Gemüse und Brot

Ich esse gern Gemüse, kann mich manchmal aber nicht entscheiden, was ich dazu essen. Im „Notfall“ nehme ich dann Brot, weil ich das sowieso gern esse.

Eine für mich neue Gemüsekombination habe ich vor ein paar Tagen ausprobiert und ich fand’s sehr lecker:

Grüne Champignons

1 gute Portion

  • 10 g Sonnenblumenöl
  • 115 g Champignons, in dickeren Scheiben
  • 155 g grüner Spargel (ohne Enden, in Stücken)
  • 70 g Wasser

Als Gemüsepfanne 15 Min. Abschmecken mit

  • 1-2 Prisen Salz
  • 1 TL Cashewnussmus

Was will man mehr? Vegan, vegetarisch, einfach und nicht zu vergessen: köstlich. 🙂

Rezept heute vor 3 Jahren

Mein Plan war, ein wirklich altes Rezept von einem 26. Februar vorzustellen. Aber offenbar koche ich am 26. Februar nicht gern. Viele Rezepte vom 25. Februar, aber das wäre ja nicht wahrheitsgetreu. Also bin ich drei Jahre zurückgegangen, da gibt es was. Es ist übrigens das Rezept Nr. 12139. Heute bin ich bei 14000.

Steckrübe in Tomatensoße

1 Portion; bei mir gab es dazu 1/2 Messbecher (roh gemessen) Jasmin-Vollkornreis

Als Gemüsepfanne 15 min., 20-cm-Keramikpfanne

  • 110 g Wasser
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • 125 g Steckrübe, gewürfelt
  • 1 Tomate (150 g), gewürfelt

Für die Soße die folgenden Zutaten mit einem Löffel verrühren, unter das Gemüse geben und umrühren, dabei kurz aufkochen:

  • 20 g Tomatenmark
  • 20 g Sonnenblumenöl
  • 5 g Agavendicksaft
  • 1/2 TL Salz
  • 1 gute Prise schwarzer Pfeffer
  • 1 geh. TL Paprika
  • 2 Prisen italienische Kräuter

Nur rohe Champignons sind einfacher

Seit Wochen schleppe ich Appetit auf Champignons mit mir herum. Gestern war es dann soweit: 250 g Bio-Ware durften es sein. 🙂

Dazu gab es (gekauftes) Zwiebelbagette. Das passte super zusammen. Und das Schönste: Es hat wirklich kaum Arbeit gemacht. Es spricht natürlich nichts dagegen, Reis, Nudeln oder Püree dazu zu servieren. Ich bin nun mal seeehr faul im Moment.

Champignons very simple

1 Portion, z.B. zu Brot

Als Gemüsepfanne 15 Min.:

  • 10 g Sonnenblumenöl
  • 2 EL Wasser
  • 8 g Knoblauch in Scheiben
  • 60 g Zwiebel, gehackt
  • 250 g Champignons in dickeren Scheiben

Folgende Zutaten unterrühren und aufkochen:

  • 1/2 TL Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 TL Mandelmus weiß (oder anderes Nussmus, Sahne usw.)

Vor fünf Jahren

Vor fünf Jahren war der 30. Dezember. Erstaunlich, oder? 😉 Damals habe ich noch ein bisschen mehr gekocht, im Moment herrscht bei mir eine Bequemlichkeitsflaute: Das Gleiche wieder und wieder oder einfach nur Brot mit was drauf. Den immer gleichen Mittagssalat notiere ich natürlich auch nicht mehr. Also freuen wir uns, dass ich vor fünf Jahren noch ein wenig munterer war.

Butterspitzkohl mit Reis

2 Portionen

  • 160 g Jasmin-Vollkornreis
  • 1 Prise Salz
  • 320 g Wasser

Wie gewohnt 40 Min. (oder nach Geschmack, ich mag Reis nun mal gern weich) garen.

  • 60 g Wasser
  • 75 g Möhre in Scheiben
  • 115 g gelbe Paprika (1/2), gewürfelt
  • 220 g Spitzkohl, in Streifen
  • 30 g Butter
  • 1 TL Salz
  • 2 Prisen Pfeffer

Eine Gemüsepfanne (20 Min.) aus Wasser und Gemüse zubereiten. Butter, Salz, Pfeffer und Reis untermischen.

