollten Fladens in die Pfanne muss man Vorsicht walten lassen, da der Teig zu reißen neigte (was ich von Dinkelmehl z.B. nicht so kenne). Funktioniert hat trotzdem alles: der Teig warf schöne Blasen, der Fladen ist köstlich.

Ich finde, dass schon das Foto reicht, um zugreifen zu wollen 🙂


Nummer 2: Lasagne: Gestern (und gleich den Rest) gab’s Lasagne – je 100g Triticale, Rotkornweizen und Hartweizen mit 150g Wasser und 1 TL Salz im Thermomix geknetet, ein bißchen ruhen lassen und dann passend ausgerollt,schmeckt schonmal wirklich gut, auch wenn sich der Rotkornweizen da geschmacklich ziemlich durchsetzt. Und vorhin habe ich auch gestaunt – gestern nachmittag/abend eingeweicht, heute morgen einmal gespült (da waren erst kleine Ansätze zu sehen) sind die Keimlinge nun schon fertig – werde wohl ein bißchen im Salat probieren und den Rest für morgen früh in den Kühlschrank verfrachten, nicht daß ich sonst schon ein ganzes Feld in der Küche vorfinde.

Dass Nudelteig klappt, hat mich überrascht. Andererseits kann der Teig für Lasagne ja auch etwas dicker sein. Ein Experiment, das ich sicher auch noch wiederholen werde!