Exotisch lecker

27. September 2013: Exotische Früchte

Ende letzten Jahres hatte ich Orkos getestet. Es war okay, wenn auch die restlose Begeisterung fehlte. Nun empfahl mir Simon Bodzioch vom Shop PerfekteGesundheit.de den Versand Passion4fruit. Dies ist keine sogenannte Flugware, sondern es werden ungenutzte Flächen im Flugzeugtransportraum genutzt. Das ist für das ökologische Gewissen auf jeden Fall besser!

Ich habe bei Passion4fruit mittlerweile vier Mal bestellt und bin begeistert. Eric und ich essen beide gerne Mangos – seitdem wir diese kennen, kaufen wir in Deutschland keine mehr. Gerne probieren wir auch einmal etwas Neues, nicht alles trifft unseren Geschmack. Ungenießbares war noch nie dabei. Neben Mangos gilt den Passionsfrüchten unsere Begeisterung, beides hält sich im Kühlschrank über eine Woche.

Die Ware ist von bester Qualität, bisher war sie auch mindestens eine Woche lagerfähig. Die Verpackung ist ausgesprochen gut. Dafür schon mal fünf Sternchen.

Etwas unübersichtlich war für mich die Trennung zwischen Ware aus Thailand und aus Sri Lanka bzw. das EU-Basissortiment. Von der Geographie her verständlich, konnte man bis vor kurzem nicht aus beiden Quellen gleichzeitig bestellen. Wir haben bisher nur „Thailand“ bestellt. Die Ware wird dann in Deutschland verpackt und verschickt, bei Früchten aus Sri Lanka – wie gesagt, von uns nicht erprobt – war das wohl anders. Aber gerade vor wenigen Tagen wurden beide Bestellmöglichkeiten zusammengefasst. Heißa, das kommt wie gerufen 🙂

Wir leisten uns das etwa einmal im Monat. Damit es auch etwas Besonderes bleibt.

Auch die Quinta aus Portugal hat vor einigen Monaten Früchte aus Brasilien angeboten, z.B. Ananas (ein Hochgenuss!) und Kochbananen (viel leckerer als die, die man in Deutschland kennt). Seit einigen Wochen gibt es aber da keine Angebote mehr und ich habe nachgefragt, wie das denn käme. Antwort: Da auch dies keine „Flugware“ ist, sondern nur in leere Gepäckräume gepackt wird, geht das im Sommer nicht, da Urlaubsverkehr herrscht. Ab Oktober ist brasilianische Ware dort wieder im Angebot. Auch hier wird direkt von den Kleinbauern gekauft. Da macht mal exotisch essen auch richtig Spaß.

Sonntagsrezept: Eine kleine Serie

10. März 2013: Die Kochbanane

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Lange Jahre habe ich den Kochbananen als „zu exotisch“ widerstanden. Aber heute stolperte ich quasi im ganz normalen Supermarkt darüber. Infos dazu findet Ihr in Wikipedia hier.

Mal probieren schadet ja nicht. Vielleicht ist es die Entdeckung meines Lebens? Drei Bananen waren in der Packung, von unterschiedlicher Reife: schwarze Schale (geeignet für Desserts), gelbe Schale mit schwarzen Punkten (zum Backen, Fritieren usw.) und grün-gelbe Schale (zum Kochen wie Kartoffeln). Die Infos auf der Packung fand ich hilfreich, dennoch habe ich die schwarze einfach gebacken. Ich hatte mir dazu einen YouTube-Film angesehen, wo eine Nigerianerin eine Kochbanane in Scheiben schneidet, salzt und dann backt. So habe ich das auch gemacht, gewogen habe ich nichts:

Gebackene Kochbanane

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  • 1 große Kochbanane, von außen schwarz, die sich im unteren Teil schon matschig anfühlte, geschält. Und zwar indem ich oben die Kappe abgeschnitten und einen senkrechten Schnitt an der Banane herunter gemacht habe (so im Film gezeigt). Erfreulicherweise war auch im Schwarzen noch nicht alles Brei, noch gerade schneidbar.
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    In einer 20-cm-Keramikpfanne den Boden mit
  • Erdnussöl bedeckt, auf 2000 Watt aufgeheizt, die Scheiben hineingegeben und
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  • mit etwas Salz bestreut. Auf 1300 Watt heruntergestellt. Sobald die Scheiben von unten braun waren, gedreht, Hitze auf 800 Watt heruntergestellt.
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Nach dem Braten habe ich sie auf Küchenpapier gelegt und auch mit Küchenpapier bedeckt, um das überschüssige Fett abzusaugen. In der Pfanne war noch recht viel Fett über, was mich hoffen lässt, dass die Banane das eben nicht aufgesaugt hat.

Ich habe sie einfach so gegessen. War nicht schlecht, aber auch nichts, was ich jetzt unbedingt wiederholen muss. Im Internet las ich nämlich mehrmals – „Wer einmal Kochbanane isst, wird süchtig danach.“ Mal schauen, was die nächsten Varianten bringen. Ich fand’s zwar okay, war aber wie oben gesagt, nicht überwältigt.