Geburtstag, aber nicht meiner :-)

18. August 2014: Geburtstag

Gestern, am 17. August 2014, hatte meine Verbindung zu Lebegesund (hier) Gemüse und Obst Geburtstag. Gelegenheit, ein kleines Fazit zu ziehen:

  1. Die Qualität der Lieferung ist unter Berücksichtigung natürlicher Schwankungen ausgezeichnet. Die Dinge sind offensichtlich wirklich frisch gepackt, was der Salat eindeutig beweist – der hält sich bei mir entweder in Klimaprima-Dosen oder jetzt im Biofresh-Abteil des Kühlschranks bis über eine Woche.
  2. Die Lieferungen sind abwechslungsreich, die Verpackungen sind sehr gut, zweimal war eine Gurke „gerissen“, ansonsten alles top. Selten hat mal ein Apfel einen Fleck.
  3. Die Mengen sind nicht immer exakt richtig für mich, das kann aber natürlich auch daran liegen, dass ich in einer Woche mehr, in einer anderen Woche einmal weniger esse. Manchmal ist es knapp, manchmal zu viel. Mit einer guten Kühlmethode gleicht sich das aber auf die Dauer aus.
  4. Der Kundendienst ist hervorragend. Änderungswünsche werden immer freundlich berücksichtigt. Zusatzbestellungen ohne Porto sind stets möglich. So bestelle ich mittlerweile auch den Apfelessig bei Lebegesund. Er ist etwas schärfer als mein bisheriger (von dennree), das ist nur eine Sache der Gewohnheit.

Das Einzige, was ich zu bemängeln habe, ist, dass die Salatkisten nicht unbedingt Rohkost geeignet sind. Schon mal sind Bohnen dabei oder auch Zwiebeln. Wer ausgiebig Rohkost isst, wird bald wegen erhöhter Geschmacksempfindlichkeit sehr vorsichtig beim Zwiebelverzehr sein. Und Bohnen muss ich eben auch kochen. So gerne ich auch Bohnen esse, würde ich mir da eine Rohkost-Salatkiste wünschen. Andererseits kann ich mir natürlich auch meine Dinge selbst zusammenstellen. Das finde ich aber immer nie so spannend wie den Überraschungsfaktor. Wobei ich freitags schon immer sehen kann, was für die nächste Woche geplant ist.

Die Planung stimmt in Einzelteilen nicht immer mit dem Kisteninhalt überein, was wetterbedingt gut erklärbar ist. Dann liegt jedes Mal ein Zettel mit einem Hinweis bei. Regelmäßig werden auch kleine Präsente beigelegt – Kekse, Holundersaft, Apfelaufstrich, das sind einige Dinge, an die ich mich erinnere. Okay, für einen Vollwertler sind die jetzt nicht unbedingt geeignet, aber hier zählt der nette Gedanke.

Regelmäßig gibt es auch Aktionen – auf diese Weise konnte ich einmal die pürierten Tomaten probieren, die ich mir im nächsten Winter bestimmt bevorraten werde.

Mein erster sehr guter Eindruck, den ich schon mal geschildert habe, hat sich voll bestätigt. Das Eintreffen der Kisten (kleine Obst-, kleine Gemüse- und kleine Salatkiste) ist immer ein Highlight der Woche 🙂 Die drei Kisten kosten 39,95 Euro, sind somit portofrei und reichen für 2 Personen eine Woche.

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SEPA-Umstellung

10. April 2014: SEPA und der Versandhandel

Jeder hat mittlerweile von der Sepa-Umstellung gehört und ist mehr oder weniger betroffen. Firmen müssen ihre Kontonummern jetzt im Sepa-Format angeben und wir alle müssen nun lernen, dass wir unsere Kontonummer nicht mehr wie früher binnen kurzem auswendig lernen können.

Wer für die Bezahlung von bestellten Artikeln eine Lastschrifterlaubnis gegeben hat, kennt das schon: Alle naselang trudelt irgendein Schreiben mit der Information ein, dass jetzt auf SEPA umgestellt wird, mit Mandatsreferenz und Gläubiger-Identifikationsnummer. Nicht, dass ich etwa wüsste, was die beiden wirklich sind 🙂 Letzteres ist wohl die Kontonummer. Das alles geschieht automatisch. Aus irgendwelchen Gründen, die sich mir entziehen, gibt es aber Online-Versender die eine schriftliche Bestätigung für die Sepa-Umstellung des Kundenkontos im Falle von Lastschriften brauchen.

