Überbacken liebe ich!

27. März 2016: Steckrüben

Beschrieben ist das Rezept für den Thermomix, es lässt sich aber ohne Probleme auch anders herstellen. Eine Stützcreme (hier) wird verwendet.

Steckrüben mit Reislinsen, überbacken

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Muss ich das verstehen?

19. September 2015: Linsen

Vor Jahren schon habe ich festgstellt, dass entgegen der damals herrschenden Vollwertmeinung rote Linsen durchaus Keimen, also ganz normale rote Bio-Linsen. Prima.

Vor ein paar Wochen habe ich ein paar Tests gestartet. Das kam, weil ich bei der Firma Reishunger ein Testpaket aus Kidneybohnen, Kichererbsen und Roten Linsen getestet hatte, ich berichtete hier. Die Linsen von Reishunger keimen prima, sind bio und kosten 2,90 Euro, wenn ich 3 kg kaufe. (Foto: Reishunger-Linsen, 2 Tage Keimzeit)

reis

Da dachte ich mir – was ist eigentlich mit „normalen“ Linsen?

Ich kaufte rote Linsen von Müller’s Mühle, ein 500-g-Päckchen kostet 1,79 Euro. Ich habe sie zum Keimen angesetzt – und konnte beim Keimen quasi zuschauen. (Foto Müller’s Mühle nach noch nicht ganz 48 Stunden)

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Danach wollte ich Alnatura (bei dm ebenfalls 1,79 Euro) und Davert (im Bioladen 3,49 Euro, als Sonderangebot 2,99 Euro) probieren. Eine Leserin machte mich darauf aufmerksam, dass diese beiden Sorten (bio!) Sonnenblumenöl enthalten, sie sagte, für die Farbe. Wie bitte? Die kaufe ich nicht mehr!

Ich hatte noch ein Päckchen von Davert im Haus (Preisschild: 3,49 Euro!) und habe den Keimtest gemacht. Es quälte sich so herum. Ja, sie keimten zum Teil, aber überwältigt war ich nicht. Ich musste die Linsen nach fünf Tagen schließlich entsorgen, weil zwar einige lang gekeimt waren, die meisten aber gar nicht und sich daher ein übler Geruch entwickelt hatte.  (Foto: Daver Linsen nach 5 Tagen Keimzeit)

davert

Wieso keimt (lebt!) ein Nichtbioprodukt deutlich besser als ein Bioprodukt, wieso braucht ein Bioprodukt Öl für die Farbe? Brauche ich leuchtend rote Linsen? Nö, blassrote reichen mir völlig. Hauptsache sie keimen.

Dies sind Einzelversuche. Um „wissenschaftlich“ zu sein, müsste ich eine große Testreihe starten. Mache ich nicht, mir für meinen persönlichen Bedarf reicht das. Wer ganz sicher gehen möchte, muss diese Tests selbst machen.

 

Sonntäglich-deftig

7. Juni 2015: Linseneintopf

Beschrieben ist das Rezept für den Schnellkochtopf, aber Linsen garen so fix, das geht auch ohne, d.h. selbst die großen Linsen brauchen nicht mehr als 35-40 Minuten. Der Vorteil des Schnellkochtopfes: Ich kann alles zusammen hineingeben, die Gemüse zermatschen aber nicht.

6982

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Mittwoch mit 3 Rezepten

4. September 2013: Aufstriche

Aufstriche habe ich nie gerne gegessen, sie waren mir immer zu fettlastig oder zu gemüsig. Jetzt aber mit den Sojabohnen vom Biohof Lex konnte ich auch ein wenig herumexperimentieren. Ich bin begeistert, diese Sojabohnen sind wirklich für so vieles gut! Dadurch bin ich dann auch auf den Geschmack gekommen und so kann ich heute drei Aufstriche auf Hülsenfruchtbasis vorstellen. Die Haltbarkeit beträgt mindestens 10 Tage – mir ist noch keiner schlecht geworden. Wer die Rezepte mit Thermomix oder einem Pürierstab nacharbeitet muss evtl. mit der Haltbarkeit Abstriche machen.

