Neues bei Denns

Seit ein paar Wochen gibt es in dem Denns Remscheid warme Suppe. Das ist ein dicker Teller voll für 3,90 Euro. Bisher habe ich dreimal zugegriffen: Kichererbsensuppe marokkanische Art, Blumenkohlsuppe und heute spanische Gemüsesuppe (die könnt ihr vorne links im Bild sehen).

Superlecker! Wessen Idee war das, wollte ich wissen. „Das kam von ganz oben!“ (womit vermutlich nicht der liebe Gott gemeint war 😉 ). Demnach vermute ich, dass es die Aktion auch bei anderen, zumindest größeren Denns-Filialen gibt.

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Wer ist der bessere Mensch?

Die Auswahl besteht zwischen dem „normalen“ Menschen, der im Supermarkt einkauft, und dem „biologisch-bewussten“ Mensch, der im Bioladen bzw. Biosupermarkt einkauft.

Von vielen Fotos und Erfahrungen wissen wir, dass die Leute wie doof (ich find’s doof ;-)) Mehl und Öl aufkaufen. Toilettenpapier geht im Moment. Da doch so viele gar nicht selbst backen, frage ich mich auch, was sie dann in zwölf Monaten mit dem Mehlüberschuss tun. Mit den lieben Kleinen Figuren basteln?

Egal, auf jeden Fall waren Eric und ich heute im Denns Biomarkt. Wir schlenderten (meine Neugier ließ uns schlendern) die Regale entlang. Was soll ich sagen? Mehl vorhanden, Öl vorhanden.

Sofort kam mir in den Sinn: Könnten die Biokäufer vielleicht vernünftiger sein? Eine gewagte These!

An der Kasse erkundige ich mich. Trauriges Fazit: Nicht die Biokunden halten sich vom Hamstern fern (sie tun es vielmehr emsig), sondern der Bioladen hat eine gute Lieferkette.

Na, wenigstens das. 😉

Denns, früher Denn’s

Ja, das Ablegen das grammatikalisch falschen Apostrophs begrüße ich. 🙂

Ich kaufe seit ca. 2 Jahren in einem relativ neuen Denns‘ Supermarkt in Remscheid ein. Von Anfang an hat uns der Laden begeistert. Es macht einfach Spaß, darin herumzugehen, und das reichliche Angebot anzuschauen. Es gibt fast nichts, was es dort nicht gibt. Im Eingangsbereich sind vier Tische aufgestellt, an die man sich setzen kann. Gernkann man auch Kleinigkeiten von der quer dazu eingerichteten Bäckertheke mit herrlichem Bioangebot (Erics Liebinge sind die Lauchquiche und vom Süßen der Gourmetstreifen) verspeisen (vor dem Lockdown).

Wie in anderen Bäckereien, Metzgereien, Apotheken usw. runde ich die Summe auf oder lege 50 Cent bis 1 Euro auf die Theke (bei Kartenzahlung). Die Mitarbeiter freuen sich, sie gestalten damit kleine Weihnachtsfeiern oder gönnen sich sonst kleine Extras. Es ist ja kein Geheimnis, dass Mitarbeiter im Einzelhandel am Ende des Monats nicht die Millionen heimschleppen.

So auch bei Denns (oder eher: bei Denn’s). Wir kennen die Damen und Herren an der Theke mittlerweile, tauschen ein paar Nettigkeiten aus oder witzeln zusammen. Und ich lasse meinen Obulus da, denn ich zahle dort kontaktlos. Vor ca. drei Wochen standen wir vor der Theke. Offenbar wurde eine junge Frau gerade in die Geheimnisse der Bäckertheke eingeweiht. „Hier stehen die Nummern“, sagte eine mir unbekannte Frau, „das müssen Sie lernen.“ Ich legte meinen Euro an das übliche Plätzchen und sagte: „Und das müssen Sie auch lernen, wenn das die Kunden für Ihre Kaffeekasse hierlassen.“ Die mir Unbekannte: „Nein, das dürfen die Mitarbeiter nicht annehmen.“ Ich stutzte: „Aber wir machen das seit zwei Jahren so!“ Sie schüttelte energisch den Kopf, nein, dass ist verboten, das geht an die Zentrale von Denn’s.

Ich konnte es nicht glauben und habe bei unserem nächsten Besuch die Filialleiterin darauf angesprochen. Und genauso ist es: Wenn jemand „Trinkgeld“ gibt oder „stimmt so“ sagt, dürfen die Mitarbeiter das nicht annehmen bzw. wird als Kassenüberschuss an die Zentrale weitergegeben.

Natürlich gebe ich jetzt nichts mehr, die Zentrale von Denn’s wollte ich nicht auffüttern….

P.S. Ich habe hier mit viel Freude das generische Maskulinum benutzt 🙂