Kartoffelpüree fettfrei und umsonst: saure Möhren

8. April 2015: Kartoffelpüree und ein Rezept umsonst: eingelegte Möhren

Es ist mir nun endlich gelungen, ein „echtes“ Kartoffelpüree zu kochen, das den Kritieren von fettarm/fettreduziert entspricht. Alles, was ich vorher gesehen oder probiert habe, enthielt entweder reichlich Nüsse oder es waren allenfalls Stampfkartoffeln, aber kein schön-cremiges Kartoffelpüree. Ich mache es aus ungeschälten Kartoffeln. Wer die Schalen nach dem Kochen abzieht, erhält ein noch „klassischeres“ Püree.

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Das Umsonstrezept:

Saure Möhren

War eines der Rezepte, die nicht mehr in das Buch „Immer öfter vegetarisch“ gepasst haben.

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  • 3 Gewürznelken
  • 2 Kardamomschoten
  • 10 g Honig
  • 50 g Essig
  • 10 g Salz
  • Etwa 150 g Möhrenscheiben
  • 2 Büschel Dill (also Stängel mit Dolde, keine Bündel)
  • 150 g aufgekochtes Wasser

Ein leeres Honigglas mit kochendem Wasser ausspülen. Nelken, Kardamom, Honig, Essig und Salz in das Glas geben, Möhren und Dill hineinschichten. Mit kochend heißem Wasser auffüllen. Fest zudrehen und zwei bis drei Tage bei Zimmertemperatur dunkel stehen lassen (z.B. auf einem größeren Pizzablech in einem Schrank), 10 Tage dunkel im Keller stehen lassen. Hält sich im Kühlschrank etwa drei Monate.

Ich bin ja sooo toll in der Küche…

12. März 2015: Ute, die Küchenfee

Wer kennt das nicht:

Ich stehe in der Küche, will etwas Bestimmtes tun. Ich soll das laut Bedienungsanleitung nicht machen, ich verstehe das auch… aber irgendwie denke ich an diesem Tag, in dieser Sekunde: „Ach, was soll’s … wird schon gut gehen.“ Es geht aber nicht gut 😦

Seit ein paar Jahren habe ich Pfannen von Woll, mit denen ich sehr zufrieden bin. Kratzen und schneiden soll man darin nicht, weil das die Beschichtung beschädigt. Verstehe ich. Diese Pfannen verwende ich sehr oft, ich habe sie in 20 und 24 cm Durchmesser.

Eines Tages nun wollte ich einmal wieder Kartoffelpüree machen. Thermomix? Lästiges Saubermachen. Mit dem Kartoffelstampfer geht das doch viel einfacher. Ich habe zwei Kartoffelstampfer: einen schwarzen aus Kunststoff und einen aus Metall. Ach, nee, stimmt nicht – vor dem Umzug fand ich es sinnlos, zwei davon mitzunehmen, also habe ich das Kunststoffteil entsorgt.

Kartöffelchen schön in meiner 20-cm-Woll-Pfanne gegart, dann mit dem Stampfer angefangen, sie fein zu stampfen unter Zugabe von netten Zugaben, die diese Kartöffelchen in ein köstliches Püree verwandeln. Irgendwie war es ganz schön anstrengend. Metall in der Woll-Pfanne? Na, klar, Null Probleme sagte mein ungeduldiges Vorderhirn zum mahnenden Hinterhirn. Ich hätte auch in eine Plastikschüssel umfüllen können, aber wie lästig ist das denn?

Das Vorderhirn ließ mich fröhlich weiterarbeiten, Pürreeergebnis: Very Lecker. Pfannenergebnis: tiefe Schrammen am Rand 😦 Ich habe noch überlegt, ob ich Geizhals weiter darin Essen zubereite. Aber diesmal trumpfte dann doch das vernünftige Hinterhirn auf: Willst du dich vergiften?? Nee, will ich eigentlich nicht.

So segelte meine heißgeliebte Pfanne in den Papierkorb. (Blöde, hatte sie auch vorher noch gereinigt 😉 ) Und am nächsten Abend bestellte ich eine neue, identische Pfanne.

So kann man ganz leicht 80 Euro zum Fenster rauswerfen 😦