Samtiger Bärlauchaufstrich

Aufstrich

  • 125 g Soyabohnen über Nacht in
  • 350 g Wasser einweichen; morgens mit
  • 160 g (Einweich-)Wasser im Schnellkochtopf 12 Min. garen

Im Vitamix gut durchmixen:

  • 300 g gekochte Soyabohnen (Rest anderweitig verwenden)
  • 1 EL Tamari (10 g)
  • 50 g Olivenöl
  • 1 gestr. TL Salz (5-7 g)
  • 35 g Peperoniessig (Essig, in dem Peperoni eingelegt sind)
  • 50 g Mandeln
  • 35 g Bärlauch in Öl-Pesto

Statt Sojabohnen eignen sich auch weiße Bohnen. Die Masse ist so weich, dass sie sicher auch mit einem Püriertstab usw. gemixt werden kann, es wird dann einfach nicht so „samtig“. Wer keinen Bärlauch in Öl hat (ich habe noch Reste von 2012) nimmt einfach ein anderes Pesto, jedes Mal gibt es einen neuen Geschmack.

Tomatiger Kicheraufstrich

kicher

  • 100 g Kichererbsen über Nacht in
  • ca. 350 g Wasser einweichen; morgens mit
  • 200 g (Einweich-)Wasser im Schnellkochtopf 20 Min. garen

Im Vitamix gut durchmixen:

  • 1 EL Tamari (10 g)
  • 50 g Sonnenblumenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 25 g getrocknete Tomaten
  • 1 gestr. TL Salz (7 g)
  • 30 g Essig Fiocurri Balsamico

Dann hinzugeben:

  • 40 g Mandeln
  • Gekochte Kichererbsen
  • 50 g Einweichwasser (es geht auch alles)

Gut durchmischen und in Schraubgläser füllen. Eine Weile auf den Kopf stellen, dann aufrecht im Kühlschrank aufbewahren.

Mischaufstrich Knofi

Der Aufstrich wird relativ fest! Mit ein bisschen Thymian könnte er auch ein wenig leberwurstartig schmecken… wer das dann vermisst 😉

misch

  • 65 g Mungbohnen 4 Std. in Wasser einweichen; mit
  • 55 g rote Linsen mit
  • 1 Lorbeerblatt und
  • 225 g (Einweich-)Wasser im Schnellkochtopf 10 Min. garen

Im Vitamix gut durchmixen:

  • 1 EL Tamari (10 g)
  • 45 g Sonnenblumenöl
  • 10 g Knoblauchzehen (nur grob abgezogen)
  • 1 gestr. TL Salz (7 g)
  • 30 g Essig Fiocurri Balsamico

Dann hinzugeben:

  • 40 g Sonnenblumenkerne
  • Gekochte Hülsenfrüchte

Gut durchmischen und in ein leeres Honigglas füllen. Im Kühlschrank aufbewahren.

Rezept für den Thermomix und eine Geschichte

31. Juli 2013: Suppe aus dem Thermomix und Geschichte Nr. 44

Creme of Lentil Suppe

Kaufen könnte Ihr diese Rezept mit der Nummer 5597 (für 1 Euro): hier

(oder schlicht: Linsencremesuppe)

Linsen

Geschichte Nr. 40

Es ist Nacht. Irgendwo knarrt eine Holzbohle. Das Mondlicht scheint durch das gardinenlose Fenster in einen Raum. In der Mitte des Zimmers steht ein großer Tisch mit vier Holzstühlen. Mehr kann man nicht erkennen. In der rechten Ecke ist ein kleines weißes Licht zu sehen. Ab und zu schiebt sich eine kleine Wolke über den Mond, je weiter er über den Horizont kommt, umso besser kann man erkennen, was auf dem Tisch liegt: Bestecke, vielleicht aus Silber, die im Mondlicht funkeln. Eine Glasvase, deren Rundung ebenfalls das Mondlicht reflektiert. Irgendwo im Haus schlägt eine Uhr: Es ist 2 Uhr nachts. Wenige Minuten später klingelt es im Raum, drringgg-drringg, viermal geht das so. Dann springt eine Maschine an, das ehemals kleine weiße Licht ist nun rot und beginnt zu flackern. Nach einer Weile macht es klick und klock… die Stimme einer Frau ist zu hören “Ja, hallo, ich bin’s, tut mir Leid, dass ich so spät anrufe, aber…. ich muss einfach mit jemandem reden” Pause. “Eine blöde Idee, jetzt anzurufen, aber ich wollte …”. Pause. Ein unsicheres “Ja, dann bis bald, und… äh, tschüss.”. Man kann hören, wie der Hörer aufgelegt wird. Das kleine Licht leuchtet nun stetig grün. Wenige Stunden später durchflutet das erste Grau den Raum, Vogelstimmen verkünden den neuen Morgen. Ein Radio plärrt los, irgendwo knallt eine Tür. Wasser fließt, ein Fenster wird geschlossen, Lichter gehen an.

