Eistee Konfitüre?

Frisch aus der Küche (vor 30 Min. fertiggestellt)

Ab und an kaufe ich gern „Meine Familie & Ich“. Wenn ich Glück habe, finde ich ein oder zwei interessante Rezepte. So diesmal die Konfitüre „Eistee Pfirsich“ (Ausgabe 9/2021, Seite 66).

Pfirsiche waren von vornherein ausgeschlossen, ich gehöre zu den Menschen, die diese Früchte wegen der samtigen Schale nicht anfassen mögen. Zum Glück hatte ich gestern Nektarinen eingekauft. Frischer Ingwer ist nicht im Haus, aber gemahlener tut es wohl auch. Ebenso fehlten mir Orangen zum Auspressen, ich habe stattdessen eine Grapefruit genommen. Das Wesentliche des Rezepts ist aber erhalten geblieben – vor allem einen schwarzen Tee mitzukochen.

Nektarinenmarmelade „Eistee“

Herstellung beschrieben im Thermomix (nicht so im Original)

  • 625 g Nektarinen
  • 1 Apfel (100 g)
  • 275 g Rohrohrzucker
  • 30 g Zitronensaft
  • 1 TL gem. Ingwer
  • Saft von einer Grapefruit (145 g)
  • 1 Beutel Konfitura (vegane Gelierhilfe von Biovegan)
  • 3 Beutel Schwarztee (bei mir Assam)

Obst mit Zucker im Thermomix zerkleinern (10 Sek./Stufe 8). Säfte und Ingwer zugeben. Im TM garen (13 Min./Varoma/Stufe 2), dabei zu Beginn die Gelierhilfe bei Stufe 3,5 einrieseln lassen. In den letzten 5 Minuten die Teebeutel in den Mixtopf einhängen, mit dem Messbecher fixieren. Wenn der Thermomix klingelt, als erstes die Teebeutel entfernen (Vorsicht, heißer Dampf!).

Schon vorher vorbereiten:  Schraubgläser auf ein Handtuch stellen und mit kochendem Wasser füllen, Deckel ebenfalls füllen. Wenn die Marmelade fertig ist, Wasser ausgießen, Marmelade einfüllen und Deckel festschrauben.

Warm schmeckt sie so ein bisschen nach Nix mit einem Hauch Tee. Aber schon okay. Wir sind gespannt, wie sie uns kalt schmeckt!

Beitrag Nr. 15 und Restverwertung der besonderen Art

11. Dez. 2013: Rezept mit Brot

Preisausschreiben Beitrag Nr. 15

Hier sind die Farbtöne das Thema. Wenn Ihr auf das Foto klickt könnt Ihr es in groß bestaunen, es wirkt dann viel besser als so!

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Brotkakao

Kakaos sind gute Restverwertung für Schokolade, die nicht mehr frisch genug ist, Plätzchen, die uns nicht gefallen und – auch für Brot. Hier war sogar ein Sauerteigbrot die Grundlage, wobei das vermutlich gewöhnungsbedürftiger ist als mit ungewürztem Hefebrot. Es ist nicht mein erster Brotkakao, aber mit so viel Ingwer habe ich ihn noch nie gemacht.

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5831

 

Rezept für den Thermomix und eine Geschichte

31. Juli 2013: Suppe aus dem Thermomix und Geschichte Nr. 44

Creme of Lentil Suppe

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(oder schlicht: Linsencremesuppe)

Linsen

Geschichte Nr. 40

Es ist Nacht. Irgendwo knarrt eine Holzbohle. Das Mondlicht scheint durch das gardinenlose Fenster in einen Raum. In der Mitte des Zimmers steht ein großer Tisch mit vier Holzstühlen. Mehr kann man nicht erkennen. In der rechten Ecke ist ein kleines weißes Licht zu sehen. Ab und zu schiebt sich eine kleine Wolke über den Mond, je weiter er über den Horizont kommt, umso besser kann man erkennen, was auf dem Tisch liegt: Bestecke, vielleicht aus Silber, die im Mondlicht funkeln. Eine Glasvase, deren Rundung ebenfalls das Mondlicht reflektiert. Irgendwo im Haus schlägt eine Uhr: Es ist 2 Uhr nachts. Wenige Minuten später klingelt es im Raum, drringgg-drringg, viermal geht das so. Dann springt eine Maschine an, das ehemals kleine weiße Licht ist nun rot und beginnt zu flackern. Nach einer Weile macht es klick und klock… die Stimme einer Frau ist zu hören “Ja, hallo, ich bin’s, tut mir Leid, dass ich so spät anrufe, aber…. ich muss einfach mit jemandem reden” Pause. “Eine blöde Idee, jetzt anzurufen, aber ich wollte …”. Pause. Ein unsicheres “Ja, dann bis bald, und… äh, tschüss.”. Man kann hören, wie der Hörer aufgelegt wird. Das kleine Licht leuchtet nun stetig grün. Wenige Stunden später durchflutet das erste Grau den Raum, Vogelstimmen verkünden den neuen Morgen. Ein Radio plärrt los, irgendwo knallt eine Tür. Wasser fließt, ein Fenster wird geschlossen, Lichter gehen an.

