Immer öfter…. nicht gut genug :-)

18. Februar 2012: Nicht gut genug…

Hier noch ein Rezept, das die Hürde nicht in „Immer öfter vegetarisch“ geschafft hat.

Kalter Schoßhund

Schokomasse:
85 g Kokosöl
65 g Kakaobutter
150 g Honig
1 Prise Salz
1/2 TL gem. Vanille
2 TL Rum
50 g Kakaopulver
Ca. 250 g Brot, das sich gut dünn schneiden lässt.

Eine kleine Kastenform (kleiner als 25 cm!) mit Haushaltsfolie oder Pergamentpapier auskleiden. Für die Schokomasse Kokosöl und Kakaobutter auf kleiner Flamme erhitzen, bis sie flüssig sind. Mit einem Mixer oder auch einem Handrührgerät gut mit den restlichen Schokozutaten vermischen. Das Brot in möglichst dünne Scheiben schneiden. Eine Lage Schokolade auf den Boden streichen, eng mit Brot belegen. Eventuelle Lücken mit Brotbruchstücken füllen. Darauf eine Schicht Schokomasse, darauf einen „Boden“, Schoko, Boden usw. Die letzte Schicht sollte aus Brot bestehen.

Die Form in den Kühlschrank stellen und die Schokomasse gut fest werden lassen. Hält sich eingepackt gut 2 Wochen.

Brot mit Gemüse oder kräftigem Brotgewürz eignet sich nicht so gut. Auch Sauerteigbrot mag nicht jeder mit Süßem zusammen. Sehr schön eignen sich alle Stutenarten. Wer es etwas herkömmlicher möchte, nimmt Kekse statt Brot.

Der Rum ist eine Erinnerung an meine Jugend und strenggenommen nicht vollwertig. Wenn meine Mutter einmal kalten Hund machte, kam immer etwas Rumaroma hinein. Überhaupt waren ihre Zutaten vom heutigen Standpunk aus gesehen, furchtbar – alleine das billige Fett 🙂 Die Vollwertvariante ist daher auch deutlich bekömmlicher.

Rezeptfotos

11. Februar 2012: A sneak preview

Ich hätte auch einfach schreiben können „eine Vorpremiere“, klingt aber irgendwie nicht so nett. Womit ich sagen will: Heute unterbreche ich die Reihe „Nicht gut genug“. Ich habe da zwar noch einiges im Petto, aber Abwechslung tut immer mal gut. Also lasse ich heute einmal einen ganz besonderen Blick in das neue Buch „Immer öfter vegetarisch“ tun. Was ist das Besondere? Wenn Ihr nur die Bilder unten seht, denkt Ihr – na was soll’s, halt ein paar Bilder aus dem Buch.

Weit gefehlt 🙂 Das neue Buch ist professionell gestaltet, und sollte dennoch möglichst viele Rezepte erfassen. Das bedingt dann schon einmal auch, dass es Rezepte gibt, für die einfach kein Fotoplatz mehr zur Verfügung steht. Immer vorausgesetzt, das Buch soll auch zu einem akzeptablen Preis auf den Markt gehen. Ich bin ja sowieso erstaunt, wie „billig“ das Buch ist – wenn ich in BOD so viel Farbe auf meine Seiten geben würde und auch noch in so einem großen Format, da wären meine Bücher doppelt so teuer. Insoweit ist die Verlagsarbeit auch ein deutlicher Vorteil für euch.

Im folgenden stelle ich euch drei Fotos vor, für die es Rezepte in dem neuen Buch gibt. Aber mit einem anderen Bild. Denn für das Buch habe nicht nur ich von jedem Rezept mehrere Aufnahmen gemacht, eine professionelle Food-Fotografin hat Essen von mir fotografiert, entweder von mir gekocht oder sie hat selbst das Rezept nachgekocht.

