Halloween

Ich verabscheue Halloween und finde es doof. Daher erkennt bitte mein gequältes Lächeln, als Eric darauf bestand, dass ich mal den Hexenhut aufsetze.

Heute ist außerdem Reformationstag, dazu kann ich nicht viel zu sagen. Obwohl ich das mit den 95 Thesen noch weiß! Aber wichtig für mich ist, dass ich mich sehr klar daran erinnere, dass wir auch noch im Gymnasium am Reformationstag in die Kirche gingen. Und da hat es durchaus schon mal geschneit!

Das Bild ist schon ein paar Jahre alt.

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Muttertag

Meine Mutter fand Muttertag doof. Sie war der Meinung, man solle ihr jeden Tag helfen und nett zu ihr sein, nicht einmal im Jahr. Das gefiel mir. Das habe ich mit in mein Leben genommen. Meine Eltern erklärten uns, dass Muttertag eine amerikanische Erfindung sei, die einzig und allein dem Geldausgeben diene, nicht den Müttern.

Diese Einstellung habe ich übernommen. Und so wundere ich mich über die Auswüchse, die diese Muttertage mittlerweile haben. Kein Kindergarten, der nicht alle Kinder anhält, der lieben Mama ein liebes Bild zu malen (zumindest ist mir keiner bekannt). Die Geschenke werden immer größer und zahlreicher, Danksagungen immer schwülstiger.

Eine ähnliche Entwicklung ist ja Halloween. Das habe ich bewusst als neu aus Amerika eingeführt miterleben können. Hier ohne Tradition, werden wir mit gruseligen Kuchenrezepten, Plastikhorrorteilen und Ähnlichem traktiert. Allmählich wird der Martinszug dadurch entwertet. Schade, denn der hat hier wirklich Wurzeln und ist eine gute und wohlmeinende Aktion. Die 1-Euro-Läden freuen sich auf jeden Fall über Halloween und die billigen Plastikteile Made in China, derweil die Blumengeschäfte und Süßigkeitenabteilungen sicherlich den Muttertag präferieren.

Aber die Wirtschaft hat uns gut im Griff. Weihnachten und Ostern bringen höchste Umsätze. Was mich wundert: Pfingsten wurde noch gar nicht monetarisiert. Dabei gibt es doch den Pfingstochsen, lässt sich daraus nicht was machen? Okay, das ist nicht fair – der Pfingstochse ist natürlich nicht niedlich. Obwohl so ein Schokoladenochse – wäre ja auch nicht schlecht.

Mittwochs mit Resten

Am 1. Dezember stelle ich einen leckeren Stollen vor. Ganz unten, unter den Rezepten, stehen einige Zutaten, die ihr vorher besorgen solltet 😛

13. November 2013: Noch was von Halloween übrig?

Kaufen könnte Ihr dieses Rezept mit der Nummer 5785+5784+5787+5835 (für 1 Euro): hier

Hier noch vier Möglichkeiten, kleine Kürbisreste wohlschmeckend zu beseitigen:

Kürbiskakao

kakao

Kürbis-Eiscreme (mit gekochtem Kürbis)

EisRoh

Kürbis-Eiscreme (mit rohem Kürbis)

KuerRoh

Kürbis-Beilage

5835

 


Zutaten für Stollen (1. Dezember), die nicht immer gerade im Haus rumstehen:

  • 160 g Orangeat oder Zitronat, natürlich selbstgemacht. Das lässt sich jetzt schnell noch ansetzen! Nach 2,5 Wochen ist das durchaus schon verwertbar. Ein Video gibt’s dazu auch von mir.
  • 200 g Honigmarzipan – ich kaufe das im Bioladen, geht schneller und ist schön fest in der Verarbeitung; sonst genug Zutaten einkaufen, um so viel Honigmarzipan selbst herzustellen, auch dazu gibt’s ein Video von mir
  • Getrocknete Orangenschale, das geht auf der Heizung innerhalb von 2-3 Tagen
  • 300 g Mandeln
  • 50 g Cashewnussmus oder anderes Nussmus

Halloween!

30. Oktober 2013: Mittwoch mit Kürbis

Weil der morgige Beitrag den Fragen an mich gewidmet ist, „feiere“ ich Halloween heute. Um ganz ehrlich zu sein – ich habe für Halloween nicht viel übrig. Erst schickten uns die Amerikaner den Muttertag (den meine Mutter immer für bekloppt hielt) und dann Halloween. Ich kann auf beides gut verzichten. Aber Kürbis ist trotzdem lecker 🙂

Kaufen könnte Ihr dieses Lasagnze-Rezept mit der Nummer 5791 (für 1 Euro): hier

Kürbislasagne

5791an

 

5791kom

halloween

Kürbis-Zitroneneis

eis

Im Vitamix verquirlen:

  • 1/2 Zitrone, geschält, ohne Kerne, vorgeschnitten
  • 100 g grob gewürfelter Kürbis
  • 30 g Cashewnussmus (15 % Öl)
  • 1 Banane (130 g netto) geschält
  • 100 g Wasser
  • 15 g Honig

In der Eismaschine 20 Min. laufen lassen.