Hassreden

Mit Entsetzen las ich heute Folgendes:

https://www.t-online.de/digital/id_91809880/facebook-erlaubt-gewaltaufrufe-gegen-russische-regierung.html

Was ist das denn? Hassreden erlauben?

Ich habe eine Bekannte, die ist von der Staatsanwaltschaft ihrer Stadt zu 600 Euro Geldstrafe verurteilt worden, weil sie in Facebook einen Kommentar gelikt hat (also nicht den Artikel selbst), der einen, vielleicht geschmacklosen, ein wenig humorvollen Beitrag zu einem gemeinsamen maskenlosen Essen von Politikern (zu Zeiten des besonders strengen Lockdowns) kommentierte.

Man lasse sich das mal im Munde zergehen: Für das Liken eines solchen Kommentars, der keineswegs als Hassrede bezeichnet werden kann, genauso wenig wie der Beitrag selbst, sind 600 Euro fällig.

600 Euro findet die Frau überzogen. Ich auch. Und jetzt sind Hassreden zugelassen? Als Nächstes sind dann alle Russen vogelfrei?

Ich bin entsetzt. Was ist das für ein Konzern? Ich kenne Menschen, die deshalb WhatsApp verlassen haben. Das ist ein Grund!

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1:0 für mich

11. Juli 2016: Facebook gegen Ute-Marion Wilkesmann

Vor ein paar Tagen, Anfang Juni, haben Facebook und ich ein Rennen ausgetragen. Ich wusste gar nichts davon, aber erfuhr es dann deutlich. Ich bin zu schnell für Facebook! Ich hatte in einer (geheimen) Gruppe einen raschen Austausch mit einem Gruppenmitglied. Und plötzlich konnte ich nicht schreiben, immer kam die Meldung:

Warnung: Bitte verlangsame deine Nutzung

Schließen
Es scheint als ob du diese Funktion nicht ordnungsgemäß verwendest. Verwende sie bitte langsamer, sonst kann deine Nutzung dieser Funktion blockiert werden.
 
Öhm. Ich dachte erst, das ist ein Fehler. Nein, es kam, sobald ich versuchte, einen Buchstaben zu tippen. Nach 5 Minuten konnte ich ein Wort tippen, dann mal zwei… aber das war’s dann auch wieder.
Tja, wenn schon Facebook nicht mehr mit mir mitkommt…. 🙂

Bruker und ich

Wenn Lahnstein-Anhänger das Kriegsbeil ausgraben… 🙂

In Lahnstein bin ich nicht gut gelitten. Das ist vielen bekannt und ich will die ollen Kamellen auch nicht wieder ausgraben. Nur wundert mich, dass die Anhängerschaft soooo speziell ist, um es mal vorsichtig zu sagen. Ich gebe dafür einen kleinen Austausch aus Facebook hier wieder.

Das Umfeld der Kommentatorin ist ganz interessant. In Google ist sie nicht zu finden, aber unter ihren „Freunden“ ist der Name des Geschäftsführers der GGB. Wer daraus Schlüsse zieht, bitte schön – ich tue das natürlich nicht.

Anlass war meine Tendenz, Butter und Öle deutlich aus dem Essen zu streichen und das Vorstellen des Fotos zum „Butterkuchen ohne Butter“.

Das erste Mal schrieb sie:

XXX: Warum wurde denn die Butter weggelassen?

Meine Antwort: Weil ich mich an die Empfehlungen von „Forks over Knives“ halte: weil es ein einweißhaltiges tierisches Produkt und ein Fettextrakt ist. Grob zusammengefasst.

Beim nächsten Mal kam es dann etwas klarer:

XXX: Warum willst du ohne Fett backen? Naturbelassene Fette wie Öle sind gesund, unbedingt notwendig und der Körper braucht Fette..

Meine Antwort: Nein, Öle sind nicht gesund. Öle sind ja auch nicht naturbelassen, sondern Extrakte. Der Körper braucht Fette, aber keine Öle und keine Butter, er bekommt genug aus den anderen wirklich naturbelassenen Lebensmitteln (Nüsse, Samen, Getreide). Ich verweise noch mal auf Forks over Knives, wo moderne wissenschaftliche und nachvollziehbare Kenntnisse verarbeitet werden (wo nicht Ergebnisse aus der Mitte des letzten Jahrhunderts wie steingemeißelt als unantastbar gelten 😉 ): http://www.forksoverknives.com/
Ich diskutiere das hier nicht und bitte um Verständnis, weil ich keine Lust habe stundenlang am PC zu sitzen. Wenn dich das Thema interessiert, schau dich einfach mal auf der genannten Webseite um, ich empfehle auch gerne Videos mit Neal Barnard. Und wir können uns auch gerne in meiner Telefonstunde darüber unterhalten, aber schriftlich mache ich das nicht, sorry, bin genug am PC.