Heute vor einem Jahr

Ich mag Rezepte, die nicht viel Aufwand bedeuten. Dieser Trend zeigt sich bei mir verstärkt, weil ich immer küchenfauler werde. 😉 Zu sehen war das bereits länger, ein typisches Beispiel für „bequem & lecker“ gab es vor einem Jahr:

Kartoffel-Fenchelgemüse

1 Portion

  • 320 g Kartoffeln, in Scheiben
  • 110 g Fenchel, in Würfeln
  • 100 g Tomaten, in Würfeln
  • 10 g Sonnenblumenöl
  • 125 g Wasser
  • 1/2 gestr. TL Salz
  • 1-2 Prisen Pfeffer

Gemüse in Öl und Wasser 20 Min. als Gemüsepfanne garen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Bohnen mit Hirse

Dieses Rezept habe ich vor genau fünf Jahren zubereitet. Es reicht für zwei Personen, ist 100% vollwertig (nach Bruker) und, wenn man die Sahne in der Soße ersetzt durch z.B. Hafersahne, auch vegan.

Bohnen-Hirse-Pfanne

Als Gemüsepfanne 20 Min., dann mit Salz abschmecken:

  • 130 g Hirse
  • 85 g Zwiebel, gehackt
  • 250 g Bohnen, in 2-cm-Stücken
  • 1-2 Prisen Salz

Man kann diese Pfanne einfach mit Zitronensaft und etwas Butter/Öl abschmecken, oder mit einer Soße servieren, wie ich das gemacht habe. Das Rezept steht unter dem nächsten Bild.

Currysoße

  • 20 g Butter
  • 20 g Kichererbsenmehl
  • 1/4 TL indisches Currypulver
  • 30 g Sahne
  • 220 g Wasser
  • 1 gute Prise Salz

Butter auf mittlerer Einstellung zerlassen, Kichererbsenmehl mit Curry mischen und einrühren. Eine Weile unter Rühren garen. Sahne mit Wasser mischen und 2 EL des Gemischs mit dem Salz zur Butter geben, unter Rühren zum Köcheln bringen und den Rest der Flüssigkeit nach und nach einarbeiten, bis es eine glatte Soße ist.

Hitze so einstellen, dass die Soße fast noch köchelt und 8-10 Minuten ziehen lassen.

Immer wieder gerne

Der folgende Beitrag sollte am 10. Sep. 2016 erscheinen. Daran erinnerte mich WordPress gerade. Na, dachte ich, dann eben heute. 🙂

Manche Dinge veralten nie

In loser Folge möchte ich einige Grundrezepte vorstellen, die die Vollwertküche bereichern. Der eine oder andere kennt es schon, aber manchmal vergisst man auch die Dinge, die man bereits kennt.

Heute wende ich mich der Gemüsepfanne zu.

Die Gemüsepfanne ist eine Grundlage der Vollwertkost, die es sich immer wieder ins Gedächtnis zu rufen lohnt. Erfunden wurde sie vielleicht von Waltraud Becker. Zumindest habe ich dieses Prinzip zum ersten Mal in ihrem Buch „Lust ohne Reue“ entdeckt. Was natürlich nicht heißt, dass es das nicht vorher schon gab. Die Gemüsepfanne hat mich sofort fasziniert. Wie, mit so wenig Flüssigkeit soll das funktionieren? Ich hatte vorher wie gewohnt mit Fett angebraten und in Wasser totgekocht. 😉

Das Grundprinzip ist einfach: In die Pfanne kommen ca. 50 g Wasser (Waltraud Becker gibt auch ein Beispiel mit Öl, was funktioniert, aber meiner Ansicht nach nicht mehr empfehlenswert ist). Darüber kommt Gemüse nach Belieben. Wichtig ist, dass das Gemüse nicht zu hochgestapelt wird, sonst dauert das Garen länger und das Wasser „wird“ knapp. Deckel auflegen, auf höchster Einstellung zum Kochen bringen, bis Dampf unter dem Deckel entweicht, auf kleinste Einstellung drehen und bei geschlosseneme Deckel 15 Min. dünsten. Deckel abnehmen, jetzt erst salzen und würzen und auch jetzt erst, wenn man es verwendet, Öl oder Butter unterrühren. Sofort beim ersten Versuch fiel mir auf: Das Gemüse behält seine Farbe und seinen Eigengeschmack viel stärker als bei herkömmlicher Zubereitung.