Ein wenig griesgrämig geht Katja ins Bad um sich frisch zu machen. Sie weiß schon, was sie heute auf Arbeit erwartet: Sie muss die Schulung vorbereiten, die sie nächste Woche halten soll, ihr Chef wartet auf die Auswertungen des letzten Monats und die Praktikantin hält sie eher von der Arbeit ab, als dass sie eine Hilfe ist. „Wenigstens noch in Ruhe frühstücken…“, denkt sie, als vom Bad durchs Esszimmer in ihre Küche geht, um ihren Frischkornbrei zuzubereiten. Das grüne Lämpchen des Anrufbeantworters, das neue Aufzeichnungen signalisiert,  nimmt sie nur unbewusst wahr.

Sie ist zufrieden mit dem was sie sieht, als sie sich kurz vorm Verlassen der Wohnung im Garderobenspiegel betrachtet und ihr Blick durch die geöffnete Esszimmertür auf den Anrufbeantworter fällt. „Auch das noch“, denkt sie kurz, gibt dann aber doch ihrer Neugier nach und hört das Gerät ab. Die Stimme Ihrer Freundin Susi klingt etwas rätselhaft, aber zugleich glaubt Katja auch eine freudige Aufregung herauszuhören. Auf dem Weg ins Büro grübelt sie noch einige Zeit über den seltsamen Anruf nach, ist dann aber im Laufe des Tages so mit ihrer Arbeit beschäftigt, dass sie nicht weiter darüber nachdenkt. In der Pause meldet sich die Neugier wieder und sie ruft ihre Freundin an. „Ich muss dir unbedingt etwas zeigen“, sprudelt es aus Susi heraus, „Hast Du heute Abend Zeit? Es ist aber nicht in einer Stunde getan.“ Katja geht in Gedanken schnell ihren Kalender durch. „Ja, dann sei so gegen sieben bei mir.“ „Bestens“, freut sich Susi, „und lege ein paar Eiswürfel kalt. Bis später.“ Nach dem kurzen Telefonat weiß Katja zwar genauso viel wie vorher, aber auch in ihr macht sich Vorfreude breit, denn wenn Susi mitten in der Nacht anruft, muss es schon irgendetwas Erfreuliches geben.

„Ding dong, ding dong.“ Sie ist gerade so mit Duschen und Aufräumen fertig, als bereits fünf vor sieben Katjas Wohnungsklingel schellt. „Tataaaa“, tönt Susi. Vor sich trägt sie einen großen Karton, den sie schnurstracks in Katjas Küche trägt. Dann schießt sie los: „Ich habe bei Ute im Preisausschreiben einen Vitamix gewonnen! Ist das nicht geil?  Ich wollte gleich mal ein paar Sachen mit dir zusammen ausprobieren.“ „Wow!!!“ Katja ist sofort angesteckt von der Begeisterung. Susis Stimme überschlägt sich fast, als ihrer Freundin erzählt, was die Aufgabenstellung war und wie glücklich sie ist, weil sie ja noch etwas gewonnen hat. Zusammen suchen sie von Utes Seite einige Rezepte aus und produzieren ein Pesto, Nussmus und einen Brotaufstrich. Zum krönenden Abschluss gibt es ein selbstgemachtes Eis, das sie sich auf der Terrasse in der schönsten Abendsonne schmecken lassen.

Sonntagsrezept mit Kichererbsen

14. April 2013: Kichererbsen mit Blumenkohl in Zitronensoße

Da ich Kichererbsen sehr, sehr gerne esse, wird es hier immer wieder Rezepte mit diesen Hülsenfrüchten geben. Wer lieber andere Hülsenfrüchte verspeist – kein Problem, einfach austauschen! Das heutige Rezept würde zum Beispiel auch sehr gut mit Augenbohnen oder Linsen schmecken, die Kochzeiten sind dementsprechend anzupassen. Es war eines der einfacheren Gerichte zum Testen der Woll-Pfannen.

Kaufen könnte Ihr diese Rezept mit der Nummer 5420 (für 1 Euro): hier

Kichererbsen mit Zitronenblumenkohl

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