XXX: Hallo Ute, du solltest unbedingt “ … Vollwerternährung im Sinne von Dr. Bruker…“ aus deiner Info nehmen (er würde sich im Grabe umdrehen).
FoK scheint eine Bibel für [sic] zu sein, basierend auf einem Film, der interessant aber ganz klar keine ernsthaften wissenschaftlichen Kernaussagen trifft. Aber an irgendeine Theorie muss sich der Mensch klammern und das ist auch gut so.
Die Fettextrakt Aussage kann ich überhaupt nicht stützen, aber auch das ist gut so. Ich hoffe, du siehst es mir nach, dass ich den „Abboniert“ [sic] Haken wieder entferne. Leider gefällt mir deine Seite nicht und auch deine Fotos sind für mich nicht wirklich appetitlich und anregend (warum bekommst du so wenig Like Klicks dafür…)
Trotzdem weiterhin alles Gute, viel Erfolg und bessere Anhänger, als ich das bin.

[sic] ist das Zeichen dafür, dass der Fehler im Original steht.

Meine Antwort: Ich nehme überhaupt nichts heraus und wenn du nur den Film gesehen hast, hast du nichts verstanden. Aber das ist Lahnstein-Manier: Bloß nichts Neues gründlich anschauen 🙂
Das Entfernen des Häkchens stürzt mich natürlich in tiefste Verzweiflung 😉 😉 😉

*** Ende des Austauschs ***

Ich finde das immer wieder bedauerlich, wenn auf Argumente Gefühle kommen, lasche Aussagen und keine stichhaltigen Gegenargumente. Ob Bruker sich im Grabe herumdreht, weil seine Lehre wie ein starrer Stein behandelt wird oder weil es Menschen gibt, die versuchen seine Lehre zu verbessern – nicht umzustürzen -, sei dahin gestellt. Die Behauptung, dass die FoK auf einem Film basiert, ist lustig. FoK basiert auf der China Study und anderen wissenschaftlichen und medizinischen evidenz-basierten Erkenntnissen und hat dazu eine Art Trailer gedreht. Eine solche Aussage zeugt daher von … sehr einfacher Recherche. Dass die Kommentatorin mein Fettaussage nicht stützen kann, mag sein, aber wäre ein sachliches Argument nicht hilfreicher gewesen? 😉

Und die kleinen Seitenhiebe über das Nichtgefallen und die fehlende Appetitlichkeit meiner Fotos ist nun wirklich unterste Schublade. Es ist mir auch ein Rätsel, wieso man eine Seite mit Fotos, die einem nicht gefallen, überhaupt erst abonniert.

Nein, ich bin nicht auf Facebook gegangen, weil ich Likes sammeln wollte. Ich bin dort, weil ich Menschen mit gleichen Ernährungsinteressen kennen lernen und ihnen mein Wissen anbieten möchte. Mein Wissen über FoK geht übrigens durchaus über einen Demo-Trailer hinaus 😉

Und zu den Likes: Wer glaubt, die Qualität einer Facebook-Seite ist an der Zahl der Likes abzulesen, hat mein Mitgefühl. Abgesehen davon, dass ich noch nie mein Fähnchen nach irgendeinem Wind gehängt habe, um ein „Like“ zu erhalten. Und zumindest da sehe ich mich doch voll auf einer Linie mit einem uns bekannten Arzt, der sich aus Überzeugung mit so allerlei Menschen angelegt hat. 😉

Und wenn wir schon die Likes für eine Seite vergleichen: Die GGB als Organisation und länger in Facebook als ich hat heute 1126 Likes. Ich, als Privatperson, die alles in Sachen Ernährung alleine stemmt und erst seit Anfang 2015 in Facebook bin, habe für meine Seite 532 Likes. Tja….

Facebook

Facebook ist eine Welt für sich. Wenn man sich dort bewegt, kann man denken, die Welt ist zu 80% mit Veganern besiedelt und außerdem könnte man glauben, dass die Weisheit dort einen besonderen Platz hat, denn weise Sprüche werden hunderttausendfach geteilt.