Ich werde mit Erscheinen des Buchs eine ganze Website zur Verfügung stellen. Auf dieser Seite sind in Reihenfolge der Buchseiten nicht nur alle Bilder aufgeführt, für die es im Buch kein Bild gibt. Sondern ich habe auch zu allen Rezepten, die vom Profi fotografiert wurden, mein Foto ins Netz gestellt. Es gibt übrigens auch ein paar Rezepte, für die es wirklich kein Foto gibt. Auch das kommt im Eifer des Gefechts einmal vor. Außerdem bietet euch diese Seite dann noch ein wenig Spannung, weil Ihr die unterschiedlichen Fotostile vergleichen könnt..

Das aber ist Zukunftsmusik, denn noch gibt es das für euch noch nicht zum Anschauen. Aber wie gesagt, hier drei Fotobeispiele von drei Rezepten:

Ein-Krümel-Hefe-Brot

Blumenkohlcremesuppe

Apfelquiche

Ich habe hier mit Bedacht ein paar unspektakukäre Sachen ausgewählt. Die eher ausgefallenen und überraschenden Dinge spare ich mir noch auf. Die Spannung soll bleiben!

5. Mal nicht gut genug

4. Februar 2012: Nicht gut genug

Und hier eine weitere Folge aus der beliebten Serie „Nicht gut genug für das Buch ‚Immer öfter vegetarisch’…“ :mrgreen:

Waldorfsalat versauert & vergrünt

Waldorfsalate habe ich seit meiner frühesten Jugend geliebt. Meine Mutter machte ihn zu festlichen Angelegenheiten oder wenn das „Kränzchen“ kam. Das Kränzchen war eine Gruppe befreundeter Ehepaare, die sich reihum besuchten. Für uns Kinder war das immer toll, weil garantiert Reste überblieben, die wir dann morgens noch vor dem Frühstück räubern durften. Meine Lieblingsbeute war Heringssalat (ja, auch vor dem Frühstück!) und Waldorfsalat. Seit meiner Beschäftigung mit der Vollwerternährung habe ich verschiedene Varianten durchprobiert, je nachdem, in welchem Stadium ich mich gerade befand. Diese Variante ist nicht nur vegan, sondern auch mit Wildkräutern, nämlich in diesem Fall Sauerampfer, angereichert.

110 g Sellerie (netto)
20 g Haselnüsse
1 kleiner Apfel (95 g)
25 g Sauerampfer
20 g Zitrone (geschält und ohne Kerne)
35 g Haselnussöl
35 g Wasser
1 gute Prise Salz
1 kleiner Apfel (90 g) zur Dekoration.

Zitronenscheibe, Öl, Wasser und Salz in einem kleinen Mixer gut schlagen. In die Küchenmaschine gießen.
Sellerie putzen, d.h. die Stücke abschneiden, aus denen sich der Schmutz nicht deutlich lösen lässt. Sellerie ist heute meist schon vorgewaschen, sonst müssen wir ihn gut unter fließendem Wasser abspülen. In 2×2 cm große Stücke schneiden, Apfel achteln (inklusive Kerngehäuse, nur der Stiel wird entfernt). Sauerampfer gründlich waschen und trockenschleudern, vorschneiden. In die Küchenmaschine geben und fein raffeln. Aufpassen, dass es nicht zu Püree wird!
Die Hälfte in eine kleine Glasschüssel drücken und auf einen Teller stürzen. Den zweiten Apfel halbieren, in Spalten schneiden. Die Apfelspalten als Dekoration auf den Teller legen. Wenn das Gericht für Gäste vorbereitet werden soll, empfiehlt es sich die Äpfel mit Zitronensaft zu beträufeln, damit sie nicht braun anlaufen.

Das findet Ihr in keinem Buch :-)

28. Januar 2012: Nicht gut genug, Folge 4

Ein weiteres Rezept, das nicht in das Buch „Immer öfter vegetarisch“ hinein durfte, fällt in die Rubrik Suppen:

Klare Pilzsuppe

10 g Steinpilze, getrocknet
200 g Wasser
60 g Austernpilze, frisch
½ Zwiebel (25 g netto)
30 g Möhre
45 g rote Paprika
25 g gekeimte Linsen (ca. 48 Std. Keimzeit; etwa 1 EL voll)
1 TL Kräutersalz
2 TL Balsamicoessig (ohne Zucker oder andere Zusätze)
Etwa 1 EL geh. Petersilie