Unter anderem war das auch so bei Lebegesund, von denen ich ein Obst- und Gemüse-Abonnement beziehe. Als kleines Dankeschön für meine Unterschrift unter die SEPA-Umstellung bekam ich eine Gutschrift von 5 Euro, die bei der nächsten Bestellung abgezogen wird. Ist doch nett. Und so war es auch, der Betrag wurde bei der nächsten Bestellung abgezogen, ohne dass ich irgendwelche Rabattcodes eingeben oder Bedingungen erfüllen musste.

Vor zwei Tagen nun bekam ich Post von Keimling. Ich habe schon länger nicht mehr bei Keimling bestellt, und dass ich das mal per Lastschrift getan habe, ist noch länger her. Und das Schöne ist: Herr Holler hat mir ganz persönlich geschrieben. Ist das nicht aufmerksam?

Okay, seine Unterschrift ist nur eingedruckt, aber ich bin dann schon gerührt, wenn sich so ein großer Mann hergibt für eine kleine SEPA-Umstellung. Und natürlich belohnt auch Herr Holler alias Keimling mich mit einem Gutschein. 10 Euro! Mir kommen fast die Tränen, doppelt so viel wie lebegesund.

Aber hoppla, hoppla…. was steht da noch? „… im Wert von 10,- Euro, den Sie bei Ihrem nächsten Einkauf ab 80,- Euro einlösen können.“ Und außerdem muss ich den Rabattcode SEPA 2014 eingeben. 80 Euro liegt 20 Euro über dem Betrag für Versandkostenfreiheit (= 60 Euro) bei Keimling. Ihr Mindestbestellwert ist übrigens 25 Euro.

Ich weiß, dass Versandkosten ein fieser Kostenpunkt für Versender sind, ich verstehe auch, dass es Mindestbestellwerte geben muss. Ich habe schon mal in einem Artikel gemeckert, über Gutscheine, die an bestimmte, relativ hohe Bestellsummen gebunden sind. Aber einen Gutschein an Bestellsummen zu knüpfen, die deutlich über dem Portofreibetrag liegen… wie finde ich denn das? Ihr dürft raten, wie ich das finde 🙂 Und Ihr dürft auch raten, welchen Gutschein ich besser finde.

Lecker und frisch – eine Bezugsquelle

14. Oktober 2013: Eine Bezugsquelle für Frischobst und Gemüse

Kennengelernt habe ich Lebegesund über ihre Aufstriche „ibi“. Ganz am Anfang der Vollwert habe ich die regelmäßig mit Genuss gegessen. Dann kam die Zeit, in der ich Brot am liebsten pur aß. Und dann konnte und wollte ich meine Aufstriche auch selbst herstellen. Erst vor wenigen Monaten aber ist mir bewusst geworden, dass wir dort auch frisches Obst und Gemüse kaufen können. Zwischendurch habe ich eigentlich immer nur bestellt, wenn ich mal wieder einen Gutschein bekam.

Mehrmals wurde mir an den Kopf geworfen: Lebegesund? Das ist doch eine Sekte! Mir bleibt da nur ein Achselzucken. Was heißt das denn, eine Sekte? Wollen sie mich hektisch bekehren und steckt in jedem ibi-Gläschen ein Gebetsspruch? Ich habe mich ein wenig im Internet und Wikipedia umgelesen: Mag sein, dass sie nicht die Meinung der großen Staatskirchen teilen, aber sie sind in und mit ihrer Religion nicht aggressiv. Und wenn ich mir anschaue, wofür sie öffentlich eintreten, wünschte ich mir, die großen Kirchen würden sich da mal ein Stück von abschneiden: keine Tierprodukte, gesunder Anbau ohne Gülle und Co.

Als Mitte dieses Jahres wieder ein Gutschein bei mir eintraf, dachte ich: Ach, ich probiere mal das Obst und Gemüse aus…. Ich habe nämlich, so nett mein Bioladen ist, von den Biotüten (oder auch Biokisten) ziemlich die Nase voll. Seit Jahren versuche ich klarzumachen, dass ich saisonal und regional essen möchte, abwechslungsreich. Dennoch erhalte ich Zucchini und Kohlrabi winters wie sommers. Wenn ich nicht jede Woche schreibe „Diesmal kein Stangensellerie“ erhalte ich manchmal zwei Pakete davon. Angeblich führt der Laden ein Buch mit den Vorlieben und Abneigungen ihrer Kunden. Mein Eintrag scheint dort über Nacht zu verschwinden 😉 Manchmal erhalte ich zweimal Kohl in einer Woche, in einer Einpersonen-Tüte! Dann wieder Paprikaschoten im Winter.

