Smileys müssen her!

25. April 2013: Kommentare aufmotzen

Ihr seht vielleicht manchmal, dass ich in Kommentaren Dinge fettdrucke, Links zu Webseiten einsetze usw. Das ist keine große Kunst, sondern es sind einfache Befehle. Allerdings führt WordPress die nicht in einer nachschlagbaren Liste (wie die Smileys), ich „sehe“ sie nur, wenn ich im Änderungsmodus in den Kommentaren etwas schreibe. Dann merke ich sie mir. Hier einige praktische Beispiele:

Wenn Ihr das Wort „Vollwertkost“ in Fettdruck hervorheben möchtet, so schreibt Ihr: <strong>Vollwertkost</strong>

Deutlich wird: die Befehle stehen in eckigen Klammern, der Befehl wird beendet mit dem selben Befehl in eckigen Klammern, aber zusätzlich vorneweg direkt hinter der einleitenden eckigen Klammer einem Schrägstrich, dem „/“ (dem über der 7). Und hier sind nun andere hilfreiche Dinge:

Fett = <strong> und fett Ende </strong>
Kursiv = <em> und kursiv Ende </em>
unterstreichen = <ul> und unterstreichen Ende </ul>
Zitat aus einem anderen Kommentar = <blockquote> Jetzt kommt das Zitat </blockquote>

Etwas anders geht ein Link: <a href=“http://und-die-link-adresse.com/„> die Anführungsstriche vor und nach der Web-Adresse sind wichtig!

Ähnlich könnt Ihr auch etwas ausgefallenere Smileys setzen. Viele wissen das schon… aber es sei noch einmal in die Kiste gegriffen. Vor die aufgeführten und nach den aufgeführten Befehlen bitte ohne Leerstelle jeweils einen Doppelpunkt setzen:

:mrgreen: = mrgreen
😆 = lol
😛 = razz
😈 = twisted
👿 = evil
😳 = oops
😥 = cry
😕 = ???
😎 = cool
😡 = mad
🙄 = roll

Sonst könnt ihr auch die normalen Smileys setzen, aber bitte darauf achten, dass sie frei stehen, also mit Leerstelle davor und danach, dann wandelt WordPress selbst um 🙂

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Anonym ist einfach

1. Oktober 2012: Ketzerisches zur Anonymität im Internet

Ich bin gegen Anonymität im Internet. Da kommt dann als Argument gerne: Ja, aber dann kann niemand mehr in totalitären Staaten seine Meinung sagen… Wir leben in Deutschland aber nicht in einem totalitären Staat. Und wer hier Angst hat, mit seinem Namen etwas zu veröffentlichen, weil der Arbeitgeber das vielleicht lesen könnte, sollte sich lieber einmal überlegen, ob er dann nicht besser überhaupt den Mund hält. Ich überlege mir jeden Satz, den ich schreibe, denn ich bin identifizierbar. Und stört mich das? Nein, es macht mich verantwortlich für das, was ich schreibe. Es bringt mich auch dazu, über manche Dinge nochmals nachzudenken, statt einfach irgendwelche wüsten Behauptungen aufzustellen. Gerade im Umgang mit meinem ehemaligen Aquion-Wasser-Zubereiter von Salux bin ich im Rückblick dankbar dafür, dass ich nicht anonym bin – es zwang mich quasi zur sachlichen Darstellung, statt Beschuldigungen zu verbreiten. Damit fühle ich mich auch viel besser, denn alles, was ich dazu schreibe, kann ich hieb- und stichfest belegen. Daher gehe ich auch davon aus, dass es für meine Leser überzeugender ist, als wenn ich meinen Wortschatz in die deftige Ecke verlege.

Auf Blogs muss man sich anmelden, um Kommentare schreiben zu können, so auch auf diesem Blog. Das geht völlig anonym, was früher einige Schreiberlinge ausnutzten, die wussten – einmal ein Kommentar freigeschaltet, können sie ungehindert schreiben, was sie wollen, zumindest bis ich es lese. Interessant ist auch, dass die Email-Adressen und Namen umso anonymer sind, je aggressiver der Auftritt. Die Frage, die sich mir stellt: Nutzt da jemand seine Anonymität, um Schläge auszuteilen oder macht die Anonymität so aggressiv? Mittlerweile veröffentliche ich diese Kommentare nicht mehr – und siehe da, heutzutage gibt es kaum noch Versuche dieser Art. Zufall?