Nachdem ich ja schon vor Jahren das Zentrum der Gesundheit bestaunt habe und nun auch in Facebook noch das Zentrum für innere Klarheit entdeckte, fand ich die Zeit dafür gekommen, dass auch ich einen wichtigen Meilenstein setze. Ich möchte auch ein Zentrum! Und jetzt habe ich eins: Das bald weltbekannte

*** Zentrum der Sinnlosigkeit ***

Hier wird jeder schwer bestraft, der einen sinnvollen Eintrag hinterlässt. Wer sich dieser Challenge of the Year stellen möchte, ist natürlich unherzlich ein- oder herzlich ausgeladen: hier

Facebook: Ja bitte oder nein danke?

15. Jan. 2015: Facebook – ja oder nein?

Oder auch: Facebook – nein danke?

Facebook hat mich wegen des löchrigen Datenschutzes immer abgeschreckt. Hatte ich nur Infos aus den öffentlichen Medien oder selbst etwas erlebt? Mein Horrorerlebnis war, dass ich vor einigen Jahren eine Einladung zu Facebook von einem mir fast Fremden erhielt. Das war ja nicht weiter schlimm – aber in dieser Mail waren 6 Menschen aufgeführt, die ich – laut Facebook – vielleicht kenne. Ich kannte 5 davon! Das fand ich nun wirklich horrend. Also war für mich Facebook kein Thema mehr. Die öffentlichen Medien taten das ihre und ließen keine Schreckensmeldung über die Datenweitergabe in Facebook aus. Das Thema war für mich erledigt, gegessen und uninteressant.

Wie Ihr ja hier aber alle wisst, bin ich dann doch in Facebook aufgetaucht. Was war passiert?

Ich war an dem Punkt, dass meine Initiativen und Aktivitäten irgendwie stehen blieben. Nicht, dass ich meine, ich müsste großen „Ruhm“ erlangen. Da ich aber weiß, dass viele von meiner Arbeit profitieren können, Anfänger und Fortgeschrittene, ist es doch schade, wenn sich die Verbreitung meiner Rezepte und meines Wissens im Sande verliert. Ich wollet mich bekannter machen, für mich werben. Geld für professionelle Werbung habe ich nicht. Wie kann ich mich also bekannter machen? Dazu fiel mir nur Facebook ein, und ich habe den Sprung gewagt, nachdem mir auch noch ein Online-Profi dazu geraten hatte.

Am Anfang ist alles unübersichtlich, aber eines hatte ich schon nach wenigen Stunden begriffen: Der Datenschutz ist recht gut. Keiner zwingt einen, den Personalausweis vorzulegen :-), d.h. ich kann so viel oder so wenig über mich sagen, wie ich will. Da ich im Internet deutlich vertreten bin, brauchte ich mit meinen Daten nicht geizen. Aber natürlich gibt es ein paar Dinge, die fülle ich einfach nicht aus.

Die Unübersichtlichkeit hat sich naturgemäß deutlich verringert 🙂 Es macht auch mehr Freude, als ich erwartet hatte. Der Umgangston ist angenehm. Okay, das kann sicher auch anders sein, aber von YouTube bin ich da ganz andere Sachen gewohnt.

Und den Tipp, den mehrere schon gegeben haben, gebe ich gerne weiter: Nimm dir eine sonst nicht genutzte Email-Adresse und melde dich mit einem Phantasienamen an – und fülle nichts in deinem Profil aus. Dann kannst du dich überall umschauen. Facebook kriecht nicht nachts heimlich in deinen PC und liest deine Daten aus 😉

Neue Facebook-Gruppe!

Ich kämpfe mich jeden Tag weiter durch Facebook…. heute dachte ich: Warum sollte ich nicht eine Gruppe gründen? So lerne ich am besten, wie es funktioniert. Da es ganz neu ist, bitte nicht böse sein, wenn es am Anfang noch schleppt!

Thema ist: Kombination von Vollwertkost nach Bruker und Gabel statt Skalpell (Knives over Forks), d.h. eine möglichst natürliche, fettarme bis fettlose Kost. Honig finde ich okay.

Hier findet Ihr die Gruppe: https://www.facebook.com/groups/VWKundFOK/

Bin dankbar, wenn mir erfahrene Facebookler den einen oder anderen Tipp geben 🙂

Ich habe die Gruppe auf „geschlossen“ gesetzt. Ich war mir da nicht sicher, ob öffentlich nicht besser wäre. Da die meisten Gruppen, die ich gesehen habe, aber geschlossen sind, habe ich das dann auch gemacht. Nach Rücksprache (unten) bleibt sie wegen der größeren Vertraulichkeit geschlossen.

Ziel sollte vor allem um die praktische Umsetzung sein.