Ein wenig griesgrämig geht Katja ins Bad um sich frisch zu machen. Sie weiß schon, was sie heute auf Arbeit erwartet: Sie muss die Schulung vorbereiten, die sie nächste Woche halten soll, ihr Chef wartet auf die Auswertungen des letzten Monats und die Praktikantin hält sie eher von der Arbeit ab, als dass sie eine Hilfe ist. „Wenigstens noch in Ruhe frühstücken…“, denkt sie, als vom Bad durchs Esszimmer in ihre Küche geht, um ihren Frischkornbrei zuzubereiten. Das grüne Lämpchen des Anrufbeantworters, das neue Aufzeichnungen signalisiert,  nimmt sie nur unbewusst wahr.

Sie ist zufrieden mit dem was sie sieht, als sie sich kurz vorm Verlassen der Wohnung im Garderobenspiegel betrachtet und ihr Blick durch die geöffnete Esszimmertür auf den Anrufbeantworter fällt. „Auch das noch“, denkt sie kurz, gibt dann aber doch ihrer Neugier nach und hört das Gerät ab. Die Stimme Ihrer Freundin Susi klingt etwas rätselhaft, aber zugleich glaubt Katja auch eine freudige Aufregung herauszuhören. Auf dem Weg ins Büro grübelt sie noch einige Zeit über den seltsamen Anruf nach, ist dann aber im Laufe des Tages so mit ihrer Arbeit beschäftigt, dass sie nicht weiter darüber nachdenkt. In der Pause meldet sich die Neugier wieder und sie ruft ihre Freundin an. „Ich muss dir unbedingt etwas zeigen“, sprudelt es aus Susi heraus, „Hast Du heute Abend Zeit? Es ist aber nicht in einer Stunde getan.“ Katja geht in Gedanken schnell ihren Kalender durch. „Ja, dann sei so gegen sieben bei mir.“ „Bestens“, freut sich Susi, „und lege ein paar Eiswürfel kalt. Bis später.“ Nach dem kurzen Telefonat weiß Katja zwar genauso viel wie vorher, aber auch in ihr macht sich Vorfreude breit, denn wenn Susi mitten in der Nacht anruft, muss es schon irgendetwas Erfreuliches geben.

„Ding dong, ding dong.“ Sie ist gerade so mit Duschen und Aufräumen fertig, als bereits fünf vor sieben Katjas Wohnungsklingel schellt. „Tataaaa“, tönt Susi. Vor sich trägt sie einen großen Karton, den sie schnurstracks in Katjas Küche trägt. Dann schießt sie los: „Ich habe bei Ute im Preisausschreiben einen Vitamix gewonnen! Ist das nicht geil?  Ich wollte gleich mal ein paar Sachen mit dir zusammen ausprobieren.“ „Wow!!!“ Katja ist sofort angesteckt von der Begeisterung. Susis Stimme überschlägt sich fast, als ihrer Freundin erzählt, was die Aufgabenstellung war und wie glücklich sie ist, weil sie ja noch etwas gewonnen hat. Zusammen suchen sie von Utes Seite einige Rezepte aus und produzieren ein Pesto, Nussmus und einen Brotaufstrich. Zum krönenden Abschluss gibt es ein selbstgemachtes Eis, das sie sich auf der Terrasse in der schönsten Abendsonne schmecken lassen.

Ferienzeit – wir machen es uns zu Hause nett!

9. Juli 2012: Ein Ferien-Rezept

In der Ferienzeit gibt es nicht nur beim Mini-Preisausschreiben Extrapreise, sondern auch ein paar Extra-Rezeptvideos, damit die Daheimgebliebenen sich am Herd vergnügen können. Oder auch nicht am Herd, denn eine Menge der in den nächsten Wochen vorgestellten Rezepte entstammen dem Rohkost-Repertoire. Heute die Einführung, die Vorstellung – und ab dann jeden Mittwoch (einschließlich dieser Woche) mindestens 12 Wochen lang ein Rezeptvideo!

Heute geht es darum: Was tun, wenn ich günstig an besonders schönen Ingwer gekommen bin? Ingwer hält sich im Kühlschrank zwar recht gut, aber irgendwann schrumpelt oder schimmelt er auch dort weg. Ich zeige im folgenden Film nicht nur zwei verschiedene Konservierungsarten, sondern auch weitere Stufen, was Ihr aus diesem konservierten Ingwer alles machen könnt!