Gendern – mein Lieblingsthema

Ich weiß gar nicht, ob die Mitläufer beim Gendern sich klar machen, welche Unklarheiten sie durch sich einschleichende Ermüdung beim Gendern schaffen. Da nehme ich doch mal wieder ein Beispiel einer Nachricht von Radio Wuppertal.

Wir haben hier also die Frage nach Impfungen für Busfahrer:innen. So weit – so schlecht. Aber dann lese ich, dass Busfahrer in die Prioritätsstufe 3 aufgenommen werden sollen. Schade, offensichtlich bleiben die Busfahrerinnen ungeimpft.

Und das ist noch etwas, was die Genderei mit sich bringt: Mehr Unklarheit als vorher. Je mehr Busfahrerinnen ich bei der Arbeit sehe, um so eher werde ich beim Sammelbegriff „Busfahrer“ natürlich auch an die weiblichen Beschäftigten dämpfen. Okay, bei dem Text oben kann ich mir ausrechnen, dass es ein Versäumnis ist. Oder nicht?