Alle, die dies lesen und interessiert sind, lade ich hiermit herzlich ein ❤

Facebook

Der Datenschutz ist grässlich, das ist bekannt. Deshalb habe ich mich lange einer Mitgliedschaft verwehrt. Heute aber – das sind so Urlaubsanfälle – habe ich es getan. Ich glaube, ich kann hier Boris Becker zitieren, wenn ich sage:

Ich bin drin 🙂

(Wer kennt die AOL-Werbung noch?)

Wie immer, unter meinem Namen. Ich habe noch keine Ahnung, wie das alles funktioniert, aber bis zum Ende des Urlaubs hoffe ich auf einen Überblick.

Facebook und meine Rezepte

Von mehreren Seiten habe ich es heute Morgen gehört: Ein Facebook-User namens „Hans-Georg“, der gerne Rezepte von mir mit wagen Quellenangaben in Facebook in einer Vollwert-Gruppe veröffentlicht, hat nun ein Schokoladenrezept von mir eingestellt. Die Leser sind begeistert.

Wer das Schokoladenbuch hat, weiß, dass ich extra vorne einen Eintrag stehen habe, dass man bitte die Rezepte nicht in Foren und so fort weitergebe. Diese Schokolade ist meine Erfindung (mittlerweile mit einigen Änderungen häufig „geliehen“) und ich finde, den Respekt habe ich verdient, dass man solche Bitten befolgt.

Ich habe über ein halbes Jahr an den Rezepten und ein weiteres halbes Jahr an dem Buch gearbeitet. Habe ich der Vollwert-Welt nicht genug geschenkt?

Ich weiß nicht, was das für eine seltsame Mentalität ist, die dort umgeht….

Gesichtsbuch und Co.

10. März 2014: Gesichtsbuch schnattert

Macht der eine oder andere sich eigentlich klar, dass uns viele Dinge aus dem Englischen begegnen, die wir vielleicht gar nicht so toll fänden, wenn sie uns im Deutschen entgegenträten? Ich bin ja weder in Gesichtsbuch noch in Schnatter oder Zwitscher. Übrigens auch nicht in facebook oder twitter.

Ich denke darüber nach – nicht, weil ich jetzt unbedingt meine, wir müssten alles auf Deutsch sagen. Manche Begriffe prägen sich eben einfach in der Sprache besser ein, in der wir es kennenlernen. Ein Cognac ist eben mehr als ein Weinbrand. Und chatten ist eben nun mal eine Art der Kommunikation im Internet.

In Deutschland herrscht Facebook-Begeisterung. Wäre die Begeisterung genauso groß, wenn das Gesichtsbuch hieße? Ich frage mich immer, warum die englischsprachige Welt sich nicht gegen so etwas wendet. Für jeden Engländer ist doch Facebook ein Gesichtsbuch. Wie halten die das aus? Warum Himmelpen wir nicht, sondern Skypen? Auch ein Zahlfreund klingt altbackener als Paypal (spricht sich übrigens Paypal, ich höre häufig Paypohl, wie mit dem englischen Namen Paul, es bezahlt aber nicht Paul, sondern ein Freund).

iPhone liest sich ih-foun, spricht sich aber eyephone, also Augentelefon. Auch hübsch. Das iPad Air ist eben ein Augenblock Luft. Allenfalls noch in Anlehnung an das alte Radio Augenblock Äther.

Die moderne Welt ist vom Englischen dominiert, das ist eine Zeiterscheinung, ich will da gar nicht drüber jammern. Ich wünsche mir nur manchmal ein wenig mehr sprachliches Selbstbewusstsein. So wie das „Handy“, das es im Englischen gar nicht gibt, dort ist es ein „Mobile“. Oder ich kann immer noch etwas aus dem Netz (dem Internet) herunterladen und hochladen, das ist genauso erlaubt wie ein Upload oder Download. Aber Hochladen klingt ja im Gegensatz zu Gesichtsbuch auch nicht komisch. Vielleicht liegt es daran.

Sondermeldung: Thermomix, kaum gebraucht…

Simon schickte mir gerade folgenden Link:
https://www.facebook.com/heilkost

Dort will eine Frau einen fast neuen Thermomix verkaufen, suchen müsst Ihr nach:

Linda Tabea Markgraf
Hallo ihr lieben, ich lebe zurzeit in USA und habe einen fast neuen thermomix (grandiose alternative zum berühmten vitamix) in Deutschland, niedersachsen zu verkaufen, da ich die nächsten 3 jahre nicht zurück kommen werde. habt ihr eine idee wo ich das inserieren kann? gibt es eine gute rohkost seite im internet dafür? sorry, wenn das hier off-topic ist! alles liebe aus south carolina!

Wer in Facebook ist, kann ja mal nachhaken 🙂