Seiten schnell selbst gemacht

Der eine oder andere kennt vielleicht die Zeitschrift „slowly veggie“. Ich habe die noch nie gekauft, letzte Woche stand ich gedankenverloren an der Kasse. Die Ausgabe 1/2020 verspricht Asien pur und unten links in der Ecke:

SO GEHT’S:
SEITAN SCHNELL
SELBST GEMACHT

Beides schien einigermaßen verheißungsvoll. Ich habe zwar im Internet früher mal gelesen, wie man Seitan selbst herstellt. Aber ich fand das extrem aufwändig. Nun, ich wollte mich überraschen lassen.

Auf Seite 90 kokmmt die Vegane Kochschule mit Lea Green. Es ist nicht nett, von Äußerlichkeiten auf das Innere von Menschen zu schließen, aber sorry, ich kenne keinen einzigen Veganer (* und d inbegriffen 😉 ), der so blass und ungesund aussieht. Aber das nur am Rande.

Dann suchte ich nach dem Rezept. Da war keins. Ah, da kommt der alles entscheidende Satz:

Die Fleischalternative ist „aus Glutenpulver, auch ‚Seitanfix‘ genannt, ganz einfach selbst herzustellen.“

Mehr kommt da nicht. Verarsche geht kaum besser, oder?

Hier jetzt die Anleitung, um Milch selbst herzustellen:
„Milchpulver kaufen und entsprechend der Anleitung mit Wasser verrühren.“

 

 

Was ist Vollwerternährung?

Was ich an der Vollwerternährung schätze und auch gern immer wieder betone, ist, dass sie keine Diät ist. Diäten sind einschränkend, für Kranke gemacht und in ihrer Einseitigkeit nicht immer hilfreich.

Wer einmal eine Brigitte- oder auch Atkins-Diät gemacht hat und „Weight Watcher“ gefolgt ist, weiß, was ich meine. Der Tag besteht nur noch aus Zählen und Aussortieren. Kann es das sein?

Dasselbe gilt meiner Ansicht nach auch für strikte Rohkost, Forks over Knives, glutenfreie Ernährung und so weiter. Vegetarismus und Veganismus sind ernährungstechnisch für mich nicht überzeugend, da gehen die Meinungen nach wie vor auseinander. Sie bleiben eine Sache der Überzeugung.

Sie alle schränken ein, kennen Verbote und sorgfältiges Aufpassen. Für Kranke ist das sicher richtig und wichtig. Wer Rheuma hat und nicht ohne Tiereiweiß auskommen mag, wird seine Schmerzen kaum los, wenn er nicht ständig unter Schmerzmitteln stehen will. Für Kranke ist dieser Beitrag insoweit nicht gedacht.

Was ich an der Vollwertkost so schätze, ist: Hier ist alles erlaubt, es kommt nur auf die Herkunft und die Menge an, eventuell noch auf die Zusammensetzung. Weder Fleisch noch Käse sind verboten.

Wer meinen Blog und meine Entwicklung verfolgt hat, weiß: Ich bin mehr als zehn Jahre lang den „Regeln“ der Vollwertkost nach Bruker 100% gefolgt. Ich habe mindestens zwei Jahre lang auch komplett tiereiweißfrei gelebt, einmal sogar 6 Monate lang reine Rohkost. Gebracht hat mir das keinen echten Fortschritt.

Der Satz „So natürlich wie möglich“ ist für mich der wichtigste Leitsatz überhaupt geworden. Denn er zwängt mich nicht ein: Ich kann essen, was und wann ich will. Ich muss mich nicht zwingen, die Rohkost vor dem Warmen zu essen, ich darf im Restaurant auch mal ein Essen ohne zwanzig Sonderwünsche bestellen und essen (und somit die Gesellschaft mit Freunden usw. genießen) und kann auch mal einen Salat essen, ohne mich beim Kellner fünfmal zu vergewissern, dass auch bestimmt keine Prise Zucker im Salat enthalten ist.

Vollwerternährung ist keine Diät, und ich lasse sie mir auch von einigen „Fanatikern“ nicht dazu machen. 🙂

Morgen mehr…

 

Das Rezept der Woche

5. Juni 2016: Tiramisu mal anders

Tiramisu ist lecker und lebt vom Kontrast herb-süß. Varianten drehen sich meist um eine Fruchtfüllung oder die Creme. Ich habe hier einmal die Basis verändert, statt eines „saugfähigen“ Gebäcks habe ich Milchreis genommen. Das schmeckt auch sehr gut und ist zusätzlich gluten- und laktosefrei, vegan sowieso.

Milchreis-Tiramisu mit Frucht

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Finden könnt Ihr das Rezept wie immer hier.

Glutenfreie Lebkuchen

20. Dez. 2015: Lebkuchen nach Agnes

Dieses Rezept ist eine Art Weiterentwicklung eines Rezepts von Agnes (Superduperabonnenten können Agnes‘ Montgsrezepte nachlesen). Das Rezept ist komplett getreidefrei und – einfach lecker 🙂 Das Rezept enthält 100 g Nüsse, keine Trockenfrüchte. Der Honig kann sicher durch andere Süßungsmittel ersetzt werden. Ziel war eigentlich gar nicht die Glutenfreiheit, das war Zufall.

Die Herstellung ist beschrieben für den Thermomix, mit anderen Geräten sollte das aber auch kein Problem sein.

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Frischkorngericht glutenfrei

9. Dez. 2015: Es geht auch ohne Gluten

Im Angebot heute: Drei glutenfreie Frischkorngerichte zum Preis von insgesamt 1 Euro 🙂

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Glutenfreier Fladen

12. Juli 2015: Buchweizenfladen

Diese dünnen Fladen sind innen noch saftig, außen kross. Ein Fladen reicht für 2-3 Personen. Die Herstellung ist problemlos, die Herstellung einer Stützcreme eine schnelle Alternative (nicht beschrieben), wenn keine gekochten Hülsenfrüchte greifbar sind.

7265

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Heute mal glutenfrei

12. April 2015: Knäckebrot glutenfrei

Was an „normalem“ glutenfreien Brot so störend ist, dass ihm nämlich das „Lockere“ fehlt, ist für ein Knäckebrot ja gerade gut. Dieses ist auch farblich sehr ansprechend – dass es „anders“ ist, schmeckt man nicht. Je gleichmäßiger man den Teig ausstreicht, umso gleichmäßiger wird es auch beim Backen (guten Ofen vorausgesetzt). Bei mir war es in der Mitte ein wenig zu dick, da waren die Stücke noch etwas weich. Das hat mich erst gestört, aber dann fand ich das besonders lecker auf seine eigene Art.

6853

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