Steinpilze wenn nötig in kleinere Stücke brechen und ungefähr 20-30 Minuten in 200 g Wasser einweichen. Austernpilze kleinschneiden, mit den Steinpilzen und dem Einweichwasser in einen Topf geben. Zwiebel schälen, Gemüse waschen und kleinschneiden, hinzufügen. Deckel auflegen, zum Kochen bringen. Dann auf kleinster Einstellung 15 Minuten köcheln. Wer es gerne bissfest mag, probiert eine kürzere Zeit aus. Mit Salz und Balsamico abschmecken, frisch mit Petersilie bestreuen.

Nicht gut genug, Folge 3

21. Januar 2012: Appetit auf mehr?

Ein weiteres Rezept, das nicht in das Buch „Immer öfter vegetarisch“ hinein durfte, ist ein herzhaftes Frischkorngericht:

Avocadoteller

30 g Haselnüsse
60 g Wasser
50 g Rotkornweizen (oder Weizen/Dinkel)
1 Avocado (160 g brutto)
2 TL Zitronensaft (8 g)
1 Apfel (100 g)
50 g Wasser
1 Büschel Liebstöckel oder 2 Blätter Löwenzahn

Viele behaupten, das Einweichen der Nüsse sei wichtig, um Verdauungshemmstoffe zu beseitigen. Ich sehe das eher als Geschmacksaufwertung, denn gerade Haselnüsse, Mandeln und Walnüsse schmecken nach dem Einweichen sehr viel frischer.

Am Vorabend die Nüsse in etwa 60 g Wasser einweichen. Morgens den Rotkornweizen flocken. Die Avocado halbieren, schälen, den Kern entfernen. Bei den meisten Avocado können wir erkennen, dass sie reif sind, wenn sich die Schale leicht abziehen lässt. Eine halbe Avocado mit Zitronensaft, dem kleingeschnittenen Apfel, der Hälfte der abgetropften Haselnüsse und 50 g Wasser in einem kleinen Mixer pürieren. Die Flocken einrühren, die Masse auf einer Tellerhälfte „ausstreichen“. Die zweite Avocadohälfte in Streifen schneiden, fächerartig auf die andere Tellerhälfte legen.  Die restlichen abgetropften Nüsse auf dem Flockenbrei verteilen.
Liebstöckel oder Löwenzahn als essbare Dekoration unter die Avocadohälfte stecken.

Nicht gut genug! (Teil 2)

14. Januar 2012: Nicht gut genug, Folge 2

Auch dieses leckere Rezept konnte die Hürde für das neue Buch „Immer öfter vegetarisch“ nicht überwinden. Ganz ehrlich gesagt: Mir ist die Auswahl sehr, sehr schwer gefallen, denn die meisten der Rezepte, die nicht ins Buch kommen, sind gelungen, lecker und passen in ein Gesamtwerk über vegetarisches Essen 🙂

Laugenstangen

1 Tüte Trockenhefe (9 g)
100 g Wasser
200 g Kamut (oder Weizen)
50 g Weizen
2 TL Apfelessig
1 EL Sonnenblumenöl
1/2 TL Salz
40-55 g Wasser

25 g Natron
1,25 L Wasser
etwa 1 EL Hagelsalz
1 TL Kümmel (nach Geschmack)