Ich habe nicht die Zeit, jede Woche dort anzurufen und zu diskutieren, was ich haben möchte oder haben kann. Das muss von selbst laufen – tut es aber nicht. Da kam mir jetzt diese Gelegenheit eben wie gerufen.

Was soll ich sagen? Schon das erste Gemüse- und Obstpaket hat mir richtig Freude gemacht. Endlich mal eine ordentliche Menge Tomaten in der Tomatenzeit! Schöner Salat, alles in bester Qualität. Daraufhin habe ich noch einmal gut nachgedacht und mir drei Kisten in zweiwöchentlichem Abo-Turnus zusammengestellt (jeweils kleine Kiste Obst, Salat, Gemüse), die kosten mich bzw. uns 39,45 Euro, und sind damit portofrei. Außerdem kann ich nun auch andere Dinge mitbestellen, die ebenfalls portofrei sind. Das reicht für Eric, mit dem ich das teile, und mich gut für eine Woche.

Mittlerweile habe ich mehrere Lieferungen erhalten

Lebegesund (1)

– das Auspacken macht immer wieder Spaß. Zwar gibt es manchmal recht viel von einem Gemüse oder Obst – einmal u.a. einen Riesenwirsing – aber ich kann sicher sein, dass das in der nächsten Lieferung anders ist (unten: Gemüsekiste klein).

Lebegesund (6)

Die Sachen sind 1A verpackt und von bester Qualität. Es gibt auch immer einen Zettel mit drei Rezepten, nicht immer vollwertig, aber durchaus „inspirierend.

Lebegesund (3)

Am besten kann ich das an den Äpfeln beschreiben. Das sind keine Äpfel, wie ich sie im Laden bekomme, weder konventionell noch bio. Das sind Äpfel, wie ich sie aus guten privaten Gärten kenne! So etwas von Geschmack, unglaublich. Vielleicht hat der eine oder andere Apfel mal eine kleine Fehlstelle, aber die sind meist oberflächlich. Schmutz ja, „Tierchen“ habe ich bisher keine gehabt (es folgt Salatkiste, klein; häufig gibt es auch zwei Schichten, es ist also mehr, als man auf dem Foto sieht).

Lebegesund (5)

Zweimal schon hatten wir Birnen. Eric, der sich eine fürs Wochenende mitgenommen hatte und gar nicht wusste, woher wir sie hatten, meinte am Montag darauf: Sag mal, was waren das denn für eine köstliche Birne? So süß, so lecker, sowas habe ich seit Jahren nicht mehr gegessen!

In dem Paket, das ich hier zeige, gab es zwei Sorten Äpfeln, hinten unter den kleinen liegen noch einige große. Unter den Pflaumen gab es Mirabellen und Birnen.

Lebegesund (4)

Auch die Salate… ich kann nur schwärmen. Ich habe mein Abo so gelegt, dass es einen Tag vor der Biolieferung kommt. Wenn also etwas fehlt – d.h. mir fehlt – kann ich es im Bioladen dazu bestellen. Am Anfang dachte ich, dass die Menge so bemessen ist, dass eine Lieferung im einwöchigen Rhythmus für uns zu viel wäre, aber alle zwei Wochen ist etwas zu wenig. Aber das Porto ist erträglich (3,90 Euro), manchmal bestelle ich auch etwas dazu, es gibt nämlich auch ein reiches saisonales Angebot „lose“ zu kaufen. Besonders hervorzuheben auch das Pilzangebot: Shitake, Kräuterseitling und Igelstachelbartpilze….

Der einzige Wermutstropfen sind natürlich Versand und Verpackung. Andererseits erhält mein Bioladen auch vieles vom Großhändler, da fahren auch LKWs durch die Gegend… Ich nehme das nun in Kauf. Vielleicht findet sich auch dafür eines Tages eine andere Lösung.

Der Service ist freundlich, erreicht man ausnahmsweise nur den Anrufbeantworter, erfolgt ein Rückruf. Auch der Kundenservice ist also vom Feinsten. Auch andere Angebote, nicht nur die frischen!, lohnen einen Blick. Ich kann auch Samstag oder Sonntag um Änderungen bitte, die werden prompt berücksichtigt.

Es gibt dort auch eine Leser-werben-Leser-Aktion. Der Beworbene erhält etwas, der Werbende einen Gutschein in Höhe von 15 Euro. Wenn sich jemand von euch von mir „anwerben“ lassen möchte, schicke er mir bitte eine Email. Die Gutscheine würde ich als Bargeld sammeln und in das nächste Preisausschreiben stecken 🙂

Auch habe ich gehört, dass die Restaurants von Lebegesund tolles Essen anbieten. Das habe ich selbst allerdings noch nicht probieren können.