Ich beobachte diese Tendenzen auch anderswo. In YouTube ist das besonders ausgereift, da „pinkeln“ die Leute mich vorwurfsvoll an, und wenn ich genauso zurückpfeiffe, heißt es: „Was bist du so pampig? War doch nicht bös gemeint.“ Nee? Da sollten die Leut‘ vielleicht ERST denken und dann schreiben. Auch in anderen Blogs und Foren beobachte ich es immer wieder. Der Mantel der Anonymität lässt häufig nicht nur die Höflichkeit unter den Tisch fallen, sondern setzt auch Verbalaggressionen und eine Wortauswahl frei, die ich unangenehm finde. Ich frage mich dann immer: Ihr, die Ihr dort so groß das Maul aufreißt, würdet Ihr euch überhaupt noch zu was trauen, wenn Ihr uns im Leben gegenüberstündet?

Mich erinnert das an meine länger zurückliegenden Chat-Zeiten im damaligen AOL. Ich habe da eine Menge Leute kennengelernt, es war eine interessante Zeit. Ich habe viele Chatter auch „live“ getroffen. Nach einer Weile habe ich gewarnt: „Vorsicht, ich bin im richtigen Leben genauso wie hier im Chat!“ Das war durchaus begründet, denn wie oft ist es mir passiert, dass die Chatter mit der größten Klappe online …. im Café völlig verstummten und ich den Alleinunterhalter mimen durfte 🙂

Gerade für Blog-Betreiber finde ich es völlig richtig, dass ein Impressum vorhanden ist, indem ich die echte Person erkenne. Bei Kommentaren mag das noch anders sein. Heute wird gerne die mangelnde Zivilcourage gemängelt. Wo ist die Zivilcourage, wenn ich aus einem anonymen Blog in alle Welt spucke?

Das Menü lernt krabbeln

5. August 2012: Zwei Jahre alt, ein Jubiläum 

Genau heute vor zwei Jahren habe ich den Menü-Blog eröffnet. Die Zahlen sind nicht so beeindruckend wie hier :-) , sie lagen regelmäßig im ersten Jahr zwischen 95 und 140, mittlerweile sind sie aber eher zwischen 120 und 340 zu suchen, z.B. wenn ich Umfragen starte. Im Juli hatte ich sogar einmal 1042 Besucher.

45 Abonnenten gibt es. Das sind im Vergleich zu diesem Blog recht viele, wo die Besucherzahlen deutlich höher liegen, mehr als das Doppelte – bei 84 Abonnenten. Das heißt, auf das normale Leben übertragen, der Skandale-Blog hat mehr Laufkundschaft, der Menüblog treue Leser. Auf 796 Beiträge kommen 2115 Kommentare (Vorjahreszahlen: 373 Beiträge und 854 Kommentare, ). Das ist eindeutig angestiegen, denn die Zahlen sind ja höher als das Doppelte. Manchmal ist es – naturgemäß – recht still. Im Vergleich: Im Menüblog kommen im Schnitt knapp 2,66 Kommentare auf einen Beitrag (Vorjahr: 2,29), hier auf dem “Skandale-Blog” sind es mehr als das 3,5-Fache.

Sehr viel lebendiger ist es auf dem Menüblog, seit ich freitags die Leser aus einer Auswahl bestimmen lasse, was ich esse. Das ist nicht nur für mich spannend, offensichtlich haben meine Leser da auch Spaß dran. Wie übrigens auch an den Minipreisausschreiben, mit denen ich Ende 2011 angefangen habe und für die ich noch für viele Wochen Material habe. Auch da wächst die Beteiligung stetig.

Dieser Blog hat die stärksten Wandlungen erfahren: von detaillierten Mahlzeiten bis zu nur noch groben Angaben. Da danke ich an dieser Stelle auch meinen Lesern, die Verständnis haben und mir auch folgen, wenn ich nicht immer Grammangaben und detaillierte Anweisungen vorgebe.