Hefe in 100 g Wasser verrühren.
Getreide fein mahlen, Essig, Öl, Salz und 40 g Wasser zu dem Mehl geben und die Mischung 2 Minuten mit der Maschine kneten. Mit der Hand auf einer glatten Fläche je nach Teigbeschaffenheit noch 15 g Wasser in den Teig einarbeiten. Eine Teigkugel unter Spannung formen, mit Wasser einsprühen, mit Gärfolie abdecken und 45 Minuten gehen lassen. Teig von Hand durchkneten und sechs Portionen von je 70 g abwiegen.
Aus den Teigportionen Rollen von 8-10 cm Länge formen, die Rollen abgedeckt 15-20 Minuten gehen lassen. In dieser Zeit etwa 1,5 Liter Wasser mit Natron auflösen und aufkochen. Jeweils 2 Stangen ca. 30-50 Sekunden in die Lauge geben, zwischendurch wenden.
Mit einer Schöpfkelle die Stangen einzeln aus der Lauge nehmen, abtropfen lassen und auf das mit Dauerbackfolie ausgelegte Backblech legen (vorsichtig, die Stangen sind sehr glitschig-rutschig). Sofort mit dem groben Salz und nach Belieben auch mit Kümmel bestreuen.
Teiglinge abkühlen lassen. In dieser Zeit den Backofen auf 250 °C (Umluft) vorheizen, auf den Boden eine ofenfeste Schale mit kochendem Wasser stellen. Das  Blech mit den Stangen einschieben, 6 Minuten backen, dann auf 200 °C herunterdrehen und noch ca. 14 Minuten goldbraun backen.
Stangen noch heiß auf dem Blech mit Wasser einsprühen und dann auf einem Gitterrost auskühlen lassen.

Nicht gut genug!

7. Januar 2012: Das Werden eines Buchs

Regelmäßigen Besuchern dieses Blogs ist ja bekannt, dass Ende Februar ein neues Buch von mir erscheint. So ein Buch herzustellen ist spannend, manchmal sehr nervenaufreibend. Der Anfang war die eigentliche kreative Phase, ich habe wochenlang nur gekocht und neue Rezepte ausgetüftelt. Insgesamt hatte ich so um die 250 Stück – aber dafür, das war klar, war in dem Buch kein Platz. Ich musste nun auswählen, welches sind die besten, welche kann ich euch nicht vorenthalten. Um euch nun ganz fieserweise ein wenig Appetit auf das neue Buch „Immer öfter vegetarisch“ zu machen, werde ich ab und an mal eines der Rezepte veröffentlichen, die für das Buch nicht gut genug waren 🙂

Heute eröffne ich diesen Reigen mit Heidelbeermuffins:

Typisch für Muffins ist die großzügige Verwendung von Backpulver.

  • 60 g Sonnenblumenöl
  • 150 g Honig
  • 50 g Mandelmus
  • 155 g Mineralwasser
  • 225 g Weizen
  • 25 g Nacktgerste
  • 1 Prise Salz
  • 1 MS gem. Vanille
  • 1 TL gem. Orangenschale
  • 1 Päckchen Weinstein-Backpulver
  • 400 g Blaubeeren

Weizen und Nacktgerste mischen und fein mahlen. Mit dem Backpulver (evtl. sieben) und der Orangenschale verrühren. Öl, Honig, Mandelmus und Mineralwasser im Küchengerät auf der höchsten Stufe schlagen. Mehlmischung zu der Masse geben und vorsichtig unterkneten. Blaubeeren (nicht waschen) hinzuschütten, vorsichtig unterziehen.

16 Silikon-Muffinförmchen mit je einem guten Esslöffel Teig füllen. In den kalten Ofen geben und 30 Minuten bei 175 °C (Umluftofen) backen (in den letzten 5 Minuten den Ofen ausstellen).

Stäbchenprobe machen: An einem Holzstäbchen, dass man in den Teig steckt, darf beim Herausziehen nichts hängenbleiben (ist wegen der Heidelbeeren nicht ganz so leicht zu überprüfen).

Hinweis:
Silikonbackformen sind umstritten. Dabei geht es aber immer um Backen bei hohen Temperaturen, also über 200°C. Außerdem bin ich überzeugt, dass die Qualität der Formen für die Unbedenklichkeit ebenfalls eine Rolle spielt.

Jetzt erfahrt Ihr es!

Kommentar vom 13. Oktober 2011: Das Geheimnis wird gelüftet….

