Folic acid

4. März 2016: Folsäure

Endlich einmal wieder bietet mir die Apotheken-Umschau einen erwähnenswerten Artikel. Wobei die A-U in diesem Fall für nichts zu belangen ist, sie gibt ja nur wieder, was Wissenschaftler so planen. Wissenschaftler planen auch schon mal gerne Schafe mit zwei Köpfen…

Überschrift: „Folsäure-Politik gescheitert“. Im englischen „British Medical Journal“ wird berichtet, dass zwar 20 Jahre bekannt ist, dass Folsäure Missbildungen bei Säuglingen verhindern kann, Schwangere dennoch nicht genügend Folsäure zu sich nehmen. Ob das jetzt stimmt oder nicht – lassen wir das einmal dahingestellt. Die Schlussfolgerung ist wunderbar: „Die Forscher erklären die Folsäure-Politik der EU für gescheitert und fordern, neue Maßnahmen zu überdenken – etwa Lebensmittel verpflichtend mit Folsäure anzureichern.“

Das ist doch wunderbar, künstliche Vitamine, Jod, Fluor und nun auch noch Folsäure in die Lebensmittel packen, die dann allerdings kaum noch Lebensmittel, sondern allenfalls Nahrungsmittel sind, so wie Astrronautennahrung. Impfpflicht, Zwangszugaben in Lebensmiteln, was kommt als nächstes? Guckt mir ein Gesundheitskommissar über die Schulter, wenn ich mir die Zähne putze, damit ich die Volksgesundheit durch ungenaues Schrubben nicht schädige? Ganz abgesehen davon, dass die Folgen einer Überdosierung mit Folsäure bei Nichtschwangeren überhaupt nicht angesprochen werden, haben die Erde und die Lebensmittel wohl wichtiger zu diskutierende Aspekte als gerade die Folsäure. Da greife ich gerne auf die ansonsten ja recht abgenutzte Begriffswelt der Gen-Technik zurück, oder künstliche Düngung, Massentierhaltung mit den Antibiotika-übersättigten Futtermitteln und und und. Warum nicht erst einmal dafür sorgen, dass Schwangere wieder echte Lebensmittel bekommen, statt den üblichen Nahrungsmittelschrott noch weiter zu vergiften?

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