Bis auf ganz wenige Ausnahmen habe ich es dennoch geschafft, jeden Tag wenigstens kurz Frühstück und Abendessen zu skizzieren. Für mich selbst ist der Blog nach wie vor eine Stütze: Wenn ich wissen will, welche Pfannkuchen gab es denn doch gleich vor 1 oder 2 Wochen?, kann ich das einfach nachschlagen. Das Ausfallen des Mittagsessens scheint keinerlei Nachteile in Hinblick auf Besucherfrequenz mit sich gebracht zu haben.

An den Kommentaren sehe ich, dass es Leser gibt, die nur hier lesen, aber auch solche die beide Blogs jeden Tage zu schätzen wissen. Ich freue mich darüber und bedanke mich bei allen Lesern und Kommentatoren, die mir jeden Tage wieder Mut machen, nicht in Trägheit zu versinken 🙂

Kommentieren auf dem Blog

Kommentar vom 16. Februar 2011: Warum erscheint mein Kommentar nicht direkt?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, in Blogs mit Kommentaren umzugehen. Je nach Provider gibt es da auch kleine Unterschiede. Für mich, die ich in WordPress blogge, gibt es vier Möglichkeiten:

  1. Ich sperre alle Kommentare
  2. Ich lasse Kommentare nur nach Freischaltung zu
  3. Ein erster Kommentar eines neuen Kommentators wird von mir freigeschaltet, danach kann er seine Einträge immer sofort einstellen.
  4. Alle Kommentare erscheinen unkontrolliert.

Nummer 1 finde ich völlig dem Sinn von Blogs entgegengesetzt. Ein Blog lebt doch davon, dass viele der Leser und Leserinnen auch mitmachen. Einfach nur etwas in die Welt hineinposaunen und Kommentare verbieten? Dafür sind mir meine Leser auch viel zu wichtig.

Ich bin auf anderen Blogs ja auch zu Gast und habe festgestellt, dass mich das nervt, wenn mein Kommentar nicht direkt sichtbar ist. Dann habe ich das Gefühl, da wird nie ein richtiges Gespräch daraus. Denn der Blogersteller sitzt ja nicht den ganzen Tag am PC und wartet nur auf meine Kommentare. Da vergehen Stunden, manchmal Tage bis zur Freischaltung. Abgesehen davon, dass mir das auch zu lästig wäre. Und: Meine Kommentatoren verhalten sich in der Regel so, dass es nichts zu beanstanden gibt. Die ganz wenigen Ausnahmen halte ich auf andere Weise in Schach 🙂

Die dritte Möglichkeiten ist die auf meinem Blog geltende. Das heißt, wenn jemand sich zum ersten Mal auf meinem Blog zu Wort meldet, muss derjenige warten, bis ich es durchgelesen und genehmigt habe. Dadurch kann ich Blogspam, Werbe-Kommentare usw. aufhalten.

Nummer 4 ist mir dann doch zu „gefährlich“. Ich habe keine Lust, dass stundenlang irgendetwas auf meinem Blog zu lesen ist, was reine Werbung ist oder Parolen verbreitet, die mit Recht und Gesetz nicht viel gemeinsam haben.

Nun gibt es einige Kommentatoren, die schon bemerkt haben werden, dass ihre Kommentare trotz Erstfreischaltung eine Weile in der Warteschlange hängen. Woran liegt das?

Es gibt noch andere Möglichkeiten, Kommentare auf die Wartehalde zu schicken. Zum Beispiel kann ich festlegen, wie viele Links ein Kommentar enthalten darf, bevor er auf „Warten“ gesetzt wird. Anfangs hatte ich das bei drei Links, ich habe das aber mittlerweile auf noch niedriger gesetzt. Auch dies, weil mir teilweise die Werbung dann – auch wenn sie nicht immer als solche gemeint ist – zu stark wird.

Eine weitere wichtige Methode ist es, einen Kommentar dann aufzuhalten, wenn gewisse Stichwörter auftauchen. Das gibt mir einmal die Möglichkeit, unangenehme Charaktere (das heißt solche, die sich nicht an meine Blogregeln zu Höflichkeit und Respekt orientieren) fernzuhalten, und außerdem auch, zum Beispiel politisch radikale und verfassungswidrige Beiträge herauszufiltern. Andere Blogs haben damit schon reichlich Erfahrung gemacht, aus denen ich gelernt habe.