Vor einigen Monaten habe ich angekündigt, dass ich meine Website am Wochenende nicht mehr regelmäßig mit Rezepten beschicke und auch sonst einige Aktivitäten herunterfahre, weil ich ein neues Projekt in Angriff nehme, das noch geheim bleiben muss. Es hat mich wirklich viel Zeit gekostet und beansprucht mich auch immer noch, meine Vorsichtsmaßnahmen waren also gerechtfertigt. Netterweise – ich sage ja immer, ich habe die nettesten Leser aller Zeiten -, hat niemand versucht, aus mir herauszukitzeln, was das denn nun ist. Zum Nachdenken jetzt ein halber Satz: Seit der Buchmesse darf ich drüber reden 🙂

Oder ich sag’s anders: Geplanter Erscheinungstermin für das Buch „Immer öfter vegetarisch“ aus dem Dort-Hagenhausen-Verlag, Autorin: Ute-Marion Wilkesmann, ist März 2012 🙂

Das Buch wird um die 200 Seiten haben und mehr als 130 Rezepte enthalten: tierweiweißarm, die meisten sogar tiereiweißfrei. Die ganze Palette des Essens wird abgedeckt.

Bei der Produktion des Buchs habe ich eine Menge gelernt und vor allem auch meine Faulheit beim Fotografieren zu überwinden gelernt. Das heißt, ein Teil der Fotos in dem Buch stammt auch von mir.

Wie bin ich an den Verlag gekommen? Über das Brot-Buch von Roswitha Huber, das ich auch hier besprochen habe (hier). Das gefiel mir so gut, ich ging auf die Verlagsseite und da stand damals der Satz „Wenn Sie eine Idee haben, melden Sie sich bei uns!“ Damals war ich gerade bei den Anfängen des Rohkostbuchs, aber das passte dann doch nicht so ganz.

Im Team zu arbeiten statt alleine vor mich hinzuwuseln, ist ganz etwas anderes. Professionelle Unterstützung zu erfahren ist natürlich unvergleichlich besser als alles selbst anleiern zu müssen.

Ganz wenige Rezepte sind auf dem Menü-Blog zu sehen, weil ich ja immer esse, was ich vorstelle 🙂 Auf der Website ist aber kein einziges Rezept davon veröffentlicht, ich habe alle Gerichte bis auf die üblichen Basisdinge speziell für dieses Buch entworfen.. Das hat mir so viel Freude gemacht, dass mir viele neue Ideen gekommen sind. Das Buch deckt alle Bereiche des natürlichen, vollwertigen Essens ab, hat als Zielgruppe nicht nur „uns Vollwertler“ oder nur Vegetarier, sondern alle Menschen, die es Leid sind, sich ihr Essen verquasen zu lassen.

Aus meinem ersten Telefonat mit Herrn Dort ist mir ein Ausdruck im Gedächtnis geblieben, den er für wichtig hält: Rezepte müssen „mouth-watering“ sein, also das Wasser im Munde zusammenlaufen zu lassen. Da war mir klar – bei dem Verlag bin ich richtig. Erstaunlich war für mich, mit wie viel Begeisterung meine doch recht sagen wir einmal: fortgeschrittene Vollwertigkeit aufgenommen wurde. Ich hatte mich ein halbes Jahr vorher bemüht, mein Schokoladenbuch bei einem „Vollwertverlag“ unterzubringen, der mich nach langen zähen Diskussionen schließlich mit dem Vorwurf ablehnte, ich sei zu extrem. Ähäm. Da war das jetzt eine ganz andere Erfahrung 🙂

Das Schwerste am Buch war übrigens die Titelsuche. Der Titel muss ja möglichst vielen Menschen gerecht werden, denn der Verlag und ich möchten auch Köche und Köchinnen dafür begeistern, die von der Vollwerternährung „dank“ der Öffentlichkeitsarbeit der Medien und einiger trauriger Vertreter der Vollwertkost immer noch denken, dass sei eine Diät für Sandalenträger mit verklärtem Blick. So wurde der endgültige Titel auch erst gefunden, kurz bevor das Buch jetzt der Öffentlichkeit angekündigt wird. Leider ist er nicht auf meinem Mist gewachsen 😉

Wenn das Buch erscheint, wird es dazu begleitende und ergänzende Fotos auf meiner Homepage und natürlich auch ein YouTube-Video mit einem Rezept darauf geben. Also bitte schon mal den März 2012 vormerken – denn dieser Verlag verschiebt nicht ständig seine Termine, sondern hält sie ein. Das passt auch gut zu mir 🙂