In der heutigen Küche gibt es zwei kleine Probleme, die es dabei zu umschiffen gilt:

(1) Die modernen Deckel haben alle so ein – ich muss es mal so nennen – idiotisches Abdampfloch. Da wird Wasser verdunstet, und die Flüssigkeits- und Zeitangaben werden dadurch nicht mehr eingehalten. Außerdem will man ja „im eigenen Saft“ dünsten. Interessanterweise haben gerade die Billigdeckel aus Glas immer dieses Loch, teurere Exemplare nicht. Dies hat mich mal zu dem Schluss geführt, dass diese „Löcher“ eher produktionsbedingt sind und uns dann als Abdampflöcher schmackhaft gemacht werden soll. Es gibt aber noch Deckel ohne diese Löcher. Man kann natürlich auch einen Metalldeckel nehmen, aber ich mag Glas wegen der Durchsicht.

(2) Früher hatte so ein Elektroherd 3 Einstellungen, vielleicht noch halbe Zahlen zwischendurch (meist als Punkte). Da war die Anweisung „kleinste Einstellung“ einfach. Heute aber haben vor allem die Induktionsherde einen Bereich bis zu 15. Da muss man erst ein wenig experimentieren, bei welcher Zahl denn wohl der Dünstvorgang noch funktioniert. Es ist auch je nach Pfannenmaterial unterschiedlich. Mein Induktionsherd hat eine Einteilung bis „14“, da weiß ich mittlerweile, dass in der Regel „3“ und bei einer bestimmten Pfanne „2“ die gewünschte Einstellung ist.

Die Zeit richtet sich auch ein wenig danach, welches Gemüse man nimmt. Bei meinen ersten Versuchen hat es immer mit 15 Minunte funktioniert, heute mische ich aber nicht mehr so viele Gemüse und daher können die Zeiten auch schon mal kürzer (Blumenkohl, Kürbis, Pilze usw.) oder länger (Kohl) sein.

Gemüsepfannen…

7. November 2014: Gemüsepfanne mit Induktionsherd

Schon bei meinen Induktionsplatten fiel mir auf, dass Gemüsepfannen nicht mehr ganz so einfach sind wie früher – denn Induktionsplatten speichern keine Hitze. Noch stärker fiel mir das auf, als ich nun in meiner neuen Küche mir habe eine 2-Platten-Induktion einbauen lassen. Mein Gemüse wurde und wurde nicht gar… eigenartig. Mittlerweile weiß ich, wie es geht. Dem einen oder anderen mag das jetzt umständlich erscheinen und er denkt sich: Oh, fein, da kann ich mir die Induktion sparen.

Ich sehe das anders, weil das Induktionskochen so viele Vorteile hat, vorne weg die Geschwindigkeit.

Wie also koche ich mittlerweile Gemüsepfannen:

Ich fange an wie immer, d.h. ich stelle die entsprechende Platte auf P (Power Boost). Sobald Dampf entweicht UND ich sehe, dass es köchelt, schalte ich herunter. Aber nicht auf die kleinste Stufe, die würde nur warmhalten, auch nicht auf die kleinstmögliche Stufe – sondern ich stelle nur etwas herunter. Meine Herd hat eine Einteilung von 1 bis 14. Nach dem „Dampf entweichen“ stelle ich auf Stufe 10 und dann nach und nach immer weiter herunter. Schließlich läuft alles wie gewohnt auf einer sehr niedrigen Stufe (die man herausfinden muss, bei meiner alten Platte war es 2, jetzt ist es 3).

Dasselbe gilt übrigens auch für den Schnellkochtopf, auch da arbeite ich mich allmählich auf die 3 herunter – und da kann ich den Topf auch „stundenlang“ bei stehen lassen.

Gemüsepfanne ganz einfach

4. Juni 2014: Spinatpfanne

Dieses Gericht hat „nicht einmal“ eine Soße. Das Kokosöl gibt ein sehr feines Aroma, die Kombination der Zutaten hat mir insgesamt sehr gut geschmeckt. Grünen Knoblauch kannte ich früher nicht, bei Lebegesund ist er öfter in den Abokisten. Sehr lecker, weil knoblauchartig, aber eher dezent.

Kaufen könnte Ihr dieses Rezept mit der Nummer 6029 (für 1 Euro): hier

Einfache Spinatpfanne

6029t